Phoenicrus

von Mirjam H. Hüberli 
5,0 Sterne bei5 Bewertungen
Phoenicrus
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Einzigartige Idee im wunderschönen Setting mit liebevollen Charakteren mitten in unserem Alltag. Ein absolutes Must-Read!

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Was macht man,wenn man jemand sucht,von dem man keine Erinnerung hat & nicht weiß,wo der Ort sich befindet. Zara macht sich trotzdem auf den...

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Inhaltsangabe zu "Phoenicrus"

Was, wenn zwischen Himmel und Erde mehr existiert, als wir mit bloßem Auge erkennen können?
Wie unsichtbare Zwischenspiele. Zwar zum Greifen nah, manchmal auch fühlbar, aber nicht fassbar …

Es existiert tatsächlich. Ich weiß es – seit heute.

Zuerst diese unheimliche Kapuzengestalt. Dann der rätselhafte Brief und mit diesem Fund ist nichts mehr, wie es war. Selbst die wirren Geschichten meines leicht verrückten Opas ergeben plötzlich einen Sinn. Ich habe eine Schwester! Yosephine – verschwunden, genau wie all die Erinnerungen an sie. Damit findet die Kette von verworrenen und geheimnisvollen Hinweisen erst ihren Anfang. Zusammen mit meinem Opa und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben mache ich mich auf die Suche nach Yosephine und den sagenumwobenen Schwarzen Engeln.
Nur wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat?
Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959917100
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:760 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Rabookzels avatar
    Rabookzelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einzigartige Idee im wunderschönen Setting mit liebevollen Charakteren mitten in unserem Alltag. Ein absolutes Must-Read!
    Was wäre wenn wir unseren Erinnerungen nicht trauen könnten...

    ...wenn plötzlich alles nicht mehr ganz zueinander passt und ein komischer Brief von der einen auf die andere Sekunde tausend Fragen aufwirft. Würdest du dich mutig auf die Suche nach etwas begeben an das du dich nicht erinnern kannst und das vielleicht nicht da ist? Zara Baxa, passiert genau das. Durch die Liebe zu ihrem Opa und die Sorge um ihn beginnt sie seinen wirren Aussagen Glauben zu schenken und ein spannendes Abenteuer kann beginnen. Das ungleiche Trio aus Zara, ihrem Großvater Alois und einem merkwürdigen neuen Jungen aus ihrer Klasse machen sich auf die Suche nach einem vielleicht verloren gegangenen Stück Vergangenheit. Doch wie findet man etwas an das man sich nicht erinnert ? Das Buch hat alleine schon durch sein wunderschönes Cover bei mir für Aufmerksamkeit gesorgt. Es ist so ausgeführt als wäre es ein altes besonderes in Leder gebundenes Buch, das man gerne in die Hand nimmt und welches mit Gold beschlagen ist. Natürlich ist das nicht so, aber keine Frage: Es sieht einfach trotzdem einzigartig aus im Regal und passt perfekt zur Geschichte. Die Autorin zieht mich durch ihren flüssigen Schreibstil direkt in ihren Bann und überzeugt mich durch die chaotische Art von Zara, der Hauptfigur aus dem ersten Teil, sodass ich es ab der ersten Seite nur schwer aus der Hand legen könnte. Da es sich um einen Sammelband handelt befinden sich sozusagen drei einzelne Bände in einem: Der erste Teil ist aus der Sicht von Zara geschrieben, welche wie bereits erwähnt, durch ihre tollpatschige aber liebenswerte Art mein Herz im Sturm erobern konnte. Sie ist ihrem Opa und Freunden gegenüber sehr fürsorglich und witzig und ein normales Kind. Der zweite Teil ist aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, die sehr zielstrebig ist aber ebenfalls sehr freundlich und ehrlich. Man erlebt viele kleinere Alltagssituationen zusammen mit der Person, sodass man sich ebenfalls sehr schnell und gut hineinfühlen kann. Zuletzt wechselt der dritte Teil immer zwischen den Erzählperspektiven der ersten beiden Teile hin und her , was das ganze sehr lebhaft und spannend macht. An einigen Stellen muss man jedoch dadurch genauer lesen um nicht durcheinander zu geraten, da der letzte Band sowieso viel Handlung beinhaltet. Mir haben diese verschiedenen Perspektiven aber alles in allem sehr gut gefallen, da ich mich so sehr gut in zwei unterschiedliche Menschen hinein versetzen könnte und viele Einblicke bekommen könnte. Ebenfalls war dies auch sehr gut für die Handlung, die dadurch noch einmal eine ganz andere Dramatik bekam und mich die Seiten inhalieren lies, Durch die klare Linie der Autorin war man zu keiner Zeit des Lesens verwirrt oder hat etwas nicht verstanden. Die Idee der Geschichte war für mich vollkommen neu und könnte mich aber restlos überzeugen. Ich wünschte es wäre nicht nur ein Buch und ich bin so im Bann zwischen den Seiten, dass ich mir immer noch nicht sicher bin ob es vielleicht nicht doch existiert? Alle Charaktere haben zusammen ein unglaubliches breites Bild an einzelnen Persönlichkeiten geliefert , welche im gesamten Bild harmonisch zueinander gepasst haben und einfach das reale Leben gespiegelt haben. Der ein oder andere Charakter hatte aufjedenfall spannende Überraschungen im Gepäck, bei denen es mir nicht möglich war diese zu erraten. Man braucht auch absolut keine Sorge vor der Seitenanzahl zu haben, denn es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, eher hätte ich mir gewünscht, dass da noch mehr kommt. Denn wenn man einmal in der Welt von Mirjam H. Hüberlis Phoenicrus gefangen ist, dann will man einfach nicht mehr raus dort! Von mir gibt es deswegen eine klare Leseempfehlung für dieses Buch, das uns von mehr träumen lässt zwischen unserem Alltag. Danke für dieses grandiose Buch liebe Autorin!

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    DeniseWolfs avatar
    DeniseWolfvor 2 Monaten
    Macht Spaß beim Lesen!

    Design:


    Das Cover hat etwas Magisches an sich. Auf dunkelrotem Hintergrund ist ein goldener, stilisierter Phönix abgebildet. Am unteren Rand erkennt man ein Gebäude, das von Ästen eingerahmt ist und unter dem der Verlag steht. Schräg über das Cover in der Mitte ziehen sich Titel und Name der Autorin und bilden so eine Einheit mit dem Phönix. Im Hintergrund erkennt man Strahlen, die an die Sonne oder an strahlendes Licht, das vom Phönix auszugehen scheint, erinnern. Ein paar Sterne und einige Äste am oberen Rand runden die Verzierungen ab.

    Mir gefällt die Farbgebung des Covers. Es wirkt warm, magisch und irgendwie auch edel. Sie passen sehr gut zusammen und harmonieren mit den Motiven. Die Schriftart ist in einem dekorativen Stil gehalten, der gut zu den Motiven Phönix und Akademie passt. Ich mag die Schrift, da sie sich wunderbar einfügt und die schräg nach rechts oben verlaufende Textausrichtung einen positiven Eindruck hinterlässt.

    Da ich das eBook als Rezensionsexemplar erhalten habe, gibt es nur wenige Verzierungen. An manchen Stellen wurden Textzitate genommen und typografisch in Szene gesetzt, was mir sehr gefallen hat. Es hat die Geschichte ein wenig aufgelockert und sie sind wirklich schön gestaltet. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Printexemplar toll gestaltet wurde! Dafür ist der Drachenmond Verlag ja bekannt.

    Meine Meinung:

    Das Buch beginnt mit dem Alltag von Zara, der selbst ernannten Chaos-Queen. Ihre Laune ist bereits beim Verlassen des Hauses auf dem Tiefpunkt. Es regnet in Strömen und dann wird sie auch noch von diesem unverschämt gut aussehenden jungen Mann über den Haufen gefahren und landet ausgerechnet im Matsch. Doch sie hat keine Zeit, um wieder nach Hause zu gehen und sich umzuziehen, da sie bereits spät dran ist. Notgedrungen geht sie also als Schlammmonster in die Schule und dort geht der Tag bereits so weiter, wie er begonnen hat. Ein paar Tage später findet sie einen seltsamen Brief und ein Foto. Und dann ruft auch noch ihr Opa an, der ihre Hilfe braucht. Die Ereignisse werden umso skurriler und ehe sie es sich versieht, sitzt sie mit ihren Begleitern in einer blauen Klapperkiste und sucht nach einem Ort, der nicht gefunden werden will, und nach einer Schwester, an die sie keinerlei Erinnerungen hat.

    Die Geschichte wird hauptsächlich aus Zaras Sicht beschrieben, die in der ersten Person steht. Im zweiten Band wird sie dann von Yosrphine in der dritten Person abgelöst und im dritten Band wechseln sie sich ab. So bekommt man gute Einblicke in die Gedanken und Gefühle der beiden Schwestern, was mir sehr gefallen hat und die Protagonistinnen näher brachte.

    Dabei dreht sich die Geschichte nicht nur um das Aufspüren der geheimnisvollen Phoenicrus-Akademie, sondern auch um das Wiedergewinnen verlorener Erinnerungen, das Aufdecken einer gefährlichen Intrige und um Liebe, Freundschaft und Familie.
    Die Spannung wird in einem angemessenen Tempo gesteigert, allerdings fand ich den Cliffhanger am Ende von Teil 1 echt fies. Und da die Auflösung des Ganzen auf sich warten lässt, ist er noch fieser und hat mir gar nicht so wirklich gefallen. Da hätte ich mir eher gewünscht, dass Teil 1 und 2 miteinander verwoben werden und das alles in der chronologisch richtigen Reihenfolge geschieht. Oder zumindest parallel und sich dann zusammenfügt. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge und die beiden Liebesgeschichten haben mich außerdem ein klein wenig überfordert und verwirrt. Teil 3 ist dafür dann recht gut gelungen und versöhnt mich beinahe schon wieder ein bisschen mit der Trilogie.
    Allerdings zieht sich das Ende ein klein wenig zu sehr in die Länge meiner Meinung nach. Die Konfrontation und das klärende Gespräch nimmt schon sehr viel Platz ein. Gut ist aber, dass alle offenen Fragen geklärt werden. Die Auflösung des Konflikts ist mir dann aber ein wenig zu schnell gegangen und war mir ein bisschen zu einfach, zumal die Spannung unerträglich lang gesteigert wurde. Da müsste man nochmal ein wenig dran arbeiten, um das Gleichgewicht besser auszuarbeiten.

    Zara ist mir während der Geschichte sehr sympathisch. Sie ist chaotisch, schlagfertig, zuverlässig und fängt unter Druck an, sehr intelligente Kommentare von sich zu geben (Ich zitiere: „Äh…“, beliebige Seitenzahl). Dabei fehlt ihr etwas ganz Entscheidendes, das sie aber nicht bewusst wahrnimmt. Nur ihr Opa erinnert sich. Ihn liebt sie übrigens ganz besonders und kümmert sich rührend um ihn, wobei er ein bisschen verrückt und verwirrt wirkt am Anfang. Sie macht sich viele Sorgen um ihn. Ihre Eltern kann sie im Augenblick nicht so sehr leiden, da diese sich in ihre Arbeit stürzen und deshalb kaum Zeit für sie haben.

    Auch für Zaras Opa haben sie kaum Zeit und Nerven, weshalb alles an Zara hängen bleibt. Dabei versucht er dauernd, ihr klarzumachen, was ihr fehlt und dass sie das unbedingt wiederbekommen müssen. Irgendwann schafft er es auch, sie zu überreden und so machen sie sich auf den Weg. Während dieser Reise hab ich ihn besonders lieb gewonnen, denn er ist einfach Gold wert und absolut sympathisch. Für mich ist er der geheime Held der Geschichte und allein für ihn lohnt es sich schon, das Buch zu lesen.

    Der oben erwähnte unverschämt gut aussehende junge Mann schließt sich ebenfalls der Reise an. Ben ist witzig und schafft es, Zara jedes Mal bis aufs Blut zu reizen. Trotz allem hat er etwas Anziehendes und Verlässliches an sich. Aber was sind seine wahren Motive bei dieser Reise? Warum ist er so versessen darauf, sie zu begleiten? Und kann Zara ihm vertrauen?

    Im zweiten Teil lernen wir dann Yosephine kennen. Sie erinnert sich nicht an ihr Leben vor der Akademie, was ihr ein bisschen Undurchsichtigkeit gibt. Sie war farbloser als Zara, wirkte aber dennoch zuverlässig, leidenschaftlich und intelligent. Sie hinterfragt Dinge gern mal, aber mir persönlich stolpert sie ein bisschen zu oft in Situationen, in denen sie etwas mitbekommt, was sie nicht mitbekommen sollte. Da wird zu oft gelauscht meiner Meinung nach. So bekommt die Handlung oft sich ähnelnde Szenen, die die Geschichte ein wenig holprig wirken ließen.

    Milo war mir lange Zeit ein Rätsel und ich hab ihm auch nicht ganz getraut. Wie bei Ben sind seine Handlungen oft nicht sofort nachzuvollziehen und beide stehen auf Geheimniskrämerei. Er scheint dennoch zuverlässig, liebevoll und ein echt cooler Typ zu sein. Ein wenig düster wirkt er mit seiner Kleidung dennoch und er scheint interessante Hobbys zu haben. Etwas mehr Tiefe hätte ihm aber trotzdem nicht geschadet.

    Auch die anderen Charaktere waren mir sehr sympathisch oder unsympathisch, je nach dem, wer es war. Alle wurden sehr schön charakterisiert, allerdings hat mir manchmal ein wenig Tiefe gefehlt. Bei den Hauptcharakteren ist sie weitestgehend vorhanden, aber die Nebencharaktere sind doch recht eindimensional und entsprechen teilweise typischen Klischees. Bei manchen werden sie zwar negiert, aber das auch nur unzureichend meiner Meinung nach. So hat es einen altbekannten Beigeschmack gehabt. Die Nebencharaktere sind so nichts Neues und in so vielen Fantasy-Romanen schon vorgekommen. Auch da sehe ich noch ein bisschen Verbesserungspotential.

    Was ich anschließend aber noch hervorheben muss, ist die tolle Ausarbeitung der Phoenicrus. Der Mythos hätte zwar noch ein wenig besser integriert werden können, aber es ist etwas Neues und man merkt, dass sich die Autorin sehr gut damit auseinander gesetzt hat. Die Kräfte sind interessant und ich denke, sie bieten durchaus noch mehr Potential für weitere Geschichten.

    Fazit:

    Phoenicrus: Die Trilogie ist ein tolles Buch, das eine interessante Welt enthält mit viel Liebe, Gefühl und Spannung. Allerdings fand ich die Handlung manchmal zu verworren, da hätte ich mir eine andere Struktur gewünscht, damit man die Fäden nicht verliert. Die Autorin hat viele Klischees bedient und meiner Meinung nach ein wenig zu viel Wert auf die Liebe gelegt. Der Klappentext verrät zumindest gar nichts darüber und dass die Liebesgeschichten dann so viel Raum bekommen haben, hat ein wenig zu sehr von der Spannung und der Handlung um die Verschwörung abgelenkt.
    Nichtsdestotrotz hat das Buch Spaß gemacht und ich hab das Lesen genossen. Das Ende war mir dann zwar ein wenig zu lang, aber dafür wurden alle Fragen geklärt. Daher bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne!

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    Nina_Sollorz-Wagnervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Was macht man,wenn man jemand sucht,von dem man keine Erinnerung hat & nicht weiß,wo der Ort sich befindet. Zara macht sich trotzdem auf den...
    Phoenicrus - Die Trilogie / spannungsgeladene Story

    In " Phoenicrus - Die Trilogie " macht sich Zara mit ihrem Opa Alois auf den Weg, ihre verschwunden Schwester Josephine von der sie keine Erinnerungen hat, zu suchen.
    Doch wie kann man jemand finden, den man gar nicht kennt und nicht weiß, wo derjenige zu finden ist ? 
    Die ganze Suche begann, als Zara einen Brief mit rätselhaften Inhalt findet. Unterstützung bekommen sie von Ben, der äußerst faszinierend ist. Und dann kommen noch ein paar sonderbare Wesen dazu, die das ganze nicht einfacher machen.
    Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich musste sie in einem Rutsch durchlesen. Den aus der Hand legen war fast nicht möglich, man könnte ja etwas verpassen...
    Es geht spannend und abwechslungsreich zu, dazu kommen noch die verschiedensten Emotionen, die man mit Zara durchlebt. Alles in allen ein gelungenes Lesevergügen. 
    Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne. 

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    roveenasdunkelbunteslebenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch über eine abenteuerliche Suche und über Wichtigkeit von Erinnerungen.
    Phoenicrus - auf abenteuerliche Reise um ein Geheimnis zu lüften

    Als die ersten Bilder von der geplanten Voröffentlichung zu sehen waren, ging es vielen Bücherwürmern bestimmt wie mir: "Oh, wie sieht der Einband schön aus. Was ist das? Oh, das klingt toll! Das muss ich haben." Ja, wir Bücherwürmer ticken doch alle gleich. Angelockt von der schönen Gestaltung werden wir auf den Inhalt aufmerksam und sind durch Worte wie: "unheimlich, rätselhaft, verschwunden und faszinierend" angezogen worden. 

    Das schöne an diesem Band? Er enthält die komplette Trilogie. Also kein Warten auf Band 2 oder 3. Nein, man kann einfach in einem Rutsch durchlesen. Ein Traum für jeden Buchfan, der wie ich auch immer dazu neigt, ausversehen die ersten Bände zu einer langen Buchreihe oder Trilogie zu erwischen, um dann festzustellen, dass man noch ein Jahr oder mehr auf den Folgeband warten muss.

    Nun aber wieder zum Buch selbst oder eher zum Inhalt. Der Prolog gibt sich kämpferisch und dunkel. Wer mag der geheimnisvolle Sprecher sein? Das wird sich im Laufe des Buches erschließen. Mit dem ersten Kapitel schafft Mirjam es, dass man die Hauptfigur Zara direkt lieben lernt. Ein normales Mädchen, das kein Blatt vorm Mund nimmt und einen schlechten Start in den Tag hat. Kennt ihr die Tage auch noch? Auf dem Weg zur Schule geht schon alles schief und eigentlich könnte es nicht schlimmer werden, aber es wird schlimmer?
    Ja, die Situationen erinnern an die eigene Jugend und man hat direkt das Gefühl neben Zara zu stehen bzw. die Schulbank zu drücken. 

    Zara entdeckt zu Hause einen mysterösen Brief und erhält kurze Zeit später einen alarmierenden Anruf ihres Opas. Dieser scheint seiner Enkelin mehr zu Vertrauen als seinem Sohn. Kein Wunder, denn jeder hält ihn mittlerweile für senil und reden ihm ein, er hätte Wahnvorstellungen. Da ist Zara die einzige Person, bei der er sich noch ein offenen Ohr erhofft. Er warnt sie vor Verfolgern und ist völlig außer sich. 

    Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Erst will Zara ihrem Opa nicht recht glauben, aber irgendwie scheint er plötzlich klarer als sonst und ehe sie sich versieht, befindet sie sich auf einer Reise mit ihrem Opa. Denn sie suchen Yosephine, Zaras Schwester, an die sich keiner erinnern kann, außer Opa. Alois taut richtig auf und erstaunt seine Enkelin. Auf ihrer Mission haben sie mehrere Mitstreiter gefunden und auch diese sind leicht sonderliche bzw. geheimnisvolle Charaktere. 
     
    Die Suche im ersten Band und wie sich die Reisenden annähern, ist super lustig. Ich muss zugeben Alois ist mein Lieblingscharakter geworden. Eigentlich schon durch die Szene wo Zara ihren Opa findet...ich musste so lachen. (ich kann hier leider nicht mehr ins Detail gehen, liest selbst).
    Aber auch ihr Mitstreiter Ben macht das Ganze interessant. Was verbirgt er vor Zara? Was sind die Schwarzen Engel genau und wie sollen sie Yosephine finden, wenn sie garnichts wissen, wenn keiner was über sie weiß? 
    Im zweiten Band wechselt die Perspektive auf Yoshine und ihr Leben bei den Schwarzen Engeln. Sie und ihre Freunde werden einem auch direkt sympatisch. Besonders gefallen mir auch die verschiedenen Mentoren, die man auch nicht wirklich einordnen kann. Wollen sie wirklich das Beste für ihre Schützlinge oder halten sie einfach nur an alten Traditionen fest? Und woher droht eigentlich die Gefahr, von der man sie reden hört?
    Im dritten Band werden beide "Welten" verwoben und der Leser erfährt viel über die Vergangenheit und Zusammenhänge erschließen sich nun. Aber wer glaubt, dass die Geschichte vorhersehbar ist oder wird, der liegt schief. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und wenn man es vollendet hat, schaut man wehmütig auf die letzte Seite und würde gerne von vorne anfangen. 
     
    Zusätzlich zur wundervollen Geschichte haben mir auch die Illustrationen und die immer wieder auftauchenden Sprüche im Buch sehr gefallen. Einfach ein Buch zum immer wieder lesen und neu entdecken.
    Wer also gerne einer abenteuerlichen Reise folgen mag, sich für Geheimnisse begeistern kann und dazu ein Potpourri an verschiedenen Charakteren mag, der wird Phoenicrus lieben.

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    BabsiEngels avatar
    BabsiEngelvor einem Monat

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