Miriam Geimer

 3.9 Sterne bei 9 Bewertungen
Miriam Geimer

Lebenslauf von Miriam Geimer

Zu den wichtigsten Zeiten meines Lebens gehören die Jahre, die ich auf Kreta gelebt habe (1992 - 1995). Lange versuchte ich einen passenden Beruf zu finden, der mich inspiriert und mir Spaß macht. Ich erarbeitete mir erfolgreich die Diplome in Englisch "First Certificate" und "Certificate of Proficiency" der Universität Cambridge mit dem Hintergedanken eines Tages in ein englischsprachiges Land auszuwandern. Ein Urlaub auf Kreta veränderte alles. Ich verliebte mich auf Anhieb in diese wunderschöne Insel und verbrachte mehrere aufregende Sommer dort. Es war eine wunderbare, aber auch lehrreiche Zeit, die mich sehr bereichert hat. Die Mentalität der Menschen auf Kreta zeigte mir eine völlig neue Sichtweise bzgl. Prioritäten und Werte. Die Sommer auf dieser wunderschönen Insel haben mich geprägt und sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Darum spielt Kreta auch in meinem Buch eines sehr wichtige Rolle. Im März wurde mein Erstlingswerk vom Lauinger Verlag veröffentlicht. Das Schreiben daran war keine Arbeit, es war Erfüllung. Es gibt kaum etwas Schöneres, als in seine eigene Welt einzutauchen und den Leser dahin mitzunehmen.

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Miriam GeimerGlück stand nicht zur Debatte
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Glück stand nicht zur Debatte
Glück stand nicht zur Debatte
 (9)
Erschienen am 01.03.2017

Neue Rezensionen zu Miriam Geimer

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Rezension zu "Glück stand nicht zur Debatte" von Miriam Geimer

Glück stand nicht zur Debatte
booksmakehappyvor 3 Monaten

Felizitas leidet unter einem kalten Vater, der ihren Wert in ihrer Nachfolge in seiner Anwaltspraxis sieht. Doch in ihr brennt die Malerin, die gewaltsam unterdrückt wird. Sie spürt, dass es ihr nicht guttut, aber ihr mangelndes Selbstbewusstsein lässt sie ihre eigenen Wünsche beiseiteschieben.
Ein Aufenthalt auf Kreta öffnet ihr die Augen und fordert Handlung statt Gehorsam.
Wer Kreta kennt, sieht es in den schönen Beschreibungen vor sich. Wer noch nie dort war, will garantiert hin! Nachdenklich machen auch die gut formulierten Gedanken der jungen Frau, die zeigen, wie sie unter dem Wechselbad von Gefühlen leidet.
Die Autorin beherrscht die moderne Sprache ebenso wie wunderschöne Formulierungen, die mich mitgerissen haben.
Ein Buch für Leser, die es unterhaltsam und zugleich tiefsinnig mögen.

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Rezension zu "Glück stand nicht zur Debatte" von Miriam Geimer

Kreta-Urlaub kann ein Leben verändern
BookfantasyXYvor einem Jahr

Eine gutbürgerliche Familie in München ist von dem ehrgeizigen und erwartungsvollen Familienvater stark beeinflusst. Felizitas, die Tochter der Familie, will eigentlich aus der  Welt des Vaters ausbrechen, aber sie kann nicht. Ihrem Vater zuliebe studiert sie Rechtswissenschaften. Ihr Bruder Kilian ist dagegen zielstrebig wie sein Vater, denn er hat eher Interesse, später die Kanzlei des Vaters zu übernehmen. Wenn es nach dem Vater geht, sollen seine Kinder die Kanzlei später gemeinsam führen, und angesehene Klientel betreuen. Aber Felizitas fühlt sich in dieser Welt nicht wohl. Eigentlich wäre sie lieber Künstlerin, und sie malt gar nicht mal so schlechte Bilder wie ihre Freundin Sonia ihr immer wieder beteuert. Erst als Felizitas mit ihrer besten Freundin Sonia und deren Freund Markus nach Kreta aufbrechen, kann sie endlich fast unbeschwert ihren Urlaub genießen. Ein kleines Abenteuer, das nicht ganz ungefährlich ist, wirkt sich auf Felizitas nachdenklich aus.

Miriam Geimer schrieb mit Glück stand nicht zur Debatte ihren Debütroman. Nach den ersten Seiten tauchten schon die Probleme auf, mit denen Felizitas als Hauptprotagonistin zu kämpfen hatte. Ihr überzeugter und manipulativer Vater gerät immer wieder mit ihr in Auseinandersetzungen. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin die extremen Gegensätze von Charakteren in ihrem Roman spielen lässt. Von dominant, jähzornig bis hin zu traurig und liebenswürdig treffen die unterschiedlichsten Charakterzüge aufeinander. Man taucht ein in die Inselwelt der griechischen Insel Kreta und deren Kultur sowie in die Atmosphäre einer Beziehung zweier Freundinnen. Ebenso spielt auch die Liebe eine Rolle in diesem Roman. Letztendlich will die Autorin darstellen wie stark oder wie schwach das Familienband sein kann, aber auch das Band zwischen Freundin und Freundin sowie Freund und Freundin. Die Sprache und der Erzählstrang sind verständlich und nachvollziehbar. Es ist einerseits ein emotionaler, aber andererseits ein nachdenklicher Roman – eben von der Autorin aufwühlend, abenteuerlich, unterhaltsam und spannend erzählt. Ein Sommerroman passend zur Jahreszeit.

Anfangs fiel mir es schwer in die Geschichte hinein zukommen, weil Felizitas gegen ihren dominanten Vater nicht widersetzte. Man spürte teilweise das Selbstmitleid und die innere Zerrissenheit von der jungen Frau. Nachdem sie über ihren eigenen Schatten gesprungen ist, entwickelte sich der Roman zu einer positiven Geschichte, die sogar Urlaubsfeeling spüren ließ.

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Wildponys avatar

Rezension zu "Glück stand nicht zur Debatte" von Miriam Geimer

Buch mit Tiefgang
Wildponyvor einem Jahr

Glück stand nicht zur Debatte   -   Miriam Geimer

Kurzbeschreibung Amazon:

Die Jurastudentin Felizitas soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres auf Karriere und gesellschaftliches Ansehen fokussierten Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei, ein Studium an der Münchner Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihres Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit.
Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenherzigkeit der Menschen und der attraktive Vincent fordern Felizitas’ Überzeugungen heraus. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.
»Glück stand nicht zur Debatte« – ein Plädoyer für einen offenherzigen, respektvollen Umgang zwischen Menschen, das Mut machen soll, aus gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen.

Mein Leseeindruck:

Ein wirklich beeindruckendes Buch das mich selbst überlegen und mein Leben überdenken lies.

Die Hauptprotagonistin Felizitas ist ein sehr unsicheres Mädchen. Sie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und ganz andere Träume und Wünsche, die den Plänen ihres strengen und autoritären Vaters entgegenstehen, der sie in der Fortführung seiner Anwaltskanzlei sehen möchte und ihre Leben auf diese Art sehr beeinflusst.

Dann kommt der Urlaub auf Kreta und Felizitas verliebt sich und hinterfragt auch endlich mal ihr Leben. Der Urlaub verändert sie und ich freute mich hier für sie, denn manche Menschen leben ihr ganzes Leben in Schubladen, auch wenn sie nicht glücklich sind. Das Felizitas mit sich selbst nicht zufrieden ist zeigt sich in ihrem ganzen Verhalten und auch in ihrer depressiven Art.

Der schöne Schreibstil und das wunderbare Kreta lockern das Buch von dem intensiven Thema ein wenig auf, trotzdem kann man es nicht als locker leichte Urlaubslektüre bezeichnen.

Fazit:

Ein Buch das mich selbst ein wenig nachdenklich gemacht hat. Bin ich doch auch dem Weg und den Wünschen meiner Eltern gefolgt.

Aber es ist auch ein Statement an Selbständigkeit und der Aufruf sein eigenes Leben zu leben.

Hat mich auch nach dem lesen noch eine ganze Weile beschäftigt und berührt.

Von mir gibt es 4,5 Sterne für die Autorin und das Buch!

 

 

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Gespräche aus der Community

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Miriam_Geimers avatar
Liebe Lovelybooks-Gemeinde,
am 15. März wurde mein erstes Buch "Glück stand nicht zur Debatte" im Lauinger Verlag/Der kleine Buchverlag veröffentlicht. Bin also noch völlig neu auf diesem Gebiet. Darum hoffe ich, dass ich alles richtig mache.
Nun habe ich 10 Bücher zur Verlosung zuhause bereit liegen und würde gerne Interessierte zu meiner ersten Leserunde einladen.


Klappentext:
Die Jurastudentin Felizitas soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres auf Karriere und gesellschaftlichen Ansehen fokussierten  Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei. Ein Studium an der Münchner Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihre Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit.
Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenheit der Menschen und der attraktive Vincent fordern Felizitas' Überzeugungen heraus. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.

"Glück stand nicht zur Debatte" -  ein Plädoyer für einen offenherzigen respektvollen Umgang zwischen Menschen, das Mut machen soll aus gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen.

Begegnungen mit Menschen, die zerrissen sind, zwischen den eigenen Wünschen und den Erwartungen der Gesellschaft oder ihrer Eltern, haben mich zu diesem Entwicklungsroman inspiriert. Könnt ihr diesen inneren Kampf nachempfinden? Dann könnt ihr euch vielleicht in Felizitas' Lage hineinversetzen oder sie nachempfinden.
Es würde mich sehr freuen, mich mit euch auszutauschen - eure Meinungen zu erfahren.
Werde selbstverständlich für Fragen zur Verfügung stehen.

Liebe Grüße,
Miriam Geimer


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Miriam Geimer wurde am 12. November 1967 in München (Deutschland) geboren.

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