Mirjam Oldenhave

 3.5 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf von Mirjam Oldenhave

Die niederländische Bestsellerautorin Mirjam Oldenhave ist neben ihrem Beruf als Kinderbuchautorin, auch Schauspielerin und Musiktherapeutin. Ihre preisgekrönte »Mister Twister«-Serie verkaufte sich über eine Million Mal, ihre »Mees Kees“- Romane wurden erfolgreich verfilmt. »Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende« ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mirjam Oldenhave

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Cover des Buches Donna, ich und die Sache mit Tommi (ISBN:9783423706872)

Donna, ich und die Sache mit Tommi

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Erschienen am 01.03.2002
Cover des Buches Mister Twister steht kopf! (ISBN:9783649605928)

Mister Twister steht kopf!

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Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Mister Twister und der Rechen-Rap (ISBN:9783649605935)

Mister Twister und der Rechen-Rap

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Erschienen am 01.01.2014
Cover des Buches Control & Copy - Flieh, wenn du kannst! (ISBN:9783815792711)

Control & Copy - Flieh, wenn du kannst!

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Erschienen am 26.01.2009
Cover des Buches Die fliegenden Blitze (ISBN:9783649615347)

Die fliegenden Blitze

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Erschienen am 01.06.2014

Neue Rezensionen zu Mirjam Oldenhave

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Rezension zu "Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" von Mirjam Oldenhave

Zusammen ist man weniger allein
Rose75vor 2 Monaten

Durch Zufall ist mir dieses Buch in die Hände gefallen. Obwohl es eigentlich überhaupt nicht mein bevorzugtes Genre ist ( ich lese meistens Krimis, Thriller und historische Romane) hat mich der Klappentext neugierig gemacht.

Die 43 jährige Julia verlässt ihren Mann, der sie zum wiederholten mal betrogen hat. Allein auf sich gestellt bewirbt sie sich in der Behörde für eine Wohnung. Dort spricht sie ein junger Mann an und macht ihr ein Angebot. Gegen 1 Stunde täglicher Pflege einer komatösen älteren Dame könnte sie in deren Haus wohnen.

Aus dieser Notlösung entwickelt sich eine bezaubernde und rührende Geschichte über einsame Seelen, die sich gegenseitig helfen. Wer schrullige Charakter mit vielen Klischees mag, ist mit diesem Buch gut beraten. 

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war bestens damit unterhalten.


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Rezension zu "Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" von Mirjam Oldenhave

Gemeinsam sind sie stark
Karschtlvor 7 Monaten

Der Buchtitel sprang mir sofort ins Auge, ich mag dieses Zitat von Oscar Wilde und es hängt seit kurzem sogar als Poster in meinem Wohnzimmer. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe war ich auch interessiert an dem Buch. Und es war eine wahrlich gute Entscheidung!

Die Geschichte um Julia und ihre neuen Freunde, die sich alle in einer kleinen Villa tummeln, ist wirklich zu Herzen gehend. Und ich konnte Julias Gedanken (man muss doch professionelle Hilfe holen, wie soll ich allein das alles regeln können?) sehr gut nachvollziehen. Ich wäre genauso ratlos gewesen wie sie und hätte wohl kaum gewusst, wie man aus der ganzen Misere rauskommen kann. Die Lösung ist dann genauso naheliegend wie gut. Doch zum Glück brauchte es 300 Seiten um darauf zu kommen. Denn ich kam dadurch in einen wahren Lesegenuss. 

Noch mehr als die Geschichte gefiel mir nämlich der Schreibstil. Der Autorin gelang es, dass alle Personen ihr ganz eigenes Gesicht bekamen. Ebenso gefiel mir die Art und Weise, wie manches einfach mittels anderer Dinge beschrieben wurde. Wen Julia zB erzählt, wie ihre Mutter Stan findet: "Meine Mutter fand Stan »besonders«. Koriander nannte sie auch besonders, darum fischte sie ihn mit äußerster Sorgfalt aus ihrem Salat, damit nicht das kleinste Fitzelchen in ihrem Mund landete." dann ist einem sofort klar, wie die Verhältnisse liegen. Auch die ständigen 'Kommentare' von Stan, die Julia permanent durch den Kopf schießen sind fast immer treffend. Alles in allem ist das Buch ein echtes Juwel!

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Rezension zu "Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" von Mirjam Oldenhave

Wenn dann alles gut ist...
bookvampvor 7 Monaten

Cover: Ich nehme mein Koffer und gehe, genau das drückt das Cover für mich aus. Daher passend zur Geschichte.

Inhalt: Julia hat genug und verlässt ihren Mann, diesmal endgültig. Aus dem geordneten Alttag ins Chaos, versucht Julia irgendwie sich in ihrem Alltag zurechtzufinden, da kommt der "Job" als Haussitter gerade recht, auch wenn der Vermittler erst etwas dubios wirkt.

Irgendwie stolpert sie dann in die liebevolle und inoffizielle WG von Frau Smit, so nimmt der Weg zum Happyend seinen Lauf.


Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Abschnitte von der Länge gut.

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Julia geschrieben, sie trennt sich nach erneuten Ehebruch ihres Gatten von diesem. Es wird schnell klar, dass hier ein klaren Abhängigkeitsverhältnis zwischen den beiden besteht und das nicht nur finanziell. Sie selber vergleicht es mit der Rauchentwöhnung, allerdings scheint Julia auch nicht wirklich eigenständig.

Sie stolpert praktisch in die Rolle als Haussitter/ Pflegerin von Frau Smit, die zur Zeit im Koma liegt. Allerdings steht der Neffe schon bereit sein Erbe anzutreten.

Aber die scheinbar allein lebenden Frau Smit, hat in ihrem Haus ein reges kommen und gehen. Von der Nachbarskatze bis zur Nachbarstochter, dem freundlichen Drogendealer von nebenan und einer geschäftstüchtigen Hairstylistin ist alles dabei. Bei so vielen Charakteren kommt auch viel Ballast und viele Schicksalsschläge zusammen.

Hier hat mich die Geschichte von Veronique noch am meisten bewegt. So werden in der Geschichte aber viele aktuelle gesellschaftliche Probleme aufgegriffen wie Misshandlung, Vereinsammung im Alter und sonstige Sorgen um Geld und Familie.

Beim lesen hofft man immer auf ein Happyend mit Bodenhaftung, was auch bis zu einem gewissen Grad erreicht wird, aber für mich war es irgendwann zu viel Schicksal das hier zusammen kam. Zwar wird eine schöne und wünschenswerte Lösung geboten, diese hatte für mich aber keinen Bezug mehr zur Realität. So wurden auch Themen wie Scheidung und die Arbeit von Sozialstellen eher mit einer sehr einseitigen Sicht in die Geschichte verflochten, hier hätte ich mir doch einen größeren Realitätsbezug gewünscht um die Geschichte ein wenig zu erden.

Die Charaktere waren für mich trotzdem sehr liebevoll gestaltet und auch durchaus amüsant in ihren Interaktionen, allerdings hätte ich mir gerade bei Julia mehr Entwicklung gewünscht.

Fazit: Liebevolle Charaktere und amsüante Situation, gut verpackte Gesellschaftskritik und ein Happyend mit viel Kitsch und guter Fügung. Wünschenswerte Allroundlösung, zum Teil mit wenig Realitätsbezug. Trotzdem eine unterhaltende Lektüre für zwischendurch.

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