Das kleine Buch: Wildblumen auf Wiesen und Almen

von Miriam Wiegele 
5,0 Sterne bei4 Bewertungen
Das kleine Buch: Wildblumen auf Wiesen und Almen
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Wildblumen sind nicht nur wunderschön, sondern auch nützlich. Mir sind die geliebten Blumen nun noch ein Stückchen nähergekommen.

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Was wächst hier in weiter Flur? Ein Überblick über die häufigsten Wildpflanzen auf Wiesen und Almen

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Inhaltsangabe zu "Das kleine Buch: Wildblumen auf Wiesen und Almen"

Im Frühjahr und Sommer leuchten Wiesen und Almen in den schönsten Farben. Doch welche Pflanzen sind es, die die Landschaft im Alpenraum jedes Jahr in ein Blütenmeer verwandeln und zahlreichen kleinen Lebewesen ein Zuhause bieten? Neben botanischen Merkmalen, Standorten und Verbreitung erklärt dieses kleine Buch, welche Geschichte die Wildblumen haben und wie wichtig die heimische Pflanzenvielfalt für Mensch und Tier ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710401756
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:64 Seiten
Verlag:Servus
Erscheinungsdatum:28.06.2018

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    Flattervor 2 Monaten
    tolles Büchlein

    Zum Inhalt: Klappentext

    Im Frühjahr und Sommer leuchten Wiesen und Almen in den schönsten Farben. Doch welche Pflanzen sind es, die die Landschaft im Alpenraum jedes Jahr in ein Blütenmeer verwandeln und zahlreichen kleinen Lebewesen ein Zuhause bieten? Neben botanischen Merkmalen Standorten und Verbreitung erklärt dieses kleine Buch, welche Geschichte die Wildblumen haben und wie wichtig die heimische Pflanzenvielfalt für Mensch und Tier ist.


    Meine Meinung:

    Wildblumen sind wunderschön anzusehen und zudem extrem wichtig für die Natur. Sie sind Lebensraum vieler Tiere. Sie werden für medizinische Zwecke benutzt und sind oft Mittelpunkt von Volks- und Aberglauben. In diesem Büchlein werden wir darüber informiert wo sich Wildblumen finden lassen und welche spezifischen Eigenarten sie haben. Insgesamt werden 26 Arten vorgestellt. Jede Art hat ihre Doppelseite mit Foto, Merkmale (Wuchshöhe, Blütezeit etc.). Es werden sehr viele Informationen kompakt vermittelt. Von Maiglöckchen über Natternkopf bis hin zum Wiesen-Storchschnabel ist alles vertreten. Sehr informativ fand ich die Tipps zur medizinischen Anwendung (welche Pflanze hat beispielsweise eine wundreinigende Wirkung). Auch was alles unter der Rubrik "Volksglauben" zusammengefasst ist, habe ich mit großem Interesse gelesen.


    Cover:

    Hier wurde die Schönheit der Natur perfekt ins Szene gesetzt.


    Fazit:

    Ich bin ja ein großer Fan der Kleinen Bücher und auch dieses hier hat mich wieder restlos überzeugt.

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wildblumen sind nicht nur wunderschön, sondern auch nützlich. Mir sind die geliebten Blumen nun noch ein Stückchen nähergekommen.
    Wunderschön, nützlich und interessant

    Ich liebe Wildblumen! Und ich träume immer noch vom Lottogewinn. Danach sähe mein Plan so aus: Ich erwerbe ein Häuschen mit Garten und in diesem Garten lege ich mir eine wunderschöne, große Wildblumenwiese an. Herrlich!

     

    Wildblumen sind aber nicht nur wunderschön, sie sind auch wichtiger Lebensraum für sehr viele Tiere. Zudem begleiten sie den Menschen durch seine ganze Geschichte, wurden/werden für medizinische Zwecke genutzt oder standen im Mittelpunkt von Volks- und Aberglauben.

     

    Dieses Büchlein informiert zunächst grundlegend darüber, wo sich Wildblumen finden und was die spezifischen Eigenarten ihrer Wuchsflächen sind. Hier liest man zum Beispiel über die Gefährdung vieler Pflanzen durch Trockenlegung oder Umwandlung der Wuchsfläche in Ackerland. Oder darüber, dass manche Blumen als Unkraut bezeichnet und entsprechend bekämpft werden.

     

    Im Hauptteil werden dann 26 Wildblumen vorgestellt, jeder wird eine Doppelseite gewidmet. Da finden sich zunächst ein Foto und die Merkmale der Blume (Wuchshöhe, Aussehen, Blütezeit u.a.). Außerdem der Punkt Namenskunde, bei dem ich die vielen existierenden Volksnamen sehr interessant und teils amüsant fand. (Akelei heißt da z.B. Schlotterhose ;-)

    Weiter gibt es Angaben zur medizinischen Anwendung, der Punkt „Geschichte und Geschichten“ und vieles Informative mehr, was meist sehr unterhaltsam zu lesen ist. Da erfährt man zum Beispiel, dass die Frucht des Bockbarts als Modell für den ersten praktikablen Fallschirm verwendet wurde, dass das Klett-Labkraut Wissenschaftlern als Modell für den Klettverschluss diente, oder dass Römer und Kelten dem abendlichen Kinderbrei Mohnsaft beigemischt haben sollen, damit der Nachwuchs nachts schön Ruhe gab.

    Auch alles, was man unter dem Punkt „Volksglauben“ zusammenfassen könnte, habe ich mit großem Interesse gelesen.

     

    Das kleine handliche Format macht das Büchlein zu einem praktischen Begleiter für unterwegs, sehr gut also zum Bestimmen geeignet.

     

    Fazit: Wildblumen sind nicht nur wunderschön, sondern auch nützlich. Und es ranken sich viele interessante Geschichten um sie. Mir sind die geliebten Blumen nun noch ein Stückchen nähergekommen.

     

    »Hildegard von Bingen empfahl die Akelei gegen »schleimigen Husten«. In der Volksmedizin wurde sie nur gelegentlich bei Hautproblemen eingesetzt. Allerdings galt ein aus Akelei bereiteter Trank als wirksam gegen Impotenz, die durch Zauberei verursacht war. Aufgrund der Giftigkeit der Akelei sollte man von solchen Anwendungen in der heutigen Zeit freilich absehen.«

    Kommentare: 5
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Was wächst hier in weiter Flur? Ein Überblick über die häufigsten Wildpflanzen auf Wiesen und Almen
    Unkraut oder nicht? Das ist hier die Frage!

    Die im Burgenland lebende Autorin hat mit diesem Buch ein kleines Kompendium von allerlei Alm- und Wiesenblumen verfasst. Viele dieser Pflanzen werden als Unkraut bezeichnet. Gemeinsam können wir uns auf die Spuren dieser oft sehr widerspenstigen Gewächse machen.

     

    Wir folgen der Autorin auf Feldwegen, in schattige Weingärten oder auf saftige Almwiesen.

     

    Bevor noch die einzelnen Pflanzen porträtiert werden, gibt es noch eine kleine Einführung, die Fachvokabel wie Ruderal- oder Segetalflächen erklärt. Zu ersteren zählen u.a. Bauschutthalden oder nicht mehr genutzte Gleistrassen. Unter dem anderen Begriff versteht man bewirtschaftete Felder, auf denen ungeliebte Unkräuter wachsen - also Mohn- und/oder Kornblume im Getreide.

     

    Die 26 vorgestellten Pflanzenporträts sind übersichtlich mit Bild, Namen, Merkmalen, Historie und Histörchen sowie medizinische Aspekten (z.B. Enzianwurzel)aufgebaut.

     

    Einigen Pflanzen bin ich schon begegnet, andere sind mir unbekannt.

    Es lohnt sich, beim nächsten Spaziergang durch Feld und Wald dieses kleine Buch aus dem Servus-Verlag dabeizuhaben und das Wissen über die eine oder andere Pflanze nachzuschlagen.

     

    Gerne gebe ich für dieses nette Büchlein 5 Sterne und eine Leseempfehlung

    Kommentare: 3
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    Sikals avatar
    Sikalvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes kleines Buch, das ich gerne weiterempfehle.
    Eine interessante Wanderung


     

    Das Buch „Wildblumen auf Wiesen und Almen“ ist aus der Servus-Reihe „Das kleine Buch“ und sehr liebevoll gestaltet (wie eigentlich alle dieser kleinen Bücher). Mit dieser Ausgabe unternimmt man eine interessante Wanderung durch die heimische Landschaft.

     

    Die Autorin Miriam Wiegele hat sich aufgrund ihrer vielen Studien (Medizin, Pharmakognosie, Botanik und Ethnologie, sowie alternativer Heilmethoden) ein enormes Wissen angeeignet, welches sie in Vorträgen, Seminaren und als Autorin weitergibt.

     

    Zu Beginn zeigt sie uns die Heimat der Wildblumen - Feldwege, Weingärten, schattige Waldränder, oftmals karge Bodengegebenheiten, welche oftmals nur für die widerstandsfähigsten Pflanzen geeignet sind und doch finden sie in der kleinsten Ritze Nahrung und gedeihen.

     

    Die Autorin erklärt diverse Standorte: Ruderalfluren, wo wilde Malve oder Königskerze wachsen; Segetalfluren (geeignet z.B. für Mohn); Fettwiesen und –weiden für Margerite oder Wiesenglockenblume; Trockenrasen, Magerwiesen, steinige Hänge, Fruchtwiesen, Wälder, Almwiesen und einige mehr.

     

    Danach finden wir 26 Pflanzenportraits, die sehr übersichtlich aufgebaut sind. So findet sich nicht nur ein Bild der Pflanze, sowie Merkmale und Historisches, sondern man liest auch über medizinische Anwendungen, Namenskunde und die Symbolik der Pflanze – z.B. galt die Königskerze als Zauberpflanze, die Böses abhalten sollte.

     

    Viel Neues durfte ich hier erfahren und manches Vergessene wieder hervorkramen. Gerne werde ich auch in Zukunft dieses kleine Büchlein beim Wandern mitnehmen, um so manches Gewächs am Wegrand zu bestimmen.

     

    Ich vergebe hierfür 5 Sterne und empfehle es gerne weiter.

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