Mirjam Dreer

 3.1 Sterne bei 51 Bewertungen

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Mirjam DreerKleinstadtschlampe
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Kleinstadtschlampe
Kleinstadtschlampe
 (26)
Erschienen am 01.09.2009
Mirjam DreerBegraben unter Gänseblümchen
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Begraben unter Gänseblümchen
Begraben unter Gänseblümchen
 (25)
Erschienen am 17.07.2011

Neue Rezensionen zu Mirjam Dreer

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Bad_Snow_Whites avatar

Rezension zu "Kleinstadtschlampe" von Mirjam Dreer

Sehr realitätsnah
Bad_Snow_Whitevor 5 Monaten

Inhaltsangabe: Mia liebt laute Partys. Tanzen, saufen, Drogen und Sex. So hurt sie sich durch ihre Kleinstadt, wie es ihr gefällt. Doch klar, Männer sind toll! Aber für Mia haben sie eine sehr kurze Haltbarkeit, meist nur eine Nacht – das gibt ihr den Kick. Die Gewöhnlichkeit einer Beziehung will sie sich lieber nicht vorstellen. Gähn! Langweilig! Doch dann lernt sie Noah kennen. Der gibt ihr zu denken, und schließlich muss Mia erkennen, dass selbst Kleinstadtschlampen zu echten Gefühlen fähig sind. Mirjam Dreers Debüt ist Selbstbewusst und voller Herzblut. Ihre Mia ist die Stellvertreterin einer Generation die sich nicht mehr von den Männern herumschubsen lässt, aber gleichzeitig noch auf der Suche nach dem passenden Lebensentwurf junger Frauen ist.


Meine Meinung: Bestellt habe ich mir das Buch schon vor einigen Wochen, da ich derzeit das Anti - Pop Genre favorisiere. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen und es hat meine Vorstellungen weitestgehend erfüllt. Wobei die Frage nach den Erwartungen hier schwierig war, zumindest für mich. Erwartet habe ich eigentlich viele Rückblenden und Erzählungen aus Mias bisherigem Leben, dies war hier jedoch kaum der Fall. Es begann relativ schnell mit der Beziehung zu Noah, was ich aber keineswegs schlecht fand. Was mich sehr überrascht war, dass das Buch zum Ende hin einen unerwarteten Tiefgang aufweist. 
Ich finde, dass dieses Buch unsere Jugend und deren promiskuitiven Lebensstil sehr sehr gut beschreibt. Es ist normal geworden, von einem Bett ins Andere zu hüpfen, des Weiteren ist Drogenkonsum nahezu gesellschaftskonform geworden und aus den meisten Cliquen nicht mehr wegzudenken. 
Das Buch schildert also nichts Neues oder Schockierendes, aber es ist sehr realitätsnah und das gefällt mir. 

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Annejas avatar

Rezension zu "Kleinstadtschlampe" von Mirjam Dreer

Drogen, Sex und ein paar Gefühle
Annejavor einem Jahr

Dieses Buch habe ich gefunden, als jemand seine Bücherregale aussortierte und Bücher verschenkte. Und da es einfach einmal anders aussah als das was ich bisher kannte, wurde es für mich interessant.. Natürlich machte mich auch der Titel neugierig, da man von ihm sofort ableiten konnte um was es im Buch ging. Im Rahmen einer SuB-Abbau-Challenge bei Twitter begann ich das Buch endlich.

Leider merkte ich schon nach den ersten Seiten das ich und das Buch nicht unbedingt Freunden werden würden. Außer Mia, der Hauptprotagonistin, sagte mir so gut wie nix im Buch zu. Dazu aber jetzt mehr.

Wer Personen mag deren einziger Zeitvertreib Drogen und Alkohol sind, wird mit dem Buch seine Freude haben. Denn nix anderes tun die Charaktere rum um Mia. 

Mia ist Kellnerin und liebt Sex. Sich selbst Schlampe zu nennen findet sie nicht schlimm, warum auch? Sie hat Spaß an dem was sie tut und bereut auch nix. Genau das machte sie mir auch so sympatisch. Ob man sie als Freundin haben möchte, ist wieder etwas anderes, aber als Romanfigur, fand ich sie sehr realitätsnah. Zwar war mir ihr Umgang mit Drogen und Alkohol zu wider, aber einen Knackpunkte musste ja auch sie haben. Ihr bester Freund Roy, ist das perfekte Gegenstück zu ihr, aber ab und an sehr anstrengend. 

Noah und sein Freundeskreis waren, die für mich, nervigsten und langweiligsten Charaktere seit langem. Man verstand einfach nicht was Mia an ihm fand, da er so eigen war, das man es nicht mehr attraktiv nennen konnte. Seine Freunde waren da nicht anders, denn irgend etwas sinnvolles bekam sie nicht zusammen außer zu trinken und haufenweise Tütchen zu inhalieren. Noah hatte noch einen Bruder, der aber nur sehr selten auftritt, aber noch annähernd die normalste Person im Buch war.

Als Nebenfiguren würde ich z.B. Max nennen, welcher DJ war und Mia den besten Sex aller Zeiten brachte oder Mia´s Freundinnen.

Die Beschreibungen der Personen in Aussehen und Charakter sagten mir einfach nicht zu, weshalb es mir nicht möglich war, Noah, als den Traumtyp zu sehen, für den Mia ihn hielt.


Für den Inhalt und die Umsetzung habe ich eigentlich nur ein Wort, OJE und das ist noch nett. Das Buch erzählt eine Story, die man einfach nicht glauben kann, mit Personen die man nicht kennen möchte und Sachverhalten die einfach vergessen wurden. Ich erwischte mich am Ende sogar dabei wie ich die Zeilen nur überflog um endlich zum Ende zu kommen. 

Einer der Gründe war das Dinge die im Buch kurz einmal beschrieben wurden, plötzlich  verschwanden. Z,B. wird erwähnt das Mia eine Katze hat. Diese scheint aber so belanglos, das Mia tagelang weg bleiben konnte ohne sich um das Tier zu kümmern. Das selbe bei Noah, der ebenfalls eine besitzt und die genauso wenig Zuwendung bekam. Die Verwechslung von Wochentagen war dagegen noch verzeihbar.

Das nächste war die Spannung, die leider nicht existierte da eh immer selbe geschah. Drogen, saufen, Party und wieder von vorne. Dazwischen eine Liebesgeschichte zu erahnen, war sehr schwierig. 

Wie schon oben angedeutet, hatte die Autorin nicht unbedingt einen Gefühl für Details bewiesen. Immer wieder erlebte man Momente, in denen man einfach nur den Kopf schüttelte und zu sah ein paar Zeilen weiter zu kommen. Gerade Mia´s Leben als Kellnerin war doch sehr fragwürdig, da sie wohl im einzigsten Cafe arbeitete das feste Zeiten und dann auch noch am Wochenende geschlossen hatte. Im realen Leben wäre dies nie möglich.

Der im Buch beschriebe Selbstmord einer der Protagonisten, ist so unglaubwürdig, das man das Gefühl bekam, das die Autorin dies nur schrieb um überhaupt etwas spannendes im Buch passieren zu lassen. 

Die Länge des Buches reichte aus um die Geschichte einer Frau zu erzählen, die gerne Spaß mit Männern hat und plötzlich die Liebe fand. Dies zwar auf nicht gerade originelle Weise und auch nicht gerade glaubwürdig, aber immer hin. 

Das Cover ist einfach und hätte für meinen Geschmack etwas professioneller aussehen können. Zudem passt die Frau auf dem Cover nicht ansatzweise zu Mia, da diese dunkle Kleidung bevorzugt. Die Titelschrift fand ich ich ganz ok, war nun aber auch nix außergewöhnliches. 

Das Buch war nicht mein Fall, da die Umsetzung und die schludrigen Details jedes Fünkchen Spannung zerstörten. Wer es aber etwas unkonventioneller mag, hat vielleicht sogar seinen Spaß daran.

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Pandaqeues avatar

Rezension zu "Kleinstadtschlampe" von Mirjam Dreer

gut gelungen!
Pandaqeuevor 4 Jahren

Die Story ist vorhersehbar, eine Schlampe aus der Kleinstadt verliebt sich Hals über Kopf, kannte dieses Gefühl nicht, ihre Gefühle werden nicht erwidert. Die Story, als der Bruder stirbt passt da meiner Meinung nach nicht ganz rein und ein richtiges Happy End mit Noah gibt es auch nicht, was sehr schade ist. Ich hoffe auf eine Fortsetzung, weil mich solche Art von Büchern begeistern. Ansonsten ein sehr schönes Buch und eine spannende Geschichte. So etwas in der Art liest man selten!

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Gespräche aus der Community

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Unsichtbar_Verlags avatar

„Waren wir da nicht wirklich glücklich? Können wir das nicht wieder werden?“

Jane umarmte ihn. Sie konnte nicht anders, sie musste ihn spüren, musste fühlen, das er echt war, dass er wieder da war und nicht nur eine Projektion ihres Unterbewusstseins, welches ihr die letzten Monate einen Streich gespielt und sie nicht mehr hatte schlafen lassen, musste fühlen, dass auch er noch alles wusste, sich noch an alles erinnern konnte, die vielen Stunden, die sie miteinander verbracht hatten und in denen sie glücklich waren, weil sie einander hatten und nichts weiter brauchten als dieses Gefühl, dass jemand da war und zwar für immer. Floyd ließ die Umarmung zu und als Jane schon glaubte, sie hatte ihn soweit, löste er sich aus ihrer Umklammerung und sagte:

„Stimmt. Da waren wir glücklich. Und ich bin es jetzt immer noch. Ob du es bist oder nicht, das ist deine Sache. Das geht mich nichts mehr an. Und bitte, lass mich in Zukunft in Ruhe. Wir waren mal Freunde, aber jetzt sind wir es nicht mehr. Find dich damit ab. Ich hab es auch getan.“

Klappentext

Schöngeredet wurde die Liebe schon oft genug. Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem zweiten Roman räumt Mirjam Dreer mit allem auf, was an Rosa-Plüsch-Zuckerwatte erinnert. Egal, ob man mit jemandem schläft, der es sowieso niemals ernst mit einem meinen wird, ob Herzen - im wahrsten Sinne des Wortes - brechen oder ob man erst erkennt, wie wichtig jemand ist, wenn er nicht mehr da ist, hier darf nach Herzenslust gelitten werden. Denn manchmal ist love eben doch nicht alles what we need, sondern alles, what we begraben können. Wenn's sein muss auch unter Gänseblümchen.

ChattysBuecherblogs avatar
Letzter Beitrag von  ChattysBuecherblogvor 5 Jahren
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Anchesenamuns avatar
Hallo,

ich bin leider zu doof, den Thread komplett zu löschen (Bin dankbar für jegliche Hilfe. ;-)). Da das Buch auf kein Interesse stieß, habe ich es als Wanderbuch zurückgezogen.
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