Mirjam Pressler Rosengift

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Inhaltsangabe zu „Rosengift“ von Mirjam Pressler

"Lisa Bratt, erfolgreiche Kriminalschriftstellerin, ist eine Frau in den besten Jahren. Perfekt wie eine Kugel wirkt ihr Leben, harmonisch und rund und schön, und nach zwei gescheiterten Ehen scheint sie nun auch noch den perfekten Mann gefunden zu haben. Die passionierte Rosenzüchterin Nelly, Hauptfigur in Lisa Bratts neuem Roman, hat es nicht so gut getroffen und spielt mit dem Gedanken, den Ehemann zu ermorden, vielleicht mit Gift ... Inmitten der Arbeit an diesem Buch, dessen Plot überraschend widerspenstig gerät, nimmt Lisa Bratt eine junge Fremde bei sich auf, eine Frau, die sie auf der Straße aufgelesen hat. Die perfekte Welt gerät aus den Fugen – und nur eine leise grausame Tat kann sie retten. " (Quelle:'Fester Einband/01.09.2004')

Die schonungslose Beichte einer Krimiautorin hat mich gut unterhalten und mit einem raffinierten Schluss überrascht.

— Barbara62
Barbara62

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  • Mirjam Pressler - Rosenkrieg

    Rosengift
    Perle

    Perle

    16. June 2016 um 23:33

    Klappentext:Rosengift - die verführerisch spannende Geschichte einer Erfolgsautorin, die ihr Leben, so wie ihre Kriminalstorys, fest im FGriff hat und doch ins Straucheln gerät. Temporeich und gänzlich unsentimental erzählt, mit einem Höchstmaß an Einfühlungsvermögen und psychologischem Scharfsinn.Mirjam Pressler wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet.Eigene meinung:Als ich letzten Samstag in der Stadtbücherei war, und nach Rosenbücher frug, wurde dieses hier unter anderem im Computer angezeigt. Und so nahm ich es kurzentschlossen mit.Gestern begann ich es schon zu Lesen, doch leider war ich etwas enttäuschent. Es war ein Durcheinander und ich wusste nie von wem sie gerade sprach bzw. meinte. Es geht im Grunde um zwei Geschichten, stellte ich dann nach ca. 80-100 Seiten fest. Einmal um die Geschichte ihres gerade begonnenen Manuskripts und um ihre eigene oder die dann auch zu ihrer eigenen wurde. Erst nach der fast 100 Seiten ließ mich die Gescxhichte nicht los, ich hatte vorher mit dem Gedanken gespielt, es anzubrechen, doch die Neugier, wie es endet, war doch größer. Und so waren die zweiten hundert Seiten sehr spannend und informartiv. Ich stellte fest, dass ich mit der Hauptprotagonistin und auch mit der Autorin, die von sich selber schrieb, das ein oder andere Gemeinsam hatte. Wie sie über das Schreiben selber dachte, über als Autorin, diese Gedanken hatte ich ebenfalls in den letzten 1-2 Jahren, da ich ja selber schreibe und als Autorin gelte. Bald erscheint m,ein 1. Roman und ich freue mich sehr darauf. Es folgen viele weitere und ich spüche nur so vor Ideen. Dass sie auch Rosen liebte und über sie schrieb, gefiel mir sehr und nicht Orchideen oder Lilien dafür wählte. Das Ende des Krimis war wirklich gut erdacht und geschrieben. Hätte ich so nicht erwartet. Hatte etwas anderes im Kopf. Sah auch viele Bilder der Story vor meinen Augen ablaufen, fast ein ganzer Krimi wie im TV. Ich glaube dann war es doch ein erfolgreiches Buch. Ich hatte nämlich schon zwei Bücher von Mirjam Pressler gelesen in den letzten zwei Jahren. Zu einem war das Bitterschokolade und zum anderen Stolpersteine, die ich beide mit 5 Sternen rezensierte. Dieses hat nicht ganz 5 Sterne erreicht, aber immerhin Ganze 4.Hierfür vergebe ich also gut und gerne liebgemeinte 4 Sterne.Dann bin ich mal auf weitere Bücher von Mirjam Pressler gespannt!Sie ist 1940 in Darmstadt geboren und eine der beliebtesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands.

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  • Krimi, Liebesroman und Psychogramm

    Rosengift
    Barbara62

    Barbara62

    29. March 2016 um 09:00

    In dieser raffinierten Mischung aus Krimi, Liebesroman und Psychogramm gerät das perfekt organisierte Singledasein der erfolgreichen und selbstbewussten Krimiautorin Lisa Bratt völlig aus dem Gleichgewicht. Ein obdachloses, alkoholkrankes Mädchen, das sie gegen besseres Wissen bei sich aufnimmt, und ein neuer Geliebter, für den sie sogar ihre Unabhängigkeit aufgeben könnte, bringen sie so weit, dass sie am Ende nur noch die Notbremse ziehen kann... Die Suche nach den Gründen für ihr Handeln und Scheitern hat mich beim Lesen von Lisas schonungslosem Bericht durchweg gut unterhalten und mit einem raffinierten Schluss überrascht. Mirjam Pressler kannte ich bisher nur als Kinder- und Jugendbuchautorin sowie als Übersetzerin der Tagebücher von Anne Frank. Hier zeigt sie, dass sie durchaus auch für Erwachsene schreiben kann.

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  • Rezension zu "Rosengift" von Mirjam Pressler

    Rosengift
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2009 um 19:16

    Ich hätte von dieser bekannten Kinderbuch- Autorin mehr erwartet, auch oder gerade weil es sich bei "Rosengift" um einen Roman (Krimi??) für Erwachsene handelt. Die Geschichte ist simpel - aber recht gut konstruiert. Man steigt in das Leben der Protagonistin ein - einer in die Jahre gekommenen Schriftstellerin, die sich in ihrem Leben gut und bequem eingerichtet hat. Bis auf das Schreiben kaum Verpflichtungen, v.a. was familiäre Bindungen betrifft. Ich fand es sehr spannend, der fiktiven Autorin über die Schulter schauen zu können - man gewinnt einen guten Eindruck über allgemeine Aspekte des Schreibens. Neben der Erzählung des Romans (also des Romans im Roman) verlagert sich der Romanschwerpunkt auf eine Wendung im Leben der Autorin, als sie eine 18 Jährige bei sich aufnimmt. Die Situation spitzt sich zu - das Zusammenleben ist schwierig und schlussendlich wird das "gemütliche" Leben von der Vergangenheit eingeholt - dem Alkoholismus der eigenen Mutter. Psychologisch sehr aussagekräftig, finde ich, werden diese alten Gedanken, Verhaltensmuster und Automatismen bearbeitet. Diesbezüglich fand ich das Buch sehr schlüssig, gut bearbeitet - doch zum Ende hin wurde es immer unklarer für mich. Ich hatte fast den Eindruck, als hätte Frau Pressler keine Lust mehr auf das Thema gehabt und ein Ende frühzeitig provoziert. Fazit: nicht schlecht, lesen kann man es recht gut - aber es ist kein literarisches Wunderwerk.

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