Miriam Pharo Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

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Inhaltsangabe zu „Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)“ von Miriam Pharo

Heute bekommt ihr das eBook bei amazon GRATIS! Nutzt eure Chance! Viel Vergnügen. Eure Miriam

— Miriam Pharo
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  • Frikassee zum Frühstück

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    kleeblatt2012

    16. July 2013 um 18:46

    Der zweite Fall lässt nicht lange auf sich warten und als Lucio aus dem Fenster seiner Wohnung schaut sieht er einen wahren Menschenauflauf. Alles hat sich um eine Leiche versammelt, die mit abgeschnittener Nase und den beiden Ohren im Blumenkübel liegt. Lucio wittert natürlich sofort einen Mord und als Jimmy Marquard auf ihn zukommt und ihn darum bittet, den verschwundenen Kommunikator der Leiche zu suchen, weiß Lucio, dass er an einer großen Sache dran ist. Der zweite Fall schließt fast genau an den ersten an. Lucio hatte noch nicht sehr viel Zeit, sich in seiner neuen Wohnung einzuleben und man erfährt mehr über ihn und seinen Ziehsohn Shou, den er bei sich aufgenommen hat, weil seine Freundin Kaori in darum gebeten hat. Richtig kümmern kann er sich nicht um das Kind und so hat er eine Robot-Nanny eingestellt, die diesen Job übernimmt. Die Zukunft hält alles parat, schließlich befinden wir uns im Jahr 2066. Auch der zweite Fall wird zu einer harten Nuss für Lucio. Diesmal muss er sich in die Parfum-Szene begeben, denn der Ermordete ist ein bekannter Dufthersteller und gerade mal 17 Jahre alt. Lucio fragt sich, wie man in so jungen Jahren schon Feinde haben kann und geht dieser und noch anderen Fragen nach. Die Antworten, die er bekommt, sind wiederum mehr als fragwürdig. Auch im zweiten Fall finde ich es wieder interessant, wie die Autorin es schafft, mit kurzen Sätzen ein Kurzgeschichte zu schaffen, die spannend, interessant und gleichzeitig verwirrend ist. Wieder wird man mit Puzzlestückchen gefüttert, die nur kurzzeitig ein Bild zu ergeben scheinen. Trotzdem fehlt immer wieder das letzte Stück um ein Ganzes zu ergeben. Diese Art gefällt mir, ist es ja das Konzept der Autorin, das gerade bei mir voll aufgegangen ist. Zur Zeit gefallen mir auch solche Buch-Serien, die in Staffel-Manier hergestellt werden, wo man in jeder Folge ein bisschen was erfährt und sich so auf den nächsten Teil freuen kann. Lucio wird einem wieder etwas näher gebracht und man erfährt ein bisschen über seine Vergangenheit und wie es denn genau dazu kam, dass Shou – sein Ziehsohn – bei ihm gelandet ist. Sehr witzig fand ich, dass die Autorin Dinge, die heute für uns neu sind, ins Jahr 2066 verlagert hat und dort als altmodisch betrachtet werden. Die Zukunft in 50 Jahren ist (teilweise auch erschreckend) anders, als man denkt. Ein richtiges High-Tech-Zeitalter mit allem erdenklichen Schnickschnack, den man(n) so braucht. Lucio`s zweiter Fall hat mir einen Ticken besser gefallen, als der erste. Er war verzwickter und undurchsichtiger, aber letztendlich wieder raffiniert gelöst. Fazit: Auf zum dritten Fall für Lucio Verdict.

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  • Frikassee zum Frühstück

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    Miriam Pharo

    Liebe Lovelybooker, Lucio Verdict ermittelt wieder. In seinem 2. Fall stolpert er über eine waschechte Leiche - und das noch vor dem Frühstück! Die Geschäfte laufen schlecht. Als Jimmy der Mops ihn bittet, nach dem verschwundenen Kommunikator des Toten zu suchen, sagt Lucio zu, wenn auch mit einem unguten Gefühl. Und tatsächlich: Bei seiner Suche bekommt es der Ex-Spion nicht nur mit einer tollwütigen Oma zu tun, sondern auch mit einem herzlosen Engel und einer Rosine im Trenchcoat. Und dann ist da noch die sexy Wirtin vom Himmi Herrgott Sakra! … Episode 2 von ISAR 2066 baut auf der ersten Episode "Jimmy der Mops" auf. Um die Geschichte zu verstehen, muss man diese also gelesen haben. Der SF-Krimi hat einen Umfang von rund 62 Seiten inkl. Glossar und ist zunächst nur für den Kindle erhältlich. Dank der Gratis Apps kann er aber auf jedem PC, Mac, Smartphone, Tablet-PC oder iPhone gelesen werden.  Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und ein schönes Wochenende! LESEPROBE: „Die Menschen san schlimm.“ „Ja, des san’s.“ Die beiden alten Damen mit den identischen schwarzen Betonfrisuren machen aus ihrem Abscheu keinen Hehl. „Des geht doch ned!“ „Naa.“ Doch nicht die Leiche im Blumenkübel gibt Anlass zur Aufregung, sondern der Mann, der sich geschäftig darüber beugt und den Anwesenden seine zerknautschte Kehrseite präsentiert. „Wo kimmt’n der her?“ „Von außerhalb.“ „Mhm.“ In diesem kurzen Schnauben liegt mehr Verachtung, als es tausend Worte auszudrücken vermögen. Obwohl mir diese Reaktion übertrieben scheint, kann der senffarbene Trenchcoat, den der Fremde anhat, in der Tat nur als scheußlich bezeichnet werden. Dass er etwas über die Kompetenz seines Trägers aussagt, bezweifle ich dennoch. Der Fund der Leiche hat sich in der Biosphäre wie ein Lauffeuer verbreitet. Vorschriftsgemäß ist ein Expertenteam der Metropolizei aus München City herbeigerufen worden, bestehend aus eben jenem Menschen im schäbigen Überwurf und seinen beiden nicht weniger bemitleidenswert aussehenden Begleitern. In diesem Moment wendet sich der Fremde an die umstehenden Gaffer, zu denen auch ich gehöre. Er hat rötlich gelbes Haar und ein mittelalterliches Gesicht mit Knitterfalten. Die einzige Rosine in einem Meer aus Trauben.

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  • Frikassee zum Frühstück GRATIS!

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    Miriam Pharo

    Zweite Chance für alle, die ISAR 2066 noch nicht kennen! "Frikassee zum Frühstück" gibt's heute und morgen noch einmal GRATIS! Und das meinen die Leser: "Die SF-Krimireihe mit Kultpotenzial." (Skys Buchrezensionen) "Genau so würden die Rosenheim Cops in der Welt von Total Recall ihre Arbeit verrichten." (WolfgangB) "Es ist gestattet  wenn nicht sogar erwünscht  sich beim Lesen immer wieder ein leichtes Schmunzeln zu gönnen." (literatur-blog.at) Viel Spaß! :-) Liebe Grüße, Miriam http://www.amazon.de/Frikassee-Fr%C3%BChst%C3%BCck-ISAR-2066-ebook/dp/B008EMGTI8/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1344248111&sr=8-2

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  • Rezension zu "Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)" von Miriam Pharo

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    WolfgangB

    19. July 2012 um 21:38

    Zum zweiten Mal wird Privatdetektiv Lucio Verdict mit der Aufklärung eines Verbrechens betraut: Der 17jährige Chefparfumeur des Konzerns ViveSenz wird tot aufgefunden, Nase und Ohren wurden abgeschnitten neben der Leiche drapiert. Im Zuge seiner Nachforschungen stößt Verdict unter anderem auf ein Seniorenheim, in dem geheime Experimente durchgeführt werden oder eine überraschend agile betagte Dame. In für eBooks optimal geeigneter Knappheit schildert die Autorin Miriam Pharo eine weitere Episode aus dem Berufsleben des Ich-Erzählers Lucio Verdict. Die Kürze des Titels erschwert eine starke Bindung an ihn, wie sie von umfangreichen Romanen erfolgt, prädestiniert ihn jedoch als novellenartig-kurzweilige Pausenlektüre. Diesem Umfang geschuldet ist auch eine knappe Erzählweise, die ihre Lebendigkeit zum einen aus der Perspektive der ersten Person, zum anderen aus den authentischen Dialogen bezieht. Miriam Pharo experimentiert in ihrer ISAR2066-Reihe mit einer Variation des Regionakrimi-Themas. Durch die Verlegung der Geschichte ins München einer nahen Zukunft vermag sie nicht nur Lokal-, sondern auch Temporalkolorit zu vermitteln. Eine klassische Mordermittlung also, anhand der eine Gesellschaftsvision mit stark bayerischer Prägung ausgestaltet wird. Im Vergleich zum ersten Fall um Lucio Verdict fühlt sich die Autorin in der von ihr erdachten Umgebung zusehends wohler. Trotz der Ausgereiftheit des Vorgängers hat die überdrehte Zeichnung der Details noch an Schärfe und Buntheit gewonnen. Darf man also ISAR2066 dem Genre der Utopien, der soziologischen Idealvorstellungen, zuordnen? Wohl eher nicht. Die angedeutete vollständige Implementierung eines Überwachungsstaates taucht die Welt in dystopische Melancholie, die nur mit dem berühmten bayerischen Phlegma gemeistert werden kann. Anders ausgedrückt: Genau so würden die Rosenheim Cops in der Welt von Total Recall ihre Arbeit verrichten.

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  • Rezension zu "Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)" von Miriam Pharo

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    Sky

    13. July 2012 um 16:35

    Parfumeur ohne Nase... und ohne Ohren! Der Chefparfumeur Lionell III. von ViveSenz ist tot in einem Blumenkübel aufgefunden worden. Es fehlten Nase und Ohren, wobei die Nase noch Sinn zu ergeben scheint. Und sowas schon vor dem Frühstück. Lucio Verdict soll den verschwundenen Kommunikator des Toten finden und bekommt den Auftrag von niemand anderen als Jimmy der Mops. Auch im zweiten Fall rund um Lucio Verdict, dem Ex-Spion, geht es hoch her. Allerhand Kuriositäten treten ein, Lacher gibt es immer wieder und dazwischen alles mit einer Prise schwarzer Humor gewürzt. Und dabei ist der zweite Fall eine wahre Steigerung zum ersten Treffen mit dem gutaussehenden, charmanten "Problemlöser". Sprachlich legt die Autorin noch einen Zahn zu, die Sätze klingen sauberer, fügen sich schöner zusammen und der gesamte Charakter des Protagonisten kommt zum Vorschein, wie auch der der anderen Figuren, die sich in ersten Fall zeitweise noch etwas bedeckt hielten. Mit viel trockenen Humor, fast schon britischer Schwarzhumorigkeit, schafft sie einzigartige Figuren, die einen ein Lächeln und oft auch ein Lachen ins Gesicht zaubern. Speziell der bayrische Einschlag, der immer wieder durch den Spielraum Münchner Gegend hervortritt, bringt Einzigartigkeit und bayrischen Flair. Dass dahinter auch viel Ernst steckt, merkt man an der immer detaillierter werdenden Zukunftsvision. Gute Science Fiction muss die Gegenwart kritisieren. Und das gelingt Miriam Pharo ohne Probleme ohne die Themen aus dem ersten Fall zu missbrauchen. Es dreht sich um das Abschieben der Alten, um die Kluft von Arm und Reich und dem exzentrischen Leben mancher Menschen. Dabei spart sie wieder einmal nicht mit Ideenreichtum und beschreibt die neuesten Technologien, die mit nichts sparen, auch nicht vor Realitätsausschluss ohne zu ausschweifend zu werden um mit technischen Details den Leser zu verschrecken. Mit locker leichter Feder schreibt sie aus der Ich-Perspektive ihres Problemlösers, so dass die Seiten wie im Rausch an einem vorbeiziehen. Voller Spannung liest man sich durch den kurzen Text bis zum schallenden Ende. Der Fall wartet mit allem auf, was es braucht: Falsche Spuren, neue Erkenntnisse, ein schneller Plot und witzige Einlagen, machen es dem Leser schwer auf eine Lösung zu schließen und doch findet man sich mit einen logischen Schluss wieder, der einen mit einen Schmunzeln zurücklässt. Fazit Wer den ersten Fall mochte, wird den zweiten Fall lieben. Sprachlich feiner, mit noch mehr Witz, Charme und bayrischem Natural. Kurz, knackig, gespickt mit brillanten Ideen und individuellen Charakteren in einem locker-leichten Schreibstil. Eine Reihe mit Kultpotenzial.

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  • Schräge Krimikost bei amazon jetzt GRATIS!

    Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

    Miriam Pharo

    Ihr wisst ja, auf amazon gibt's eine nette Aktion! GRATIS eBooks und so. Lange Rede, kurzer Sinn: Bis Mittwoch könnt ihr "Frikassee zum Frühstück" umsonst abgreifen. Genau richtig für den kleinen Hunger. Wohl bekommt's! :)

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