Mirijam Günter Die Ameisensiedlung

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Inhaltsangabe zu „Die Ameisensiedlung“ von Mirijam Günter

Sozialer Brennpunkt: Gewalt in der Schule und zu Hause. Die 15-jährige Conny wünscht sich eine bessere Zukunft.

Die 15-jährige Conny lebt mit ihrer alkoholkranken Mutter und ihren jüngeren Halbgeschwistern in der Ameisensiedlung, einem sozialen Brennpunkt am Stadtrand. Von ihrem Vater hat sie die dunkle Hautfarbe und die schwarzen Locken geerbt; kennen gelernt hat sie ihn allerdings nie. Während die Mutter sich mit ständig wechselnden Liebhabern vergnügt, schwänzen Conny und ihre Freunde Andi, Michi und Benni die Schule und hängen am Einkaufszentrum rum.
Der Zusammenhalt in ihrer Clique lässt Conny das Leben ein bisschen erträglicher erscheinen. Die Situation zu Hause gerät dagegen immer mehr außer Kontrolle: Viele Liebhaber der Mutter erweisen sich als brutale Schlägertypen. Völlig überfordert kümmert Conny sich um ihre Geschwister, versucht Geld aufzutreiben und gleichzeitig das Jugendamt fern zu halten. Dann findet sie unerwartet in einem Lehrer eine Person ihres Vertrauens. Er macht ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch ihre Freunde reagieren misstrauisch und nehmen den Lehrer als Bedrohung war. Die Clique droht zu zerbrechen. Und dann steht Conny vor einer unmöglichen Entscheidung.
Andi, Michi und Benni wollen den Lehrer entführen und erpressen, um mit dem Geld endlich raus aus der Ameisensiedlung zu kommen. Conny, vor die Wahl zwischen der Clique und ihrem Lehrer gestellt, stimmt schließlich zu. Obwohl die Entführung misslingt, bekommt Conny eine neue Chance. Der Lehrer nimmt sie bei sich auf, um Conny ein neues Leben in einer bürgerlichen Welt mit allen Chancen zu ermöglichen. Doch Conny fühlt sich fremd in dieser Welt und sehnt sich trotz allem nach ihrer Clique und ihrer Heimat zurück …

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  • Rezension zu "Die Ameisensiedlung" von Mirijam Günter

    Die Ameisensiedlung

    WildRose

    11. March 2013 um 17:10

    "Die Ameisensiedlung" erzählt die Geschichte der fünfzehnjährigen Conny, welche bei ihrer alkoholkranken Mutter in einem trostlosen Stadtteil aufwächst, der den Ruf eines "sozialen Brennpunktes" hat. Conny hat drei Freunde - Michi, Andi, und Benni -, mit denen sie sich häufig trifft, statt in die Schule zu gehen. Dann reden sie über die vermeintliche Ausweglosigkeit ihrer Situation, wobei sie, wie wohl alle Jugendliche, auch gelegentlich von einer schöneren Zukunft träumen. Dann taucht ein Lehrer auf, welcher Conny eine Chance geben möchte und zu einem wichtigen Teil ihres Lebens wird. Für Jugendliche ist dieses Buch bestimmt gut geeignet, da es sich mit einem aktuellen Thema befasst und leicht verständlich geschrieben ist. Wie die meisten Jugendbücher konnte mich aber auch "Die Ameisensiedlung" vom Stil her nicht wirklich überzeugen, auch war es mit nicht einmal 300 Seiten einfach nicht dick genug, um alle Fragen, die man sich als Leser stellt, zufriedenstellend beantworten zu können. Für jüngere Leser sicher eine interessante Lektüre.

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  • Rezension zu "Die Ameisensiedlung" von Mirijam Günter

    Die Ameisensiedlung

    leslie123

    10. December 2010 um 10:22

    Conny, Tochter einer alkoholkranken Mutter und eines dunkelhäutigen Vaters, hängt mit ihren Freunden am Einkaufszentrum herum. So richtig passiert nie etwas in der Ameisensiedlung, außer dass es langsam mit allen (Mutter, Freunden, Conny selbst) bergab geht. Als ein Lehrer endlich an Conny glaubt, scheint sich alles zum Besseren zu wenden, doch so einfach wie in Sozialarbeiter-Fantasien ist das Leben natürlich nicht. Der Plot hört sich nun nicht gerade so an, als müsse man das Buch lesen, aber das täuscht! Günter erzählt diese Geschichte mit so viel Witz und Durchblick, dass ich über die ersten hundert Seiten gar nicht aufhören konnte zu lesen. Dann hängt die Geschichte ein bisschen, bevor sie wieder Fahrt aufnimmt und auf ein Ende zusteuert, das traurig, aber irgendwie auch folgerichtig ist.

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  • Rezension zu "Die Ameisensiedlung" von Mirijam Günter

    Die Ameisensiedlung

    Henriette

    17. February 2008 um 15:14

    Inhaltsangabe: Die 15-jährige Conny lebt mit ihrer alkoholkranken Mutter und ihren jüngeren Halbgeschwistern in der Ameisensiedlung, einem sozialen Brennpunkt am Stadtrand. Von ihrem Vater hat sie die dunkle Hautfarbe und die schwarzen Locken geerbt; kennen gelernt hat sie ihn allerdings nie. Während die Mutter sich mit ständig wechselnden Liebhabern vergnügt, schwänzen Conny und ihre Freunde Andi, Michi und Benni die Schule und hängen am Einkaufszentrum rum. Der Zusammenhalt in ihrer Clique lässt Conny das Leben ein bisschen erträglicher erscheinen. Die Situation zu Hause gerät dagegen immer mehr außer Kontrolle: Viele Liebhaber der Mutter erweisen sich als brutale Schlägertypen. Völlig überfordert kümmert Conny sich um ihre Geschwister, versucht Geld aufzutreiben und gleichzeitig das Jugendamt fern zu halten. Dann findet sie unerwartet in einem Lehrer eine Person ihres Vertrauens. Er macht ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch ihre Freunde reagieren misstrauisch und nehmen den Lehrer als Bedrohung war. Die Clique droht zu zerbrechen. Und dann steht Conny vor einer unmöglichen Entscheidung. Andi, Michi und Benni wollen den Lehrer entführen und erpressen, um mit dem Geld endlich raus aus der Ameisensiedlung zu kommen. Conny, vor die Wahl zwischen der Clique und ihrem Lehrer gestellt, stimmt schließlich zu. Obwohl die Entführung misslingt, bekommt Conny eine neue Chance. Der Lehrer nimmt sie bei sich auf, um Conny ein neues Leben in einer bürgerlichen Welt mit allen Chancen zu ermöglichen. Doch Conny fühlt sich fremd in dieser Welt und sehnt sich trotz allem nach ihrer Clique und ihrer Heimat zurück … Eigene Meinung: Das Buch zeigt auf, in welchen Zwiespalt Jugendliche stecken, die in sozial schwachen Familien aufwachsen. Keine Perspektiven haben, und doch plötzlich eine Chance haben, die man nicht nutzen kann. Eigentlich bekommt man hier seine eigene Unzulänglichkeit zu spüren. Kann an diesen Zuständen etwas geändert werden? Ist es wirklich so sinnlos? Oder gibt es nur zu wenige Menschen, die sich bemühen? Der Schreibstil ist locker, aber nicht primitiv. Die Protagonistin ist sehr gut dargestellt, sowie auch die Gedanken und Gefühle.

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