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Daniliesing

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Heute erscheint der großartige neue Roman von Mirjam Pressler. In "Wer morgens lacht" erzählt die Autorin mit viel Feingefühl und einer wunderbaren Sprache die Geschichte zweier ungleicher Schwestern. Ein intensives Leseerlebnis ist euch mit diesem Buch garantiert!

Mehr zum Inhalt:
Anne war erst fünfzehn, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Doch in Annes Gedanken ist sie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Anne war immer nur die Vernünftige und Unscheinbare. Jetzt, als Biologie-Studentin – sie forscht über die symbiotischen und parasitären Beziehungen der Pilze -, möchte sie endlich aus Maries Schatten treten. Anne weiß, es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Und tatsächlich werfen ihre Nachforschungen ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war.

--> Leseprobe

Zusammen mit dem Beltz & Gelberg Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen eindrucksvollen Roman. Dringt gemeinsam mit Anne in die Geheimnisse ihrer Familie ein und lasst euch von der bewegenden Handlung mitnehmen.

Für die Testleseexemplare könnt ihr euch bis einschließlich des 21. Juli 2013 bewerben*, wenn ihr die folgende Frage in einem neuen Beitrag beantwortet.

In "Wer morgens lacht" sind die Schwestern Anne und Marie sehr unterschiedlich. Habt ihr selbst Geschwister und wenn ja, was habt ihr gemeinsam und was unterscheidet euch? Wenn ihr keine Geschwister habt, verratet uns doch, wie die Schwester / der Bruder eurer Träume sein sollte!

*Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

Autor: Mirjam Pressler
Buch: Wer morgens lacht

carmelinchen

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der Klappentext hört sich toll an würde mich freuen mitzulesen, und hüpfe mal schnell in den Lostopf.

jessilove

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

In "Wer morgens lacht" sind die Schwestern Anne und Marie sehr unterschiedlich. Habt ihr selbst Geschwister und wenn ja, was habt ihr gemeinsam und was unterscheidet euch?

Ich habe eine ältere Schwester, 18, wir haben gemeinsam, dass wir in einem Zimmer leben. Aber sonst haben wir kaum was gemeinsam, sie ist sehr schüchtern, traut sich nie jemanden anzusprechen. dafür fällt ihr alles in den Schoß, vielleicht wegen ihrer Schönheit. Ich dagegen gehe gerne aus mich raus, auf Menschen zu, muss dafür für anderes hart kämpfen. :)

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Rezension zum Buch / Fazit

Und hier ist nun auch endlich meine Rezension. Danke für die tolle Leserunde. Ich bin immer noch beeindruckt.

http://www.lovelybooks.de/autor/Mirjam-Pressler/Wer-morgens-lacht-1050451380-w/rezension/1055108964/

Corsicana

vor 4 Jahren

Teil 3: Kapitel 13 - Ende
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Zum letzten Teil wollte ich noch schreiben, dass ich das Ende sehr schön und versöhnlich fand. Es wird doch recht viel aufgeklärt, gerade durch das Gespräch von Anne und Ricki mit den Eltern. Und durch die "Aussprache" mit Marie in der Phantasie. So genau weiß man ja nicht, was wirklich mit Marie passiert ist - aber ich denke, Anne kann jetzt besser mit der Situation umgehen und hat (zumindest teilweise) ihre unbewusste Schuld an Marie verarbeitet. Und auch die Eltern scheinen einen Weg gefunden zu haben, die Situation zu verarbeiten. Für ein Buch von Mirjam Pressler ein fast schon "zu" schönes Ende - viele ihrer Bücher enden wesentlich aussichtsloser, hier gibt es ja sogar Gespräche über das Vergangene und eine gute Freundin (Ricki) die hilft - das gab es in den anderen Büchern meist nicht.

Corsicana

vor 4 Jahren

Rezension zum Buch / Fazit
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Ganz vielen Dank für das Buch und für die schöne Leserunde. Hier meine Rezension:

Wie das Geschwisterliebe und Geschwisterhass das spätere Leben bestimmen

Mirjam Pressler schreibt sehr schön - die Sprache ist gleichzeitig klar und kraftvoll aber auch feinfühlig und poetisch. Die Geschichten sind aber nicht unbedingt "schön" im klassischen Sinne - meist geht es um schwierige Familienverhältnisse und um Kinder, die darunter leiden. So ist es auch in diesem Buch. Es wird die Geschichte einer schwierigen Beziehung zwischen zwei Schwestern erzählt: Marie und Anne. Marie ist laut und fordernd, Anne sehr still und sensibel und Anne steht daher stets im Schatten ihrer älteren Schwester. Die Geschwister wachsen in erster Linie unter der Obhut ihrer Oma auf, die zwar irgendwie liebevoll ist, jedoch eine sehr pessimistische Lebenseinstellung hat. Von ihr stammt der Spruch "Wer morgens lacht ,,,, am Abend in die Hölle springt" und dies wirkt sich auf die Geschwister aus, vor allem, da die Eltern mehr mit sich selbst beschäftigt sind und den Kindern kaum Halt geben.
Marie verschwindet als Jugendliche spurlos und Anne belastet dies schwer - bis in die Studienzeit hinein. Aber irgendwann beginnt sie, sich der Erinnerung zu stellen, schreibt die Geschichten aus ihrer Kindheit auf und merkt, wie unterschiedlich Erinnerungen sein können - und wie sie daher auch trügerisch sein können - und aus diesen Rückblenden wird die Geschichte erzählt. Es gibt viele Geschichten, die nur andeutungsweise erzählt werden, es werden einige Themen gestreift und einige auch eingehender beschrieben (Vertreibung, ungewollte Kinder..) und erst zum Schluss wird klar, wie unterschiedlich die beteiligten Personen die Situation damals gesehen haben wie sich daraus ein Teil der Dramatik entwickelt hat. Es ist also auch ein Buch über Erinnerungen und über die Bedeutung von Erinnerungen. Und natürlich über Konstellationen in einer Familie.

Sicherlich kennt jeder irgendeine der Gegebenheiten aus dem Buch, sei es die Konkurrenz zwischen den "lauten" und den "leisen" Kindern, sei es die Oma, die Beeren einkocht, sei es der Vater, der sich den Konflikten entzieht, in dem er sich seinen Hobbies widmet, sei es eine Tochter, die unter der Lieblosigkeit der Mutter leidet - dies erleichtert den Zugang zum Buch. Und die Art, wie Mirjam Pressler dies alles beschreibt, erleichtert auch den Zugang - die Geschichte selbst macht es aber nicht leichter - die ist nicht leicht - wie alle Geschichten von Mrijam Pressler - aber irgendwie realistisch. Und dieses Buch hat auch noch ein recht versöhnliches Ende - zumindest kann man es so sehen - ein kitschiges Happy End kann es nicht geben - aber einen Ausblick darauf, wie man mit den Erlebnissen weiter leben kann.

ColourfulMind

vor 4 Jahren

Teil 1: Anfang - Kapitel 6 (S. 90)
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So, viel zu spät steige ich auch endlich ein.
Leider hat mich der Anfang aber noch nicht wirklich überzeugt. Irgendwie kann ich mich nicht wirklich mit dem Schreibstil und der Erzählweise anfreunden, Es kommt mir nicht wie ein normaler Roman vor, sondern eher wie die wirren Erinnerungen einer jungen Frau, die einfach so runtererzählt werden. Und das kann mich irgendwie nicht ganz so fesseln, da mir bisher das gewisse etwas fehlt, das die Geschichte für mich spannend macht.
Auch Anne ist für mich eine Erzählerin/Protagonistin, die so gar nicht greifbar oder vorstellbar ist.
Was mir auch nicht so ganz gefällt, ist die Tatsache, dass das Gesagte nicht in Anführungszeichen steht. Natürlich passt dies besser zu dem Stil, nur irgendwie ist das ganze Konstrukt nicht so ganz meins.
Naja, mal abwarten wie es weiter geht, ich hoffe dass mich die Geschichte mehr fesseln kann. :)

ColourfulMind

vor 4 Jahren

Teil 2: Kapitel 7 - 12 (S. 178)
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In diesem Abschnitt fand ich es schon ein wenig besser und spannender. Ich kann nur Anne nicht verstehen, warum sie sich scheinbar in die selbe Richtung wie ihre Schwester entwickelt. Vielleicht möchte sie jetzt die Aufmerksamkeit erhalten, die Marie vorher immer hatte?
Ich war wirklich geschockt, als ich von der Vergewaltigungsszene gelesen habe. Da ging mir die Sache zum ersten Mal wirklich nah und hat mich berührt. Vor allem Annes Gefühle waren hier sehr gut beschrieben, wie sehr sie sich schämt und warum sie nichts sagt. Da hat sie mir wirklich Leid getan. Und zu sagen, dass es keine Vergewaltigung war, nur weil sie nicht geschrieen hat.. wenn sie es offensichtlich nicht wollte, hätte er es nicht tun sollen und das fand ich in dem Moment so schrecklich, dass Anne das wirklich gedacht hat.

ColourfulMind

vor 4 Jahren

Teil 3: Kapitel 13 - Ende
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Das Ende hat mich auch überrascht und ich finde die ganze Geschichte um die beiden Schwestern wirklich traurig. Schön fand ich auch die Auflösung, dass Anne endlich mit ihren Eltern gesprochen hat und auch ihre Sichtweise endlich nachvollziehen kann. Das Gespräch war wohl lange überfällig.
Insgesamt ein Buch, bei dem ich nicht so ganz weiß, was ich von ihm halten soll. Der Inhalt hat mir sehr gefallen aber mit der Umsetzung konnte ich mich leider so gar nicht anfreunden. Ich denke, es wird auf 3/3,5 Sterne hinauslaufen.

ColourfulMind

vor 4 Jahren

Rezension zum Buch / Fazit

Hier meine Rezension, vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Mirjam-Pressler/Wer-morgens-lacht-1050451380-w/rezension/1059227550/

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