Miriam Frankovic Kira und der Kunsträuber

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Inhaltsangabe zu „Kira und der Kunsträuber“ von Miriam Frankovic

Kiras zwölfter Geburtstag steht kurz bevor. Das immerzu hungrige Känguru, der Große Boxer, der Bilder malende Elefant Watahulu, das schüchterne Krokodilsmädchen Noko und ihre anderen Freunde schenken ihr eine Bilderreise nach Krakau, wo in einem Museum das weltberühmte Bild ,Dame mit Hermelin' von Leonardo da Vinci hängt. Doch plötzlich ist der Hermelin von dem Gemälde verschwunden, und niemand weiß, wohin. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt.

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  • Rezension zu "Der große Boxer und der Kunsträuber" von Miriam Frankovic

    Kira und der Kunsträuber

    sarahsbuecherwelt

    14. March 2012 um 10:21

    „Der große Boxer und der Kunsträuber“ ist ein Kinderbuch für Leseratten ab 8 Jahren. Genau das richtige Buch für meinen Sohn und meine Nichte. „Der große Boxer und der Kunsträuber“ ist die Fortsetzung „Der große Boxer und die Rasomiten“. In diesem ersten Band befindet sich Kira in Australien mit einer ganzen Bande aus Tieren. Dieser Teil setzt direkt an, und beginnt mit der Ankunft im verschneiten Deutschland. Da ich selbst noch sehr gerne Kinderbücher lese, konnte ich an diesem Exemplar nicht vorbei. Den Einsteig empfand ich persönlich eher schwierig. Kira und ihre Tierbande wird dem Leser zwar vorgestellt, sodass man ein kleines Bild bekommt, aber mir persönlich reichte es einfach nicht aus. Vieles wird mit ihrem ersten Abenteuer verbunden, und ich hatte das Gefühl, dass es besser gewesen wäre, diesen vorab gelesen zu haben. Die Charaktereigenschaften der Tiere werden zwar genau genannt, und es wird auch minimal darauf eingegangen, wie sie sich zusammengerauft haben. Allerdings gelang es mir nur sehr schwer mich hineinzufinden. Mir fehlten Informationen, und vieles wirkte fremd. „Verrückte Sache“, rief der Boxer und verschlang die Mandelhörnchen mit einem Haps. Für ein normales Durchschnittskänguru hatte der große Boxer wirklich außergewöhnlich großen Appetit. An einem einzigen Tag konnte er so viel in sich hineinstopfen wie andere nicht einmal in einer Woche. Trotzdem wurde er nie satt. Er fraß sogar mehr als Watahulu, unser Bilder malender Elefant, und das sollte schon was heißen. „Das musst du dir echt abgewöhnen“, knurrte Timbu und sah den Boxer so streng an, wie er konnte. Denn Timbu war eigentlich die Gutmütigkeit in Person, und es fiel ihm sehr schwer, streng auszusehen. (Zitat S. 5) Anfänglich dachte ich, dass es daran lag, dass ich den ersten Teil nicht kannte und vielleicht auch daran, dass meine Fantasie für die ganzen tierischen Freunde nicht ausreichte. Allerdings hat mein Sohn dies ebenfalls bestätigt. Kleinere Bilder oder eine kurze Zusammenfassung des Kennenlernens in einem Prolog hätte ihm besser gefallen. Meine Nichte hingegen besitzt extrem viel Fantasie und sie hatte lediglich ein Problem mit den vielen Namen. In diesem Punkt kam sie gerade am Anfang, da sie sich ebenfalls hineingeworfen fühlte, durcheinander. Das ist bei anderen Kinderbuch-Reihen ausgebauter. Dort werden die Protagonisten auch für Quereinsteiger besser eingeführt. Das soll jedoch nicht heißen, dass es schlecht ist. Nach 30 Seiten ist das Bild so perfekt, als würde man die Figuren aus dem ersten Band kennen. Dies ist jedoch ein Kritikpunkt, der nur minimal einfließt, denn der Fehler liegt ja eigentlich bei mir. Inhaltlich kann das Buch gänzlich überzeugen. Ihr gelingt es Tiere und Menschen in einen interessanten und spannenden Abenteuer zu vereinen. Ich persönlich war zwar schon als Kind nicht so der Fan von sprechenden Tieren, jedoch kommt es sonst bei der Zielgruppe sehr gut an. Das eigentliche Abenteuer umfasst jedoch nicht nur Tiere, die übrigens sehr authentisch beschrieben wurden, sondern auch das Thema Freundschaft. Diese beschäftigt sich nicht nur mit dem Aspekt Mensch und Tier, sondern geht auch um die erste Liebe. Für Mädchen sehr schön, aber wo mein Sohn nur das Wort Kuss, hat er sich nur geschüttelt. Da dies jedoch nur am Rande eingeflochten wird, ist das Buch auch ideal für Jungs, denn Spannung ist auf Grund der Spuk-Stimmung greifbar. Doch nicht nur Spannung und Spaß sind vertreten, sondern die Autorin hat auch an den Lehrgehalt gedacht. Absolut kindgerecht versucht sie den jungen Lesern das Leben und die Kunst rund um Leonardo da Vinci zu vermitteln. Dies gelingt ihr ohne Kompromisse. Meine Nichte, die sich eh leicht beeinflussen lässt, hat sich danach diverse Sachbücher geschnappt, um sich mit da Vinci, seinen Erfindungen und seiner Kunst vertraut zu machen. In meinen Augen macht es eine Autorin genau richtig, wenn sie durch ihr Werk die Neugierde eines Kindes weckt. Selbst mein Sohn konnte einige Informationen abspeichern, die er nun bei Verwandten zum Besten gibt. Die Mischung aus Bildung und Spannung kommt bei den Kids sehr gut an. Auch wenn ich mich persönlich mit sprechenden Tieren noch immer nicht anfreunden kann, hat Miriam Frankovic ihre Arbeit hervorragend erledigt. Als Mutter kann ich das Buch ohne Bedenken empfehlen, und Kinder lieben es auf Grund der Spannung und Tiere. Was will man mehr!?

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