Mirjam Mous Last Exit

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Inhaltsangabe zu „Last Exit“ von Mirjam Mous

Kaum ist der Bus angerollt und die Schüler der 8C auf dem Weg in die Schülerfreizeit, erhalten sie eine anonyme Nachricht: Im Bus ist eine Bombe versteckt! Niemand weiß, wer dahintersteckt und was der Unbekannte überhaupt will. Aber eins steht fest: Seine Drohung ist ernst zu nehmen ist. Valentin ist sich bald sicher, dass der Täter an Bord sein muss. Ein Motiv hätten viele, denn in dieser Klasse brodelt es schon seit langem.

Hier hätte die Autorin viel mehr über die Stränge schlagen können. Das Potential war da.

— Annabel

Spannung ist bei diesem Buch garantiert!

— Larii-Mausi

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    Last Exit

    Annabel

    11. December 2017 um 13:19

    FigurenEs versteht sich eigentlich von selbst, dass man in einem Buch, das in einem vollbesetzten Schulbus spielt, auch auf viele Personen trifft. Die Autorin hat es jedoch geschickt angestellt und lässt den Leser nur ein paar Charaktere wirklich kennenlernen. Diese teilen sich im Wechsel in die verschiedenen Kapitel ein. Ich möchte an dieser Stelle aber nur zwei vorstellen:Valentin tritt als Erster auf. Er nimmt sich der Rolle des Ermittlers an, als die Nachricht eintrifft, dass sich eine Bombe in dem Reisebus befindet, mit dem die 8c eigentlich in die Ardennen fahren wollte. Abgesehen davon ist er der Außenseiter der Klasse, welcher sich jedoch im Verlauf der Geschichte behaupten wird.Sein „Gegenstück“ ist Driss. Er ist derjenige, der die fertigmacht, die ihm im Weg stehen. Dass mehr dahintersteckt als pure Böswilligkeit bemerkt man jedoch auch schnell. Denn durch verschiedene Rückblenden in die Leben einzelner Personen lässt sich leicht in Erfahrung bringen, warum es zu gewissen Situationen in der Klasse gekommen ist. Ein richtiges „Brodeln“, wie es im Klappentext heißt, würde ich es aber trotzdem nicht nennen.Neben diesen beiden, ich wage es mal zu behaupten, Hauptcharakteren, treten noch viele andere Klassenmitglieder und die zwei Lehrer auf. Auch ein paar von ihnen bekommen ihre eigenen Kapitel und nach und nach ist irgendwann jeder einmal verdächtig.SchreibstilDa es sich bei „Last Exit“ und ein Jugendbuch handelt, ist der Schreibstil der Autorin relativ einfach gehalten. Das Buch lässt sich mit 272 Seiten schnell durchlesen. Mirjam Mous muss ich jedoch anrechnen, dass sie es tatsächlich geschafft hat, mich immer wieder völlig in die Irre zu führen. Mal ist jeder verdächtig, dann macht es bei niemandem wirklich Sinn, warum ausgerechnet er/sie die Bombe in den Bus geschmuggelt haben sollte. Sie lockt immer wieder auf falsche Fährten und versteckt den wahren Täter bis zum Ende hin wirklich sehr gut.Leider kam jedoch für mich nie wirklich richtige Spannung auf. Natürlich wollte ich wissen, wer denn nun der Bombenleger ist, doch der Text ist an manchen Stellen doch etwas schlaff dahingeschrieben, weshalb eine wirkliche Panik in der Klasse nie zu spüren war.InhaltEs ist ja bereits bekannt, dass die Bombe nur die Spitze des Eisbergs ist. Jeder im Bus hat sein Päckchen zu tragen und die meisten von ihnen sind wirklich nicht zu beneiden. Und entgegen meiner Erwartungen lauert auf die Schüler eine tatsächliche Gefahr. Denn ich muss zugeben, dass ich lange Zeit nicht geglaubt habe, dass die Bombe echt ist und sich am Ende vielleicht alles nur als schlechter Scherz herausstellt.Die Autorin hätte ziemlich viel aus der potentiellen Angst der Anwesenden machen können. Echte Panik, Zusammenbrüche oder Lebensangst trifft man jedoch eher spärlich an. Stattdessen liest man viel über die typischen Probleme in der Jugend: Mobbing, der Wunsch, ein Teil von etwas zu sein, Geld, Verknalltheit... Natürlich müssen diese Themen zwangsläufig in einem Bus voller Pubertierender auftreten, doch nehmen sie meiner Meinung nach zu viel vom Inhalt ein. Letztendlich haben mich Titel und Klappentext etwas völlig anderes erwarten lassen.- Nämlich wirklichen Horror. Die Angst davor, dass ein Bus jederzeit in die Luft fliegen könnte hätte alles ausfüllen müssen. Todesangst eben. Stattdessen wirkt das Ganze geradezu heruntergespielt. Leider.mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2017/12/rezension-last-exit-das-spiel-fangt.html

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  • Rezension Last Exit

    Last Exit

    helenscreativeobsession

    22. November 2017 um 19:32

    Meine MeinungTitel und Cover: Was soll ich zum Titel sagen? Naja, ich finde ihn nicht so passend. «Last Exit» also «Letzter Ausgang» hat nur im weiteren Sinne etwas mit der Geschichte zu tun. Der Originaltitel wäre «2C», denn in der niederländischen Version heisst die Klasse eben «2C» und nicht «8c». Dieser Titel verrät zwar nicht allzu viel über die Geschichte, wäre aber aus meiner Sicht besser gewesen. Das Cover gefällt mir dafür sehr gut, vor allem das Farbschema. Schreibstil: Am Schreibstil finde ich interessant, wie wandelbar er ist. Die Autorin schreibt ganz anders, je nach dem aus welcher Sicht sie gerade erzählt.Inhalt: Diese Geschichte zu lesen ist wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Man startet bei Null und beginnt dann langsam die einzelnen Teile kennenzulernen, sie einzuschätzen, man überlegt sich, wo ihr Platz im grossen Bild ist. Genauso ist auch die Geschichte aufgebaut. Als erstes lernt man die einzelnen Personen kennen, ihre Familien und Probleme, gleichzeitig dann die Geschichte mit der Bombendrohung und man kann ihre Reaktionen mit dem abstimmen, was man schon über die Person herausgefunden hat.Dann beginnt das eigentliche Zusammensetzen. Wer hat mit wem etwas zu tun? Wo bestehen Zusammenhänge? Ich habe mich während des Lesens fast wie ein Detektiv gefühlt. Besonders hat es mir auch gefallen, dass nie etwas so ist, wie es scheint. Der erste Eindruck täuscht oft…m Klappentext steht geschrieben «denn in dieser Klasse brodelt es schon seit langem.», dieses Brodeln habe ich leider nur als sanftes Köcheln empfunden, natürlich gibt es Streit und Beleidigungen, aber das hätte aus meiner Sicht noch etwas ausgeprägter sein dürfen.Wichtig zu erwähnen finde ich auch, dass sich dieses Buch auch mit vielen problematischen Themen auseinandersetzt, die uns Jugendliche quälen: Mobbing, das Gefühl nicht dazu zu gehören, Rassismus, Armut, Krankheiten…Charaktere: Ich stelle euch gleich mal die 2 wichtigsten Persönlichkeiten vor. Besonders Spass gemacht hat es mir beim Kennenlernen der neuen Charaktere, die den Leuten aus meiner Klasse zuzuordnen. Ich war selbst erstaunt, wie gut das tatsächlich funktioniert hat.Valentin Afajes: Valentin ist ein Genie. Er ist wirklich unheimlich schlau, hat es aber deswegen nicht gerade leicht in seiner Klasse. Er wird gehänselt und ausgelacht. Seine Mutter ist bei der Polizei und sein Vater ist an Krebs gestorben. Valentin ist der eigentliche Protagonist und sehr sympathisch, wegen seiner sachlichen Art.Driss Amrani: Driss ist der coole und beliebte, den es in jeder Klasse gibt. Er ist sportlich, aber nicht wirklich gut in der Schule. Sein Vater leidet an einer Krankheit. Während die Klasse im Bus ist muss Driss sich dafür rechtfertigen, dass er Moslem ist. An Driss hat mir vor allem seine Entwicklung im Laufe der Gesichte gefallen.FazitIhr spielt gerne Detektiv, liebt spannende Bücher und knifflige Rätsel und setzt euch auch mit ernsteren Themen auseinander? Dann ist diese Buch genau das Richtige für euch! 

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  • Last Exit - Steig lieber aus, bevor du es nicht mehr kannst - Sehr spannend!

    Last Exit

    Larii-Mausi

    21. November 2017 um 16:40

    Bei "Last Exit - Das Spiel fängt gerade erst an" hat mich die Thematik sofort angesprochen. Da meine Klasse vor kurzem auch mit einem Reisebus auf Klassenfahrt gefahren bin, war ich sehr gespannt auf das Buch und bin ehrlich froh, das Buch erst hinterher gelesen zu haben. ;-) Kaum ist der Bus mit der 8c auf den Weg in die Ardennen zur Klassenfreizeit, erhalten die Schüler eine anonyme Nachricht darüber, dass sich im Bus eine Bombe befindet, die jederzeit hochgehen kann. Niemand weiß, wer dahintersteckt und was der Täter bezwecken will. Nur eins steht fest: Seine Drohung ist ernst zu nehmen. Schon bald ist sich Valentin sicher, dass der Täter an Bord sein muss. Ein Motiv hätten viele, denn in der 8c läuft längst nicht alles so rund, wie es nach außen hin scheint... Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Anfangs tat ich mich mit dem Auseinanderhalten der Personen etwas schwer, doch nachdem man sie im Laufe des Buches besser kennen lernt, geht dies problemlos und die Geschichte fesselte mich so, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird in verschiedenen Erzählsträngen und aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Beim Haupterzählstrang wird die Geschichte aus dem Bus erzählt. Hierbei wechseln sich die Perspektiven einiger Schüler mit denen eines Lehrers ab. Man lernt so, die Ansichten verschiedenster Personen auf die aktuellen Geschehnisse kennen. Zwischendrin ist ein zweiter Erzählstrang eingeflochten, der in der Vergangenheit der Schüler und Lehrer spielt. So lernt man die Hintergrundgeschichten und häuslichen Situationen der Personen sehr gut kennen und kann aktuelle Verhaltensweisen besser nachvollziehen. Mirjam Mous hat mit dieser Geschichte ganz aktuelle Alltagssituationen aus dem Leben von Schülern und Lehrern aufgegriffen und geschickt das Thema Mobbing und die Konsequenzen davon, geschickt in die Geschichte eingeflochten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die schnellen Perspektivwechsel, folgt ein Ereignis dem nächsten, sodass es nie langweilig wird. "Die Fahrt in die Ardennen findet nicht statt. An Bord ist eine Bombe. Sie geht hoch, sobald jemand versucht, den Bus zu verlassen oder zu betreten. Solange ihr macht, was ich sage, seid ihr nicht in Gefahr." (Zitat von S. 22-23)Spannung ist garantiert, da man nicht erahnen kann wer der Täter ist, da jede im Bus sitzende Person einen Grund hätte so etwas zu tun.Durch die verschiedenen Charaktere der Klasse 8c wurden auch viele Gesellschaftsschichten und -arten in die Geschichte eingebaut, was sehr interessant war. So gibt es einige Muslimische Kinder, ziemlich schlaue zurückhaltende Kinder und auch einige, die gerne andere schikanieren, es aber nicht ertragen können, selbst gemobbt zu werden.Die Geschichte wird dadurch sehr authentisch und glaubwürdig. Fazit: Die aktuellen Themen Mobbing und Unterdrückung von Klassenkameraden wurden sehr geschickt in die Geschichte eingeflochten. Spannung ist garantiert, weshalb ich das Buch absolut weiterempfehlen kann und auch 5 von 5 Sternen vergebe!

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