Mirjam Pressler Wer morgens lacht

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Inhaltsangabe zu „Wer morgens lacht“ von Mirjam Pressler

Feinfühlig und intensiv wie selten erzählt Mirjam Pressler von zwei ungleichen Schwestern: Erst jetzt, Jahre nach Maries spurlosem Verschwinden, wagt Anne, sich den Erinnerungen zu stellen, die ihr fast den Atmen nehmen. Sie will der Wahrheit ins Gesicht sehen, will endlich wissen, was damals geschah. Dabei treten Familiengeheimnisse zutage, von denen sie nicht wusste. Doch wie weit kann man der eigenen Erinnerung wirklich trauen? 'Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein. Bis heute sitzt sie mir im Genick, und wenn es mir mal gelingt, sie ein paar Tage zu verdrängen, taucht sie in meinen Träumen auf.' Anne war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war.

Ich persönlich fand es ziemlich langweilig und gezwungen.

— Mondprinzessin

Der Versuch, dieses Buch in einem höchst persönlichen Stil zu schreiben, ist nicht ganz aufgegangen: ich fand es langweilig, leider.

— mecedora

Tiefgründig und absolut lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Was passiert, wenn in einer Familie nie über ernste, wichtige Themen geredet wird? Emotional aufwühlendes Buch! Lest Annes Geschichte...

— Salzstaengel

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  • Mirjam Pressler - Wer morgens lacht

    Wer morgens lacht

    miss_mesmerized

    20. August 2015 um 06:05

    Auch nachdem sie längst von zu Hause ausgezogene ist und ein eigenes Leben angefangen hat, leidet Anne noch unter der familiären Situation. Dem Vater, dem außer seinen Hasen alles egal ist, der Mutter, die nur ihre Arbeit kennt, der großen Schwester Marie, die einfach alles bekommt, und sie: degradiert zur Putzmagd, die einfach immer funktionieren muss, die alten Kleider aufträgt, gute Noten bringen soll und ansonsten übersehen wird. Als die Oma gestorben war, die einzige, die ihr Zuneigung entgegen brachte, wurde es noch schlimmer. Während Maries Pubertät wurden die Spannungen dann extrem, bis zu dem Tag, als Marie verschwand. Was war mit ihr passiert? Ein persönlicher Bericht einer Figur, die leidet und durch ihre Brille schon fast paranoid die Familie beschreibt, in schwarz und weiß. Man empfindet Mitleid mit ihr, vor allem, weil sie nicht loslassen kann und auch als junge Frau hochgradig verunsichert ist. Doch der Autorin gelingt es, auch noch ein anderes Bild zu zeichnen, eine weitere Perspektive hinzuzufügen, die einiges in ein anderes Licht stellt und plötzlich sind die Rollen nicht mehr so klar verteilt. Fazit: keine leichte Kost über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens.

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  • Ein wunderbares Buch

    Wer morgens lacht

    WinfriedStanzick

    21. February 2014 um 11:32

        Die mittlerweile 74-jährige Mirjam Pressler hat mich mit ihren Büchern schon als junger Leser immer wieder begeistert. Später habe ich immer ganz besonderes Augenmerk gelegt auf die Vielzahl ihrer wunderbaren Übersetzungen aus dem Belgischen und dem Holländischen vor allem.  Wenn man all ihre eigenen Bücher und die, die sie in ihrem langen Leben übersetzt hat, in einer Bibliothek zusammenstellen würde, käme eine beeindruckende Sammlung wunderbarer Romane und wertvoller Jugend- und Bilderbücher zusammen. Keine leichte Kost, solche Bücher schreibt und übersetzt sie nicht, sondern anspruchsvolle Bücher, die sich nicht selten mit der Vergangenheit, auch der nationalsozialistischen Vergangenheit und der Geschichte der Juden auseinandersetzen.   In ihrem neuen, hier vorliegenden Roman, der sich an Jugendliche und Erwachsene richtet, taucht sie mit ihren Lesern ein in dunkle Familiengeheimnisse, deren Schatten Menschen in der Gegenwart an einem erfüllten und glücklichen Leben hindern. Sie erzählt von Anne und ihrer älteren Schwester Anne. Sehr unterschiedlich in Wesen und Charakter, ist ihr Verhältnis zueinander nicht das Beste. Als Marie eines Tages spurlos aus dem Leben der Familie verschwindet, legt sich das über viele Jahre wie ein Trauerflor über die ganze Familie, insbesondere aber über das Leben von Anne, für die Marie fast täglich in irgendeiner Weise gegenwärtig ist. Doch die Verdrängung ist lange Zeit stärker.   Als sie viel später von zu Hause auszieht, findet sie in einer Wohngemeinschaft eine Art neuer familiärer Heimat. Das Vertrauen, das sie dort aufbaut, ermöglicht es ihr auch, die Erinnerungen an Marie langsam zuzulassen. „Ich muss sie loswerden, unbedingt. Ich halte es nicht länger aus, dass sie sich in mein Leben einmischt und mir die Luft zum Atmen nimmt. Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein oder endlich nur ich, so genau weiß ich das nicht, woher soll ich es auch wissen, es gab mich nie ohne sie, von Anfang an.“   So beginnt Anne ihren Bericht über eine bewegende Erinnerungsarbeit und lässt Anne immer mehr in ihr eigenes Leben wieder zurückzufinden. Das Buch erzählt von einer prägenden Großmutter, die ihre eigene Vergangenheit und Heimat verklärt und auch damit den beiden Schwestern verunmöglicht, in ihr eigenes Leben zu finden.   Von Beginn fragt sich der Leser, ob es Anne mit ihrer mutigen Erinnerungsarbeit gelingen wird, ihren Frieden mit der Schwester und der Familiengeschichte zu machen. Und: was ist eigentlich mit Marie geschehen?   Ein wunderbares Buch.            

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 12 austauschen!

    • 53
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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  • Buchverlosung zu "Wer morgens lacht" von Mirjam Pressler

    Wer morgens lacht

    dieChaosqueen

    04. December 2013 um 17:23

    Hallo :), auf meinem Blog läuft derzeit ein kleines Gewinnspiel unter dem Motto: Mit einem Wohlfühlset durch die Vorweihnachtszeit Unter anderem ist in diesem Set das Buch "Wer morgens lacht" von Mirjam Pressler enthalten. Teilnahmebedingungen und ähnliches findet ihr auf meinem Blog! Ich freue mich auf Euren Besuch und hoffe auf ein paar Teilnehmer. :) http://chaosqueenswunderwelt.blogspot.de/2013/11/gewinnspiel-mein-blog-hat-geburtstag.html

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  • Leserunde zu "Wer morgens lacht" von Mirjam Pressler

    Wer morgens lacht

    Daniliesing

    Heute erscheint der großartige neue Roman von Mirjam Pressler. In "Wer morgens lacht" erzählt die Autorin mit viel Feingefühl und einer wunderbaren Sprache die Geschichte zweier ungleicher Schwestern. Ein intensives Leseerlebnis ist euch mit diesem Buch garantiert! Mehr zum Inhalt: Anne war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war. --> Leseprobe Zusammen mit dem Beltz & Gelberg Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen eindrucksvollen Roman. Dringt gemeinsam mit Anne in die Geheimnisse ihrer Familie ein und lasst euch von der bewegenden Handlung mitnehmen. Für die Testleseexemplare könnt ihr euch bis einschließlich des 21. Juli 2013 bewerben*, wenn ihr die folgende Frage in einem neuen Beitrag beantwortet. In "Wer morgens lacht" sind die Schwestern Anne und Marie sehr unterschiedlich. Habt ihr selbst Geschwister und wenn ja, was habt ihr gemeinsam und was unterscheidet euch? Wenn ihr keine Geschwister habt, verratet uns doch, wie die Schwester / der Bruder eurer Träume sein sollte! *Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

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    • 377
  • Vielschichtigkeit falsch erzählt

    Wer morgens lacht

    ColourfulMind

    05. October 2013 um 19:53

    "Nichts weist so unübersehbar darauf hin, dass jemand fehlt, egal ob vorübergehend oder für immer, wie ein leerer Stuhl [...] Dieser Platz, auf dem immer zwei Personen gesessen haben, fühlt sich ganz anders an, wenn auf einmal nur eine darauf sitzt." -S.179 Inhalt: Anne, eine junge Frau, erinnert sich zurück an ihre Kindheit, ihre Familie, ihre Verluste und besonders an ihre Schwester Marie. Meine Meinung: "Wer morgens lacht" ist so ein Buch, das ich nicht wirklich einordnen kann. Es erzählt eine wirklich bewegende und tiefgründige Geschichte, die so echt wirkt und wirklich enormes Potential hatte. Doch leider ist das Buch an einer Sache bei mir gescheitert. An der Umsetzung. Denn die sagte mir leider so gar nicht zu und machte das Lesen für mich oftmals etwas anstrengend, wodurch selbst die rührende Geschichte mich nicht fesseln konnte. Denn das ganze ist nicht etwa wie ein normaler Roman oder eine normale Geschichte aufgebaut. Nein, denn das Ganze ist viel mehr eine Erzählung von Anne an ihre Freundin und glich für mich oftmals eher einer willkürlichen Aneinanderreihung von Erinnerungen. Durch diesen ungewöhnlichen Erzählstil gelang es mir nicht, mich irgendwie in die Geschichte hineinzufinden oder mich auch nur annähernd auf die Charaktere einzustellen, denn zu diesen war stets eine unheimliche Distanz da. Eigentlich hatten sie das Potential wirklich tolle und vielschichtige Charaktere zu werden, doch die Erzählart hat dem ganzen leider einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht.  Denn es wird von ihnen erzählt, man sieht sie durch die Erinnerungen der Protagonistin, und lernt sie doch irgendwie nicht richtig kennen, oder baut auch keine Beziehung zu ihnen auf. Durch diese ganze Art der Autorin, die Geschichte der beiden Schwestern zu erzählen, kam bei mir nie wirklich dieser Wille auf, weiterzulesen und Anne auf ihrem schwierigen Weg zu begleiten. Sie hat so vieles in ihrem jungen Leben erlebt, musste so viele Verluste verkraften und ist auch heute noch nicht in der Lage, sich von der Vergangenheit zu lösen. Doch, diese ganzen Emotionen die wirklich gut hätten rübergebracht werden können, kamen bei mir nicht immer an. Eigentlich schade, ist das Thema der zwei konkurrierenden Schwestern doch wirklich interessant.

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  • Wie Geschwisterliebe und Geschwisterhass das Leben bestimmen

    Wer morgens lacht

    Corsicana

    16. September 2013 um 22:42

    Wie das Geschwisterliebe und Geschwisterhass das spätere Leben bestimmen Mirjam Pressler schreibt sehr schön - die Sprache ist gleichzeitig klar und kraftvoll aber auch feinfühlig und poetisch. Die Geschichten sind aber nicht unbedingt "schön" im klassischen Sinne - meist geht es um schwierige Familienverhältnisse und um Kinder, die darunter leiden. So ist es auch in diesem Buch. Es wird die Geschichte einer schwierigen Beziehung zwischen zwei Schwestern erzählt: Marie und Anne. Marie ist laut und fordernd, Anne sehr still und sensibel und Anne steht daher stets im Schatten ihrer älteren Schwester. Die Geschwister wachsen in erster Linie unter der Obhut ihrer Oma auf, die zwar irgendwie liebevoll ist, jedoch eine sehr pessimistische Lebenseinstellung hat. Von ihr stammt der Spruch "Wer morgens lacht ,,,, am Abend in die Hölle springt" und dies wirkt sich auf die Geschwister aus, vor allem, da die Eltern mehr mit sich selbst beschäftigt sind und den Kindern kaum Halt geben.  Marie verschwindet als Jugendliche spurlos und Anne belastet dies schwer - bis in die Studienzeit hinein. Aber irgendwann beginnt sie, sich der Erinnerung zu stellen, schreibt die Geschichten aus ihrer Kindheit auf und merkt, wie unterschiedlich Erinnerungen sein können - und wie sie daher auch trügerisch sein können - und aus diesen Rückblenden wird die Geschichte erzählt. Es gibt viele Geschichten, die nur andeutungsweise erzählt werden, es werden einige Themen gestreift und einige auch eingehender beschrieben (Vertreibung, ungewollte Kinder..) und erst zum Schluss wird klar, wie unterschiedlich die beteiligten Personen die Situation damals gesehen haben wie sich daraus ein Teil der Dramatik entwickelt hat. Es ist also auch ein Buch über Erinnerungen und über die Bedeutung von Erinnerungen. Und natürlich über Konstellationen in einer Familie. Sicherlich kennt jeder irgendeine der Gegebenheiten aus dem Buch, sei es die Konkurrenz zwischen den "lauten" und den "leisen" Kindern, sei es die Oma, die Beeren einkocht, sei es der Vater, der sich den Konflikten entzieht, in dem er sich seinen Hobbies widmet, sei es eine Tochter, die unter der Lieblosigkeit der Mutter leidet - dies erleichtert den Zugang zum Buch. Und die Art, wie Mirjam Pressler dies alles beschreibt, erleichtert auch den Zugang - die Geschichte selbst macht es aber nicht leichter - die ist nicht leicht - wie alle Geschichten von Mrijam Pressler - aber irgendwie realistisch. Und dieses Buch hat auch noch ein recht versöhnliches Ende - zumindest kann man es so sehen - ein kitschiges Happy End kann es nicht geben - aber einen Ausblick darauf, wie man mit den Erlebnissen weiter leben kann.

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  • Bewegendes Buch mit Gänsehautfaktor

    Wer morgens lacht

    Elva

    Inhalt Feinfühlig und intensiv wie selten erzählt Mirjam Pressler von zwei ungleichen Schwestern: Erst jetzt, Jahre nach Maries spurlosem Verschwinden, wagt Anne, sich den Erinnerungen zu stellen, die ihr fast den Atmen nehmen. Sie will der Wahrheit ins Gesicht sehen, will endlich wissen, was damals geschah. Dabei treten Familiengeheimnisse zutage, von denen sie nicht wusste. Doch wie weit kann man der eigenen Erinnerung wirklich trauen? »Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein. Bis heute sitzt sie mir im Genick, und wenn es mir mal gelingt, sie ein paar Tage zu verdrängen, taucht sie in meinen Träumen auf.« ANNE war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war. Meinung Ich bin am Anfang etwas schwer in das Buch reingekommen, weil es aus der Sicht der Protagonistin Anne geschrieben ist. Doch wenn man erstmal drin ist, dann nimmt einen das Buch sehr mit. Die Gedanken von Anne sind berührend, aber auch an einigen Stellen verwirrend zugleich. Annes Schwester Marie, der "Liebling" der Familie verschwindet eines Tages und obwohl Marie verschwunden bleibt, taucht sie immer wieder im Kopf und im Leben von Anne auf.  Das Buch stimmt einen sehr nachdenklich und nimmt einen mit. Die einzelnen Figuren werden klar dargestellt. Dadurch, dass das Buch aus der Sicht von Anne geschrieben ist, wird manchmal nicht ganz klar was Realität ist und was nicht. Das Buch hat ein sehr offenes Ende, was ich am Anfang nicht so toll fand, doch als ich das Buch auf mich wirken lassen habe, fand ich das Ende gut gewählt. So kann man sich sehr sein Urteil über die Geschichte und die Vorkommnisse machen Fazit Das Buch verdient 5 von 5 Sterne, ich kann es nur weiter Empfehlen und kann nur sagen, lest dieses berührende und zu gleich erschreckende Buch.

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    • 2
  • Beeindruckend ...

    Wer morgens lacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2013 um 19:25

    Das Buch wirkte auf mich von Anfang an unklar. Knalliges Rosa, ein Titel, der nicht so richtig auf den Inhalt hinweist und das Bild eines Mädchens, die wie ein Junge wirkt - es passt alles nicht zusammen und ich fühlte mich dennoch gleich gefangen genommen. Eines vorweg: leicht ist das Buch nicht, aber ich hab es gern gelesen. Mirjam Pressler erzählt nachdenklich die Geschichte einer jungen Studentin, die sich immer wieder in ihren Erinnerungen verliert und deren Leben nachhaltig von ihrer Kindheit beeinflusst wird. Und wem es ehrlich gesagt genauso geht, der wird sich in diesem Buch recht schnell wiederfinden! Anne - die Protagonistin - wirkt nach außen hin wie ein normales Mädchen. Die tiefgründigen Gedankengänge, denen sie nachhängt, nimmt man vermutlich von außen nicht wahr. Auch sie selbst scheint unsicher, wie sie mit ihrer Vergangenheit und den immer wieder auftauchenden Fragen nach ihrer verschwundenen Schwester umgehen soll. Sie entscheidet sich fürs Aufschreiben und nimmt den Leser mit in ein früheres Leben. Beeindruckend, wie immer wieder die Frage aufkommt, ob das, was Anne als Erinnerung abgespeichert hat, auch der Realität entsprochen hat - das verunsichert, zeigt aber auch, dass man sich manchmal an Ereignisse nur verschwommen erinnert. Ich war froh, als sie schlussendlich ihren Fragen mit ihren Eltern auf den Grund geht und auch da nochmal einen ganz neuen Blick auf ihre Familie und ihre Kindheit erhält. Ich bin am Ende sehr nachdenklich zurückgeblieben, aber habe auch einen neuen Blick auf mein Leben und meine Kindheit gewonnen. Das Buch lädt ein, noch einmal mit etwas Distanz über die Vergangenheit nachzudenken und vielleicht neue Seiten zu entdecken, die bislang verborgen schienen. Die Geschichte beinhaltet eine große Portion Vergebung und ist für mich ein Kleinod in der Literatur - ich empfehle es gern weiter!

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  • melancholisch, nichts für zwischendurch

    Wer morgens lacht

    Manja82

    05. September 2013 um 13:04

    Kurzbeschreibung: Feinfühlig und intensiv wie selten erzählt Mirjam Pressler von zwei ungleichen Schwestern: Erst jetzt, Jahre nach Maries spurlosem Verschwinden, wagt Anne, sich den Erinnerungen zu stellen, die ihr fast den Atmen nehmen. Sie will der Wahrheit ins Gesicht sehen, will endlich wissen, was damals geschah. Dabei treten Familiengeheimnisse zutage, von denen sie nicht wusste. Doch wie weit kann man der eigenen Erinnerung wirklich trauen? »Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein. Bis heute sitzt sie mir im Genick, und wenn es mir mal gelingt, sie ein paar Tage zu verdrängen, taucht sie in meinen Träumen auf.« Anne war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war. (Quelle: Beltz & Gelberg) Meine Meinung: Anne und Marie, zwei Schwestern so unterschiedliche wir Tag und Nacht. Anne ist eher die ruhige in sich gekehrte, Marie hingegen ist eher aufgeweckt und selbstbewusst. Sie wird bevorzugt in Annes Augen. Marie tut aber auch alles für die Aufmerksamkeit anderer. Sie nimmt Tabletten und trifft sich mit den skurrilsten Leuten. Nicht nur einmal wünscht sich Anne Marie würde endlich verschwinden. Da passiert es eines Tages, Marie verschwindet spurlos. Nur ein Anruf gibt es noch von ihr, zum Abschied. Und obwohl Anne immer unter Marie gelitten hat so vermisst sie ihre Schwester nun sehr. Erst Jahre später schafft sie es über ihre Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu sprechen. Dabei kommt sehr viel ans Licht, doch was davon ist wirklich wahr? Das Jugendbuch „Wer morgens lacht“ stammt von der Autorin Miriam Pressler. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, mir war sie bis zu diesen Buch jedoch vollkommen unbekannt. Anne ist ein in sich gekehrtes und zurückhaltendes junges Mädchen. Als Kind fühlte sie sich nicht geliebt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht gerade das Beste. Ihre Bezugsperson Nummer 1 war ihre geliebte Oma. Mit ihrer Schwester Marie hat sich Anne nie so wirklich verstanden. Sie hat sich immer zurückgesetzt gefühlt. Marie ist 3 Jahre älter als Anne. Und obwohl sie im Buch eigentlich nie wirklich auftaucht, so ist sie dennoch immer da, in Annes Erinnerungen. Marie war quasi immer die Mustertochter, die alles von den Eltern bekommen hat. Sie hat aber auch alles dafür getan um die benötigte Aufmerksamkeit zu bekommen. Geschildert wird das Geschehen aus der Persepktive von Anne. Man erfährt so als Leser jedoch nur ihre Sichtweise auf die Dinge, die geschehen sind. Ich hatte beim Lesen zeitweise wirklich so meine Zweifel ob alles, was Anne schildert, auch wirklich so geschehen ist oder ob sie sich manches nur ausgedacht hat. Der Schreibstil von Miriam Pressler war für mich sehr schwierig. Sie verwendet keine wörtliche Rede und ihre Sätze sind auch sehr lang und verschachtelt. Ich habe einige Zeit gebraucht um mich daran zu gewöhnen und im Buch anzukommen. Man muss sich wirklich konzentrieren um alles mitzubekommen. Die Handlung selber ist melancholisch und emotional aufwühlend. Es ist definitiv keine leichte Lektüre, die man mal eben so zwischendurch wegliest. Es ist ein schwieriges Thema das die Autorin anspricht. Das Ende ist recht offen gehalten und man wird auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken angeregt. Fazit: „Wer morgens lacht“ von Miriam Pressler ist ein bewegender Roman. Die melancholische Grundstimmung und der doch recht schwierige Einstieg machen dieses Buch zu einem Buch das man nicht mal eben so zwischendurch liest. Leider war es nicht wirklich etwas für mich, ich hatte nach dem Klappentext etwas anderes erwartet!

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  • Wer morgens lacht

    Wer morgens lacht

    Blaustern

    04. September 2013 um 20:32

    Anne ist heute 22 und studiert in Frankfurt Biologie. Sie muss ihre Vergangenheit aufarbeiten und sich ihren Kindheitserinnerungen stellen, damit sie endlich Frieden in ihrem eigenen Leben findet. So entschließt sie sich, alles niederzuschreiben, und wir nehmen daran Anteil. Ihre Kindheit hat Anne nur im Schatten ihrer großen Schwester Marie zugebracht. Verstanden sie sich anfangs noch, wurde es mit zunehmendem Alter immer schwieriger, da sie vom Wesen her völlig unterschiedlich waren. Während Anne brav und unproblematisch war, rebellierte Marie gegen alles, bekam immer ihren Willen und alles, was sie wollte. Anne fand keine Beachtung und wurde verstärkt eifersüchtiger und neidischer auf ihre Schwester. Der Vater hatte wenig Interesse am Leben seiner Kinder, die Mutter keine Zeit, so wurde die Oma die Bezugsperson für die beiden. Anne hing an ihrer Großmutter. Diese vermittelte ihr aber auch kein positives Lebensbild. Ihr Lieblingsspruch: „Wer morgens lacht und mittags singt, am Abend in die Hölle springt.“ Kurz vor Maries achtzehnten Geburtstag verschwand sie für immer, und Anne konnte nicht sagen, dass sie darüber unglücklich war. Doch wurde sie weiterhin von dem dunklen Schatten verfolgt, und Marie blieb präsent. Beim Niederschreiben wird ihr aber plötzlich klar, dass sie ihre Erinnerungen trügen. War doch nicht alles so, wie sie damals glaubte? Die Kindheitserinnerungen von Anne sind sehr bewegend und traurig und haben mich tief berührt. Die Geschichte verläuft ruhig, macht nachdenklich und wirkt noch lange nach. Auch wird es interessant dargelegt, wie man später die Erinnerungen auffasst und sich doch alles am Ende etwas anders herausstellt. Kann man sich Erinnerungen ungewollt formen? Ja. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Durch die detaillierten Beschreibungen aller Dinge und Personen mit ihrem Denken wirkt es sehr authentisch. Lediglich das Ende wird zu schnell abgetan.

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  • Familienprobleme werden thematisiert!

    Wer morgens lacht

    Salzstaengel

    31. August 2013 um 13:02

    Ich muss sie loswerden, unbedingt. Ich halte es nicht länger aus, dass sie sich in mein Leben einmischt und mir die Luft zum Atmen nimmt. Ich muss sie loswerden, das ist meine einzige Chance, wieder nur ich zu sein oder endlich nur ich, so genau weiß ich das nicht, woher soll ich es auch wissen, es gab mich nie ohne sie, von Anfang an. Bis heute sitzt sie mir im Genick, und wenn es mir mal gelingt, sie ein paar Tage zu verdrängen, taucht sie in meinen Träumen auf. Sie ist im Hintergrund immer da. So beginnt Annes Geschichte. Geschichten sind keine Lügen, auch keine Ausreden, man braucht sie, um mit der Realität fertig zu werden, um sich eine andere, eigene Wirklichkeit aufzubauen. Um ihre Kindheit zu verarbeiten, fängt Anna an ihre Geschichte niederzuschreiben. Doch das Ganze bleibt nicht ohne Folgen. Kann Sie sich wirklich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen? Es ist eine tragische Geschichte, erzählt aus Annes Sicht. Eine Geschichte über ein Mädchen das im Schatten ihrer größeren Schwester steht, aufgezogen von der Oma, da die Mutter keine Zeit für die Geschwister hatte und der Vater zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Trotz Miriam Pressler's verschlungenen Schachtelsätzen gewinnt die Geschichte immer mehr an Tempo. Stück für Stück offenbart man dem Leser Annas Vergangenheit und erhält so einen tiefen und oftmals erschreckenden Einblick in die Psyche des Mädchens. Kurz vor Ende der Geschichte verliert die Geschichte an Schwung, wird abrupt ruhiger. Ganz so, als hätte die Autorin keine Zeit mehr gehabt, die Geschichte genauer auszuführen. Und das Gefühlt mache ich nicht vom offenen Ende abhängig. Es bleiben einfach viele angestaute Fragen offen, die man sich selbst als Leser nicht alle beantworten kann, sondern ein gewisses Hintergrundwissen benötigt. Da sich dieses Buch an Jugendliche richtet, finde ich es zu komplex, um seine ganzen Tragweite in einem gewissen Alter zu erfassen. Und es gab eine sehr anstößige Stelle, die zwar zu Annes Charakter passt, so allerdings für Jugendliche nicht stehen gelassen werden kann. Das offene Ende ist gut gewählt und passt zu Annes Geschichte. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie es mit Annes Zukunft weitergehen kann und regt zum Nachdenken an. Lange habe ich bezüglich der Bewertung mit mir gehadert. Wegen der genannten Kritikpunkte erhält das Buch 3 Sterne.

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  • Zwei ungleiche Schwestern

    Wer morgens lacht

    Spatzi79

    30. August 2013 um 20:21

    Anne und ihre große Schwester Marie hatten kein besonders gutes Verhältnis. Zu unterschiedlich waren die beiden Mädchen in ihrem Wesen und ihrer ganzen Art. Doch als Marie eines Tages spurlos verschwindet, hinterlässt dies einen dunklen Schatten auf der ganzen Familie und insbesondere auch auf Anne, die unterbewusst den Gedanken an Marie noch viele Jahre mit sich herumschleppt, immer ist Marie in ihrem Leben irgendwie noch präsent. Erst nachdem sie von zuhause ausgezogen ist und in ihrer Wohngemeinschaft zum ersten Mal echte Freunde findet, lässt sie die Erinnerungen an ihre Schwester zu und setzt sich endlich mit ihnen auseinander. Anne war immer die Brave, die zu allem Ja sagt, Marie die Rebellin, die sich überhaupt nichts sagen lässt und immer ihren Willen durchsetzt. Die Eltern stehen ihrer älteren Tochter eher hilflos gegenüber und geben ihr meistens nach. Die jüngere, unproblematische Anne hingegen findet nur wenig Beachtung. Sie hat eine enge Beziehung zu ihrer Großmutter, diese vermittelt ihr allerdings ein ziemlich negatives Bild auf die Welt, sie lebt immer noch in Gedanken an ihre alte Heimat, die sie nach dem Krieg verlassen musste und die sie bis heute in ihren Erinnerungen als Paradies verklärt. Der Gegenwart gibt sie kaum eine Chance, Spaß und Freude am Leben sind für sie Fremdwörter. „Wer morgens lacht, und mittags singt am Abend in die Hölle springt“ ist die Einstellung, die sie ihrer Enkelin Anne mitgibt und von der diese sich lange nicht befreien kann. In diesem bedrückenden Umfeld wachsen Anne und Marie auf und entwickeln sich völlig unterschiedlich. Anfangs haben sie noch eine recht enge Beziehung, doch je älter sie werden, desto mehr entfremden sich die Schwestern und werden immer distanzierter zueinander. Als Marie dann schließlich verschwindet, ist Anne nicht besonders traurig – doch in ihrem Kopf bleibt Marie immer präsent und sie wird sie einfach nicht los. Im Verlauf des Buches stellt sich Anne all diesen Erinnerungen, fängt an, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Wird sie ihren Frieden mit ihrer Schwester machen können und endlich anfangen, ihr eigenes Leben ohne den Schatten von Marie zu leben? Mirjam Pressler hat hier eine sehr eindringliche, ruhige und berührende Geschichte über zwei ungleiche Schwestern geschrieben, die man nicht mal einfach so nebenbei lesen kann, sondern auf sich wirken lassen sollte. Obwohl das Buch nur gut 250 Seiten umfasst, hat es mich lange beschäftigt und zum Nachdenken gebracht.

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  • Konnte mich das Buch richtig packen?

    Wer morgens lacht

    our-red-carpet-of-books

    28. August 2013 um 23:40

    Cover: Das schwarze Cover mit der eingeprägten lila glänzender Schrift, gefällt mir wirklich gut. Mich stört einzig und allein der Junge oder das Mädchen auf dem Cover. Ich finde das einfach immer nicht so toll. Allerdings ist es hier gut gemacht, da die Person grau ist und das Shirt, das sie trägt schwarz ist und sich mit dem Hintergrund verläuft. Eigene Meinung Jenny: Zunächst einmal zur Geschichte des Buches. Wir starten in das Buch indem wir Anne, ihre Eltern, ihre Schwester Marie und ihre wichtigste Bezugsperson, ihre Oma kennen lernen. Zunächst erfahren wir vieles aus ihrer Kindheit und wir erfahren, dass ihre Schwester Marie, das leichteste Leben bei ihren Eltern hatte und das Anne darauf ziemlich neidisch ist. Doch schließlich verschwindet Marie und Annes Leben gerät aus den Fugen. Jetzt lebt sie in Frankfurt und erzählt ihre Geschichte zum ersten Mal.... und wir sind dabei! Anne führt über das ganze Buch einen Kampf mit sich selbst. Sie erzählt ihre Geschichte und sogleich verarbeitet sie ihre Geschichte in diesem Buch und wir nehmen Teil. Anne ist ein kluges, ruhiges und introvertiertes Mädchen, dass immer neidisch auf ihre Schwester war und immer im Hintergrund ihrer Schwester stand. Marie ist Annes Schwester. Sie ist stark und unnahbar. Marie tut das was sie will, egal was es kostet. Der Schreibstil an sich war sehr gut. Er war leicht zu lesen und einfach zu verstehen, allerdings störten die mangelnden Anführungs- und Schlusszeichen den Lesefluss etwas. Mir haben die kleinen Prologe am Beginn jedes Kapitels besonders gut gefallen. Fazit: Am Anfang konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Erst als Anne ihre Geschichte genau erzählt etwa im letzten Drittel des Buches, hat mich die Geschichte gepackt. Hier hat sie mich aber auch vollkommen überzeugt. Ich habe über das ganze Buch gedacht. Soll ich wirklich noch einmal was von Mirjam Pressler lesen? Am Ende sage ich "JA" ich werde definitiv noch ein weiteres Buch von ihr lesen! Da mich die ersten zwei Drittel einfach nicht richtig gefangen nehmen konnten. Aber das Ende mich absolut überzeugt hat gebe ich dieser Geschichte vier von fünf Sternen!

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