Miriam Pharo Der Bund der Zwölf

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Inhaltsangabe zu „Der Bund der Zwölf“ von Miriam Pharo

Ein Roman über Rache, Liebe und Freundschaft und die magische Kraft der Musik Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem weltberühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis ...

Ein Kriminalroman mit Fantasy-Elemente, aber leider fehlt das gewisse Etwas.

— tragalibros

Ein Buch für Liebhaber von Paris, den 20er Jahren, Musik, guten Ermittlungen, tollen Charakteren und einfach einer runden Geschichte! <3

— Buechergarten

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ein Muß für Musik- und Krimifreunde sowie Frankeich-Fans und Freunde historischer Romane.

— Tulpe29

Ein rundherum gelungener Abenteuerroman im schicken Retro-Look!

— BrittaRoeder

Geniale Verknüpfung unterschiedlicher Handlungsstränge und Genre!

— mabuerele

Ein rundum gelungen, sehr schöner Roman!

— Sabrina80

musischer, spannender Roman

— thora01

Fesselnd, begeistern und mitreißend

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Ein - im wahrsten Sinne - bezaubernder Krimi über die Kraft der Musik und das Paris der 1920er Jahre.

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  • Rezension zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo

    Der Bund der Zwölf

    tragalibros

    20. March 2017 um 14:07

    Paris 1926: Die sogenannte Methusalem-Seuche versetzt die reiche Bevölkerung der Stadt in Angst und Schrecken. Die Betroffenen altern innerhalb weniger Minuten und sterben. Als der Clubbesitzer Vincent seine Kunden verliert, versucht er mit Hilfe der schönen Magali der mysteriösen Krankheit auf den Grund zu gehen und stößt dabei auf einen lange verschleierten und mächtigen Fluch... "Der Bund der Zwölf" ist eine Mischung aus Kriminalroman und Fantasyabenteuer, dem aber leider das gewisse Etwas fehlt. Zwar hat die Autorin, die mir bis dato noch unbekannt war, eine schöne Kulisse erschaffen und die Handlung mit netten Charakteren gefüllt, die einem beim Lesen ans Herz wachsen, aber trotzdem hat mir persönlich noch ein kleiner Funke gefehlt, der mich für die Geschichte hätte begeistern können. Der Schreibstil ist recht simpel und daher sehr schnell zu lesen, nur bei der Beschreibung von musikalischen Darbietungen wird die Autorin regelrecht poetisch. Hier merkt man, was sie schriftstellerisch eigentlich auf's Papier bringen könnte.Was die Handlung betrifft, die aus mehreren Zeitsprüngen und Perspektivwechseln zusammengesetzt ist, kann ich leider nur sagen, dass hier keine richtige oder gar atemlose Spannung aufgebaut wurde. Der Leser wird in eine Situation hineinversetzt, die spannend werden könnte, aber ehe es soweit ist, ist dieser Augenblick auch schon wieder vorbei und die Geschichte geht einfach weiter, ja plätschert fast vor sich hin. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Es wirkte etwas unfertig und unbefriedigend. Punkten konnten allerdings die Protagonisten, die mit viel Charme dargestellt wurden und mir von Beginn an sehr sympathisch waren. Auch der Handlungsort, Paris, hat mich sehr angesprochen und passte zur Geschichte. Was das Gesamtkonzept des Buches angeht, bin ich sehr angetan. Die Verknüpfung aus Magie und einer Art Kriminalfall ist mir so bisher noch nicht untergekommen, war aber sehr vielversprechend und interessant. Deswegen möchte ich drei Sterne vergeben. Das Buch ist zwar durchschnittlich und eigentlich eher eine Unterhaltung für Zwischendurch, im Großen und Ganzen aber gut.

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  • Nun ja ...

    Der Bund der Zwölf

    Gwhynwhyfar

    15. February 2017 um 16:57

    »Die zwölf Instrumente aus dem Feuerahorn bilden den musikalischen Grundstock der ›Philharmonie der zwei Welten‹ ...« Ein bisschen Krimi, ein wenig Myst und Historisches, eine Paris, um 1920, die »Methusalem-Seuch« geht um. Sie trifft aber nur Menschen aus der gehobenen Gesellschaft. Innerhalb kürzester Zeit altern die Betroffenen und sterben. Handelt es sich hier um eine Krankheit oder um ein ausgeklügeltes Mordsystem? Dem Clubbesitzer Vincent Lefèvre bleiben die Gäste aus. Zusammen mit seiner Teilhaberin Magali versucht er herauszufinden, wer dahintersteckt. Ein berühmtes Orchester scheint der Angelpunkt zu sein. Ein leises Buch, bei dem sich die Spannung langsam aufbaut, Harmonie mit Musik und Worten. Erzählt wird aus den Perspektiven der Hauptprotagonisten. Magali, eine taffe Frau trägt Hosen, ungewöhnlich für eine Frau. Sie stellt die Behauptung auf, irgendwann in baldiger Zukunft werden alle Frauen Hosen tragen. Die Autorin führt uns in die Welt der 20ger von Paris, eine Welt der Kunst und rauschenden Festen. Instrumente und der Klang von Musik sind Hauptthema in desem Roman. Sehr gut hat mir das Ende gefallen, eine Jagd durch die Katakomben von Paris. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, bis auf ein paar kleine Logikfehler. Mir ist es ein Rätsel, warum nach natürlichen Toden, auch wenn sie sich merkwürdig gestalteten, nicht von einer Krankheit ausgegangen wird. Wieso ermittelt die Polizei in einer Mordserie? Stilistisch und im Ausdruck sind mir einige Schmunzler aufgefallen, die nicht erheblich gestört haben, insbesondere, wenn es um die Beschreibung von Augen ging, die mal »tellergroß« beschrieben werden, oder »Anna schaute ihn mit runden Augen an ...«, »... starrte Vincent mit roten Augen ...«. Hin und wieder ein »Hmm.«, lasse ich durchgehen, aber »Gmpf.«, brauche ich wirklich nicht im Roman. Der Satz ist eine Katastrophe. Das hat mich wirklich genervt. Es gibt keine Silbentrennung im Blocksatz, was zu erheblichen Lücken zwischen den Wörtern führt. Hin und wieder passierte das sogar am Absatzende: ein Wort vorn, das zweite Wort, am anderen Ende der Zeile. Dazu kommen jede Menge anderer Satzfehler. Insgesamt gelangt Miriam Pharo eine lesenswerte Erzählung aus verschiedenen Genren.

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  • Der Bund der Zwölf

    Der Bund der Zwölf

    Booky-72

    17. June 2016 um 22:13

    Paris in den 20er Jahren. Die Methusalem-Seuche geht um. Diese Krankheit lässt Menschen sehr schnell altern und damit frühzeitig sterben. Vincent und Magali, die beiden äußerst sympathischen Hauptprotagonisten wollen Aufklärung: warum werden diese bestimmten Personen von dieser Seuche befallen und welche Zusammenhänge gibt es. Handelt es sich doch um eine Mordserie? Die Spur führt zu einem mysteriösen Orchester, der „Philharmonie der zwei Welten“. Hauptfigur hier ist das stumme Mädchen Anna, die schon in jungen Jahren zum Orchester kam. Äußerst spannungsgeladen erzählt die Geschichte über mehrere Zeitebenen hinweg. Mit vielen Nebencharakteren, die aber alle ihre Bestimmung in der Geschichte finden und nichts verwirren. Die einzelnen Abschnitte sind gut aufgeteilt in Zeit und Ort, so dass der Leser sich immer perfekt zurechtfinden kann. Gute Mischung aus Abenteuerroman und Historie, durchweg spannend, das Thema Musik wunderbar  - super Ende mit WOW-Effekt. 4 Sterne dafür.

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  • Großes Kopfkino für ein großes Publikum

    Der Bund der Zwölf

    BrittaRoeder

    Da ist Miriam Pharo ein richtiger Coup gelungen! Die Autorin, die ihre stetig wachsende Science-Fiction-Fangemeinde seit Jahren mit immer neuen spannenden technikaffinen Science-Fiction-Krimis begeistert, legt mit ihrem neusten Buch ‚Der Bund der Zwölf‘ einen rundum gelungenen Abenteuerroman im schicken Retro-Look vor. Sprachgewandt, wie man Pharo sowieso kennt und schätzt, entführt sie ihre Leser ins Paris der wilden Zwanziger Jahre. Eine Serie mysteriöser Todesfälle hält die Metropole in Atem, ein weltberühmtes Symphonieorchester scheint in die Sache verwickelt zu sein. Gekonnt verknüpft Pharo mehrere Handlungsstränge zu einem Krimiabenteuer mit leichten Mystery-Elementen. Durch die große Liebe zum Detail, mit der Pharo ihre Kulissen ausgestattet, und dank der liebevoll ‚eckig und kantig‘ gezeichneten Figuren liefert die Autorin Kopfkino vom Feinsten. Bald fühlt man sich als Leser in einen Jules-Verne-Roman versetzt, bald in einen Jean-Gabin-Film-Klassiker aus den Dreißigern. Dass Pharo in diesem Abenteuer-Roman auch noch ihre große Liebe zur Musik thematisiert ist ein besonderer Gewinn. Denn ihre Musik-Beschreibungen gehören zu den schönsten und eindringlichsten Passagen des gesamten Buches. (Gänsehaut pur der Roman-Auftakt!) Auch auf die Gefahr hin mich bei den Science-Fiction-Lesern unter ihren Fans unbeliebt zu machen, aber ich wünsche mir sehr, dass dieser Roman nicht der einzige Ausflug der Autorin in dieses Genre bleiben wird. Ihre hochverdiente Nominierung für den Indie-Autor-Preis 2016 und ein Platz auf der Short-List unter den letzten fünf Nominierten gibt mir sicher recht. Liebe Miriam, bitte schreibe noch eine Fortsetzung!

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    • 9

    elisabethjulianefriederica

    24. April 2016 um 09:28
  • Leserunde zu "Der Bund der Zwölf" von Miriam Pharo

    Der Bund der Zwölf

    Miriam Pharo

    Lieber Lovelybooker, stell dir vor, du würdest Zeuge einer spannenden Geschichte um Rache, Liebe und Freundschaft, und die magische Kraft der Musik. Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe von mysteriösen Todesfällen die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der Zwei Welten, einem berühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis ... Wenn das Ganze für dich spannend klingt, darfst du dich freuen, denn in meinem Buch "Der Bund der Zwölf" kannst du das alles nachlesen. Dafür stelle ich 24 digitale Exemplare bereit. Du kannst dich ab sofort dafür bewerben.  +++++ AKTUELL +++++ "Der Bund der Zwölf" hat es unter die letzten 10 beim INDIE AUTOR PREIS 2016 geschafft +++++ Bedingungen für die Teilnahme (mindestens drei Treffer): - Du findest, dass Paris eine Stadt voller Magie ist - Du magst den Film „Midnight in Paris“ - Du hast ein Faible für Musik - Du spielst ein Instrument - Du hast nichts gegen eine kleine Romanze einzuwenden - Du liest gern Geschichten abseits vom Mainstream - Du magst gern Krimis - Du magst Romane mit einem fantastischen Touch, solange keine Elfen und Zwerge darin vorkommen - Du findest, dass die wilden 20er Jahre eine aufregende Zeit war - Du beteiligst dich im Februar an der lockeren Leserunde - Anschließend schreibst du eine Rezension, die du freundlicherweise überall dort postest, wo sie deines Erachtens Sinn macht (amazon, facebook, wasliestdu, Blog, was auch immer) Und das Beste ist: Du musst keine Frage beantworten. Viel Glück! Link zu amazon mit Leseprobe: http://www.amazon.de/Bund-Zw%C3%B6lf-Miriam-Pharo-ebook/dp/B01AG9HXH2/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1453206900&sr=1-1&keywords=Der+Bund+der+Zw%C3%B6lf

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    • 635

    Miriam Pharo

    06. April 2016 um 13:00
    Buechergarten schreibt Ach du meine Güte! Mit einem riesengroßen "Entschuldigung" anbei meine Rezension! Ich hatte offensichtlich total vergessen diese hochzuladen! Und nochmals <3-lichen Dank, dass ich dabei sein ...

    Wow! Was für eine wunderschöne Rezension! Vielen Dank dafür. Mich freut vor allem, dass dich mein Roman nicht nur unterhalten, sondern auch dazu inspiriert hat, dich u.a. mit der Epoche weiter zu ...

  • „Midnight in Paris“

    Der Bund der Zwölf

    Buechergarten

    06. April 2016 um 11:29

    INHALT: Paris im Jahre 1926: Die berühmte „Philharmonie der zwei Welten“ gastiert in der Stadt. Doch ihre geradezu verzaubernden Auftritte werden überschatten von mysteriösen Todesfällen. Ausgerechnet Personen aus der gehobenen Gesellschaft werden Opfer der sogenannten „Methusalem-Seuche“, bei der die Betroffenen innerhalb weniger Stunden altern und schließlich qualvoll sterben. Zur gleichen Zeit kämpft Vincent Lefévre um den Erhalt seines Nachclubs – Tote sind eben schlecht fürs Geschäft! Als die Polizei eine Belohnung für den Entscheidenden Hinweis zur Aufklärung der Tode auslobt sieht Vincent seine Chance gekommen. Zusammen mit der burschikosen Magali stellt er eigenen Nachforschungen an und kommt einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur… EIGENE MEINUNG: Das Cover dieses wunderbaren Romanes zeigt eine sich auflösende Geige und ist in wundervollen und gut aufeinander abgestimmten Farben gehalten. Besonders schön finde ich dabei auch die Verbindung zur Geschichte, die man ab einem bestimmten Zeitpunkt im Buch ganz deutlich vor Augen hat! Auch die Schrift passt sich schön der Gestaltung an und ergibt damit ein harmonisches Bild! Angesprochen hat mich die Leserunde zu diesem Buch vor allem durch den Absatz der Bedingungen für die Teilnahme an der Leserunde sammelte, bei denen mindestens drei auf einen zutreffen mussten, u. A.: Du findest, dass die wilden 20er Jahre eine aufregende Zeit war, Du findest, dass Paris eine Stadt voller Magie ist, Du hast nichts gegen eine kleine Romanze einzuwenden, Du magst gern Krimis, Du magst Romane mit einem fantastischen Touch, solange keine Elfen und Zwerge darin vorkommen, Du spielst ein Instrument, Du liest gern Geschichten abseits vom Mainstream, Du magst den Film „Midnight in Paris“ Dies gibt für mich schon einige ganz wichtige Hinweise was mich an der Geschichte so sehr fasziniert hat!   Miriam Pharo erzählt diese äußerst atmosphärisch, auf mehreren Zeitebenen und mit verschiedenen Erzählsträngen (die einzelnen Kapitel sind mit Zeit und Ort gekennzeichnet!). Nach und nach treffen sich diese und fügen sich zu einem schönen Ganzen zusammen, das noch länger nach Beendigung des Buches nachhallt. Vor allem die Charaktere haben es mir hier angetan. Der auf den ersten Blick machohafte und doch so treue Vincent und die flippige, emanzipierte Magali. Doch auch ein zweiter Erzählstrang der von der jungen Anna handelt hat mich für sich gewinnen können. Sie ist stumm und ein Teil der „Philharmonie der zwei Welten“. Darüber hinaus sind die Nebencharaktere unheimlich toll gestaltet: Ein wunderbarer ehemaliger Boxer, ein netter Kioskbesitzer mit Geheimnissen, eine beängstigende „Näherin“ und viele, viele mehr… Aber auch das Paris der 20er Jahre war einfach wundervoll beschrieben! Die Musik, die Kleidung, die Ansichten und sogar Personen die wirklich gelebt haben wie Fakir Fhakya-Khan oder die Sängerin Mistiguett. Vieles davon habe ich gegoogelt um mir ein noch genaueres Bild davon machen zu können. Während ich mir den Treffpunkt an einem Brunnen angesehen habe, habe ich die passende Musik dazu gehört und konnte ganz in der Geschichte aufgehen. Es war als wäre man mit Magali und Vincent unterwegs! Dieser Eindruck entstand auch dadurch, dass man mit ihnen zusammen Spuren sammelte und so der Lösung gemeinsam näher kam. Der feine Humor im Buch, sowie die zarte Liebesgeschichte lassen mich jetzt noch schmunzeln. Allerdings gibt es auch grausame Szenen, Leid und Blut und schmerzvolle Momente. Es gibt einen kleinen Anteil an Mystik, der jedoch nicht Überhandnimmt. Besonders war für mich wirklich wie lange man als Leser im Dunkeln tappt, immer wieder überrascht wird und Gut und Böse nicht genau voneinander unterscheiden kann! Die Geschichte um die Ermittlungen von Magali und Vincent ist schlüssig und kreativ. Und auch mit Anna kann man mitfiebern und leiden, vielleicht gerade dadurch, dass man ihr über ihre Gedanken folgen muss. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich und bietet für mich genau die richtige Menge an Einzelheiten und Details ohne je langweilig zu werden. Auch im Bereich „Spannung“ konnte ich mich wirklich nicht beschweren – ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte Magalis Paris gar nicht verlassen. Ich war wie in einer Zeitmaschine (ich wollte nur noch die 20er um mich herum!) und auch die Details die man im Laufe der Geschichte über die Charaktere erfahren hat haben sie einem noch näher gebracht und sie zu realen, tiefgehenden Personen werden lassen. Ich könnte mir Vincent und Magali gerne noch in weiteren Ermittlungen, in einem weiteren fesselnden, vielseitigen Roman, zusammen vorstellen! :) Das Thema Musik hat mir sehr gut gefallen, allerdings war dies auch der Teil der mich zu Beginn etwas zögern lies. Vollkommen unbegründet! Klar spielt sie eine große Rolle, sowie auch die Oper und die Instrumente. Aber sie hat sich nie zu sehr in den Vordergrund gespielt oder die Geschehnisse hinter sich gedrängt. Viel mehr ist alles zusammen ein stimmiges Werk, dass zügig voranschreitet ohne in Hektik zu verfallen! Mir hat dieses Buch unheimlich Spaß gemacht und mich auch dazu angeregt mehr über diese Zeit oder einzelne Plätze und Personen zu erfahren. Eine tolle, originelle Idee in einem bildhaften und gefühlvollen Schreibstil umgesetzt! FAZIT: Düster, humorvoll, bedrohlich, spannend, tragisch, historisch, mystisch, überraschend und so vieles mehr! Ein Buch für Liebhaber von Paris, den 20er Jahren, Musik, guten Ermittlungen, tollen Charakteren und einfach einer runden Geschichte! <3

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  • Musik und Tod...

    Der Bund der Zwölf

    Miamou

    Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem weltberühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis... ***************************************************************** Zunächst einmal möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde und dass ich es in einer Leserunde gemeinsam mit der Autorin mitlesen durfte. Miriam Pharo hat mich mit ihrem „Bund der Zwölf“ regelrecht verzaubert und das von der ersten Seite an. Atmosphärisch dicht, erzählt sie eine Geschichte, die in mehreren Zeitebenen und in mehreren Erzählsträngen spielt und die sich zum Schluss zu einem schönem runden Ganzen verbinden. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass in Paris die schreckliche Methusalem – Seuche ausgebrochen ist, eine Krankheit die junge Menschen schnell alt werden und sterben lässt. Schon hier hat die Autorin einen Aspekt auf die Beine gestellt, der etwas sehr Mystisches mit sich zieht. Vincent und Magali wollen herausfinden, was hinter diesen Todesfällen steckt und begeben sich auf Recherche. Die beiden mochte ich von Anfang an sehr. Besonders Magali habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist für das Paris der 20er Jahre schon sehr emanzipiert und sie lässt sich tatsächlich von keinem Mann etwas sagen, ohne dabei jedoch in irgendeiner Weise überheblich zu wirken. Zudem fand ich, dass rund um sie Szenen aufgebaut wurden, die dem Buch etwas sehr Spezielles gaben (bspw. der Besuch beim Fakir oder bei der „Näherin“). Sie hat das Herz am rechten Fleck und ist auch bereit für ihre Freunde weit zu gehen, auch wenn sie sich dafür in Gefahr bringt. Vincent verkörpert ebenfalls so einiges in der Handlung. Zunächst kann man nicht davon absehen, dass er dieses (wie wir es heute nennen) Machogehabe in sich trägt. Wenn man aber genauer hinsieht, so merkt man recht schnell, dass er einen sehr weichen Kern hat. Er war Soldat im ersten Weltkrieg und hat so natürlich sein Päckchen zu tragen. Gleichzeitig hat sich Miriam Pharo so einen Weg geebnet, Vincent auch als sehr mutigen Charakter anzulegen, der auch mal alleine in den Pariser Untergrund steigt. Auf dem Weg durch die Geschichte begegnet man auch noch vielen anderen Charakteren, die alle sehr klar gezeichnet sind. Es gibt die Guten und die Bösen, die aber nicht in die klassischen Schubladen gesteckt werden können. Besonders hervorzuheben ist Bébère, der nicht der ist, für den er sich ausgibt, was die Autorin aber erst in den letzten Zeilen des Buches so richtig auflöst und damit auch einen kleinen Knalleffekt erzeugt. Mit der Geschichte der Philharmonie der zwei Welten wurde eine wunderbare Rahmenhandlung geschaffen, die sehr kreativ und sehr schlüssig aufgebaut ist und am Ende ebenfalls mit einer Überraschung aufwartet. Besonders gut gefallen hat mir auch die Musikwahl der Autorin, die sich ganz toll an die Handlung anpasst und die man richtig aus den Seiten heraushören kann. Anna ist eine Musikerin in diesem Orchester und sie ist diejenige bei der am Ende dann doch alle Stricke zusammenliefen. Man kann mit ihr richtig mitfiebern und mitleiden. Auch ein Charakter, den man sehr schnell ins Herz schließt, da sie immer an das Gute im Menschen glaubt, was sie für mich besonders sympathisch machte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindringlich. Sie erklärt, verliert sich aber nicht in Einzelheiten. Zudem hat sie es geschafft, das Paris der 20er Jahre vor dem geistigen Auge auferstehen zu lassen. Auch die Spannung, die sie zu Beginn anlaufen lässt, kann sie bis zum Ende aufrechterhalten. Kurzum…man fühlt sich mit dem Buch einfach nur puddelwohl, weswegen es eine klare Leseempfehlung von mir gibt.

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    • 8
  • Folgen der Vergangenheit

    Der Bund der Zwölf

    mabuerele

    „...Der Maestro nimmt mir die Luft zum Atmen...“ Wir befinden uns im Paris des Jahres 1926. Madame Boneasse ist Haushälterin im Hause Milhaud. Die Herrschaften waren in einem Konzert und werden nun zurückerwartet. Wenige Stunden später ist Veronique Milhaud tot. Sie fiel der Methusalem-Seuche zum Opfer. Und sie war nicht die erste. Die Menschen altern in wenigen Stunden und sterben. Vincent, Besitzer eines Nachtclubs erfährt davon . Die Besuche in seinem Etablissement lassen in letzter Zeit zu wünschen übrig, denn es geht die Angst um. Deshalb will er die Ursachen der Seuche ermitteln. Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1919. Die 11jährige Anna macht mit ihrem Vater Musik auf der Straße. Menotti, Dirigent eines berühmten Orchester, hört ihr Klarinettenspiel und erkennt das Talent des stummen Mädchens. Er bietet ihr eine Ausbildung und einen Platz in seinem Orchester an. Schweren Herzens trennt sich der Vater von Anna. Die Autorin hat einen fesselnden und vielseitigen Roman geschrieben. Vielseitig deshalb, weil das Buch eine Prise Musik, eine Spur Fantasy, eine gehörige Portion Thriller, manch historische Fakten und, neben einer unterschwelligen Liebesgeschichte, eine märchenhafte Erzählung enthält. Das Buch lässt sich gut lesen, hat einen gleichbleibend hohen Spannungsbogen und ist bis zum Schluss für Überraschungen gut. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das sind insbesondere Vincent und Magali. Magali macht in Vincents Club die Buchhaltung und nimmt sich als Frau heraus, auch in der Öffentlichkeit Hosen zu tragen. Das war in der damaligen Zeit eigentlich ein Unding. Im Kreis der Musiker sind es Anna und Pjotr. Letzterer gibt Anna Halt, wenn sie sich nach dem Vater und der Heimat sehnt. Doch Pjotr fühlt sich auch eingeengt. Obiges Zitat stammt von ihm. Im Hintergrund läuft ein weiterer Handlungsstrang. Ein Unbekannter foltert im Untergrund. Wen und warum bleibt lange im Dunkeln. So abwechslungsreich wie der Inhalt, so ist auch der Sprachstil. Bei der Interpretation der Musik malt die Autorin wunderschöne Bilder mit Worten. Diese Zeilen laden zum Träumen ein. Doch die Musik verändert sich im Laufe der Geschichte. Zu den Höhepunkten gehören für mich die sehr gut herausgearbeiteten Dialoge. Die Gespräche zwischen Vincent und Magali zauberten mir ein Lächeln auf die Lippen. Magali versteht, sich durchzusetzen. Dann wieder wechselt der Sprachstil ins Düstere. Das gilt insbesondere für die Szenen im Untergrund. Schön wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten, sei es Annas Heimweh, Vincents Angst oder Magalis Trauer. Einige Stellen erlauben einen tiefen Blick in die Psyche der handelnden Personen. Das wiederum bringt nicht nur das Geschehen voran, es ermöglicht das Nachvollziehen von Ursachen und Motiven. Auch für die Nebenrollen wurden ideale Besetzungen gefunden, so Zwillinge, von denen nur einer spricht, und ein Kioskbesitzer, der immer das hat, was Vincent gerade braucht. Als zusätzliches Stilmittel gelangt Annas Tagebuch in Vincents Hände. Dadurch werden die verschiedenen Gaststationen des Orchesters nachlesbar und die Vergangenheit lebendig. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte wird trotz des mythischen Einschlags logisch aufgeklärt und zu Ende geführt. Neid und Gier führten zu einer tiefen Verletzung, die Folge war Hass, der in die Zukunft wirkte.

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    • 5
  • Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

    Der Bund der Zwölf

    vicky_1990

    29. February 2016 um 10:16

    Das Cover von ‚Der Bund der Zwölf‘ ist wunderschön gestaltet! Das zerfallende Instrument ist ein Blickfang – es macht das Buch bereits auf den ersten Blick interessant. Zerfallend wirkt es viel besser als wenn es ganz wäre – es macht es auf eine spezielle Art interessant. Und sobald man die Geschichte gelesen hat erkennt man dass es anders nicht passend gewesen wäre – das Cover trifft den Inhalt des Buches sehr gut. Vorweg kann ich nur sagen dass das einzige was ich in Bezug auf dieses Buch bereut habe es war dass ich es nicht bereits früher gelesen habe! Die Geschichte fängt super an und man findet sich leicht ein ins Paris der wilden 20er Jahre. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die einzelnen Handlungsstränge sehr gut und spannend gestaltet. Jede Hauptfigur ist auf ihre eigene Weise speziell ebenso ‚Die Philharmonie der zwei Welten‘. Durch die tolle Schreibweise der Autorin fühlt man sich den Protagonisten sofort sehr nahe. Man muss sich sehr zusammenreißen um das Buch am Abend wegzulegen und sich zum Schlafen regelrecht zwingen! Ansonsten besteht die Gefahr dass man die ganze Nacht durchmacht um diese tolle Geschichte auf einmal durchzulesen :-) Bis zum Ende des Buches häuft man immer mehr Fragen an und es steigert sich die Hoffnung dass sich alles irgendwann aufklären wird. Ab zirka der Mitte des Buches fangen sich dann die ersten Fragen stückweise zum Klären an – andere kommen allerdings noch hinzu! Man lernt im Laufe des Buches einige neue Ausdrücke bzw. die verschiedensten Kopfbedeckungen kennen (zumindest erging es mir so). Ich finde bis zum Ende hin klärt sich alles sehr gut und schlüssig auf – das ist leider nicht bei vielen Büchern anzutreffen aber dieses hier ist eines der wenigen! Der Nachklang lässt dann allerdings noch einiges für eigene Spekulationen und Vermutungen offen sodass man noch einige Tag über das Buch nachdenkt :-) Abschließen kann ich nur mehr folgendes sagen: Ein sehr außergewöhnlicher Roman!!  Sehr empfehlenswert für jeden der mysteriöse Todesfälle, Frankreich und die 20er Jahre mag!

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Ein richtiger Geheimtipp für alle Musikliebhaber

    Der Bund der Zwölf

    Lola1008

    27. February 2016 um 12:06

    Ein richtiger Geheimtipp für alle Musikliebhaber Paris, 1926: Die Stadt floriert und besonders Theater, Lichtspielhäuser und Konzertsääle sind vollgepackt mit Menschen, die gerne der klassischen Musik lauschen möchten. Besonders beliebt ist momentan die "Philharmonie der zwei Welten", die die Zuhörer verzaubert. Doch etwas stimmt ganz und gar nicht. Innerhalb von kurzer Zeit sterben zwölf Menschen, plötzlich gealtert, obwohl sie noch vor Lebensfreude sprühten, unter Höllenqualen. Kein Arzt kennt den Grund für die sogenannte "Methusalem-Seuche" und auch die Polizei ist ratlos. Zwei Menschen wollen diesen aber unbedingt aufdecken: Der Klubbesitzer Vincent und seine beste Freundin Magali. Handelt es sich wirklich um eine Krankheit? Oder ist es eine Mordserie? Ein paar Jahre zuvor wird das stumme aber begabte Mädchen Anna Mitglied in dem Orchester "Philharmonie der zwei Welten". Mit Spaß und Freude nimmt sie an den Orchesterproben teil, aber doch vermisst sie schmerzlich ihren Tata. Vor allem, dass sie langsam aber sicher sein Gesicht vergisst tut ihr weh. Doch im Jahr 1926 ist ihr Vater plötzlich nur noch ihre kleinste Sorge... Meine Meinung "Der Bund der Zwölf" habe ich in einer Leserunde gewonnen und allein schon die Leseprobe hat es mir angetan. Ich spiele selbst ein Instrument und daher fand ich die Idee, musikalische Elemente in die Geschichte einzubauen richtig gut. Bisher hatte ich nur mit "Virtuosity" ein Buch in dieser Richtung gefunden, das mir richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sehr leicht zu lesen. Man kommt gut in die Geschichte hinein, obwohl man ein wenig unvermittelt in die Handlung hineingeworfen wird. Zwar muss man sich einen Moment orientieren, dennoch hat man nach etwa zwei bis drei Seiten einen vagen Überblick über das Geschehen. Am Anfang weiß der Leser eh noch nicht sonderlich viel über das mysteriöse Altern der Menschen. Er befindet sich vom Wissensstand her also etwa auf dem gleichen Level wie die Polizei. Diese eingeschränkte Sicht auf die Handlung macht ihn jedoch auch sehr neugierig, so dass er gerne weiterlesen will. Auch die Darstellung der 20er Jahre hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich richtig gut in die Szenerie hineinversetzen und auch die Handlungen der Charaktere sehr gut nachvollziehen. Ein paar Probleme ergaben sich dennoch am Anfang mit den einzelnen Zeitsprüngen zu Beginn der Kapitel. Manchmal war ich ein wenig verwirrt, in welcher Zeit wir uns befanden, so dass ich zwischenzeitlich ein wenig zurückblättern musste um mich neu zu orientieren. Das legte sich aber dann nach einiger Zeit, besonders, da der Leser auch immer mehr in die Handlung hineinwächst. Am besten haben mir aber wohl die Beschreibungen der gespielten Symphonien gefallen. Ich höre nicht sonderlich viel klassische Musik, aber während ich das Buch gelesen habe und ein weiteres Stück auftauchte, habe ich dieses nebenher abgespielt. Die Beschreibungen der Autorin passen wirklich haargenau auf jedes einzelne Stück und ließen mein Musikerherz wirklich höherschlagen. Zudem wirkt es sehr atmosphärisch, wenn nebenher die beschriebenen Stücke laufen, so dass man sich noch ein wenig mehr im Buch verlieren kann. Die Länge der Kapitel fand ich vollkommen in Ordnung. Die Länge war abwechslungsreich gestaltet, aber keines war allzu lang, dass man zwischendurch eine Pause hätte machen müssen. Kommen wir nun zu den Charakteren, die uns im Verlauf des Buches vorgestellt werden. Vincent und Magali sind neben Anna die ersten Hauptcharaktere. Leider konnte ich mich zu Anfang nicht sonderlich stark in den Klubbesitzer und seine Freundin einfühlen. Irgendwie waren beide Charaktere etwas distanziert, so dass man sie zwar kennenlernte und ihre Handlungen nachvollziehen konnte, aber es sich nicht so anfühlte, als erlebte man mit ihnen die Handlung. Dies besserte sich im Verlauf der Handlung deutlich und spätestens ab der Mitte fühlte man sich den Hauptpersonen des ersten Erzählstranges sehr stark verbunden und drückte ihnen die Daumen, dass sie die Sache mit der mysteriösen Seuche aufklären. Anna war mir im Gegensatz dazu von Anfang an sehr nah und deswegen zog ich besonders im ersten Viertel des Buches ihre Geschichte ein wenig vor, auch wenn diese zumeist nur aus kurzen Abschnitten bestand. Vielleicht lag es daran, dass es hier ein wenig mehr um die Musik ging, genau sagen kann ich es aber nicht. Irgendwie fesselte mich ihr Erzählstrang ein wenig mehr als der andere. Dies relativierte sich jedoch im Verlauf des Buches. Die Nebencharaktere fand ich genauso wie die Hauptcharaktere sehr liebevoll gestaltet. Jeder hatte eine andere Persönlichkeit: Der lustige und geheimnisvolle Béberé, der leicht tollpatschige Polizist Fournier, die angsteinflößende Näherin, sowie der nette Meister Menotti. Alle konnten sowohl bei Vincent, Magali und Anna als auch bei mir starke Verbundenheit oder tiefe Abneigung hervorrufen. Zu jedem Charakter hegte man zumindest ein Gefühl, wenn man diesem begegnete. Dies kann dem Leser auch wiederrum helfen, sich in die Geschichte einzufinden. Zudem haben alle Charaktere Ecken und Kanten und wirken nicht zu utopisch auf den Leser, so dass man sie sich als reale Personen in die heutige Welt denken kann. Auch der Handlungsverlauf hat mir sehr gut gefallen. Braucht die Geschichte am Anfang ein wenig Zeit um anzulaufen, kann man das Buch spätestens ab der ersten Hälfte nicht mehr aus der Hand legen. Zudem passiert in den Erzählsträngen noch so viel nebenher, dass gar keine Langeweile aufkommt. Vincent muss zusehen wie er die Näherin bezahlt beispielsweise oder Annas Rückblick auf ihre Zeit beim Orchester bevor ihre Gegenwart dem Leser offenbart wird. Dennoch wirkt die ganze Abhandlung des Geschehens nicht übereilt oder allzu hektisch als hätte die Autorin das Buch unbedingt abschließen müssen. Die Aneinanderreihung der Handlungen ergibt sehr viel Sinn und ist in sich schlüssig. Bei der Leserunde ist mir aufgefallen, dass jeder zu den Abschnitten andere Situationen aus dem jeweiligen Leseabschnitt herausgegriffen hat, wo ich auch dachte, ach ja, das ist ja auch noch passiert. Hier fand ich es sehr interessant wie andere Leser das Buch aufnehmen und welche Handlungen ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind. Zudem kann ich mich an keine Stelle erinnern, die sonderlich langweilig war. Immer wieder passierte etwas neues und der Leser wurde lange hingehalten, bis er hinter das Geheimnis der Methusalem-Seuche kommt. Dies steigerte nochmal die Neugier und zudem noch das Vergnügen beim Lesen des Buches. Das Ende wartet nochmals mit einer überraschenden Wendung auf, die ich überhaupt nicht erwartet hätte. Sie ließ mich ein wenig zwiegespalten zurück, aber dennoch bin ich recht zufrieden mit dieser. Insgesamt bietet das Ende des Buches einen runden Abschluss zum Gesamtgeschehen. Die Spannung wird langsam herausgenommen und man kommt ganz ruhig am Ende des letzten Kapitels an, obwohl so viel geschehen ist. Hoffentlich veröffentlicht die Autorin weitere Bücher in dieser Richtung. Fazit Ein richtig schönes Buch mit Mystery-, Thriller- und romantischen Elementen, die besonders die Musik in den Fokus stellen. Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Handlung gut folgen, während die Beschreibungen der klassischen Stücke sehr bombastisch ausfallen, aber dennoch sehr gut passen. Mir hat es nebenbei noch geholfen, die beschriebenen Stücke aufzulegen um noch ein wenig mehr Atmosphäre zu kreieren. Auch die Charaktere sind gut gelungen. Hier hat die Autorin wirklich viel Arbeit geleistet, denn jeder hat eine eigene Persönlichkeit und wirkt auch immer wieder anders auf den Leser. Zudem konnte ich mich sehr gut in das Paris der 20er Jahre zurückversetzen, da die Beschreibungen der Stadt sehr lebhaft ausgefallen sind. Obwohl die Handlung erst ein wenig anlaufen muss, um interessant zu werden, gerät der Leser irgendwann in solch einen Sog, dass er sich diesem nicht entziehen kann. Ohne, dass die Handlungen hektisch aneinandergereiht zu sein scheinen, spitzt sich die Situation immer weiter zu, was die Spannung nochmals erhöht. Das Ende ist wieder ein ruhiger Abschluss und fügt sich wirklich gut in die restliche Geschichte ein. Für mich ist "Der Bund der Zwölf" ein richtiger Geheimtipp für Musik- und Thriller-Liebhaber, die gerne noch eine Prise Romantik dabeihaben. Für dieses tolle Buch vergebe ich daher 5 von 5 Sternen.

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  • Ein rundum gelungen, sehr schöner Roman!

    Der Bund der Zwölf

    Sabrina80

    26. February 2016 um 10:29

    Erster Satz: "Der Tanz auf dem Dorfplatz wirbelt gerade auf seinen Höhepunkt zu, als die ersten Anzeichen des Gewitters erklingen." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. In Paris gibt es merkwürdige Todesfälle. Junge Menschen sterben an Altersschwäche. Methusalemseuche wird es genannt. Keiner weiß, was daran Schuld ist. Der Klubbesitzer Vincent Lefèvre beschließt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Erstens versaut es ihm das Geschäft, da immer weniger Gäste seinen Klub besuchen - alle haben Angst-, und zweitens hat die Polizei eine Belohnung für den entscheiden Hinweis, der zur Aufklärung der Methusalem-Todesfälle führt, ausgesetzt. 10.000 Franc. Und Vincent kann dieses Geld gut gebrauchen. Er hat geliehenes Geld bei Pferdewetten verloren. Wenn er es nicht zurückzahlt, verliert er seinen Klub... Meine Meinung Ein mystisch angehaucht Krimi, in dem man die Musik spüren kann! Vincent versucht die mysteriösen Todesfälle aufzuklären, da sein Klub kurz vor dem Ruin steht. Zum teil ist er da dran selber Schuld, da er nicht die Finger von den Wetten lassen kann und auch öfter mal Geld verwettet, welches er sich bei zwielichten Gestalten borgt, wo der Zins dann bei dreißig Prozent liegen kann. Magali, welche gerne Auto fährt und Männerkleidung trägt, womit sie ihre Art der Emanzipation zum Ausdruck bringt, ist davon gar nicht begeistert. Aber da sie Mitinhaberin des Klubs ist, hilft sie ihm bei den Nachforschungen und damit bringen sie sich alle in Gefahr. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Neben Vincent und Magali, erfährt man auch einiges über Anna. Sie spielt die Klarinette in dem Orchester "Philharmonie der Zwei Welten". Ich finde die ganzen Ideen der Geschichte außergewöhnlich: Die Seuche, die Legende des Orchester usw. Ich darf da gar nicht zu viel verraten, sonst lohnt sich das lesen ja gar nicht mehr, aber soviel sei gesagt: Wer die zwanziger Jahre mag, Paris, Musik und Krimi, der liegt bei dem Buch genau richtig. :) Fazit Es ist wunderschön geschrieben, spannend und hält auch Überraschungen bereit. Ein rundum gelungen, sehr schöner Roman!

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  • Magic Music

    Der Bund der Zwölf

    thora01

    23. February 2016 um 21:25

    Inhalt: Ein Roman über Rache, Liebe und Freundschaft und die magische Kraft der Musik - Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem berühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis. (Quelle: Amazon.de) Meine Meinung: Einfach nur Wow. Sehr musisch angehauchter Roman. Das Buch ist sehr spannend und lehrreich zugleich. Toll finde ich die Mischung aus Lehrbuch, Geschichtsbuch und Roman. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt und ich habe das Werk ohne Pause durchgelesen. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie haben Charakter und sind sehr eigen. Die Zusammenhänge haben sich mir erst sehr spät erschlossen. Ich wurde erfolgreich auf falsche Fährten gelockt. Der Abschluss ist sehr gut gelungen. Er ist sehr spannend und actionreich. Der Schluss  konnte alle offenen Fragen klären. Sehr gut fand ich wie die Emotionen zwischen den Protagonisten geschrieben wurden.

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  • Gelungener Mix aus Geschichte, Mystik und Musik

    Der Bund der Zwölf

    PMelittaM

    Paris 1926: Die Methusalem-Seuche, deren Ursprung unklar ist und bei der die Erkrankten innerhalb kürzester Zeit um Jahrzehnte altern, hat schon mehrere Todesopfer gefunden. Der Clubbesitzer Vincent fürchtet um seinen Umsatz, da Clubs nun gemieden werden - und das ausgerechnet, als er seine Schulden zurückzahlen muss. Als eine hohe Belohnung ausgelobt wird, macht er sich daher, zusammen mit seiner Partnerin Magali daran, die Herkunft der Seuche aufzuklären. Zeitgleich gastiert die „Philharmonie der Zwei Welten“ in Paris, deren Musik eine ganz besondere ist und von den Besuchern begeistert aufgenommen wird. Jedoch scheint ein Geheimnis das Orchester zu umgeben. Miriam Pharo, deren Großvater (die Autorin widmet ihm mit sehr schönen, eindrucksvollen Worten den Roman) selbst Musiker und Komponist war, hat eine interessante Geschichte geschaffen, in der die Musik eine wichtige Rolle spielt; Miriam Pharo findet wunderbare, sehr kraftvolle Worte, sie zu beschreiben, und so glaubt man sie beim Lesen tatsächlich zu hören. Mit der Musik zieht zugleich ein mystisches Element in den Roman ein, das erst nach und nach aufgedeckt wird. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Neben Vincent und Magali erhält vor allem Anna, eine der Musikerinnen der Philharmonie eine größere Rolle. Die Protagonisten sind der Autorin gut gelungen, vor allem die beiden Frauen gefallen mir gut, während Magali eine moderne Frau ist, die gerne Auto fährt und Hosen trägt, ist Anna eher scheu, aber eine sehr begabte Klarinettistin. Auch die Nebenrollen hat Miriam Pharo nicht vernachlässigt und interessante Charaktere kreiert. Mehrere Rückblenden und Erinnerungen liefern nicht nur tiefer gehende Erklärungen für das Geschehen, sondern auch für die Charaktere, und auch mit geschichtlichen (Hintergrund)Informationen (die Lust darauf machen, sich weiter zu informieren) spart die Autorin nicht. Es dauert etwas, bis die Geschichte packt und Spannung aufkommt, doch das Geschehen wird immer mysteriöser und undurchsichtiger, es ergeben sich immer mehr Fragen, und als Leser wird man immer neugieriger auf das, was dahinter steckt. Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass die einzelnen Motivationen feiner ausgearbeitet worden wären und auch auf die Liebesgeschichte hätte ich persönlich gut verzichten können, letztere war jedoch recht dezent eingearbeitet und passte durchaus zu den Charakteren. Insgesamt ist Miriam Pharo ein Roman gelungen, dem eine originelle Idee zu Grunde liegt, und der Geschichte, Mystik und Musik interessant vermischt. Wer es gerne außergewöhnlich mag, sollte zugreifen.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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