Glück stand nicht zur Debatte

von Miriam Geimer 
3,9 Sterne bei9 Bewertungen
Glück stand nicht zur Debatte
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Ein kluges Buch zum Thema Selbstverwirklichung. Aber nicht belehrend und stereotyp, sondern unterhaltsam und spannend.

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Charaktergegensätze prallen aufeinander - positiv wie negativ

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Glück stand nicht zur Debatte"

Die Jurastudentin Felizitas soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres auf Karriere und gesellschaftliches Ansehen fokussierten Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei, ein Studium an der Münchner Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihres Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit.
Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenherzigkeit der Menschen und der attraktive Vincent fordern Felizitas’ Überzeugungen heraus. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.
»Glück stand nicht zur Debatte« – ein Plädoyer für einen offenherzigen, respektvollen Umgang zwischen Menschen, das Mut machen soll, aus gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783765091216
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Lauinger Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    booksmakehappys avatar
    booksmakehappyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kluges Buch zum Thema Selbstverwirklichung. Aber nicht belehrend und stereotyp, sondern unterhaltsam und spannend.
    Glück stand nicht zur Debatte

    Felizitas leidet unter einem kalten Vater, der ihren Wert in ihrer Nachfolge in seiner Anwaltspraxis sieht. Doch in ihr brennt die Malerin, die gewaltsam unterdrückt wird. Sie spürt, dass es ihr nicht guttut, aber ihr mangelndes Selbstbewusstsein lässt sie ihre eigenen Wünsche beiseiteschieben.
    Ein Aufenthalt auf Kreta öffnet ihr die Augen und fordert Handlung statt Gehorsam.
    Wer Kreta kennt, sieht es in den schönen Beschreibungen vor sich. Wer noch nie dort war, will garantiert hin! Nachdenklich machen auch die gut formulierten Gedanken der jungen Frau, die zeigen, wie sie unter dem Wechselbad von Gefühlen leidet.
    Die Autorin beherrscht die moderne Sprache ebenso wie wunderschöne Formulierungen, die mich mitgerissen haben.
    Ein Buch für Leser, die es unterhaltsam und zugleich tiefsinnig mögen.

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    BookfantasyXYs avatar
    BookfantasyXYvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Charaktergegensätze prallen aufeinander - positiv wie negativ
    Kreta-Urlaub kann ein Leben verändern

    Eine gutbürgerliche Familie in München ist von dem ehrgeizigen und erwartungsvollen Familienvater stark beeinflusst. Felizitas, die Tochter der Familie, will eigentlich aus der  Welt des Vaters ausbrechen, aber sie kann nicht. Ihrem Vater zuliebe studiert sie Rechtswissenschaften. Ihr Bruder Kilian ist dagegen zielstrebig wie sein Vater, denn er hat eher Interesse, später die Kanzlei des Vaters zu übernehmen. Wenn es nach dem Vater geht, sollen seine Kinder die Kanzlei später gemeinsam führen, und angesehene Klientel betreuen. Aber Felizitas fühlt sich in dieser Welt nicht wohl. Eigentlich wäre sie lieber Künstlerin, und sie malt gar nicht mal so schlechte Bilder wie ihre Freundin Sonia ihr immer wieder beteuert. Erst als Felizitas mit ihrer besten Freundin Sonia und deren Freund Markus nach Kreta aufbrechen, kann sie endlich fast unbeschwert ihren Urlaub genießen. Ein kleines Abenteuer, das nicht ganz ungefährlich ist, wirkt sich auf Felizitas nachdenklich aus.

    Miriam Geimer schrieb mit Glück stand nicht zur Debatte ihren Debütroman. Nach den ersten Seiten tauchten schon die Probleme auf, mit denen Felizitas als Hauptprotagonistin zu kämpfen hatte. Ihr überzeugter und manipulativer Vater gerät immer wieder mit ihr in Auseinandersetzungen. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin die extremen Gegensätze von Charakteren in ihrem Roman spielen lässt. Von dominant, jähzornig bis hin zu traurig und liebenswürdig treffen die unterschiedlichsten Charakterzüge aufeinander. Man taucht ein in die Inselwelt der griechischen Insel Kreta und deren Kultur sowie in die Atmosphäre einer Beziehung zweier Freundinnen. Ebenso spielt auch die Liebe eine Rolle in diesem Roman. Letztendlich will die Autorin darstellen wie stark oder wie schwach das Familienband sein kann, aber auch das Band zwischen Freundin und Freundin sowie Freund und Freundin. Die Sprache und der Erzählstrang sind verständlich und nachvollziehbar. Es ist einerseits ein emotionaler, aber andererseits ein nachdenklicher Roman – eben von der Autorin aufwühlend, abenteuerlich, unterhaltsam und spannend erzählt. Ein Sommerroman passend zur Jahreszeit.

    Anfangs fiel mir es schwer in die Geschichte hinein zukommen, weil Felizitas gegen ihren dominanten Vater nicht widersetzte. Man spürte teilweise das Selbstmitleid und die innere Zerrissenheit von der jungen Frau. Nachdem sie über ihren eigenen Schatten gesprungen ist, entwickelte sich der Roman zu einer positiven Geschichte, die sogar Urlaubsfeeling spüren ließ.

    Kommentare: 2
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    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Buch mit Tiefgang - hier beschäftigt einen das Buch auch noch nach dem lesen....
    Buch mit Tiefgang

    Glück stand nicht zur Debatte   -   Miriam Geimer

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Die Jurastudentin Felizitas soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres auf Karriere und gesellschaftliches Ansehen fokussierten Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei, ein Studium an der Münchner Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihres Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit.
    Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenherzigkeit der Menschen und der attraktive Vincent fordern Felizitas’ Überzeugungen heraus. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.
    »Glück stand nicht zur Debatte« – ein Plädoyer für einen offenherzigen, respektvollen Umgang zwischen Menschen, das Mut machen soll, aus gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen.

    Mein Leseeindruck:

    Ein wirklich beeindruckendes Buch das mich selbst überlegen und mein Leben überdenken lies.

    Die Hauptprotagonistin Felizitas ist ein sehr unsicheres Mädchen. Sie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und ganz andere Träume und Wünsche, die den Plänen ihres strengen und autoritären Vaters entgegenstehen, der sie in der Fortführung seiner Anwaltskanzlei sehen möchte und ihre Leben auf diese Art sehr beeinflusst.

    Dann kommt der Urlaub auf Kreta und Felizitas verliebt sich und hinterfragt auch endlich mal ihr Leben. Der Urlaub verändert sie und ich freute mich hier für sie, denn manche Menschen leben ihr ganzes Leben in Schubladen, auch wenn sie nicht glücklich sind. Das Felizitas mit sich selbst nicht zufrieden ist zeigt sich in ihrem ganzen Verhalten und auch in ihrer depressiven Art.

    Der schöne Schreibstil und das wunderbare Kreta lockern das Buch von dem intensiven Thema ein wenig auf, trotzdem kann man es nicht als locker leichte Urlaubslektüre bezeichnen.

    Fazit:

    Ein Buch das mich selbst ein wenig nachdenklich gemacht hat. Bin ich doch auch dem Weg und den Wünschen meiner Eltern gefolgt.

    Aber es ist auch ein Statement an Selbständigkeit und der Aufruf sein eigenes Leben zu leben.

    Hat mich auch nach dem lesen noch eine ganze Weile beschäftigt und berührt.

    Von mir gibt es 4,5 Sterne für die Autorin und das Buch!

     

     

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    S
    Simoninevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Entwicklungsroman mit Tiefgang. Glaubhafte Schilderung über die innere Reifung einer unsicheren jungen Person, zu einer starken Frau.
    Ein Roman mit Tiefgang

    Felizitas ist eine junge Frau (22) die davon träumt Malerin zu werden. Ihr dominanter Vater läßt das aber nicht zu. Sie muß etwas "Anständiges" aus sich machen: Studieren und Anwältin werden.

    Das Buch beschreibt den Zwiespalt von Felizitas zwischen den Anforderungen ihres Vaters an sie und ihrer eigenen Sehnsucht. Da auch die Gesellschaft solche Normen vorgibt, zweifelt sie an sich selbst. Ihr Vater bietet ihr die Chance seine Anwaltskanzlei zu übernehmen. Jeder wäre doch dankbar dafür. Warum sie nicht? Ist sie vielleicht nicht fähig glücklich zu sein?
    Mit ihrer Freundin Sonia reist sie nach Kreta. Dort gewinnt sie neue Eindrücke. Sie verliebt sich sogar. Ihre Lebensgeister erwachen und ihr Selbstbewußtsein wächst mit jedem Tag. Natürlich weiß sie auch, daß der Urlaub eines Tages vorbei ist und sie wieder zurück nach Deutschland muß. Ist das Glück nur von kurzer Dauer?
    Ein gefährliches Abenteuer läßt sie ihre Ansichten hinterfragen. Wie weit geht Pflichtbewußtsein oder Verantwortung für andere und wo fängt die Verantwortung für sich selbst an?
    Ihre Gedanken regen einen selbst zum Nachdenken über Gesellschaftsnormen und Toleranz an.

    Man bekommt tiefe Einblicke in das Seelenleben einer jungen Frau, die mit ihrem vom Vater vorbestimmten Lebensweg sehr unglücklich ist. Die Schilderung ihrer inneren Entwicklung ist sehr glaubhaft. Felizitas wird z einer starken Frau, die sich ihren Problemen stellt und sich selbst rettet.

    Wer einen spannenden anspruchsvollen Roman sucht, wird hier fündig.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: kein seichter, lockerer Sommerroman
    kein locker, leichter Sommerroman

    Das Cover wirkt locker leicht und sonnig. Man vermutet hier aufgrund der Gestaltung einen schönen, leichten Roman für laue Sommerabende, in denen man seine Seele einfach mal auf die Reise schicken möchte. Mit diesen Erwartungen griff ich zum Buch.


    Der Klappentext klang zwar nicht ganz nach Sommer, Sonne, Sonnenschein, aber das würde sich vielleicht noch etwas ändern und ein eine schöne Story offenbaren.


    Der Einstig in das Buch bringt dann nach und nach die erste Ernüchterung. Von leichter Sommerstimmung ist hier noch nicht allzu viel zu merken.  Hier lernt man nach und nach die Hauptpersonen kennen, die man auf Anhieb leider nur sehr schwer ins Herz schließen mag. Der Vater ist herrschsüchtig, jähzornig und Autoritär. Seine Tochter hingegen wirkt verloren und durch und durch unglücklich. Für sie dreht sich im Leben alles nur noch um ihren Vater und dessen Vorstellungen.


    Aber ein Kreta Urlaub stand ins Haus und ich erhoffte mir spätestens hier meine tolle Sommerstory. Aber auch hier mag sie sich nicht so ganz bei mir ausbreiten, da die Hauptperson immer noch Marotten an den Tag legt, mit denen ich nicht so ganz warm werde. Ich kann mich leider nur sehr schwer mit ihr identifizieren oder mich in ihre Denkweise hineinversetzten.


    Zwischenzeitlich kommt es leider auch zu ein paar Längen, die die Geschichte noch etwas hinziehen. So konnte ich das Buch auch nicht komplett am Stück weg lesen. Ich brauchte hin und wieder einfach mal wieder etwas seichteres und aufheiterndes zur Abwechslung. Die Grundstimmung des Buches ist mitunter doch sehr bedrückend und traurig.


    Das Ende hatte es dann auch noch einmal in sich, schließ dann aber recht seicht. Dennoch bleibt man irgendwie betrübt und grübelnd zurück.


    Mein Fazit:
    Dieses Buch lässt sich nur schlecht einordnen.


    Leider bin ich wahrscheinlich mit den falschen Vorstellungen herangegangen und habe dann eine komplett gegenteilige Geschichte vorgefunden.


    Wer einen seichten Sommerroman erwartet, greift lieber zu einem anderen Buch.

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    F
    frenzelchen90vor einem Jahr
    Harterkämpftes Glück

    Meine Meinung: Das Buch ist keine leichte Sommergeschichte, obwohl es das Cover rein optisch verspricht. Die Gedanken der Hauptfigur des Buches sind sehr negativ. Nicht einmal ein von der Autorin traumhaft beschriebener Urlaub auf Kreta hellt die Stimmung auf. Der mächtige Vater steht in der Geschichte immer in Vordergrund und beherrscht den größten Teil des Buches. Felizitas wird von ihm eingeengt und fremdbestimmt. Erst zum Ende des Buches und dank der Liebe und dem Rückhalt der besten Freundin erhält sie innere Stärke und löst sich von den Zwängen der Familie.

    Mein Fazit: Ein Buch, welches zeigt, dass ein selbst bestimmtes Leben nicht in allen Familien selbstverständlich ist.

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    Andrea-Leserattes avatar
    Andrea-Leserattevor einem Jahr
    Ein bewegendes Buch

    Bei dem Buch "Glück stand nicht zur Debatte" handelt es sich um einen Entwicklungsroman. Hautnah darf der Leser miterleben, wie es die junge Felizitas (22 Jahre) schafft, sich aus den "Fesseln" ihres dominanten Vaters zu lösen und endlich beginnt ihr eigenes Leben zu leben. Der Schreibstil, insbesondere die sehr detailreichen Schilderungen haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, die vielen - teilweise widersprüchlichen - Gefühle von Felizitas sehr einfühlsam, authentisch und intensiv zu beschreiben. Zu Beginn des Buches ist Felizitas noch sehr unsicher, fügt sich dem Willen des Vaters und ist mit ihrem Lebensweg mehr als unzufrieden. Dann kommt der Urlaub auf Kreta, in dem sie sich verliebt und über sich hinauswächst. Der Urlaub verändert etwas in ihr; macht sie stärker... Die landschaftlichen Schilderungen von Kreta sind traumhaft. Die Autorin "zeichnet" mit ihren Beschreibungen traumhafte Bilder von der Insel. Ich hatte das Gefühl mit vor Ort zu sein. Fazit: Wer einen leichten Sommer-/Urlaubsroman sucht, wird hier nicht fündig. Allen andren kann ich das Buch sehr empfehlen! Es ist lesenswert und regt zum Nachdenken an.

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    Rosen-Rots avatar
    Rosen-Rotvor einem Jahr
    Rezension zu "Glück stand nicht zur Debatte" von Miriam Geimer

    Felizitas möchte eigentlich Kunst studieren. Doch ihrem Vater zuliebe beginnt sie ein Jurastudium. Sie hat wenig Selbstbewusstsein und traut sich nicht, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. So lässt sie sich vom Vater immer wieder bevormunden.
    Dann macht Felizitas eine Reise nach Kreta. Dort verändert sie sich und beginnt über ihr Leben nachzudenken.

    Das Buch erzählt die Geschichte einer Frau, die sich ihr Leben lang fremd bestimmen ließ und nun ganz langsam eine Wandlung durchmacht. Felizitas ist depressiv, sie zweifelt an sich und sieht in allem erstmal nur das schlechte. Auf Kreta geschieht etwas mit ihr, und sie beginnt sich zu verändern.

    Die Stimmung im Buch ist die ganze Zeit sehr negativ. Es ist auf jeden Fall kein fröhliches Sommerbuch, auch wenn es auf Kreta spielt.

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    Gelindes avatar
    Gelindevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Definitiv kein Wohlfühlbuch um sich hineinfallen lassen. Hier muss man sich sehr wohl Gedanken machen und hinterfragen
    Glück stand nicht zur Debatte:

    Glück stand nicht zur Debatte, von Miriam Geimer

    Cover:
    Ein schönes „Sommercover“ mit einer leicht nachdenklichen Frau (könnte die Protagonistin sein).

    Inhalt:
    Felizitas will eigentlich Kunst studieren, doch für ihren despotischen Vater kommt nichts anderes als Jura in Frage, damit sie später auch mal SEINE Kanzlei mit übernehmen kann.
    „Todunglücklich“ beugt sich Felizitas, sowie auch die ganze Familie, seinem Diktat.
    Vorher will sie mit ihrer Freundin noch drei Wochen Urlaub in Kreta machen, um Kraft zu tanken, für ihr fremdbestimmtes Leben.
    Doch auf Kreta passieren einige Dinge, die ihr die Augen und den Blick für sich und ihr Leben öffnen.
    Wieder zurück in Deutschland, stellt sie sich ihrem Vater entgegen und so kommt eine Lawine ins Rollen, die die ganze Familie zerreißt……………

    Meine Meinung:
    Der Einstig war interessant und die Protagonisten wurden gut vorgestellt.
    Allerdings wird es mir danach etwas zäh, immer wieder wird aus verschiedenen Blickwinkeln der übermächtige Vater geschildert und Felizitas Unvermögen sich dagegen zu wehren.
    Felizitas sieht in allem das negative, ob die Urlauber am Strand oder ihre Figur, überall ist ein „Haar in der Suppe“. Dabei ist ihre Stimmung so wechselhaft, von „himmelhoch jauchzend“ bis „ zu Tode betrübt“. Die jahrelange Unterdrückung hat bei ihr dazu geführt, dass sie keinerlei Selbstbewusstsein entwickelt hat.

    Ich denke der Roman soll zeigen, was läuft in unserer Gesellschaft falsch.
    Wo beugen wir uns Zwängen von außen.
    Aber es geht genauso auch um die Zwänge und Konflikte innerhalb der Familien. Wir werden konfrontiert (ja provoziert) mit all diesen Dingen die da schief laufen können, wenn jahrelang unterdrückt, gelogen und verheimlicht und nicht offen und ehrlich miteinander geredet wird.
    Hier zeigt sich dann wieder wie wichtig wahre Freundschaft sein kann.

    Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen.
    Gut gefallen haben mir die verschiedenen Dialekte die sehr schön eingebaut wurden.

    Autorin:

    Miriam Geimer, geb. 1967, machte ihre große Leidenschaft, das Reisen, zum Beruf und verbrachte als Touristikfachfrau viel Zeit in und mit anderen Kulturen. Sie lebt mit ihrem Partner im oberbayerischen Waldkraiburg.

    Mein Fazit:
    Definitiv kein Wohlfühlbuch um sich hineinfallen lassen. Hier muss man sich sehr wohl Gedanken machen und hinterfragen, sich und unsere Gesellschaft.
    Da ich im Moment selber psychisch nicht so gut drauf bin, hat mich dieses Buch im Moment vermutlich überfordert, es hat mich trotz des (mir dann doch zu weichgespülten) Happy Ends zu sehr deprimiert und runtergezogen.
    Deshalb gebe ich Augenblicklich 3 Sterne.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Miriam_Geimers avatar
    Liebe Lovelybooks-Gemeinde,
    am 15. März wurde mein erstes Buch "Glück stand nicht zur Debatte" im Lauinger Verlag/Der kleine Buchverlag veröffentlicht. Bin also noch völlig neu auf diesem Gebiet. Darum hoffe ich, dass ich alles richtig mache.
    Nun habe ich 10 Bücher zur Verlosung zuhause bereit liegen und würde gerne Interessierte zu meiner ersten Leserunde einladen.


    Klappentext:
    Die Jurastudentin Felizitas soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres auf Karriere und gesellschaftlichen Ansehen fokussierten  Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei. Ein Studium an der Münchner Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihre Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit.
    Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenheit der Menschen und der attraktive Vincent fordern Felizitas' Überzeugungen heraus. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.

    "Glück stand nicht zur Debatte" -  ein Plädoyer für einen offenherzigen respektvollen Umgang zwischen Menschen, das Mut machen soll aus gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen.

    Begegnungen mit Menschen, die zerrissen sind, zwischen den eigenen Wünschen und den Erwartungen der Gesellschaft oder ihrer Eltern, haben mich zu diesem Entwicklungsroman inspiriert. Könnt ihr diesen inneren Kampf nachempfinden? Dann könnt ihr euch vielleicht in Felizitas' Lage hineinversetzen oder sie nachempfinden.
    Es würde mich sehr freuen, mich mit euch auszutauschen - eure Meinungen zu erfahren.
    Werde selbstverständlich für Fragen zur Verfügung stehen.

    Liebe Grüße,
    Miriam Geimer


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