Miriam Pielhau Radiergummitage

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Inhaltsangabe zu „Radiergummitage“ von Miriam Pielhau

Maja Pauly ist Schauspielerin am Braunschweiger Theater. Nicht Berlin. Nicht München. Braunschweig. Und Maja ist Single. Nicht verzweifelt. Nicht unglücklich. Aber ungern. Alles in allem ist ihr Leben eher so mittel. Mittel bis gut. Nicht mittel bis schlecht. Doch dann steht der 35. Geburtstag an. Und Maja hasst die große 35 mit auch für sie selbst nicht ganz nachvollziehbarer, dafür aber umso heftigerer Inbrunst. Damit dieses Unglücksjahr am Ende kein verlorenes war, beschließt sie, sich selbst Aufgaben zu stellen, sich herauszufordern. Der Plan lässt sich gut an. Doch nach den ersten drei Missionen findet sie plötzlich eine vierte im Briefkasten – und die hat es ganz schön in sich. Hat Edu, ihr neurotischer, sexbesessener Kollege vom Theater, in den sie heimlich verliebt ist, etwas damit zu tun? Oder versucht sich Exlover Karl wieder in ihr Leben zu schleichen? Wer sich da einmischt, wird sie erst am Schluss herausfinden. Als sie sich findet. Und noch etwas mehr …

Stellenweise extrem langatmig und ohne Hochs und Tiefs

— Pachi10
Pachi10

3,5 Sterne Tolle Story, gute Charaktere und ein guter Schreibstil. Allerdings oft sehr sehr langatmig und ausschweifend.

— Kleines91
Kleines91

Radiergummitage haben wir alle mal, amüsante Geschichte, manchmal etwas langatmig

— elfenpetra
elfenpetra

Die Idee ist nicht neu, trotzdem lohnt sich dieses Buch. Herrlich geschrieben, liebenswerte Charaktere, sehr unterhaltsam.

— soahC
soahC

Ein sehr schönes Buch, 1 Stern Abzug wegen dem offenen Ende..Das riecht doch nach einer Fortsetzung !

— Schokokekz
Schokokekz

Ich habe gelacht und dann wieder geweint. Ein tolles Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

"Ein Jeder hat Radiergummitage!"

— Perle
Perle

Einfach nur schrecklich

— Mowsy
Mowsy

Humorvolle Besprechung des Altwerdens. Ab und an etwas vorhersehbar, manchmal ein bisschen klischeehaft aber grundsätzlich amüsant.

— Palandurwen
Palandurwen

Dieser Roman ist mehr als ein einfacher ChickLit-Roman

— Textverliebt
Textverliebt

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    Radiergummitage
    Pachi10

    Pachi10

    20. May 2017 um 08:27

    Es gibt Bücher, da liest man 700 Seiten in 3 Tagen und dann gibt es Bücher das sind 300 Seiten und man quält sich 14 Tage durch die Geschichte. Radiergummitage gehört zu letzterer Kategorie, Radiergummitage: Tage die man gerne im Kalender ausradieren möchte. Die gibt es im Leben von Maja. Allerdings befassen sich lediglich die ersten paar Seiten mit diesem Thema. Das restliche Buch dreht sich um das Jahr zwischen 35-36 Geburtstag der Theaterschauspielerin. Sie hat pro Monat eine spezielle Aufgabe, die es zu erledigen gilt. Im Job mittelmäßig erfolgreich, in der Liebe funktioniert es auch nicht wie gewünscht. Die Eltern nerven, einzig die Freundinnen und ihre alte Nachbarin beschreiben eine Abwechslung in Majas Leben. Leider zieht sich die Geschichte sehr. Ein typisches Kaugummibuch, zäh und je länger man darauf herum kaut, verliert es immer mehr an Geschmack. Vom Schreibstil sehr fade, langatmig und es gibt keinerlei Höhepunkte oder Tiefpunkte die einem beim Lesen mitreissen. In der Geschichte würde es diese zwar geben, aber durch den Schreibstil gehen diese völlig unter. Man hätte wesentlich mehr aus dieser Geschichte machen können.

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  • Geht ans Herz

    Radiergummitage
    Buchfluestern82

    Buchfluestern82

    26. January 2017 um 09:09

    Mir hat das Buch gut gefallen. Die Ideen mit den Monatsaufgaben ist gut beschrieben, man lernt Maja von Kapitel zu Kapitel besser kennen und schätzen. Die ersten 2-3 Kapitel waren ein bisschen schwierig, weil ich mich nicht sofort in der Geschichte mit den vielen Namen und Orten zurechtgefunden habe. Der Schreibstil hat mir persönlich aber so gut gefallen, dass diese Seiten gut überbrückt werden konnten. Fazit: Ich kann euch das Buch, das mich zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken gebracht hat, nur empfehlen!

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  • Gute Geschichte mit Schwächen

    Radiergummitage
    elfenpetra

    elfenpetra

    13. October 2016 um 09:49

    Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, obwohl ich den Schreibstil witzig und wortgewandt finde. Außerdem hatte ich mir ein wenig mehr Einblick in die Stadt Braunschweig gewünscht, weil ich ganz in der Nähe wohne, aber das ist vielleicht nicht das Problem der Autorin.  Ansonsten ist der Roman um die Schauspielerin Maja Pauli, die nicht nur Probleme mit der Zahl 35 hat, sondern auch den Tag an dem sie genau diesen Geburtstag feiert, hasst und jetzt 365 Tage mit dieser Zahl rumrennen muss witzig erzählt. Im Laufe der Geschichte wird auch von ihren unschönen Ex-Partnern, Ihrem verrückten Kollegen Edu und ihrer verhassten Mutter erzählt, alles sehr schön, aber ich fand es manchmal sehr langatmig und ein wenig verwirrend.Trotzdem tragisch, das wir von der Autorin keinen weiteren Roman zu lesen bekommen, weil sie leider vor kurzem viel zu jung verstorben ist.

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  • Miriam Pielhau - Radiergummitage

    Radiergummitage
    Perle

    Perle

    19. November 2014 um 22:19

    Klappentext: Majas Leben als Schauspielerin und Single läuft insgesamt mittel bis gut. Bis der 35. Gerburtstag ansteht. Denn Maja hasst die große 35. Damit das Unglücksjahr am Ende kein ganz verlorenes war, beschließt sie, sich selbst Aufgaben zu stellen, an denen sie wachsen kann. Jeden Monat eine. Der Plan lässt sich gut an, doch nach den ersten drei Missionen findet sie plötzlich eine vierte im Briefkasten - die es ganz schön in sich hat. Eigene Meinung: Nachdem ich bei Lovelybooks eine Vorlesunbg von Miriam Pielhau und ihre "Radiergummitage" sah und hörte, interessierte ich mich für dieses Buch. Die fragen, die sie beantwortete, machten mich neugierig auf dieses Buch. Vor kurzem kaufte ich es mir dann und las es letzte Woche. Der Schreibstil war nicht ganz meine Art, und ich dachte in meinem Alter wäre ich zu alt für Maja und ihren 35. Geburtstag. Ich habe noch eine 4 vorne und fürchte mich schon vor der 5 und erst recht vor der 6, na ja die 7 dauern noch ein paar Jahre und ob man die 8 erreicht, wer weiß. Als ich 35 war, hatte ich noch Träume und Radiergummitage auch den ein oder anderen, mit den Jahremn häufen sie sich, aber ich weiß, es kommt bald eine Zeit, da gibt es nur noch schöne Tage, die man gerne wiederholen möchte. Ich glaube fest daran! Und wer mnoch glauben kann, der wird auch älter! Immerhin gut gemeinte 3 Sterne!

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  • Radiergummitage

    Radiergummitage
    Angelika007

    Angelika007

    10. November 2014 um 10:47

    Auf den ersten Blick ist dieses Buch ein ganz typischer "frecher Frauenroman", der witzig und spritzig durch eine turbulente Geschichte auf sein Happy End zusteuert. Aber zwischen den Zeilen steckt viel mehr in dieser Geschichte, so legt das Buch gut los. Frisch, frech und frei von der Leber geschrieben und oft recht witzig. Wie man mit solcher Treffsicherheit die Tücken und Tiefen des Alltags wiedergeben kann - hervorragend!!! Das Buch ist absolut witzig und hat einen leicht romantischen Touch. Aber von letzterem wirklich nur recht wenig. Wer gerne humorvolle Romane liest, wo vereinzelte Stellen allerdings manchmal etwas überspitzt dargestellt werden, ist hier genau richtig. Jeder Charakter in dieser Geschichte ist absolut liebenswert. Es lebt von Spannung sowie von Humor und ist einfach sehr toll geschrieben. Der lockere Schreibstil, die sympathische Protagonistin und zahlreiche Szenen, die einfach nur als "herrlich" beschrieben werden können, sorgen für amüsante Lesestunden. Maya und ihr Umfeld haben mich gut unterhalten und es war lustig zu sehen, wie sich bei ihr eins zum anderen zusammenfügt. Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die humorvolle Frauenliteratur mögen. Und für alle anderen auch ...

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  • Buchverlosung zu "Radiergummitage" von Miriam Pielhau

    Radiergummitage
    Daniliesing

    Daniliesing

    Mit "Radiergummitage" ist gerade der erste Roman von Miriam Pielhau erschienen, die viele von euch bestimmt schon aus Radio und TV kennen. Darin schickt sie ihre Hauptfigur Maja Pauly, deren Leben nicht allzu spannend ist, auf ganz unterschiedliche Missionen, durch die sie sich selbst neue Herausforderungen stellen möchte. Die Autorin hat übrigens alle Missionen selbst ausprobiert! Ihr könnt euch außerdem schon mal den 26. Mai vormerken, denn dann wird Miriam Pielhau ab 20 Uhr bei uns in einer Livestream-Lesung zu sehen sein! Mehr zum Buch: Maja Pauly ist Schauspielerin am Braunschweiger Theater. Nicht Berlin. Nicht München. Braunschweig. Und Maja ist Single. Nicht verzweifelt. Nicht unglücklich. Aber ungern. Alles in allem ist ihr Leben eher so mittel. Mittel bis gut. Nicht mittel bis schlecht. Doch dann steht der 35. Geburtstag an. Und Maja hasst die große 35 mit auch für sie selbst nicht ganz nachvollziehbarer, dafür aber umso heftigerer Inbrunst. Damit dieses Unglücksjahr am Ende kein verlorenes war, beschließt sie, sich selbst Aufgaben zu stellen, sich herauszufordern. Der Plan lässt sich gut an. Doch nach den ersten drei Missionen findet sie plötzlich eine vierte im Briefkasten – und die hat es ganz schön in sich. Hat Edu, ihr neurotischer, sexbesessener Kollege vom Theater, in den sie heimlich verliebt ist, etwas damit zu tun? Oder versucht sich Exlover Karl wieder in ihr Leben zu schleichen? Wer sich da einmischt, wird sie erst am Schluss herausfinden. Als sie sich findet. Und noch etwas mehr … >> Leseprobe Habt ihr Lust diesen unterhaltsamen und zugleich nachdenklichen Roman von Miriam Pielhau zu lesen, der gerade bei DuMont erschienen ist? Dann habt ihr jetzt die Chance, eins von 10 Bücher zu gewinnen. Dafür müsst ihr uns nur bis zum 25. Mai die folgende Frage beantworten: Welche Aufgabe würdet ihr euch selbst stellen, um euch in eurem Leben mal so richtig herauszufordern?

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  • Miriam Pielhau - Radiergummitage

    Radiergummitage
    Palandurwen

    Palandurwen

    24. September 2014 um 09:28

    Maja ist eine relativ erfolgreiche Schauspielerin am Braunschweiger Theater, sie ist Single, hat so gewisse Verständigungsschwierigkeiten mit ihrer Mutter und wertet ihr Leben insgesamt als mittelprächtig. Kein totaler Super-GAU, aber das große Glück eben auch nicht. Doch ihr droht nun etwas, vor dem sie schon immer eine völlig irrationale Angst hatte: der 35. Geburtstag. Müsste sie in diesem Alter nicht eigentlich weise sein und schon Mann, Kind und Haus vorweisen können? Um diesen Zweifeln und dem ihrer Meinung nach vorprogrammierten Unglücksjahr vorbeugen zu können, beschließt sie, sich jeden Monat eine Aufgabe zu stellen, an der sie wachsen kann. Zu Beginn läuft alles ganz entspannt - doch dann erhält sie eines Tages einen Brief mit einer neuen Aufgabe, die es ganz schön in sich hat... "Radiergummitage" ist Miriam Pielhaus Romandebüt. Die ansonsten wohl als Moderatorin bekannte Frau hat hier eine Hauptperson geschaffen, die herrlich schrullig, ein bisschen verquer und dabei doch irgendwie immer ganz natürlich und normal ist. Mit charakterlichen Höhen und Tiefen versucht sie ihr, ihrer Meinung nach nicht ganz ausgegorenes Leben zu bewältigen. Durch die Aufgaben stellt sie sich konsequent Situationen, die eine Art Ausfallschritt aus der gewohnten Komfortzone darstellen. Dabei sind einige nachvollziehbar (Urlaub allein machen, eine Geburt erleben), andere wiederum klingen doch ein bisschen nach Sex and the City (eine Frau küssen, anonymen Sex haben) und schlagen damit wohl meiner Meinung nach etwas mit der Klischeekeule. Dennoch bleibt die Protagonistin immer an der Frage dran, wie es sich in Würde altern lässt. Ihren Weg mitzugehen hat in den meisten Fälle einen amüsanten Effekt, denn Pielhau versteht es wirklich humorvoll zu erzählen und spielt auf angenehme Weise mit der Sprache, ohne dass sie unhandlich wird oder einem quer im Magen liegt.  Dass am Ende nicht Maja die Antwort auf ihre Frage gibt, sondern jemand ganz anderes, ist wohl der entscheidende Dreh an diesem Roman, der ihn im Nachhinein auch davor bewahrt zu sehr in seichte Gewässer zu driften. Denn auch wenn das Buch mit viel Augenzwinkern zu lesen ist, ab und an vielleicht auch ein bisschen vorhersehbar wird und insgesamt vielleicht keine außergewöhnliche Geschichte erzählt, so ist doch genau das wohl der entscheidende Punkt, der es so charmant macht.  Mein Fazit: Es ist keine Überraschung, dass der Roman wohl die Zielgruppe Frauen hat. Er ist amüsant, keine schwere Kost, nett für Zwischendurch. Dies ist jedoch keine Kritik, sondern eine Feststellung. Denn positiv an dieser Leichtigkeit ist, dass dadurch ein wichtiges Thema fast schon unbemerkt und somit eigentlich sehr intelligent verhandelt wird, ganz unaufdringlich, unaufgeregt. Ein Thema, das uns alle betrifft: Altern. Und dieses sollten wir wohl wirklich so nehmen, wie der Roman: mit Humor. Wem das Genre zusagt, kann also beruhigt zu diesem Debüt greifen!

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  • Radiergummitage

    Radiergummitage
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. August 2014 um 19:47

    In dem Roman "Radiergummitage" von Miriam Pielhau geht es um die Protagonistin Maja Pauly. Maja ist Schauspielerin am Theater in Braunschweig und nähert sich unaufhaltsam ihrem 35. Geburtstag, was für sie ein absoluter Graus ist. Maja ist Single, nachdem sie herausgefunden hatte, das ihr Ex eigentlich ein Familienvater ist. Aber da gibt es ja noch ihren Kollegen Edu, den sie schon ewig toll findet, leider ist der ein Mann der nie lang bei einer Frau bleibt und das ist nichts für Maja. Majas Familie besonders ihre Mutter ZsaZsa strapaziert häufig ihre Nerven mit ihren Reden, dass Maja an Familie und Kinder denken sollte. Aber zum Glück gibt es da noch Lina, die im selben Haus wohnt und eine Art Ersatzoma für Maja ist und immer ein offenes Ohr hat.     Hauptthema ist für Maja aber die große 35, also beschließt sie sich für jeden Monat in diesem Jahr eine Aufgabe zu stellen, um die Zeit schneller herumzubringen und das "schlimme" Jahr sinnvoll zu nutzen. Auch ihre Freundinnen sind sehr davon angetan und wollen mitbestimmen, was Maja aber nicht akzeptiert. Als nach den ersten drei Aufgaben plötzlich jemand fremdes eine vierte Aufgabe für Maja bereithält hat sie keine Ahnung wer der mysteriöse Schreiber seien könnte, aber sie versucht es herauszufinden... Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich den Klappentext total super fand und die Buchidee mir als total amüsant erschien. Leider hatte ich mir etwas komplett anderes darunter vorgestellt und ich war ziemlich enttäuscht von der Umsetzung. Der Schreibstil von Miriam Pielhau hat mir leider gar nicht zugesagt und stellenweise musste ich mich ziemich durch die Kapitel durchquälen. Die Sätze waren abgehakt und ich bin leider gar nicht richtig in das Buch reingekommen. Die Charaktere hatten für meinen Geschmack zu wenig Aussagekraft und Majas Verhalten habe ich häufig als nicht altersentsprechend empfunden. Alles in allem finde ich es schwer Gutes zu finden, aber die Idee hat für mich auf jeden Fall gestimmt, nur an der Umsetzung hat es gehapert. Schade...

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  • Eine wunderbare Herzensgeschichte über das bunte Leben.

    Radiergummitage
    DanielaS

    DanielaS

    Maja Pauly ist 34 Jahre alt, hat in Leipzig Schauspiel studiert und ist seit einigen Jahren im festen Ensemble des Braunschweiger Stadttheaters als Hauptdarstellerin auf der Bühne zu sehen. Etwas, wovon einige ihrer Kollegen bisher nur träumen. Denn, auch, wenn die großen Ziele der rote Teppich und das große Scheinwerferlicht im Fernsehen sind, gibt es leider genug Theaterschauspieler, die sich von Saison zu Saison und von Vertrag zu Vertrag spielen müssen. Maja könnte also glücklich sein, zudem sie von ihrem Arbeitgeber auch noch ihre Wohnung und letztlich auch ihre Lebenshaltung bezahlt bekommt. Doch Maja steht etwas Grausames bevor: Sie wird in ein paar Tagen 35 Jahre alt. Und mit 35 ändert sich das Leben und die Leichtigkeit nun einmal rapide. Und überhaupt ist die 35 eine furchtbare Zahl. Keiner ihrer Freundinnen darf ihr also an ihrem Ehrentag zum Geburtstag gratulieren und eigentlich würde sie sowieso den Tag auch am liebsten aus dem Kalender streichen (so wie andere doofe Tage, die Radiergummitage, auch)... Doch so einfach ist es nicht. Aufgeschoben ist nämlich nicht aufgehoben. Ihre Freundinnen wollen trotzdem einen schönen Geburtstagsabend mit ihr verbringen (wenn auch eine Woche später), ihre Mutter hält sich natürlich nicht an Vereinbarungen und auch die abendliche Theatervorstellung hält einige Geburtstagsüberraschungen für Maja bereit. So kommt sie also nicht darum herum, sich Gedanken zu machen. Über sich, die böse Zahl und ihr bevorstehendes, neues Lebensjahr. Man könnte meinen, dass da die 700 Euro-Geldgeschenk von ihrer Mutter gerade richtig kommen, um mal richtig zu entspannen und es sich gut gehen zu lassen (wie im mütterlichen Brief mit vorgeschlagen). Aber dieses wohl teuerste Geschenk legt viel mehr einen Grundstein zu einem ganz anderen Gedanken: Das 35. Lebensjahr möglichst schnell zu überstehen und das mit erfüllbaren Aufgaben (und nicht schon wieder nur Gutscheine anzunehmen, die sie dann doch nicht einlösen wird), die ein bisschen Aufwand benötigen, aber nicht so viel, dass sie länger als einen Monat dauern (von der Idee über die Vorbereitung bis hin zur Umsetzung). „Majas Missionen" sind nun geboren und es gilt nun, Dinge und Aufgaben zu finden, die einem Spaß machen, die man vielleicht noch nie getan hat, immer mal machen wollte oder die so abstrus sind, dass erst jemand anderes diese Idee aufbringt. So wie die geheimnisvollen Briefe, die Maja ab und an bekommt. Sie weiß nicht von wem, aber fein säuberlich - mit der Schreibmaschine verfasst -, darf sie auf diesen anonymen Schreiben lesen, was sie als nächstes tun sollte. Und so sammeln sich die Aufgaben innerhalb eines Jahres zusammen: Sei es eine neue Fremdsprache lernen, einen Urlaub alleine zu bestreiten, als Mann auszugehen oder das Stricken zu erlernen. Die Aufgaben vielfältig und aufregend - wie ihr Leben selbst. Da ist Luise, die mit ihrem Freund in Berlin zusammen ziehen will... Da ist Edu am Theater, der jede Hauptrolle bekommt, weil keiner seinem Charme und seiner Ausstrahlung widerstehen kann - auch Maja nicht... Da ist Paule, ihre gute Theaterfreundin, die Edu dann auch auf einmal ganz toll findet... Da sind Greta und ihr Freund, die aufgeregt ihr erstes Baby erwarten - in Köln.... Da sind Lina und Schnebelchen, die so etwas wie eine Senioren-WG sind. Aber für Maja ist Lina auch so etwas wie eine Ersatz-Oma, mit der sie sonntags Karten spielt und über alles reden kann (ja, sogar und vor allem über ihr Liebesleben)... Und natürlich gibt es da noch Majas Mutter Zsa Zsa, ihr Vater und ihren Bruder. Alle viel zu weit weg und manchmal doch viel zu nahe... „Radiergummitage" erzählt also eine bunte Geschichte voller Erlebnisse und Erfahrungen aus der Sicht einer 35-Jährigen, die eigentlich gar nicht so alt werden mag. Und sie erzählen von Aufgaben, Ideen und Lebenszielen, die viel mehr sind als „1000 Places to see before you die". Denn es geht hier nicht um Lebensziele, sondern um schöne Dinge, die das Leben ein Jahr lang bereichern soll. Das gelingt Miriam Pielhau in ihrem ersten Roman mit viel Charme, Wortwitz, Sympathie gepaart mit einer guten Dosis Tiefgang, Rührung und einigen nachdenklich stimmenden Szenen. Vielleicht, weil ich nie Probleme und Angst hatte mit der 3 im Alter und Majas Ideensammelsurium trotzdem mag. Vielleicht, weil ich den Wellnessurlaub der Schönheits-OP vorgezogen hätte und nicht verstehen kann, wie man sich - wenn auch nur temporär - Lachfältchen wegspritzen kann (erst recht nicht als Theaterschauspielerin) und mir das an der Stelle eine Nummer zu klischeehaft wurde mit dem Schönheitswahn. Vielleicht aber auch, weil ich am Ende da saß mit dem Buch in der einen und mit den Taschentüchern in der anderen Hand.

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    • 3
    DanielaS

    DanielaS

    22. August 2014 um 13:20
  • Dieser Roman ist mehr als ein einfacher ChickLit-Roman

    Radiergummitage
    Textverliebt

    Textverliebt

    Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen – das war gestern Maja ist 34, Theaterschauspielerin in Braunschweig, Single und mit ihrem Leben ganz zufrieden. Eigentlich. Der nahende Geburtstag bereitet ihr nämlich jede Menge Kopfzerbrechen. Der Grund dafür ist nicht, dass Maja ein Jahr älter wird, sondern die für sie schreckliche Zahl 35. Um nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, lässt sie sich etwas ganz Besonderes einfallen. Das neue Lebensjahr muss anders werden. Daher beschließt sie, sich in den kommenden zwölf Monaten regelmäßig besondere Aufgaben zu stellen, die sie mal mehr und mal weniger an ihre Grenzen bringen. Doch schnell denkt sie sich die Aufgaben nicht mehr wie zu Beginn selbst aus, sondern findet sie ohne Absender in ihrem Briefkasten vor. Maja hat keine Ahnung, wer ihr Leben so durcheinanderbringt. Klar ist, dass sie den Absender kennen muss. Möglicherweise ist es Edu, der Casanova des Theaterensembles, bei dem Majas Herz immer einen kleinen Hüpfer macht? Oder die Briefe stammen von Paule, Majas liebster Kollegin? Vielleicht steckt aber auch jemand ganz anderes dahinter? Für Maja ist das allerdings nicht wichtig, denn die Aufgaben reizen die junge Braunschweigerin. Und außerdem hat sie dadurch beim sonntäglichen Skat mit ihrer selbst erwählten Oma Lina immer wieder neue Gesprächsthemen … Mit 35 hatte man einen Mann, ein Haus, ein Baby oder zwei. Und im Laufe der Jahre oder mit Hilfe des Brigitte-Abos sich selbst gefunden. Man hatte Geld, einen Filmpreis oder eine Weltreise im Kalender stehen. Man hatte, wenn gar nichts mehr half, Depressionen oder wenigstens eine amtliche Krise. Maja hatte von alldem: nichts. Wobei, bei der Krise, da war sie sich mittlerweile nicht mehr so sicher. – Seite 39 – Eine Protagonistin, die auch eure Nachbarin sein könnte Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit keinen Roman mehr so unaufgeregt fand – und das gleichzeitig so genossen habe. Wer nämlich bei Majas Challenges an die Erklimmung des Mount Everest, Tauchen mit Haien oder Tätowieren vom betrunkenen Fremden denkt, irrt sich gewaltig. Majas Aufgaben sind bunt gemischt, aber nicht abgedreht. Einige sind verrückt, andere Aufgaben sind wieder ganz bodenständig. Und genau diese Mischung macht ihre Geschichte so interessant. Maja ist die Frau von nebenan, die wir vielleicht auch selbst sein könnten. Ebenso realistisch fand ich die anderen Charaktere des Romans. Einen Edu findet man wohl leicht in jeder Stadt. Er ist der Typ Mann, der mit seinem Alter, seinen geplatzten Träumen, ja, eigentlich mit der ganzen Welt nicht zurechtkommt – und trotzdem besitzt er zweifelsohne seine charmanten, witzigen und liebenswürdigen Seiten. Die Freundschaft mit Paule hingegen erinnert mich an die Freundschaften, zwischen die sich nicht die Zeit, sondern das Leben drängt. Manchmal entwickelt man sich in unterschiedliche Richtungen und aus dem „WIR“ wird nach und nach ein „Ich“ voller nostalgischer Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Und obwohl man sich noch immer mag, schätzt und respektiert, wird aus den zwei Individuen nie wieder das scheinbar unzertrennliche „WIR“. Das klingt alles ganz schön traurig, oder? Keine Sorge, der Roman ist keinesfalls schwermütig. Außerdem gibt es noch Leni, die immer wieder für Heiterkeit sorgt. Sie ist wohl der unrealistischste Charakter dieses Romans und gleichzeitig neben der Schnebel der heimliche Star der Handlung. Fazit Radiergummitage. Jeder kennt sie, keiner mag sie – und dank Miriam Pielhau und ihrer Protagonistin haben wir nun endlich eine Bezeichnung dafür. Ich muss gestehen, dass ich den Roman zunächst wegen der Autorin lesen wollte. Schließlich konnte mich der Roman allerdings wegen seines Inhalts überzeugen. Trotz vieler komischer Momente und der verspielten Sprache war ich überrascht, wie tiefgründig die Stimmung des Romans ist. Und genau dieser Aspekt gefiel mir außerordentlich gut. Für mich ist Radiergummitage von Miriam Pielhau ein schöner Roman voller Herz, Humor und Verstand.

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    • 2
  • Radiergummitage Gute Idee Umsetzung schwach

    Radiergummitage
    sabrinchen

    sabrinchen

    Dieses Buch strotzt vor Ideen die aber meineserachtens nicht gut umgesetzt wurden. Der Schreibstil enthält sehr viel Humor und auch die Handlung ist gut ausgedacht, aber leider konnte das nicht im Text umgesetzt werden. Die Aufgaben die eigentlich das Hauptaugenmerk haben sollten werden für mich viel zu lax behandelt und kommen nicht richtig raus. Es gibt viele Charaktere in diesem Buch und Frau Piehlau hüpft schnell in den Szenen hin und her. Es ist für mich nicht richtig ausgegegoren schade. wie schon gesagt ist hier ein toller Humor verarbeitet der aber nicht rauskommt da ich ihn den Charakteren nicht abkaufe. Lina ist sehr gut geworden und mit ihren Handlungen auch die Nette und Liebe. Die Geschichte nimmt für mich erst im letzten Drittel Spannung auf und das Ende ist ganz süß. Ich muss zugeben das Cover ist der Knaller und total schön anzuschauen. Für mich reicht das leider höchstens für 3 Sterne

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    • 3
    sabrinchen

    sabrinchen

    14. August 2014 um 11:23
  • Radiergummitage von Miriam Pielhau

    Radiergummitage
    Blaura

    Blaura

    03. August 2014 um 17:50

    Maja ist eigentlich ganz zufriden mit ihrem Leben. Sie hat einen festen Job als Schauspielerin, mit dem sie einigermaßen gut verdient, hat tolle Freunde und keine all zu große Angst älter zu werden. Doch dann wird sie 35 Jahre alt. Für sie ist es immer noch nicht weiter schlimm älter zu werden, damit hat sie keine Probleme. Doch sie hat Probleme mit der Zahl 35, ihre persönliche Unglückszahl. Da sie ein Jahr voller Unglücke erwartet, gibt sie sich selbst Missionen auf, um so das vermeintliche Unglücksjahr besser zu überstehen. Doch dann landen weitere Missionen von einem unbekannten Schreiber in ihrem Briefkasten, die sie dann auch noch zu lösen hat. Es ist wirklich gut geschrieben, es ist witzig, es ist tiefgründig und es ist rührend. An sich ist diese Geschichte eine sehr schöne Idee. Am Anfang kam ich nicht so richtig in die Geschichte hinein, diese vielen Gedanken der Maja waren ab und zu langweilig und sehr ausschweifend. Auch diese Angst vor der Zahl 35 fand ich arg übertrieben. Doch nach und nach fand ich immer mehr gefallen an diesem Buch. Die Missionen waren interessant und ich hab mir immer wieder die Frage gestellt ob ich diese Missionen machen würde, da einige zum Teil sehr viel Überwindung kosten, wie zum Beispeil ausgehen als Mann, Feuer machen, Schönheitseingriff. Einige Missionen waren amüsant und es ist auf jedenfall schön solche Sachen zu können, wie zum Beispiel etwas säen, sticken. Dabei wird sie unterstützt von ihren Freunden, die Ihre eigenen Probleme mit sich herumtragen. Da gibt es zum Beispiel Greta, die schwanger wird und sich zunächst nich sicher ist ob sie sich darüber freuen wird. Dann gibt es noch Paule, die aufgrund ihres geringen Verdienstes ein einfaches Leben führen muss. Und es gibt ihre alte Freundin Lina, die wohl wichtigste Person in ihrem Leben. Lina steht ihr mit Rat und Tat mit ihrer Lebenserfahrung zur Seite. Das Ende kam überraschend, ich hätte das so nicht erwartet, doch es war ein schönes Happy End. Doch auf der allerletzten Seite geschah da auf einmal noch etwas und ich hätte gern gewusst was danach passiert. Ich hoffe sehr das es einen zweiten Teil davon geben wird und die Geschichte von Maja wird fortgesetzt.

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  • Buchverlosung zu "Radiergummitage" von Miriam Pielhau

    Radiergummitage
    Fannie

    Fannie

    Hallo Ihr Lieben! Auf meinem Blog gibt es 3 signierte Exemplare von Miriam Pielhaus zauberhaftem Roman "Radiergummitage" zu gewinnen. Folgt einfach diesem Link: http://buchstabenfaengerin.wordpress.com/2014/07/15/ich-hab-da-was-fur-euch-3-signierte-exemplare-des-romans-radiergummitage-von-miriam-pielhau/

    • 11
    LubaBo

    LubaBo

    01. August 2014 um 12:26
  • Die Mitte des Lebens überschreiten

    Radiergummitage
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    30. June 2014 um 18:30

    Radiergummitage sind Tage, die man am liebsten aus dem Leben radieren möchte. Dies möchte auch Maja Pauly mit ihrem 35. Geburtstag machen. Für sie ist es eine schreckliche Vorstellung ein ganzes Jahr 35jährig zu sein. 35 ist ihre Unglückszahl seit sie denken kann. Mit 35 hat sie die Mitte des Lebens erreicht.  Sie beschliesst das Jahr mit Missionen  zu überstehen. Jeden Monat eine Mission.   Als ich das erste Mal von diesem Buch las, wollte ich es eigentlich nicht lesen.  Denn mir ist es völlig fremd, mit dem Alter zu hadern. Man kann es nicht ändern. Was soll ich da Panik schieben? Dann habe ich ihre Livestream-Lesung hier auf Lovelybooks verfolgt  und ich wurde doch neugierig. Denn mich beschlich das Gefühl, dass sie sehr viel Autobiografisches darin verarbeitet hat. So ist die Protagonistin Schauspielerin am Braunschweiger Theater. Man kriegt einen kleinen Einblick in die Gepflogenheiten eines Theaterbetriebes. Dann hat die Autorin auch erzählt, dass auch sie nicht gerne 35 geworden ist. Einige Missionen hat auch sie schon erlebt. Sie weiss also, was sie schreibt.   Mit dem ersten Teil hatte ich wirklich zu kämpfen. Dieser leidselige Geburtstag ging mir auf den Senkel. Allgemein war die Stimmung im Buch eher niedergeschlagen. Ich war nahe dran, das Buch in eine Ecke zu schmeissen. Der zweite Teil gefiel mir schon viel besser. Maja Pauly ist wieder etwas positiver gestimmt. Sie wirkt auch selbstbewusster. Dank den Missionen. Vor allem aber haben mir ihre Treffen mit ihrer Adoptivoma gefallen. Man spürt diese Nähe und Liebe, die man nur mit Grossmüttern verbindet.   Mir gefällt auch der Schreibstil. Es ist als ob, Miriam Pielhau einem die Geschichte persönlich erzählt. Sprich sie schreibt wie sie spricht. Öfters dachte ich, dass ist typisch für die Pielhau.  Sie hat irgendwie ihren eigenen Slang. Sie ist eine sehr angenehme Persönlichkeit. Ich denke, wer sie gerne im Fernsehen sieht, wird das Buch auch mögen.  Das Buch ist absolut kitschfrei. Es ist sehr lebensnah geschrieben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da irgendwo eine Maja Pauly herumläuft. Noch etwas muss ich zum Cover schreiben. Normalerweise nehme ich selten Stellung zum Cover. Obwohl es sehr schlicht ist, finde ich es sehr schön. Ich habe immer wieder über das Herz gestreichelt. Das sich wie ein 3D-Druck anfühlt. Es sieht aus wie ein Wollherz, welches man auf das Cover geklebt hat. Übrigens hat das Sarah Kuttner zu einem anderen Anlass für Miriam Pielhau gestrickt. Ich finde diese simple Geste wundervoll.   Das Buch hat von mir ganz knapp 4 Sterne erhalten. Der erste Teil, da kann man darüber streiten.  Da spielen halt wieder die persönlichen Vorlieben.

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  • Nette Unterhaltung, aber wohl eher für Frauen ab 35...

    Radiergummitage
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    23. June 2014 um 13:28

    Cover und Titel Cover und Titel sind definitiv ein Hit! Das "Woll-Herz" auf dem Cover ist quasi mit 3D Effekt - man könnte meinen, es wäre wirklich Wolle. Schön ist außerdem der Naturlook durch die die Bleistift-Schrift und die Mattheit des Covers. Matte Buchdeckel bei Taschenbüchern sind ja wirklich selten.  Der Titel "Radiergummitage" gefällt mir ausgesprochen gut: er hebt sich von den üblichen Frauenroman-Titeln ab und macht vor allem eins: neugierig! Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Mein Eindruck Wieder mal eine Moderatorin, die einen Roman veröffentlicht... Das war mein erster Gedanke als ich von Miriam Pielhaus Buch erfuhr. Der Klappentext hatte mich von vornherein nicht soooo angesprochen, dafür Cover und Titel umso. Die Idee der "Radiergummitage", die zugleich Namensgeber des Romans wurden, finde ich ausgesprochen originell. Schade nur, dass sie bis auf deren Erläuterung zu Beginn der Geschichte eigentlich sont keine Rolle mehr spielen. Der Titel ist demnach nicht wirklich symptomatisch für den Inhalt. Aber er macht neugierig auf das Buch und damit hat der Verlag ja schon gepunktet. Wirklich herausragend an diesem Roman ist Miriam Pielhaus Sprache. Sie strotzt förmlich vor Kreativität, Wortwitz und Klugheit. Wow! Nun kommt leider das große "Aber". Es gibt aus meiner Sicht zwei Kritikpunkte: Zum einen ist die Geschichte leider extrem klischeebeladen. Um nicht zu spoilern, kann ich hier leider nicht ins Detail gehen, aber es hat mich teilweise wirklich genervt wie vorhersehbar bestimmte Szenen waren (inklusive des Endes). Der zweite Kritikpunkt, der allerdings zugegebenermaßen sehr subjektiv ist, ist die Tatsache, dass ich mich leider überhaupt nicht in die Protagonistin hineinversetzen konnte und somit keinen richtigen Zugang zu der Geschichte gefunden habe. Maja Pauli war mir so fremd- ihre Probleme, ihre Gefühle, ihr Alltag - und ich bedauere das wirklich sehr. Liegt das wirklich nur am Alter (ich bin Ende 20) - ich weiß es nicht. Jedenfalls hat es dazu geführt, dass ich diesem Roman leider nur 3 Bücherstapel geben kann, da er mich gar nicht berührt hat. Mein Fazit: Miriam Pielhaus Roman ist ein unterhaltsamer Frauenroman, der vor allem durch seinen ausgefeilten und witzigen Sprachstil besticht, weniger durch die Handlung, die für meinen Geschmack einfach zu klischeebeladen war.

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