Miriam Pharo

 4.6 Sterne bei 153 Bewertungen
Autorin von Der Bund der Zwölf, Schlangenfutter und weiteren Büchern.
Miriam Pharo

Lebenslauf von Miriam Pharo

Miriam Pharo, 1966 im andalusischen Córdoba geboren, verbringt ihre Kindheit auf der malerischen Atlantikinsel Oléron im Südwesten Frankreichs. Mit 9 Jahren kommt sie nach Deutschland. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nie Häuser bis zum Horizont gesehen und glaubt, dass Schnee rosa ist. Sie studiert Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Mainz und Heidelberg. Seit 1993 arbeitet sie als freie Texterin und Autorin. 2010 wird sie von der Berliner Senatsverwaltung in die Expertenjury des Förderwettbewerbs “Evolving Books – Digitaler Mehrwert für Bücher” berufen. Miriam Pharo schreibt hauptsächlich Zukunftsthriller. Im Sommer 2009 bringt der Hamburger ACABUS Verlag ihren ersten Roman “Schlangenfutter” heraus, der in Norddeutschland des Jahres 2066 spielt. 2010 erscheint die Fortsetzung “Schattenspiele”. 2012 kommt ihr dritter Roman “Präludium” heraus. Zur Frankfurter Buchmesse 2011 startet sie ihre SF-Krimi-Reihe ISAR 2066. Ein Mix aus "Rosenheim Cops und Total Recall". Außerdem sind bei deutschsprachigen Verlagen diverse Kurzgeschichten von ihr erschienen. Die Genres reichen von Horror bis hin zu Magischem Realismus. Ihre Kurzgeschichte „Der letzte Cowboy“ wurde kürzlich ins Amerikanische übersetzt. “Miriam Pharo verfügt über ein sehr gutes Gespür für Szenenaufbau, Schnitte und Montage, das zweifellos von einer filmischen Erzählweise beeinflusst ist.” Phantastik-Couch

Alle Bücher von Miriam Pharo

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Miriam PharoDer Bund der Zwölf
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Der Bund der Zwölf
Der Bund der Zwölf
 (32)
Erschienen am 04.02.2016
Miriam PharoSektion 3 Hanseapolis - Präludium
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Sektion 3 Hanseapolis - Präludium
Sektion 3 Hanseapolis - Präludium
 (22)
Erschienen am 04.05.2012
Miriam PharoSchlangenfutter
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Schlangenfutter
Schlangenfutter
 (24)
Erschienen am 24.08.2010
Miriam PharoJimmy der Mops (ISAR 2066)
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Jimmy der Mops (ISAR 2066)
Jimmy der Mops (ISAR 2066)
 (21)
Erschienen am 12.10.2011
Miriam PharoSektion 3|Hanseapolis - Schattenspiele
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Sektion 3|Hanseapolis - Schattenspiele
Sektion 3|Hanseapolis - Schattenspiele
 (13)
Erschienen am 28.05.2010
Miriam PharoPrototypen und andere Unwägbarkeiten
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Prototypen und andere Unwägbarkeiten
Prototypen und andere Unwägbarkeiten
 (5)
Erschienen am 01.09.2011
Miriam PharoFrikassee zum Frühstück (ISAR 2066)
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Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)
Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)
 (5)
Erschienen am 24.06.2012
Miriam PharoDie Großstädter
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Die Großstädter
Die Großstädter
 (3)
Erschienen am 01.03.2012

Interview mit Miriam Pharo

Interview zwischen der Autorin Miriam Pharo und dem LovelyBooks-Team // April 2011

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen bzw. wie kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Schon als Kind war ich eine Leseratte, die alles verschlang, was sie zwischen ihre gierigen Krallen bekam; damals habe ich mir auch vorgestellt, wie ich in einem alten Haus mit Fensterläden sitze und selbst Abenteuerromane schreibe. Nach meinem Studium arbeitete ich als Werbetexterin und Redakteurin, bis mich vor ungefähr vier Jahren endlich die Muse küsste. Eines Tages habe ich mich hingesetzt und damit begonnen, die Mordszene aus „Schlangenfutter“ zu schreiben. Auslöser war zunehmende Langeweile angesichts der Krimis und Thriller, die ich die Jahre zuvor gelesen hatte. Irgendwie hat mich nichts mehr so recht überrascht. Als ich die ersten Worte zu Papier brachte, hatte ich überhaupt noch keine Vorstellung, wohin die Reise geht. Erst beim Schreiben kam mir die Idee, meinen Thriller in die nahe Zukunft zu verlegen, Science-Fiction also mit Krimielementen zu vermischen. So erblickte die Stadt Hanseapolis das Licht der Welt. Dann habe ich den ersten Teil als interaktives eBook übers Internet vertrieben, bis mich eines Tages mein jetziger Verlag ACABUS entdeckte. Und mit einem Mal schien der Kindheitstraum mit dem alten Haus und den Fensterläden gar nicht mehr so fern zu sein …

2) Wie lang hast Du an Deinem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit hast Du für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht?

Da ich vorab keine Recherche tätige, kann ich diese Schritte schlecht auseinander halten. Ich bin eine intuitive Autorin und schreibe meistens darauf los. Die Recherche ergibt sich eher zwischendurch. Für mein erstes Buch habe ich insgesamt eineinhalb Jahre gebraucht inklusive Feintuning. Gerade Letzteres betreffend ist es sehr wichtig, das Manuskript eine gewisse Zeit ruhen zu lassen und mit frischem Kopf und Unvoreingenommenheit final zu überarbeiten.

3) Gibt es schon Ideen & Pläne für einen neuen Roman?

Gibt es. Zurzeit schreibe ich an meinem dritten Hanseapolis-Roman und hoffe, dass er noch 2011 erscheint. Der vorläufige Titel lautet „Präludium“, kein zweigeteilter Roman diesmal, sondern eine eigenständige Story. Das Buch wird in 24 Kapitel aufgeteilt sein, nach den Präludien von Frédéric Chopin. Von der Grundstimmung leitet mich die Musik. Das 1. Kapitel ist thematisch lebhaft, das 2. getragen und eher „dumpf“, das 3. beginnt mit einem kurzen (flatternden) Rundflug über der Stadt, usw. Angesichts des positiven Leserfeedbacks und der Tatsache, dass mir meine Figuren ans Herz gewachsen sind, spiele ich mit dem Gedanken, eine Reihe daraus zu machen.

4) Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Der Kontakt zum Leser ist ein großer Vorteil des Mediums Internet. Auf diesem Weg gelangen Anregungen, Lob und Kritik direkt und unverblümt an die Adresse des Autors. Das Schönste dabei ist: Als Autorin kann ich darauf reagieren und Fragen zu meinen Büchern beantworten. Auf diese Weise werden meine Geschichten und Figuren noch greifbarer, noch lebendiger. Überhaupt ist es erstaunlich, mit wie viel Herzblut manche Leser mich und meine Bücher unterstützen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie motivierend das ist. Außerdem ist das Internet ein wichtiges Werbemedium, vor allem, wenn man wie ich bei einem kleineren Verlag veröffentlicht. Schaut euch in den großen Buchhandlungen um und ihr werdet feststellen, dass die meisten Autoren von kleinen Verlagen es nicht bis zum Lieferanteneingang schaffen. Die Buchhandlungen haben nur begrenzt Platz und füllen diesen verständlicherweise lieber mit Bestseller-Autoren und bewährtem Lesestoff. Also müssen Verlag und Autor mit dem geringen Budget, das sie haben, im Internet aktiv werden, d.h. Blogger mobilisieren, in Literaturcommunities wie LovelyBooks.de präsent sein und Netzwerke wie twitter, xing oder facebook nutzen. Das ist zeitintensiv, aber absolut unentbehrlich.

5) Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Die Buchfrage ist ein sehr sinnvolles und schnelles Instrument, das ich recht häufig nutze, um z.B. Tipps zu Büchern zu geben oder selbst nach Buchtipps zu suchen. Natürlich habe ich auf der Startseite meiner Homepage das entsprechende Widget eingebaut, so dass Besucher gleich sehen können, sobald Fragen zu meiner Person oder meinen Werken gestellt werden. Ich persönlich finde es genial, direkt darauf antworten zu können!

6) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du
Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Eigentlich lese ich jedes Genre gern, sofern die Geschichte packend ist und der Schreibstil gut. Humoristisches von Janet Evanovich, Romantisches von Jane Austen oder SEP und natürlich Visionäres von Jeff Somers oder Andreas Eschbach. Krimis und Thriller mag ich speziell von Jeffery Deaver, Michael Connelly, Mo Hayder und Elizabeth George. Früher habe ich sehr gern Fantasy gelesen, vorzugsweise von Wolfgang Hohlbein oder Margaret Weis und Tracy Hickman. Die Vergessenen Reiche sind einmalig! Inzwischen kann mich Fantasy überhaupt nicht mehr begeistern, was nicht am Genre liegt, sondern an den vielen Ideenklonen, die den Markt verseuchen. Überhaupt bin ich, seitdem ich selbst schreibe, kritischer geworden. Leider. Mir passiert es immer häufiger, dass ich Bücher abbreche, was mich ziemlich nervt. Empfehlungen suche ich auf klassischem Weg – entweder über amazon, LovelyBooks oder andere Foren. Am liebsten stöbere ich aber immer noch in der Buchhandlung herum. Am liebsten den ganzen Vormittag. Herrlich!

7) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner 
Bücher wünschen und warum?

Von Wolfgang Hohlbein. Auch wenn ich mich nicht für alle seine Bücher begeistern kann – wäre auch etwas schwierig bei rund 200 –, hat er mich mit seinen Fantasy- und Science-Fiction Romanen von allen deutschen Autoren am meisten geprägt.

8) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt.
Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer völlig neuen Seite überraschen?

Klar. Ich könnte mir gut vorstellen, einen historischen oder phantastischen Roman zu schreiben. Oder mal einen Nackenbeißer à la „Wilder als ein Traum“ von Teresa Medeiros. Der witzigste Zeitreise-Liebesroman, den ich kenne. Sehr zu empfehlen übrigens.

9) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Arbeit?

Die Zukunft ist ein ungeschriebenes Blatt und damit für mich höchst inspirierend, denn als Autorin stehen mir alle Möglichkeiten offen. Das zieht spannende Gedankenspiele nach sich. So kann es vorkommen, dass ich beim Frühstück sitze und überlege, wie die Menschen im Jahr 2066 diese Situation erleben werden. Wie wird ihre Morgenzeitung aussehen? Vielleicht wird der Kaffee zum Mitnehmen mit mikroskopisch kleinen Kommunikationsteilchen versehen sein, die ins Gehirn gelangen, dort am visuellen Cortex andocken und die brandheißen News projizieren? Werden Hundehalter beim Gassigang eine Atemmaske tragen müssen? Wird es überhaupt noch Hunde mit Verdauungsapparat geben? Oder werden diese einfach weggezüchtet? Am liebsten sitze ich auf der Terrasse, sofern das Wetter mitspielt, sorge für genügend Café au lait und schreibe auf meinem Notebook. Oder aber ich setze mich ins Wohnzimmer, lege die passende Musik ein – Kaffee nicht vergessen – und schreibe. Meistens liegt unser Hund neben mir und schläft oder betätigt mit der Schnauze die Feststelltaste, natürlich immer dann, wenn ich sie am wenigsten brauche. Hänge ich kreativ fest, nehme ich einen Bleistift und kritzele auf einem leeren Block herum. Meistens kommt die Idee dann von ganz allein.

10) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine 
Arbeit für die kommenden Jahre?

Dass die Menschen beim Stöbern in der Buchhandlung zwischen all den Schätzen auch mal meine Bücher in den Händen halten – ohne dass ich dafür einen Vampirroman schreiben muss.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Miriam Pharo

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AmaliaZeichnerins avatar

Rezension zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo

ungewöhnlicher Roman über die Magie der Musik
AmaliaZeichnerinvor 3 Monaten

Wer in diesem Roman Fantasy-Kreaturen erwartet, der wird enttäuscht, stattdessen gibt es hier übernatürliche, unerklärliche Ereignisse und magische Objekte.

Man merkt, dass die Autorin ein Faible für Musik hat, dafür spricht ihre bildhafte, anschauliche Sprache, mit der sie über diese – und andere Dinge – schreibt.

Ebenso wird deutlich, dass sie viel über die historischen Verhältnisse in den 1920ern in Paris recherchiert hat und es gelingt ihr, diese Epoche sehr lebendig und glaubwürdig darzustellen.

Mit den Hauptcharakteren konnte ich mit gut identifizieren, sie wirken sympathisch und alles andere als eindimensional. Schade fand ich, dass eine Protagonistin im Finale teilweise fehlt, allerdings macht dies innerhalb der Handlung durchaus Sinn.

Im letzten Drittel des Romans verschlägt es die Helden gar in die Pariser Unterwelt und was sie hier erleben, das liest sich sehr spannend.

Gefreut hat mich auch, dass die Autorin eine historische Persönlichkeit auf originelle Weise mit eingebaut hat.

Lesenswert ist dieser Roman aus meiner Sicht vor allem für Menschen, die ein Faible für Musik und/oder die 1920er Jahre mitbringen.

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tragalibross avatar

Rezension zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo

Rezension zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo
tragalibrosvor 2 Jahren

Paris 1926: Die sogenannte Methusalem-Seuche versetzt die reiche Bevölkerung der Stadt in Angst und Schrecken. Die Betroffenen altern innerhalb weniger Minuten und sterben. Als der Clubbesitzer Vincent seine Kunden verliert, versucht er mit Hilfe der schönen Magali der mysteriösen Krankheit auf den Grund zu gehen und stößt dabei auf einen lange verschleierten und mächtigen Fluch...

"Der Bund der Zwölf" ist eine Mischung aus Kriminalroman und Fantasyabenteuer, dem aber leider das gewisse Etwas fehlt.
Zwar hat die Autorin, die mir bis dato noch unbekannt war, eine schöne Kulisse erschaffen und die Handlung mit netten Charakteren gefüllt, die einem beim Lesen ans Herz wachsen, aber trotzdem hat mir persönlich noch ein kleiner Funke gefehlt, der mich für die Geschichte hätte begeistern können.

Der Schreibstil ist recht simpel und daher sehr schnell zu lesen, nur bei der Beschreibung von musikalischen Darbietungen wird die Autorin regelrecht poetisch. Hier merkt man, was sie schriftstellerisch eigentlich auf's Papier bringen könnte.
Was die Handlung betrifft, die aus mehreren Zeitsprüngen und Perspektivwechseln zusammengesetzt ist, kann ich leider nur sagen, dass hier keine richtige oder gar atemlose Spannung aufgebaut wurde. Der Leser wird in eine Situation hineinversetzt, die spannend werden könnte, aber ehe es soweit ist, ist dieser Augenblick auch schon wieder vorbei und die Geschichte geht einfach weiter, ja plätschert fast vor sich hin. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Es wirkte etwas unfertig und unbefriedigend.
Punkten konnten allerdings die Protagonisten, die mit viel Charme dargestellt wurden und mir von Beginn an sehr sympathisch waren. Auch der Handlungsort, Paris, hat mich sehr angesprochen und passte zur Geschichte.

Was das Gesamtkonzept des Buches angeht, bin ich sehr angetan. Die Verknüpfung aus Magie und einer Art Kriminalfall ist mir so bisher noch nicht untergekommen, war aber sehr vielversprechend und interessant.
Deswegen möchte ich drei Sterne vergeben. Das Buch ist zwar durchschnittlich und eigentlich eher eine Unterhaltung für Zwischendurch, im Großen und Ganzen aber gut.

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo

Nun ja ...
Gwhynwhyfarvor 2 Jahren

»Die zwölf Instrumente aus dem Feuerahorn bilden den musikalischen Grundstock der ›Philharmonie der zwei Welten‹ ...«

Ein bisschen Krimi, ein wenig Myst und Historisches, eine Paris, um 1920, die »Methusalem-Seuch« geht um. Sie trifft aber nur Menschen aus der gehobenen Gesellschaft. Innerhalb kürzester Zeit altern die Betroffenen und sterben. Handelt es sich hier um eine Krankheit oder um ein ausgeklügeltes Mordsystem? Dem Clubbesitzer Vincent Lefèvre bleiben die Gäste aus. Zusammen mit seiner Teilhaberin Magali versucht er herauszufinden, wer dahintersteckt. Ein berühmtes Orchester scheint der Angelpunkt zu sein.

Ein leises Buch, bei dem sich die Spannung langsam aufbaut, Harmonie mit Musik und Worten. Erzählt wird aus den Perspektiven der Hauptprotagonisten. Magali, eine taffe Frau trägt Hosen, ungewöhnlich für eine Frau. Sie stellt die Behauptung auf, irgendwann in baldiger Zukunft werden alle Frauen Hosen tragen. Die Autorin führt uns in die Welt der 20ger von Paris, eine Welt der Kunst und rauschenden Festen. Instrumente und der Klang von Musik sind Hauptthema in desem Roman. Sehr gut hat mir das Ende gefallen, eine Jagd durch die Katakomben von Paris.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, bis auf ein paar kleine Logikfehler. Mir ist es ein Rätsel, warum nach natürlichen Toden, auch wenn sie sich merkwürdig gestalteten, nicht von einer Krankheit ausgegangen wird. Wieso ermittelt die Polizei in einer Mordserie?

Stilistisch und im Ausdruck sind mir einige Schmunzler aufgefallen, die nicht erheblich gestört haben, insbesondere, wenn es um die Beschreibung von Augen ging, die mal »tellergroß« beschrieben werden, oder »Anna schaute ihn mit runden Augen an ...«, »... starrte Vincent mit roten Augen ...«.

Hin und wieder ein »Hmm.«, lasse ich durchgehen, aber »Gmpf.«, brauche ich wirklich nicht im Roman.
Der Satz ist eine Katastrophe. Das hat mich wirklich genervt. Es gibt keine Silbentrennung im Blocksatz, was zu erheblichen Lücken zwischen den Wörtern führt. Hin und wieder passierte das sogar am Absatzende: ein Wort vorn, das zweite Wort, am anderen Ende der Zeile. Dazu kommen jede Menge anderer Satzfehler.

Insgesamt gelangt Miriam Pharo eine lesenswerte Erzählung aus verschiedenen Genren.

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Gespräche aus der Community

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Lieber Lovelybooker,

stell dir vor, du würdest Zeuge einer spannenden Geschichte um Rache, Liebe und Freundschaft, und die magische Kraft der Musik.
Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe von mysteriösen Todesfällen die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der Zwei Welten, einem berühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis ...

Wenn das Ganze für dich spannend klingt, darfst du dich freuen, denn in meinem Buch "Der Bund der Zwölf" kannst du das alles nachlesen. Dafür stelle ich 24 digitale Exemplare bereit. Du kannst dich ab sofort dafür bewerben.

 +++++ AKTUELL +++++ "Der Bund der Zwölf" hat es unter die letzten 10 beim INDIE AUTOR PREIS 2016 geschafft +++++

Bedingungen für die Teilnahme (mindestens drei Treffer):

- Du findest, dass Paris eine Stadt voller Magie ist
- Du magst den Film „Midnight in Paris“
- Du hast ein Faible für Musik
- Du spielst ein Instrument
- Du hast nichts gegen eine kleine Romanze einzuwenden
- Du liest gern Geschichten abseits vom Mainstream
- Du magst gern Krimis
- Du magst Romane mit einem fantastischen Touch, solange keine Elfen und Zwerge darin vorkommen
- Du findest, dass die wilden 20er Jahre eine aufregende Zeit war
- Du beteiligst dich im Februar an der lockeren Leserunde
- Anschließend schreibst du eine Rezension, die du freundlicherweise überall dort postest, wo sie deines Erachtens Sinn macht (amazon, facebook, wasliestdu, Blog, was auch immer)

Und das Beste ist: Du musst keine Frage beantworten.

Viel Glück!

Link zu amazon mit Leseprobe: http://www.amazon.de/Bund-Zw%C3%B6lf-Miriam-Pharo-ebook/dp/B01AG9HXH2/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1453206900&sr=1-1&keywords=Der+Bund+der+Zw%C3%B6lf

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Lieber Leser, stell dir vor, du warst früher Spion, ein recht erfolgreicher sogar, und musstest deinen Namen ändern, weil du zu viel weißt und deine Ex-Chefin dich lieber tot als lebendig sehen würde. Du bist gerade nach München gezogen, hast kein Geld in der Tasche und musst dich als Privatdetektiv durchschlagen. Zu allem Überfluss hast du ein japanisches Waisenkind an der Backe, das kein Wort Deutsch spricht.

Du lebst aber nicht in der Gegenwart, sondern im Jahr 2066! In dieser Zeit leben die Menschen in Biosphären, Augenimplantate verwandeln hässliche Gemäuer in Prachtbauten und bewaffnete Blumenmädchen sorgen für die Sicherheit. Bei deinen Ermittlungen bekommst du es unter anderem mit einem explosiven Mops, einer tollwütigen Oma und einer Rosine im Trenchcoat zu tun. Und du triffst eine alte Bekannte wieder, die nicht vor Mord zurückschreckt …

Wenn das Ganze für dich spannend klingt, darfst du dich freuen, denn in meinem Buch "Von Möpsen und Rosinen" kannst du das alles nachlesen. Dafür stelle ich 10 digitale Exemplare bereit. Du kannst dich ab sofort dafür bewerben. Aber Vorsicht: Dich erwartet eine ziemlich schräge Zeit!
 
Bedingungen für die Teilnahme (mindestens drei Treffer):

- Du wärst gern wie Philip Marlowe, nur besser angezogen
- Du trinkst gern Kaffee
- Du hast einen bissigen Humor
- Du bist offen für Neues
- Du liebst Bayern
- Du hasst Bayern
- Du würdest deine ehemalige Chefin am liebsten an die Wand nageln
- Du beteiligst dich im Juni an der lockeren Leserunde
- Anschließend schreibst du eine Rezension, die du freundlicherweise überall dort postest, wo sie deines Erachtens Sinn macht (amazon, facebook, Blog, was auch immer)

Und das Beste ist: Du musst gar keine Frage beantworten. :-)

Viel Glück!

Link zur Buchseite: http://miriam-pharo.com/buecher/episoden/von-moepsen-und-rosinen-isar-2066-sammelband/

Link zu amazon mit Leseprobe: http://www.amazon.de/M%C3%B6psen-Rosinen-Lucio-Verdict-ermittelt-ebook/dp/B00FSMRPE4/ref=la_B0045B13DI_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1400604927&sr=1-2

Stat der Leseprobe könnt ihr auch direkt reinhören!

###YOUTUBE-ID=506nU5aMGOU###



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Miriam Pharo
"Ich habe vergessen, wie sich der Himmel Nevadas anfühlt – blau, übermächtig und bleischwer, durchbrochen vom fernen Scherenschnitt der Berge. Am liebsten würde ich schreien, doch meine Kehle ist wie zugeschnürt, also beschließe ich, einen Spaziergang zu machen. Den ersten seit über sechzig Jahren."

Liebe Lovelybooker,

vor einigen Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Las Vegas. Erwartet hatte ich eine Art Disneyland für Erwachsene mitten in der Wüste, doch am Ende war es viel mehr als das ... Ich war fasziniert, gefesselt, verzaubert. Dieser Trip nach Las Vegas hat mich zu der kleinen Geschichte "Der letzte Cowboy" inspiriert, die ich euch gern ans Herz legen würde, und zu der Frage: Was wäre, wenn Vegas Vic, die berühmteste Neonfigur der Stadt, eines Tages den Drang verspüren würde, das Meer zu sehen?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Miriam Pharo wurde am 08. Mai 1966 in Cordoba (Spanien) geboren.

Miriam Pharo im Netz:

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auf 21 Wunschlisten

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