Mirjam Pressler Wundertütentage

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Inhaltsangabe zu „Wundertütentage“ von Mirjam Pressler

„Warmherzig, verständnisvoll und mit leisem Humor erzählt Mirjam Pressler von den großen und kleinen Katastrophen in Samis Alltag." Frankfurter Rundschau Samis Welt gerät ins Wanken, als seine Eltern an den Stadtrand ziehen und er sich an eine neue Schule gewöhnen muss. Du schaffst das, sagen alle. Schön wär's, denkt Sami. Eines Tages lernt er Nicki kennen und erzählt ihr von seiner wunderbaren Käfersammlung. Nicki zeigt ihm die Katze Minka mit ihren drei Babys, die sie in einem Schuppen versteckt hält, damit sie am Leben bleiben. Samis Tage sind nun wie Wundertütentage - man weiß nie, was in ihnen steckt.

Ein ungewöhnlich einfühlsames, ruhiges Kinderbuch, das Kindern ab ca. neun Jahren Mut macht.

— Barbara62
Barbara62

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    Wundertütentage
    Barbara62

    Barbara62

    16. September 2015 um 08:29

    Der neunjährige Samuel ist ein zurückhaltender Junge, seiner Meinung nach in allem durchschnittlich. Er zieht sich ganz in seine Leidenschaft für das Käfersammeln zurück. Als die Familie umzieht und die Mutter vorübergehend die Familie verlässt, gerät er aus dem Gleichgewicht. Doch die Schwester macht ihm Mut: "Manchmal ist ein Neubeginn wie eine Wundertüte. Man weiß nicht, was drin ist." Langsam sucht Samuel den Weg aus seinem Eigenbrödlerdasein und findet Freunde. Mirjam Pressler hat ein ungewöhnlich einfühlsames, ruhiges Kinderbuch geschrieben, das Kindern ab ca. neun Jahren Mut macht.

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  • Rezension zu "Wundertütentage" von Mirjam Pressler

    Wundertütentage
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. July 2011 um 08:45

    Mirjam Pressler hat wieder einmal ein wunderbares Kinder- und Jugendbuch geschrieben. Ein Buch, in dem ein Junge die Identifikationsfigur ist; zart und sensibel gezeichnet, tiefgehend in seinen Gedanken und anspruchsvoll in seinen Literatur- und Weisheitszitaten. ____________________ Samuel geht in die vierte Klasse und wohnt mit seinen Eltern sowie seiner fünf Jahre älteren Schwester in einem alten Haus in der Nähe eines wunderschönen Parks. Samuel ist ein intelligenter und sensibler Junge, der gerne und viel liest, mehrere Sammlungen besitzt, darunter eine mit Käfern, und viel über sich und die Welt nachdenkt. Als die Familie bedingt durch den beruflichen Wechsel der Eltern in eine andere Stadt umzieht und dort ein Reihenhaus bezieht, ist Samuel unglücklich. Sein geliebter Park mit all den Pflanzen und Tieren, seine gewohnte Umgebung in der Schule, all das fehlt ihm, und er ist über Wochen traurig und in sich gekehrt. Als er Nicki kennen lernt, die in einem Schuppen hinter ihrem Elternhaus eine trächtige Katze versteckt hat, und dann auch die Kätzchen füttert und pflegt, entwickelt Samuel zu ihr eine wirklich tiefe Freundschaft. Eine sehr verständige und sensible Lehrerin (so eine, wie man sie sich für sein eigenes Kind wünscht, besonders wenn es ähnliche Charakterzüge hat wie Samuel) führt ihn gut in die neue Klasse ein. Seine Käfersammlung und seine weiteren Kenntnisse über die Natur verschaffen ihm den Respekt seiner Mitschüler und begründen eine neue Freundschaft, dieses Mal zu einem Jungen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die drei Kätzchen lernt Samuel Frau Ehrlicher kennen, eine alte Frau, mit der ihn eine Freundschaft ganz eigener Art verbinden wird. Als Samuel in der ersten Zeit im neuen Haus so traurig wirkt, sagt seine Schwester Pauline zu ihm, dass im Leben jeder neue Tag wie eine Wundertüte ist. Und so erlebt der Leser zusammen mit Samuel schöne Wundertütentage und begegnet auf vielen Seiten auch tiefen Wundertütenweisheiten. Mirjam Pressler lässt Samuel ein Kinderbuch, lesen, das in den 1950er- und 1960er-Jahren ein Auflagenklassiker war. Die Geschichte des elternlosen Remis aus Hector Malots Buch "Heimatlos" (siehe Buchtipp weiter unten) hilft Samuel immer wieder, seine eigene Situation zu reflektieren, denn er hat nicht nur einen Wohnungs- und Schulwechsel zu verkraften, sondern sieht sich auch mit dem möglichen Scheitern der Ehe seiner Eltern konfrontiert, weil sein Vater die berufliche Weiterentwicklung der Mutter zu torpedieren sucht. Mirjam Pressler schildert die Wirkung dieses Konflikts auf die Seele des Jungen sehr einfühlsam und mit einer wunderbaren, für ein Kinderbuch wirklich anspruchsvollen Sprache. Ein Junge, der gerne liest, der gerne in der Natur ist und viel nachdenkt, nicht viel von Fernsehen und Computerspielen hält - solche Identifikationsfiguren wünsche ich mir mehr für die Bücher, die mein eigener kleiner Sohn in den nächsten Jahren lesen wird. (Winfried Stanzick; 05/2005) ____________________ Mirjam Pressler: "Wundertütentage"

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  • Rezension zu "Wundertütentage" von Mirjam Pressler

    Wundertütentage
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. July 2011 um 08:34

    Mirjam Pressler hat wieder einmal ein wunderbares Kinder- und Jugendbuch geschrieben. Ein Buch, in dem ein Junge die Identifikationsfigur ist; zart und sensibel gezeichnet, tiefgehend in seinen Gedanken und anspruchsvoll in seinen Literatur- und Weisheitszitaten. ____________________ Samuel geht in die vierte Klasse und wohnt mit seinen Eltern sowie seiner fünf Jahre älteren Schwester in einem alten Haus in der Nähe eines wunderschönen Parks. Samuel ist ein intelligenter und sensibler Junge, der gerne und viel liest, mehrere Sammlungen besitzt, darunter eine mit Käfern, und viel über sich und die Welt nachdenkt. Als die Familie bedingt durch den beruflichen Wechsel der Eltern in eine andere Stadt umzieht und dort ein Reihenhaus bezieht, ist Samuel unglücklich. Sein geliebter Park mit all den Pflanzen und Tieren, seine gewohnte Umgebung in der Schule, all das fehlt ihm, und er ist über Wochen traurig und in sich gekehrt. Als er Nicki kennen lernt, die in einem Schuppen hinter ihrem Elternhaus eine trächtige Katze versteckt hat, und dann auch die Kätzchen füttert und pflegt, entwickelt Samuel zu ihr eine wirklich tiefe Freundschaft. Eine sehr verständige und sensible Lehrerin (so eine, wie man sie sich für sein eigenes Kind wünscht, besonders wenn es ähnliche Charakterzüge hat wie Samuel) führt ihn gut in die neue Klasse ein. Seine Käfersammlung und seine weiteren Kenntnisse über die Natur verschaffen ihm den Respekt seiner Mitschüler und begründen eine neue Freundschaft, dieses Mal zu einem Jungen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die drei Kätzchen lernt Samuel Frau Ehrlicher kennen, eine alte Frau, mit der ihn eine Freundschaft ganz eigener Art verbinden wird. Als Samuel in der ersten Zeit im neuen Haus so traurig wirkt, sagt seine Schwester Pauline zu ihm, dass im Leben jeder neue Tag wie eine Wundertüte ist. Und so erlebt der Leser zusammen mit Samuel schöne Wundertütentage und begegnet auf vielen Seiten auch tiefen Wundertütenweisheiten. Mirjam Pressler lässt Samuel ein Kinderbuch, lesen, das in den 1950er- und 1960er-Jahren ein Auflagenklassiker war. Die Geschichte des elternlosen Remis aus Hector Malots Buch "Heimatlos" (siehe Buchtipp weiter unten) hilft Samuel immer wieder, seine eigene Situation zu reflektieren, denn er hat nicht nur einen Wohnungs- und Schulwechsel zu verkraften, sondern sieht sich auch mit dem möglichen Scheitern der Ehe seiner Eltern konfrontiert, weil sein Vater die berufliche Weiterentwicklung der Mutter zu torpedieren sucht. Mirjam Pressler schildert die Wirkung dieses Konflikts auf die Seele des Jungen sehr einfühlsam und mit einer wunderbaren, für ein Kinderbuch wirklich anspruchsvollen Sprache. Ein Junge, der gerne liest, der gerne in der Natur ist und viel nachdenkt, nicht viel von Fernsehen und Computerspielen hält - solche Identifikationsfiguren wünsche ich mir mehr für die Bücher, die mein eigener kleiner Sohn in den nächsten Jahren lesen wird. (Winfried Stanzick; 05/2005) ____________________ Mirjam Pressler: "Wundertütentage"

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