Miriam Henrici

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Strudel oder Currywurst?

Strudel oder Currywurst?

 (3)
Erschienen am 07.04.2015

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Rezension zu "Strudel oder Currywurst?" von Miriam Henrici

Modelabel versus bayrischer Esskultur
Tanzmausvor 3 Jahren

Ria Gruber, die eigentlich Maria heißt, wird nicht gern an ihre Herkunft erinnert. Zwar stammt sie aus einem kleinen Dorf in Bayern, jedoch flüchtete sie schon bald nach Berlin, um sich ihren Traum von einem eigenen Modelabel zu erfüllen.

 

Mittlerweile hat sie sich mit „C´est moi“ etabliert und auch schon einige treue Mitarbeiter an ihrer Seite. Privat ist Ria eher ungebunden und genießt ihr Singleleben in vollen Zügen.

 

Das soll sich auch nicht ändern, als unter ihr ein neuer Nachbar einzieht. Ausgerechnet ein Bayer und dazu auch noch Vater von zwei Söhnen. Ria möchte von Ferdinand nichts wissen, doch dann begegnet er ihr als Caterer auf einer Party wieder und rettet sie vor einer Vergewaltigung des Gastgebers.

 

Ria ist peinlich berührt, denn nun ist sie ihm zu Dank verpflichtet. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Rettungsaktion. Schon bald muss sich Ria die Frage stellen: Strudel oder Currywurst? Berlin oder Bayern?

 

Mit ihrem Debütroman legen die beiden Autorinnen gleich richtig los. Schnell hat man sich als Leser in dem Buch festgelesen und das Tempo geben vor allem die Fettnäpfchen von Ria vor, in die diese mit einer außerordentlichen Treffsicherheit immer wieder reinstolpert.

 

Dabei bleibt die Protagonistin liebenswert und plastisch. Aber auch Ferdi bekommt einen Platz in meinem Leserherzen, denn immerhin ist er weder ein Casanova, noch ein weichgespülter Lover. Als bodenständiger Vater und Unternehmer scheut er sich auch nicht, Ria mal die Meinung zu sagen, dabei aber ruhig und beherrscht zu bleiben.

 

Einen ganz besonderen Platz gab es für die beiden Nebendarsteller Victor und Mausi, die zunächst unscheinbar waren, dann aber immer mehr an Farbe und Platz gewonnen haben, so dass man sie am Ende einfach gern haben musste.

 

Der Schreibstil konnte mich Zusehens begeistern und die Spannung stieg mit Rias Verzweiflung immer weiter an. Das Ende ist logisch, schlüssig und rund. Die Geschichte klingt sacht aus, so dass man die Protagonisten in  Ruhe ziehen lassen kann, jedoch nicht, ohne sich doch ein wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen zu machen.

 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich einige Stunden in die Welt einer hartarbeitenden Geschäftsführerin eines Modelabels entführt.

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Rezension zu "Strudel oder Currywurst?" von Miriam Henrici

Gelungener Debütroman
zauberblumevor 4 Jahren

Dem Autorenduo Miriam Henrici und Katharina Siebert ist mit „Strudel oder Currywurst“ ein bemerkenswerter Debütroman gelungen.

 

Protagonistin in diesem unterhaltsamen Roman ist die 35-jährige Ria, die eigentlich Maria Gruber heißt. Die überzeugte Exil-Bayerin hat sich in Berlin den Traum vom eigenen Modellabel erfüllt. „C’est moi ist Rias ganzer Stolz und dafür nimmt sie auch einiges in Kauf. Sie genießt ihr Singleleben in vollen Zügen und will von wahrer Liebe und einer festen Beziehung eigentlich nichts wissen. Doch dann bekommt Ria einen neuen Nachbarn. Ferdinand Brunner und seine zwei Söhne sind auch von Bayern nach Berlin bezogen um hier ein neues Leben zu beginnen. Ferdinand ist alleinerziehender Vater von zwei schrecklichen Jungs. Doch Ferdinand ist Rias Retter in der Not. Auf einer Party hält er ihr den  aufdringlichen Gastgeber vom Leib. Und des Öfteren ist Ferdinand hilfreich zur Stelle.

Doch Ferdinand passt so gar nicht in Rias Beuteschema und will er ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen.

 

Wunderbar! Der Schreibstil der Autorinnen hat mich begeistert. Ich habe mich in Rias Agentur gleich wie zuhause gefühlt. Man konnte die Spannung, den Druck und die Begeisterung von Ria förmlich spüren. Ria hängt mit viel Herzblut an ihrem Modelabel und tut alles, das die neue Kollektion ein voller Erfolg wird, auch wenn ihr von vielen Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Aber ist gibt ja noch so was wie Gerechtigkeit. Es gab auch einiges zum Schmunzeln. Und Ferdinand war mir sofort von Anfang an sympathisch, einfach ein Herzensmensch. Und dann dieses berührende Ende, das mich gefreut hat.

 

Das Cover ist ja auch ein absoluter Hingucker. Das romantische Herz, das für Bayern steht und dann Berlin. Mir gefällt es großartig.

 

Ein absolut gelungener Debütroman. Ein Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Ich hoffe, dass es von den beiden genialen Autorinnen noch viele unterhaltsame Bücher zu lesen gibt.

 

Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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