Miriam Lancewood

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Rezension zu "In der Wildnis bin ich frei" von Miriam Lancewood

Neuseeland- ein Leben in der Natur
Buchraettinvor 14 Tagen

Neuseeland- es ist für mich so ein Land, das mir eine Reise rund um die Ökosysteme der Welt bietet- eine Art Paradies auf Erden. Die Autorin und ihr Mann beschließen immer wieder in der Wildnis, hautnah in der Natur zu leben. Anhand dieses Buches kann der Leser ihnen folgen und teilhaben an der Erfahrung der beiden.
Das Buch beginnt damit, dass Miriam Lancewood ihre Stelle als Lehrerin kündigt und sich zusammen mit ihrem Mann auf ein Leben fernab der Zivilisation vorbereitet. Sie lernt Bogenschießen, lesen Bücher, über das Leben draußen in der Natur, verkaufen ihren Hausstand, legen Lebensmittelvorräte an. Nun beginnt das Abenteuer, es geht raus in eine Hütte, die ihnen als Unterschlupf bei Regen dienen soll. Nur mit ein paar Vorräten sind sie nun auf sich gestellt. Allein, nur sie zwei, kein Internet, kein Fernsehen, ein paar Bücher und die volle Naturerfahrung.
Der Stil war für mich sehr lebendig erzählt. Ich denke das rührt auch daher, dass die Autorin viel mit Dialogen arbeitet. Ich muss aber leider sagen, dass mir genau dieses Detail im Laufe des Buches doch zu viel Raum einnahm. Ich hatte irgendwie andere Vorstellungen von diesem Buch. Ich hätte mir mehr Landschaftsbeschreibungen gewünscht, mehr darüber wie das Gefühl, das Leben in der Natur ist. Es waren immer wieder andere Menschen mit im Spiel. Begegnungen, Treffen, Austausch, das wurde immer sehr intensiv in Dialogen wiedergespiegelt. Die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen hat mir gefallen. Auch die Szenen, wo Bemerkungen der anderen ein wenig zum Nachdenken anregen, auch in Bezug auf die Lebensweise der beiden, das fand ich sehr gelungen.
Die Autorin hat sich vor dem Beginn dieser ich nenne es Erfahrungen, vegetarisch ernährt. Sie greift nun zu Pfeil und Bogen und tötet damit Tiere. Wie human ist diese Art des Jagens für das Tier, das fragt einer der Mitmenschen- und ich das sind diese kleinen Szenen, die auch den Leser nachdenklich machen und wo sich jeder Leser selbst eine Meinung bilden kann.
Im Buch finden sich auch Farbfotos. Auch hier steht meistens die Autorin oder ihr Mann im Mittelpunkt. Mir fehlten hier Landschaftsaufnahmen, das hatte ich erwartet bei einem Buch, über das Leben in der Wildnis.
Im Anhang des Buches finden sich 2 Karten, handgezeichnet, über die Lagerplätze der beiden.
Das Buch ist gut zu lesen, war mir etwas dialoglastig, aber dennoch auch zum Nachdenken anregend und auch unterhaltsam. Für mich war es eher eine Art Biographie/ Erfahrungsbericht, mir war es ein wenig zu wenig Landschafts- Naturbeschreibungen, das hätte ich mir dabei gewünscht.
Ich hatte einfach ein wenig andere Erwartungen an dieses Buch.

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C

Rezension zu "In der Wildnis bin ich frei" von Miriam Lancewood

Ein Buch wie eine Flucht
cat10367vor 2 Monaten

Dieses Buch klang vom Klappentext her sehr interessant und es hat mich interessiert, wie sie das Leben in den Wäldern Neuseelands erlebt hat. Leider muss ich an dieser Stelle sagen, das ich sehr enttäuscht war. Für mich wirkte die Geschichte schon zu beginn, als wenn die Protagonistin weglaufen will. Wovor wurde nicht klar und auch nicht was bezweckt werden sollte.

Es werden weniger die Erlebnisse beschrieben als vielmehr ihre Ansichten zu vielem was passiert ist und erlebt wurde. Da fehlten mir dann doch die Beschreibungen und die ständige Ansetzung der eigenen Werte hat mich nicht glücklich gemacht. Ich habe dieses Buch auch nicht beendet, da es immer zäher wurde. Für Menschen, die so etwas – aus welchen Beweggründen auch immer – selbst planen, ist es bestimmt eine tolle Beschreibung aller Notwendigkeiten.

Ich kann hier nur 2 von 5 Sternen geben.

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J

Rezension zu "In der Wildnis bin ich frei" von Miriam Lancewood

Die Natur intensiv erleben
Jana_Zimmermannvor 3 Monaten

Also zunächst muss ich den Hut ziehen vor so viel Mut und Ehrgeiz. Denn sind wir mal ehrlich: Für mich wäre ein Leben in der Wildnis nichts. Na klar schätze ich die Natur und ich wandle auch gern durch sie hindurch und genieße die Zeit, die in diesem Moment kurz stehen zu bleiben scheint, aber ich möchte dennoch nicht den Luxus einer warmen Dusche, eines Daches über dem Kopf und den Schutz eines Hauses vermissen. Und ich muss nicht hungrig in Bett gehen. Die Autorin Miriam Lancewood beschreibt in ihrem Buch „In der Wildnis bin ich frei“ von ihren Abenteuern, Erlebnissen und auch Erleuchtungen, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Peter beim Leben unter freiem Himmel erlebt, nicht zu wissen, was einen am nächsten Tag oder gar in der Nacht erwarten wird. Die Erzählungen waren packend, auch als Leser kann man die Eindrücke spüren, und der Leser wird hier und da einige Dinge, die er als selbstverständlich erachtet, mit anderen Augen sehen.

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