Im Land der Kangaroos

von Miriam Traut 
4,3 Sterne bei17 Bewertungen
Im Land der Kangaroos
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Reisebericht, für Leute die sowas mögen, sicher gut

G

Sehr interessant und lesenswert:)

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Inhaltsangabe zu "Im Land der Kangaroos"

Ein Jahr lang hat die 20-jährige Miriam als Au-pair-Mädchen bei einer Gastfamilie in den USA verbracht, doch kaum ist sie zurück in der Heimat, plagt sie das Fernweh.
Schon bald verspürt die junge Frau den Drang, aufs Neue in die große, weite Welt hinauszuziehen.
Hals über Kopf kehrt sie Deutschland den Rücken und macht sich auf den Weg nach Australien, wo sie sieben Monate lang an einem Berufscollege in Brisbane studiert.
Miriam bereist das Land der Kängurus, lernt viele neue, interessante Menschen kennen, schwimmt mit Schildkröten im Meer, feiert Weihnachten unter Palmen und macht Bekanntschaft mit giftigen Tieren.

Down Under, 212 Tage Abenteuer

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947145034
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:hansanord
Erscheinungsdatum:12.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Twin_Tinas avatar
    Twin_Tinavor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Reisebericht, für Leute die sowas mögen, sicher gut
    Reisebericht, zwar nicht schlecht, aber für mich streckenweise langweilig...

    Traumhaft schön find ich das Titelbild des Buches, denn es zeigt, in welchem Land die Erzählerin gewesen ist.

    Dies ist ja eine wahre Geschichte und Miriam erzählt ja von ihrer Reise nach Australien und was sie da so erlebt hat. Zu Miriam kann ich sagen, dass sie einen wirklich netten Eindruck macht, sie ist auf alle Fälle sehr reisefreudig. Alle anderen Personen, die sie so auf ihrer Reise begegnet scheinen auch echt okay zu sein, diese lernt man aber nur durch Erzählungen von Miriam am Rande kennen.

    Bei den Handlungen bin ich etwas kritischer, aber ich muss dazu sagen, dass diese schon passend zu einem Reisebericht sind und durchaus an sich nicht schlecht. Ich hab solche Reiseberichte bisher noch nicht wirklich gelesen und ich weiß auch ein wenig warum, weil ich es auf Dauer ein wenig eintönig finde. Wer sowas gerne liest, wird sich sicher super unterhalten fühlen und auch ich fand ich streckenweise unterhaltsam. Aber für mich wurde es teilweise ein wenig langweilig, weil nicht so sehr viel Abwechslungsreiches passierte. Ich gehe aber davon aus, dass es eben nicht ganz mein Genre ist.

    Am Schreibstil hab ich nicht wirklich was auszusetzen, denn es ließ sich gut lesen.

    Da es sicher einfach nicht mein bevorzugtes Genre ist und es dennoch nicht schlecht war, habe ich mich entschieden dem Buch 3 Sterne zu geben.

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    G
    Gestaltwandlervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessant und lesenswert:)
    Sehr schöner Reisebericht

    Das Buch ist ein Reisebericht der Autorin über Australien und ihre Erfahrungen von den australischen Colleges.


    Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und es hat sehr gute Einblicke in das Leben in Down Under gegeben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und es war interessant zu erfahren, weshalb die Autorin ausgerechnet Australien gewählt hat. Es hat sich angefühlt, als ob die Autorin einem alles persönlich erzählt hat.

    Die Autorin berichtet über die besuchten Orte, die gesammenlten Erfahrung und die Unterschiede zu ein paar typischen Sachen, die wir aus der Deutschland kennen. Besonders schön fand ich, dass die Autorin am Ende des Buches ein paar Bilder aus ihrer Zeit in Australien angehängt hatte. 

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und kann es nur jedem empfehlen, welcher Australien in der Zukunft besuchen möchte. Besonders für die, die einen längeren Aufenthalt in Australien planen, ist es eine gute Erfahrung diesen Reisebericht zu lesen.

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    niknaks avatar
    niknakvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine kurzweilige Biographie über ihre Zeit und Erlebnisse in Down Under.
    Studieren in Australien

    Inhalt:
    Miriam Traut packt nach einem Jahr Au-Pair in Amerika wieder das Fernweh. Deshalb beschließt sie an einem Berufscollege in Brisbane zu studieren. In diesem Buch berichtet sie von den sieben Monaten die sie in Australien verbrachte und was sie dort so alles erlebte.

    Mein Kommentar:
    Ich kenne ja bereits das Vorgängerbuch "Kulturschock! Au-Pair USA", in dem sie von ihrer Au-Pair Zeit in den USA berichtet. Daher kann ich sagen, dass man dieses Buch nicht zwingend gelesen haben muss, um ihr neues Buch zu verstehen. Obwohl es sicher von Vorteil ist, da sie immer wieder auch Rückblicke wagt, bzw. von Erfahrungen und Freunden von damals berichtet.

    Sie hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil und das Buch liest sich trotz der kleinen Schrift sehr schnell. Man ist einfach an die Geschichte gefesselt und erlebt alles mit ihr mit.
    Sie erzählt ihre Erlebnisse anhand von Tagebucheinträgen, sodass man immer weiß wieviel Zeit inzwischen vergangen ist, was ich sehr gelungen fand. Außerdem enthält das Buch auch Blogeinträge welche sie in dieser Zeit an ihre Freunde und Familie verschickt.
    Sie hat ihre Eindrücke so gestaltet, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass jemand einfach so etwas erzählt, sondern als ob eine gute Freundin mir von ihren Erlebnissen berichtet. Man hatte das Gefühl Miriam gut zu kennen.

    Man erlebt als Leser ihre Eindrücke und Erfahrungen hautnah mit und kann auch mit ihr mitfühlen. Leider war für mich die Eingewöhnungsphase in Australien fast zu kurz gekommen, da ich mir vorstellen könnte, dass es gerade zu Beginn recht schwierig war, mit den verschiedenen Kulturen und Angewohnheiten. Doch nach der ersten Zeit wurden viele wichtige Ereignisse sehr ausführlich eschrieben, sodass ich mir ein richtig gutes Bild machen konnte. So fand ich es zum Beispiel sehr interessant zu erfahren, wie Weihnachten in Australien gefeiert wird, was sie sehr schön und anschaulich beschrieben hat. Auch dass ihr manche Dinge vom traditionellen deutschen Weihnachtsfest fehlten, kam sehr gut rüber.

    Auch ihre Erlebnisse und die Orte, die sie besichtigte wurden sehr schön beschrieben. Ich konnte sie mir immer richtig gut vorstellen und hatte beinahe das Gefühl selbst dabei zu sein. Auf alle Fälle ist mein Fernweh geweckt und ich möchte einige dieser Orte und Landschaften gerne selbst einmal kennen lernen.

    Besonders amüsant fand ich teilweise ihre Beschreibungen darüber, wie sie und die Australier die heimische Tierwelt erlebten. Jeder hat eine ganz andere Einstellung dazu. Dies führte bei mir zu recht lustigen Szenen, wenn ich mir manches so bildlich vorstellte.

    Auch das Ende hat mir diesmal besser gefallen, als beim ersten Teil, da das Buch in sich abgeschlossen wirkt. Man hätte zum Schluss zwar noch ein paar Dinge (wie die Heimkehr) genauer beschreiben können, aber so bleibt auch noch Spiel für einen dritten Band übrig. Ich hoffe, dass sie noch eine Fortsetzung schreibt, ob sie nun Flugbegleiterin wird und wie es ihr dabei ergeht.
    Am Ende des Buches hat sie noch ein Sprachtipps zum Australischen Slang eingebaut, welche sehr interessant zum Lesen waren. Die privaten Bilder von ihr im Anhang fand ich sehr interessant und so konnte ich mir gewisse Orte noch besser vorstellen. Ich denke nur, dass sie bei einem E-Book womöglich nicht so zur Geltung kommen könnten, aber bei meinem Printexemplar fand ich sie sehr schön. Es gab dem Buch somit noch einen gelungenen und runden Abschluss.

    Mein Fazit:
    Ein wirklich tolles und unterhaltsames Buch, welches die Erlebnisse von Miriam in ihrer Zeit in Australien sehr gut beschreibt und das Fernweh des Lesers nach diesem Land weckt.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

    Kommentare: 1
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    C
    chicken-ranvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr schönes und interessantes Reisetagebuch.
    Eine tolle Reiseerzählung

    Klappentext:

    Ein Jahr lang hat die 20-jährige Miriam als Au-pair-Mädchen bei einer Gastfamilie in den USA verbracht, doch kaum ist sie zurück in der Heimat, plagt sie das Fernweh. 
    Schon bald verspürt die junge Frau den Drang, aufs Neue in die große, weite Welt hinauszuziehen. 
    Hals über Kopf kehrt sie Deutschland den Rücken und macht sich auf den Weg nach Australien, wo sie sieben Monate lang an einem Berufscollege in Brisbane studiert. 
    Miriam bereist das Land der Kängurus, lernt viele neue, interessante Menschen kennen, schwimmt mit Schildkröten im Meer, feiert Weihnachten unter Palmen und macht Bekanntschaft mit giftigen Tieren. 

    Der Schreibstil ist sehr gut, man kann sehr schön flüssig lesen. Sie berichtet über die besuchten Orte, die Mentalität der Leute und vieles mehr. Man merkt, dass sie vieles, lustiges und interessantes erlebt hat und zieht einen so in den Bann ihrer Reiseerlebnisse. Mit all dem fühlt man sich, als würde einem eine gute Freundin gerade ihre Reiseerfahrung erzählen.
    Sie erzählt von ihren Erfahrungen, Ängsten, tollen Ereignissen, aber auch von der schweren Abschiednahme von Freunde und Familie.


    Ebenfalls toll fand ich die Bilder, welche wie ich fand sehr gut ausgewählt waren.

    Ich fand das Buch bzw. den Reisebericht spannend und interessant.

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    D
    dromedar20vor 5 Monaten
    Im Land der Kangaroos

    Das Buch erzählt die Geschichte der Autorin Miriam Traut.
    Als 19 jährige lebt sie für 1 Jahr als Au-pair in New York kommt nach Hause und hat Fernweh. Sie beschliesst  wieder ins Ausland nach Australien zu gehen.Nach der erfolgreichen Aufnahme im College  fliegt sie in das Land der Kangaroos. Sie erlebt dort so eine tolle Zeit, schließt aussergewöhnliche Freundschaften.
    Mein Fazit: Ein kurzweiliges Reisetagebuch das ich jedem empfehlen kann.

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    romi89s avatar
    romi89vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: ...weckt die Sehnsucht!
    ...weckt die Sehnsucht!

    Miriam Traut nimmt in ihrem Buch " Im Land der Kangaroos" den Leser mit zu einem spannenden und mitreißenden Aufenthalt in Australien.
    In Form eines Reisebereichts in einem einfachen, aber sympathischen Schreibstil erlebt man mit wie Miriam das Fernweh packt und sie sich auf den Weg zu einem Aupairjahr nach Down Under macht.
    Das Cover verrät nur einige Highlights ihrer Reise.
    Das eigentlich Aufregende sind ihre vielfältigen Erfahrungen, die sie in der anderen Kultur macht, mit ihren Mitmenschen und den örtlichen Gepfligenheiten.
    Zu gern würde man sich als Leser augenblicklich mit zu Miriam beamen wollen und mit ihr das Land entdecken, auf Party gehen oder sie beim Lernen unterstützen!
    Witzig sind die "Sprachtipps: Australischer Slang" am Ende des Buches.
    Auch die zudem enthaltenen zahlreichen kleinen Eindrücke von Australien in Form von Fotos von Miriams Reise runden das Gesamtpaket optimal ab und lassen einen mit großer Sehnsucht nach einem ähnlichen Erlebnis voller Reiselust zurück.
    Für mich ein absolut gelungenes Buch für alle Australien-Interessierten, aber auch für Skeptiker, die spätestens beim Lesen dem Zauber des roten Kontinents nicht mehr widerstehen können werden!
    Klare Empfehlung!
    Ein Must-have-read!!!

    Kommentare: 1
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    MeSa_90s avatar
    MeSa_90vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Autobiografie über eine aufregende Studienzeit in Australien.
    Woman Down Under!!!

    Kaum ist Miriam Traut von ihrem Au-pair Jahr in den USA wieder zurück, plagt sie erneut das Fernweh. Da es in den USA keine weitere Möglichkeiten für sie gibt, entscheidet sie sich für ein Berufscollege in Brisbane. Im entfernten Australien muss sie sich an die Hitze gewönnen, feiert Weihnachten bei 40°C und auch das Heimweh plagt sie immer wieder. Doch Miriam lernt auch schnell neue Freunde kennen und verbringt traumhafte Ferien bei ihrer alten Au-pair Freundin Shannon. Zusammen schwimmen sie mit Schildkröten und feiern am Strand, doch besonders Australiens Tierwelt ist nicht ganz ungefährlich...


    Auch diese Mal ist das Buch wieder in einzelne Kapitel unterteilt, ebenso hat das Cover Wiedererkennungswert zum ersten Teil. Der Schreibstil ist flüssig, was mit Sicherheit an Miriam's herzlicher und authentischer Erzählweise liegt. Es gibt auch viele amüsante Situationen besonders wenn es um die Fauna Australiens geht. Es ist schon erstaunlich wie gelassen Australier bei freilebenden, wilden Tieren sind, während unsereins schon bei einer Staubspinne in Panik verfällt. Auch die Beschreibungen der Orte und Landschaften ist wirklich lebhaft dargestellt. Man fühlt sich als wäre man direkt dabei. Das Ende des Buches macht traurig und wehmütig, denn man weiß dass Miriam's Reise nun vorbei ist. Auch was nach ihrem Abenteuer passiert ist wird sehr schön beschrieben. Anders wie im ersten Teil, zeigt dieses Buch eine sehr nachdenkliche und zweifelnde Miriam. Bei allem was sie tut, denkt sie immer auch an ihre Zukunft und hält an ihren Zielen und Träumen fest.

    Im Land der Kangaroos ist eine unterhaltsame Autobiografie von einer erwachsen gewordenen reiferen Miriam Traut, die ihr Abenteuer in vollen Zügen genießt dabei ihre Zukunft aber nie aus den Augen lässt.

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    SiWels avatar
    SiWelvor 6 Monaten
    Erzeugt Fernweh

    Das Buch von Miriam Traut " Im Land der kangaroos " hat bei mir alleine vom Cover her schon Fernweh erzeugt. Miriam berichtet hier von ihrem AuPair Aufenthalt in Australien. Da ich selbst noch nicht in Australien war habe ich die Erlebnisse und die vielen Eindrücke die hier geschildert werden regelrecht verschlungen. Meine Erwartungen sind hier alle erfüllt wurden.
    Der Schreibstil ist zwar sehr einfach gehalten; aber ich finde dadurch das es in Form eines Reiseberichtes geschrieben ist doch sehr unterhaltsam. Ich habe jeden Tag wie in Echtzeit mit erleben können, habe mit der Autorin gelernt, Partys gefeiert, neue Bekanntschaften geschlossen und natürlich die australische Umgebung kennen gelernt.
    Am Ende des Buches gibt es noch eine Menge an privaten Fotos.
    Die konnte ich da ich es als ebook gelesen habe leider nicht so ganz genießen. Empfehlen kann ich es trotzdem jedem - würde dann aber das Buch als Print nehmen.

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    Johanna_Tortes avatar
    Johanna_Tortevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige Reiselektüre!
    "Goodbye Deutschland" meets "Neighbours"

    Nach einem Jahr als Au-Pair in New York fällt Miriam die Decke im trauten Heim ihrer Eltern auf dem Kopf. Jeder in ihrem Umfeld scheint sich in andere Richtungen entwickelt zu haben und das Fernweh ist einfach zu groß. Da eine Ausbildung in ihrer Herzensstadt New York zu unerschwinglich ist, beschließt sie kurzerhand nach Australien zu gehen und beginnt dort eine schulische Ausbildung in Brisbane. Es beginnt eine Zeit neuer Erfahrungen.

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    Am Anfang hatte ich ein klein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Alles in allem ist er schnörkellos und locker drauflos. Mit der Zeit habe ich das allerdings sehr lieb gewonnen, weil es ein bißchen so ist, als ob eine gute Freundin von ihrer grandiosen Zeit in Australien berichtet.

    Das Buch ist in Gegenwartsform geschrieben und zeitlich unterteilt, eine kleine Mischung aus Tagebuch und Blogeinträgen. Das fand ich wirklich gut, zumal auch die Kapitel nicht allzu lang waren.

    Untermalt ist das Buch mit einer kleinen Aussie-Sprachkunde und schönen Erinnerungsfotos am Ende des Buches. So konnte man die Erlebnisse noch besser nachvollziehen.

    Das Buch war insgesamt sehr kurzweilig und unterhaltsam. Ich habe mit Miriam für die Schule gepaukt, ihre Freundin Shannon in Mackay besucht und tolle Tage am Strand verbracht.

    Ich hatte beim Lesen ein tolles Gefühl, was ich wirklich nicht beschreiben kann, aber es war ein gutes, irgendwie nostalgisches Gefühl.

    Allerdings habe ich es auch manchmal etwas oberflächlich gefunden. Ich habe den Eindruck gewonnen, als wurde sich im Vorfeld nicht groß mit dem Sehnsuchtsland Australien auseinandergesetzt. Das Gefühl hatte ich auch vom Schreibstil. Eine Paketlieferung wird groß beschrieben, aber die ersten Wochen bei Ankunft bei den Gasteltern und bei der neuen WG-Situation werden nicht näher beschrieben. Ich hätte mir da noch ein wenig mehr Emotionen (Ängste, Sorgen etc.) gewünscht, so blieb alles rosarot. Auch das Ende wurde irgendwie schnell abgehandelt. Ich hatte das Gefühl, da wäre noch etwas mehr drin gewesen (etwas über die Erfahrungen einer Flugbegleiterin etc.). Vielleicht lässt das aber möglicherweise nur Spielraum für das nächste Buch!;)

    Auch hätte es sich angeboten, das Buch noch einmal vom Lektor drüberlesen zu lassen, da sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat.

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    Wer Fernweh hat, dem ist dieses Buch wärmstens empfohlen. Im Großen und Ganzen ist es wirklich unterhaltsam.


    3,5 von 5 Sterne


    Erschienen im hansanord-Verlag

    UVP: 10,00 €

    ISBN: 978-3-947145-03-4


    Vielen Dank an den hansanord-Verlag/Miriam Traut, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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    Lavendel_Julias avatar
    Lavendel_Juliavor 6 Monaten
    Im Land der Kangaroos

    Autor: Miriam Traut


    Inhalt: Ein Jahr lang hat die 20-jährige Miriam als Au-pair-Mädchen bei einer Gastfamilie in den USA verbracht, doch kaum ist sie zurück in der Heimat, plagt sie das Fernweh.
    Schon bald verspürt die junge Frau den Drang, aufs Neue in die große, weite Welt hinauszuziehen.
    Hals über Kopf kehrt sie Deutschland den Rücken und macht sich auf den Weg nach Australien, wo sie sieben Monate lang an einem Berufscollege in Brisbane studiert.
    Miriam bereist das Land der Kängurus, lernt viele neue, interessante Menschen kennen, schwimmt mit Schildkröten im Meer, feiert Weihnachten unter Palmen und macht Bekanntschaft mit giftigen Tieren.


    Meinung: Dieses Buch habe ich als Rezi Exemplar bekommen. (Miriam Traut hat bereits ein Buch über ihr Au-pair Jahr in den USA geschrieben). In diesem Buch berichtet sie über ihren Auslandsaufenhalt in Australien. Alle die das Buch über ihr Au- pair Jahr in den USA gelesen haben wissen das sie sich dort in einen jungen Mann namens Marc verliebt hat aber hat diese Liebe auch bis nach Australien gereicht? Ihr Buch ist wie einTagebuch aufgebaut wo sie zu jedem Tag etwas anderes schreibt. Dort erlebt sie viele schlechte und gute Dinge. Leider ist zu beginn des Buches gleich ein Rechtschreibfehler und auch im Verlauf des Buches tauchen sie immer wieder auf. Das hat mich sehr gestört. Dafür fand ich die vielen verschiedenen Dinge die sie dort erlebt hat sehr spannend und lehrreich. An manachen stellen hätte die Autorin aber viel mehr ins Detail gehen können. Der Schreibstil war sehr einfach und flüssig zu lesen. Am Anfang wohnte sie bei einer sehr netten Gastfamilie zieht etwas später dan aber in eine internationale WG. Wo sie neue Freundschaften schließt und auch ihre Freundschaften aus den USA werden weiter hin gepfelgt. So fliegt sie in Australien zu ihrer alten Freundin aus den USA die dort ebenfalls ein Au-pair Jahr gemacht hat. Die Autorin besichtigt wunderschöne Strände und besucht wilde Partys mit ihren neu gewonnenen Freunden. Insgesamt war dieses Buch sehr abwechslungsreich.


    Taschenbuch Preis: 10,00€


    Seitenanzahl: 200


    Erscheinungdatum: 13.03.2018

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AupairMiriams avatar
    Hallo zusammen,
    es gibt 4x Taschenbücher von "Ich werde Flugbgleiterin!" zu gewinnen.

    Autorin: Miriam Traut
    Weitere Infos auf Instagram: MiriamTrautAutorin und Facebook: Miriam Traut

    Ein Buch für angehende Flugbegleiter und für alle, die das Reisen lieben.


    Inhalt:
    Nach ihren Auslandsaufenthalten in den USA und in Australien erfüllt sich die 26-jährige Miriam einen weiteren Lebenstraum: Sie ist eine der glücklichen Auserwählten, die bei einer großen internationalen Fluggesellschaft zur Flugbegleiterin ausgebildet werden. Es folgt eine mehrmonatige Schulung mit Notfall- und Serviceübungen sowie zwei Einweisungsflügen, die Miriam erstmals nach Buenos Aires und Mumbai führen.

    Was sie alles während ihrer Ausbildungszeit, auf den ersten Langstreckenflügen und in ihrem neuen Job als Flugbegleiterin erlebt hat, beschreibt Miriam in diesem Buch authentisch und spannend.

    Leseprobe:
    Im Flur der Economy Class stand ein kahlköpfiger, kräftiger Mann mit einem knallroten T-Shirt und fuhr offenbar einen anderen Fluggast in der Sitzreihe vor ihm an. Da stimmt doch etwas nicht!, sauste es mir durch den Kopf und ich entschied, schleunigst nachzuschauen, was da in der Kabine los war. 
    Ich war heute auf dem Flug von Frankfurt nach Toronto eine von vierzehn Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern. Der erste Service war bereits beendet, daher befand sich ein Teil der Crew in der Pause. In der Zwischenzeit übernahmen Lara, Jasmin und ich die Wache in der Economy Class, was bedeutete, dass wir für die Gäste und ihre Sicherheit an Bord verantwortlich waren. 
    Ich näherte mich dem sichtlich aufgebrachten Fluggast – meine beiden Kolleginnen waren dicht hinter mir –, und meine Schritte beschleunigten sich im Nu, als ich sah, wie sich der Mann im Stehen lässig eine Zigarette anzündete. Ich war empört! Nikotinkonsum war an Bord strikt untersagt, und ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser Passagier darüber nicht Bescheid wusste. 
    Da stand ich nun dem korpulenten, circa 1,85 Meter großen Mann gegenüber, der auf mich auf einmal wie ein Riese wirkte. Ich wies ihn freundlich darauf hin, dass das Rauchen im Flugzeug nicht gestattet war, und ersuchte ihn, die Zigarette zu löschen, ehe sich die anderen Passagiere beschweren würden. 
    Der Mann machte einen Schritt auf mich zu, und ich wich reflexartig zurück. „Sie wollen mir das Rauchen verbieten?!“, erwiderte er gehässig. Unsere Blicke trafen sich. Für den Bruchteil einer Sekunde strahlten seine weit aufgerissenen Augen eine unangenehme Kälte aus und sein Gesichtsausdruck war voller Wut, als er abschätzig meinte: „Sie können mir gar nichts!“ Dann wandte er mir den Rücken zu. 
    Im gleichen Augenblick spürte ich ein zaghaftes Zupfen am Ärmel meiner weißen Bluse. Ich blickte nach rechts, und eine junge Dame mit langen, blonden Haaren, die in der Sitzreihe unmittelbar vor dem Mann saß, erklärte mir, dass der Passagier hinter ihr ausgerastet war, als sie ihre Sitzlehne zurückgeklappt hatte. „Ich wollte doch nur eine Runde schlafen – aber mich deshalb derart anzufauchen, ist ein Unding, finden Sie nicht auch?“, meinte sie. 
    Ich nickte nachdenklich und ersuchte Lara, der Chefstewardess – auch Purser (m) oder Purserette (w) genannt – Bescheid zu geben. Sabine war sozusagen die Chefin in der Kabine, sie führte vor Abflug das Briefing durch, übernahm die Leitung an Bord, daneben war sie auch die erste Ansprechpartnerin für den Kapitän sowie für uns Crew-Mitglieder. 
    Mir war der Mann nicht geheuer. Gerade nahm er einen weiteren tiefen Zug von seiner Zigarette und blies einer älteren Dame mit Dauerwelle, die links von ihm in einer Dreier-Reihe am Gang saß, den Rauch an den Kopf, sodass sie für ein paar Sekunden von einer bläulich-grauen Wolke eingehüllt war und zu husten begann. 
    Ich konnte kaum glauben, was ich da mit eigenen Augen sah! Eine derartige Unverschämtheit hatte sich bisher noch keiner der Fluggäste geleistet. Meine Miene verhärtete sich, und ich atmete tief durch. „Entschuldigung, ich muss Sie nochmals darauf hinweisen, dass das Rauchen an Bord nicht gestattet ist!“, sagte ich mit mahnender Stimme.
    Der Mann wandte sich mir zu, sein Gesicht war gerötet und seine Augen funkelten. „Na gut, wie Sie wünschen“, entgegnete er und drückte mit einem hämischen Grinsen seine Zigarette an der Kopflehne seines Sitzes aus, wo diese im blauen Stoff ein Brandloch hinterließ. „Bitte sehr!“  Für einen Moment verschlug es Jasmin und mir die Sprache.  „Ich hoffe, Sie sind nun zufrieden. Und hierhin setzen werde ich mich übrigens auch nicht mehr“, brummte er lallend. „Die Sitze sind viel zu eng und unbequem – besonders, da das Blondchen vor mir der Meinung ist, die Rückenlehne ganz nach hinten klappen zu müssen. Ich habe so keinen Platz und erwarte ein kostenloses Upgrade in die Business Class.“ 
    Eines wurde mir in diesem Augenblick klar: Der Mann vor mir stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Gleich darauf erhielt ich auch die Bestätigung für meinen Verdacht, denn in seiner Sitztasche befand sich eine 1-Liter-Whiskeyflasche aus dem Duty-FreeShop am Flughafen. Die Quittung klebte noch an der rechteckigen Glasflasche, die nur noch halb voll war. Nicht nur das Rauchen, auch der Konsum von mitgebrachten Spirituosen war natürlich an Bord untersagt, um genau solch ein Szenario zu vermeiden. 
    Im nächsten Moment tauchte zu meiner Erleichterung Sabine, die Chefstewardess des heutigen Fluges, neben mir auf und bat den Herrn ruhig, aber bestimmt darum, sie in die Küche zu begleiten. Der Passagier verdrehte zwar seine Augen und maulte ein wenig herum, trottete aber dann leicht schwankend hinter ihr her. Jasmin und ich folgten schweigend.  Sabine verwickelte den Herrn in ein langes Gespräch, denn unser Ziel – das Ziel jeder Crew – war es stets, jegliche Eskalation an Bord zu vermeiden. Und obwohl Sabine ihm einen anderen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit in der Economy Class anbot, blieb der Passagier stur, lehnte ihr Angebot mit einem geringschätzigen Wink seiner Hand ab und beharrte weiterhin auf seiner Meinung, dass ihm ein Upgrade in die Business Class zustünde – trotz der Tatsache, dass diese vollkommen ausgebucht war.
     „Das ist nicht mein Problem“, meinte er lautstark. „Ich gehe nirgendwo mehr hin, bis ich einen Sitzplatz in der Business Class zugewiesen bekomme.“ 
    Ich hatte für ein paar Sekunden einen kurzen Blick durch den Vorhang auf unsere übrigen Fluggäste geworfen und zuckte zusammen, als ich plötzlich einen lauten Schlag hinter mir vernahm. Sofort drehte ich mich um und beobachtete sprachlos,  
    ...

    Weitere Infos:
    Für alle, die mein vorheriges Buch mit dem Titel: Im Land der Kangaroos vom hansanord Verlag noch nicht kennen, haben noch bis zum 25.03.2018 die Möglichkeit ebenso ein Exemplar zu gewinnen. Anbei der Link: https://www.lovelybooks.de/autor/Miriam-Traut/Im-Land-der-Kangaroos-1462296686-w/leserunde/1542379121/
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    Letzter Beitrag von  AupairMiriamvor 4 Monaten
    Danke 😘
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    📚#Buchneuerscheinung:
    Für alle, die Reiseberichte mögen!!! 
    212 Tage im Land der Kangaroos 🌏🛩








    HALLO ZUSAMMEN, 
    ES GIBT 10x BÜCHER 📕📚📕
    (5x Printausgabe und 5x eBooks) 
    MEINES BUCHES MIT DEM TITEL:
    IM LAND DER KANGAROOS
    VOM HANSANORD VERLAG 
    ZU GEWINNEN.

    TEILNAHMESCHLUSS: 25.3.2018.
    (Bitte angeben, ob Printausgabe
    oder eBook gewünscht wird.)






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    Inhalt: 
    Ein Jahr lang hat die 20-jährige Miriam 
    als Au-pair-Mädchen bei einer Gastfamilie 
    in den USA verbracht, doch kaum ist sie 
    zurück in der Heimat, plagt sie das 
    Fernweh. 
    Schon bald verspürt die junge Frau den 
    Drang, aufs Neue in die große, weite Welt 
    hinauszuziehen. 
    Hals über Kopf kehrt sie Deutschland den 
    Rücken und macht sich auf den Weg nach 
    Australien, wo sie sieben Monate lang an 
    einem Berufscollege in Brisbane studiert. 
    Miriam bereist das Land der Kängurus,
    lernt viele neue, interessante Menschen 
    kennen, schwimmt mit Schildkröten im 
    Meer, feiert Weihnachten unter Palmen 
    und macht Bekanntschaft mit giftigen 
    Tieren. 

    Down Under, 212 Tage Abenteuer


    ⚠️⚠️⚠️
    Weitere Infos:

    Instagram: 

    MiriamTrautAutorin oder 
    Imagine_Verlag (Thomas Stolze)

    Facebook: Miriam Traut

    Kontakt: 
    hansanord Verlag 
    Thomas Stolze 
    Johann-Biersack-Str. 9 
    D 82340 Feldafing 
    Deutschland 
    E-Mail: info@imagine-verlag.de
    Web: www.imagine-verlag.de 

    Autorin: Miriam Traut  (Amazon Profil)
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    Letzter Beitrag von  AupairMiriamvor 5 Monaten
    @chicken-ran Vielen Dank für dein Feedback 😘
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    ###YOUTUBE-ID=ccDUkAkIQlE###
    Buchtitel: Im Land der Kangaroos, Verlag: hansanord Verlag, Autorin: Miriam Traut 

    Es gibt zehn E-BOOKS (kindle oder epub) zu gewinnen! 

    Teilnahmeschluss: 20.11.2017
    INHALT: Ein Jahr lang hat die 20-jährige Miriam als Au-pair-Mädchen bei einer Gastfamilie in den USA verbracht, doch kaum ist sie zurück in der Heimat, plagt sie das Fernweh. Schon bald verspürt die junge Frau den Drang aufs Neue in die große weite Welt hinauszuziehen. Hals über Kopf kehrt sie Deutschland den Rücken und macht sich auf den Weg nach Australien. Dort studiert sie sieben Monate lang an einem Berufscollege in Brisbane. Miriam bereist das Land der Kängurus, lernt neue Menschen kennen, schwimmt mit Schildkröten im Meer, feiert Weihnachten unter Palmen und macht Bekanntschaft mit giftigen Tieren. 212 Tage in Down Under.


    • ISBN-10: 3947145039
    • ISBN-13: 978-3947145034

    Textauszug:

    Erster Teil


    Wie alles BEGANN ...


    Mein Name ist Miriam, ich bin zwanzig Jahre alt und die letzten dreihundertfünfundsechzig habe ich in einer New Yorker Upper-Class-Familie gelebt und mich um deren vierjährigen Sohn namens Cornelius gekümmert. Meine Gastmutter war zwar eine Zicke, das Kind anfangs ein verwöhnter Fratz und ich selbst hatte vor meiner Abreise gerade mal eine Vier in Englisch, dennoch wurde es zum bisher besten Jahr meines Lebens: Meine Englischkenntnisse verbesserten sich im Nu, ich lernte wunderbare Menschen aus der ganzen Welt kennen, feierte ausgelassene Partys, reiste viel herum und auch die Männerwelt ließ mich nicht kalt. Ich verliebte mich in einen jungen Amerikaner namens Marc, einen neunzehnjährigen gutaussehenden Mann mit ecuadorianischen Wurzeln.

    Ich durfte in dem einen Jahr als Au-pair-Mädchen extrem viele neue Erfahrungen sammeln. Das vermisse ich hier – in Deutschland – sehr. Seit fünf Wochen bin ich nun wieder zurück in der Heimat, doch mir ist, als wäre die Zeit während meiner Abwesenheit stehen geblieben. Ich selbst habe mich verändert und scheine nicht mehr in diese Welt zu passen. Selbst mit meinen besten Freundinnen ist es nicht mehr so, wie es einst war. Wir haben uns auseinandergelebt, die Interessen sind nicht mehr dieselben. Was ist nur geschehen?, frage ich mich viel zu oft und sehne mich nach meinem alten Leben in New York zurück. Ist das der sogenannte Reverse-Kulturschock, von dem ich gelesen habe? Die Rückkehr sei nach solch einem mehrmonatigen Auslandseinsatz das Komplizierteste von allem, heißt es, da die Wiedereingliederung in die eigene Kultur eine schwierige psychologische Erfahrung darstelle.

    Die Frage, wie es jetzt weitergehen soll, bekomme ich in letzter Zeit viel zu oft zu hören. Ich müsse mich allmählich entscheiden und die ersten Bewerbungen schreiben, sagen meine Eltern fast tagtäglich beim gemeinsamen Abendbrot, denn mit meinen zwanzig Jahren wäre es allerhöchste Zeit, dass ich endlich eine Berufsausbildung oder ein Studium beginne. Da haben sie womöglich recht.

    In die engere Auswahl kommen: ein Tourismus-Studium oder eine Ausbildung zur Erzieherin. Aber ... eigentlich will ich einfach nur zurück nach New York. Selbstverständlich habe ich mich längst über die Optionen, eine Ausbildung in den USA zu absolvieren, erkundigt. Doch da Berufsausbildungen dort schulisch erfolgen und der Besuch an einem der zahlreichen Career Colleges sündhaft teuer ist – die jährlichen Studiengebühren liegen im fünfstelligen Bereich –, wurde mir schnell klar, dass das nichts wird. Das war`s dann wohl auch mit mir und Marc, der in New York lebt!?

    Um meine Eltern glücklich zu machen (und vermutlich, um mein eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen!), entscheide ich mich vorerst für eine schulische Berufsausbildung als Erzieherin in der Nähe meines Heimatstädtchens, die in einem halben Jahr – Anfang September – beginnen soll. Als ich dies offiziell verkünde, ist jeder davon überzeugt, dass dies genau das Richtigefür mich ist – nur ich selbst zweifle an dieser Entscheidung. Ist es tatsächlich das, was auch ich möchte?

    *

    Es ist Samstag. Mit einem leckeren Cappuccino in meiner Hand lasse ich mich auf die grün angemalte Holzbank vor dem Starbucks-Café in der Fußgängerzone plumpsen. Ein Stadtbummel ist immer wieder schön, denke ich erfreut, nippe an meinem Heißgetränk und strecke die Beine aus. Inzwischen bin ich seit mehr als vier Monaten wieder in Deutschland, aber so richtig eingelebt habe ich mich trotzdem noch immer nicht. Seltsam, oder? Ich kann es mir selbst auch nicht erklären.

    Vor Kurzem habe ich ein Praktikum in einer Kindertagesstätte begonnen. Ein Nachweis darüber wird für die Aufnahme an der Schule verlangt, wo ich die Ausbildung zur Erzieherin machen möchte. Anfangs war ich ziemlich verärgert, dass all die Erfahrungen, die ich während meines Au-pair-Jahres mit Kindern gesammelt habe, hierfür nicht ausreichend sein sollten. Aber da durch das mehrmonatige Praktikum die Vorausbildung als Sozialassistentin wegfällt, kann ich zumindest die Ausbildungszeit um zwei Jahre verkürzen.

    … und ich bin wenigstens tagsüber beschäftigt, das kann momentan nicht schaden. Ansonsten würde ich womöglich nur zu Hause rumhocken und meinem alten Leben in den USA nachtrauern, das ich so sehr vermisse. Die Arbeit mit den lieben Kleinen lenkt mich immerhin ein wenig ab.

    Die zarten Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzeln, sind eine Wohltat. Das Frühjahr beginnt – endlich! Am Himmel in der Ferne ist ein Flugzeug zu erkennen. Wo die wohl hinfliegen?, frage ich mich. Asien? Afrika? Amerika? Oder gar Australien? Ach ja, ich möchte so gerne wieder etwas erleben, will raus in die große, weite Welt. Ich habe solches FERNWEH!!!

    Ich nehme einen Schluck und komme ins Grübeln. Plötzlich habe ich diese verrückte Idee: Wenn ich schon nicht nach Amerika zurückkehren kann, wie wäre es dann, wenn ich mich für ein anderes Land oder einen anderen Kontinent entscheide? Zum Beispiel: Australien. Den roten Kontinent fand ich schon immer faszinierend und ein Aufenthalt im Land der Aborigines könnte durchaus spannend werden.

    Ich denke kurz nach. Ob eine Ausbildung, wie ich sie mir vorstelle, in Australien überhaupt möglich ist? Und was wird mich das kosten? Noch am selben Abend begebe ich mich im Internet auf die Suche. Ein Schulbesuch an einem Berufscollege im Land der Kängurus, lese ich. Es wird über eine deutsche Organisation vermittelt:

    Am Marton College, einer erstklassigen Privatschule in Brisbane, werden schulische Berufsausbildungen in Form von Certificates und Diplomas angeboten. Die Dauer dieser Ausbildung betragen mindestens sieben Monate und der Unterricht findet ganztägig statt. Gewinnen Sie neue Fachkenntnisse, verbessern Sie ihre Sprachkenntnisse und lernen Sie nebenbei noch eine fremde Kultur kennen. Solch eine Ausbildung macht sich in jedem Lebenslauf gut – ein weiterer Pluspunkt für Sie!, heißt es. Einstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel nach einem Tourismus-Studium wären Tätigkeiten am Flughafen oder im Reisebüro.

    Na, das hört sich doch gut an, denke ich. Hm …, gewiss ist solch ein Auslandsaufenthalt nicht gerade günstig, aber es wäre im Gegensatz zu den USA finanziell noch machbar. Ich erinnere mich an das Sparbuch, dass ich von meiner Oma zum achtzehnten Geburtstag geschenkt bekommen habe. Es liegt noch immer unangerührt in meiner Schreibtischschublade und während meines Au-pair-Jahres konnte ich ebenfalls etwas Geld ansparen. Das sollte vorerst reichen, oder?

    Ich reibe mir die Schläfen. Ob ich es wagen soll, und was werden meine Eltern wohl dazu sagen? Sie gehen immerhin fest davon aus, dass ich ab September eine Schule in der Umgebung besuchen werde. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich. Ich komme zum Schluss, dass ich diesen Weg einschlagen möchte. Ja, ja, ja!

    *

    Es geht voran: Der ausgefüllte Bewerbungsbogen ist bereits eingereicht und meine Eltern sind in meine neuen Pläne eingeweiht. Ich glaube, sie fühlten sich von meiner Idee, ans andere Ende der Welt gehen zu wollen, doch etwas überrumpelt, was ich sogar ein wenig nachvollziehen kann. Aber nach dem anfänglichen Schock helfen sie mir jetzt fleißig, alles in die Wege zu leiten.

    Nun fehlt mir nur noch ein TOEFL-Zertifikat. Hierbei handelt es sich um einen international anerkannten Sprachtest, mit dem die Kenntnisse der englischen Sprache beim Hören, Schreiben, Sprechen und Lesen beurteilt und mit Punkten bewertet werden. Ausschließlich mit diesem Nachweis und einer vorgegebenen, zu erreichenden Punktzahl werde ich an der Schule in Australien angenommen.

    Wenige Wochen später ist es so weit. Der Test findet in einem modernen Hochhaus mitten in Frankfurt statt. Als ich dort eintreffe, wird mir klar, dass die kommenden Stunden über meine Zukunft entscheiden werden. Falls ich durchfallen sollte, werde ich in Deutschland bleiben müssen und eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen. Nun ... das ist Plan B. Nein, nein ... das darf nicht passieren! Ich versuche, die vielen Aufgaben nacheinander in Ruhe abzuarbeiten. Zum Glück hatte ich genug Zeit um mich darauf vorzubereiten. Trotzdem wird die Zeit beinahe knapp. Puh! Ob es wohl reicht? Bitte, bitte!



    Weitere Infos: https://www.instagram.com/miriamtrautautorin/

    Pressekontakt:

    hansanord Verlag, Herr Thomas Stolze

    Johann-Biersack-Str. 9, D 82340 Feldafing

    Tel.: + 49 8157 9266 280, FAX: +49 8157 9266 282

    eMail: thomas.stolze@hansanord-verlag.de

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