Miriam Gebhardt Rudolf Steiner

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Inhaltsangabe zu „Rudolf Steiner“ von Miriam Gebhardt

Lebensreformer, Mystiker, Pädagoge - Wer war Rudolf Steiner? 150. Geburtstag Rudolf Steiners am 27. Februar 2011 Von Waldorf bis Demeter - Steiner wirkt bis heute

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  • Rezension zu "Rudolf Steiner" von Miriam Gebhardt

    Rudolf Steiner
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    30. September 2011 um 12:51

    Rudolf Steiner, dessen 150. Geburtstag am 27. Februar 2011 begangen wird, war mit Sicherheit einer der wichtigsten Denker des 20. Jahrhunderts, aber auch einer der widersprüchlichsten. Aus vielen Ideen seines Zeitalters kreierte er regelrecht ein eigenes, originelles Weltbild und schuf die Anthroposophie. Mit all seinen Ideen und Schriften schildert ihn Miriam Gebhardt hier in ihrer sehr empfehlenswerten, weil unparteiischen Biographie als ein Teil der Reformbewegung des frühen 20.Jahrhunderts. Rudolf Steiner jedoch beschränkte sich bei seinen Arbeiten nicht nur auf einen einzelnen Bereich, sondern er befasste sich mit vielen Themen, die dem Bürgertum des beginnenden 20. Jahrhunderts wichtig waren. Und so geht es bei ihm um Erziehung, es geht viel um Gesundheit, um Religion und immer wieder – und darin ist er bis heute ganz aktuell- , um das Tempo des normalen Lebens, das sich seither vervielfältigt hat und die Menschen an den Rand ihrer körperlichen und seelischen Leistungskraft bringt. Während die anthroposophische Lehre selbst bis auf den heutigen Tag nur wenigen zugänglich bleibt (vgl. die entsprechenden Bücher der beiden anthroposophischen Verlage „Freies Geistesleben“ und „Urachhaus“ in Stuttgart), sind die Waldorfschulen auch bei bildungsorientierten und gut situierten Menschen sehr beliebt, die ansonsten mit den Anthroposophen wenig zu tun haben, und die Produkte von Weleda findet man in jedem Supermarkt. Miriam Gebhardt, die zuletzt 2009 mit „Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen“ ein wichtiges Sachbuch vorlegte, ist es mit ihrer Steiner-Biographie gut gelungen, die neuen historisch- kritischen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Rudolf Steiner zu verarbeiten in eine gut lesbare und unterhaltsame Lebensgeschichte, die gleichzeitig viel Einblick gibt in die Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Ob sie den strengen Augen der anthroposophischen Gurus der heutigen Tage genügt, vermag ich nicht zu beurteilen, bezweifle es aber.

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