Mirjam Schweizer

 4.7 Sterne bei 11 Bewertungen

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Blinde Erinnerung

Blinde Erinnerung

 (11)
Erschienen am 01.09.2013

Neue Rezensionen zu Mirjam Schweizer

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SicaUees avatar

Rezension zu "Blinde Erinnerung" von Mirjam Schweizer

[Rezension] "Blinde Erinnerung" - Spannung pur!
SicaUeevor 3 Jahren

Als Carol die Einladung zu einem Klassentreffen erhält, dem ein Klassenfoto beigefügt ist, erkennt sie alle bis auf einen dunkelhaarigen Jungen, der mit einem traurigen Gesichtsausdruck hinter ihr steht. Diese Entdeckung macht ihr weiterhin bewusst, dass sie sich an ihr komplettes sechstes Schuljahr nicht mehr erinnern kann. Auf dem Treffen erfährt sie von den anderen, dass der Junge Peter heißt und ihr bester Freund war. Sie versucht alles, um herauszufinden, was damals passiert ist, dass ihr ihre Erinnerungen genommen hat, vor allem, da sie anonyme Nachrichten zugespielt bekommt, die andeuten, der Schreiber wisse, was passiert ist...

Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist Andrea, Carols ehemalige Schulfreundin, der eine alte Schuld das Leben immer schwerer macht, die sie wieder gut machen möchte...

Auf den ersten Kapiteln lernt man zunächst Carol und Andrea kennen, die ersten Andeutungen über die damaligen Geschehnisse werden gemacht und bald ist man schon so gefesselt und will unbedingt wissen, was damals passiert ist, wer und wo Peter ist, wer der anonyme Schreiber ist etc., dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Buch hat gut 450 Seiten, die ich innerhalb von 24 Stunden verschlungen habe, weil ich nichts anderes machen konnte, bis ich endlich wusste, wie alles zusammenhängt und schließlich endet.

Denn die Geschichte nimmt immer wieder Wendungen, mit denen man nicht rechnen konnte, man rätselte mit Carol mit und das Ende war kam total überraschend und unerwartet. Für mich zumindest, wobei ich, das muss ich wohl dazu sagen, kein großer Thriller-Leser bin.

Eine wirklich unglaublich spannende Geschichte, mit lauter in die Irre führenden und unerwarteten Entwicklungen, die einen in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt, ehe man alle Geheimnisse gelüftet hat. Definitiv eine Leseempfehlung von mir!

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LEXIs avatar

Rezension zu "Blinde Erinnerung" von Mirjam Schweizer

Ich weiß, weshalb du dich nicht mehr erinnern kannst!
LEXIvor 4 Jahren

Im Prolog beschreibt Mirjam Schweizer eine Szene, die sofort unheimliche Stimmung aufkommen lässt, indem sie einer mysteriösen Person das Wort erteilt, deren Identität geheimnisumwoben ist.

Sofort danach steigt sie in ihre Geschichte ein und beginnt mit der Alltagsbeschreibung eines Pastorenhaushalts, wo Mirjam Schweizer dem Leser die extrem geforderte und mit einer belastenden Schuld beladenen Pastorenfrau Andrea sowie ihren Ehemann, den gutaussehenden, lässig-lockeren Jugendpastor Lukas, vorstellt. In vielen, oftmals auch nachdenklich stimmenden Details, erzählt sie von einem Paar, das seine Aufgaben und Pflichten sehr gut koordinieren muss, um sowohl der Rolle als Ehepaar und Elternteil, wie auch der Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde, gerecht zu werden.

Die größte Aufmerksamkeit in diesem Buch wird Carol Peterson zuteil, einer 36jährigen Sozialpädagogin des Jugendamts Zürich. Die alleinstehende, gut aussehende Frau mit den dunklen, geheimnisvollen Augen und der unbändigen Lockenmähne ist zwar sehr anspruchslos und stets für andere da, in ihrem Privatleben aber auch gerne mal für sich allein. Als sie bei einem Klassentreffen plötzlich auf eine große Lücke in ihrem Gedächtnis stößt, einen dunklen Fleck in ihrer Erinnerung, und ihr kurze Zeit darauf auch noch anonyme Nachrichten zugespielt werden, beginnt sie nach Informationen zu suchen. Sie konzentriert sich dabei im Speziellen auf ihren ehemaligen Jugendfreund Peter Müller, mit dem sie als Kind eine innige Freundschaft pflegte und der ihr so vertraut war, wie ein Bruder. Doch der gutaussehende, verschlossene Junge von damals scheint wie vom Erdboden verschluckt, nicht nur Carol, sondern auch ihre ehemaligen Klassenkameraden, haben bei ihrer Suche keinen Erfolg. Die verzweifelte Carol setzt nun all ihre Hoffnungen auf ihre frühere Schulfreundin Andrea, doch all ihre Bemühungen scheinen vergebens. Bis Carol plötzlich das Gefühl hat, verfolgt zu werden…

Obgleich dieses Buch über 450 Seiten dick ist, schien es mir unmöglich, es zur Seite zu legen. Der bereits früh in die Geschichte eingebaute Spannungsbogen wurde dermaßen hoch gehalten, dass man als Leser dazu verführt ist, die Auflösung möglichst noch am selben Tag zu erfahren, sich dermaßen in den Inhalt zu vertiefen, bis auch die letzte Seite umgeblättert ist.

Mirjam Schweizer hat die Gabe, ihre Protagonisten – wie auch sämtliche Nebenfiguren – lebendig und sehr realistisch zu beschreiben. Sämtliche Figuren wirken authentisch und laden förmlich dazu ein, sich mit ihnen zu identifizieren, oder aber zu versuchen, hinter ihre Fassade zu blicken. Auch die persönlichen Entwicklungen, die besonders die Hauptfiguren durchleben, wurden sehr ausdrucksvoll dargestellt. Die geschickt gelegten Fährten führten mich einige Male in die Irre, das große Rätsel aus Carols Vergangenheit endlich aufzulösen wurde mein erklärtes Ziel.

Fazit: Ich habe die Lektüre dieses interessanten Romans einer mir bislang unbekannten Autorin sehr genossen und bedaure lediglich, dass nach einem so langen, ausgeklügelten Spannungsaufbau die Auflösung dann doch relativ rasch abgehandelt wurde. Ich vergebe dennoch die volle Bewertungszahl von fünf Sternen für dieses Buch und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Sonnenblume1988s avatar

Rezension zu "Blinde Erinnerung" von Mirjam Schweizer

Auf der Suche nach der Wahrheit
Sonnenblume1988vor 5 Jahren

„…Und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Als Carol eine Einladung zu einem Klassentreffen erhält, ist sie gespannt darauf, ihre Klassenkameraden nach 24 Jahren wiederzusehen. Doch schnell merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Sie erinnert sich weder an ihr sechstes Schuljahr, noch an ihren damaligen besten Freund Peter. Stattdessen erhält sie beim Klassentreffen und auch in den nachfolgenden Tagen anonyme Hinweise von einer Person, die zu wissen scheint, was damals passiert ist.  Carol begibt sich auf die Suche. Unterstützung erhält sie unter anderem von ihrer ehemaligen Klassenkameradin Andrea. Die Suche ist schwerer, als Carol denkt. Was ist damals mit Peter passiert und wo steckt er heute? Ist Carol möglicherweise selber in Gefahr?

So spannend, wie das Buch klingt, ist es auch. Bis zum Schluss hatte ich keinen Verdacht, welche Lösung es für das Rätzel gibt oder wer der fremde Erzähler ist, der in kurzen Kapiteln die Geschichte aus seiner Sicht beschreibt.

Carol erlebt Verwirrung und Verunsicherung über ihren Gedächtnisverlust, doch sie tastet sich mit Hilfe von kurzen Rückblenden Stück für Stück an die früheren Ereignisse heran. Gefallen hat mir dabei besonders, dass ihre Amnesie auch aus medizinisch-psychologischer Sicht kurz erläutert wurde. So wirken alle Handlungen in dem Buch sehr authentisch und lebensnah.

Carols Arbeit auf den Jugendamt und die Eheprobleme von Carols ehemaliger Klassenkameradin Andrea bilden einen schönen Rahmen um die Geschichte. Andrea ist mit einem Jugendpastor verheiratet. Durch sie spielt der Glaube an Gott immer wieder eine Rolle im Buch, der in Gesprächen sehr authentisch und unaufdringlich herüberkommt.

Insgesamt ein sehr spannender, abwechslungsreicher und schön geschriebener  Debütroman über die Suche nach Wahrheit, Vertrauen und dem Einfluss der Vergangenheit auf unser Leben.

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Gespräche aus der Community

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Sonnenblume1988s avatar
Und noch ein neuer Roman auf dem Francke-Verlag: "Blinde Erinnerung" von Miriam Schweizer:

Die 36-jährige Carol kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Sie arbeitet als Sozialpädagogin beim Jugendamt der Stadt Zürich, ist überzeugter Single und die Unabhängigkeit in Person. Doch dann gerät ihr Leben unvermittelt aus dem Gleichgewicht: Die Einladung zu einem Ehemaligentreffen macht ihr bewusst, dass sie keinerlei Erinnerung an ihr sechstes Schuljahr hat. Und die Informationen, die sie beim Klassentreffen bekommt, sind nicht gerade beruhigend. Scheinbar hat Carol auch ihren damals besten Freund Peter vollkommen aus ihrem Gedächtnis gelöscht.
Als Carol ein Zettel mit der Botschaft „Ich weiß, weshalb du dich nicht mehr erinnern kannst“ zugespielt wird, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen. Was ist mit ihr und Peter geschehen? Wurde ihnen etwas angetan? Oder hat sie selbst Schuld auf sich geladen?
Die Suche nach den Puzzlestücken ihrer Vergangenheit erweist sich als schwierig, denn Peter scheint wie vom Erdboden verschluckt und dann ist da auch noch der anonyme Zettelschreiber, der Carol nicht aus den Augen lässt ... Kann ihre frühere Schulfreundin Andrea Licht in das Dunkel bringen?

                                               


Hier findet ihr eine Leseprobe:
http://www.francke-buch.de/uploads/1376989435-275308.pdf?PHPSESSID=deaa6db541acc6b3aeafadce5833a3c8

Bitte bewerbt euch bis zum 2. Oktober  um 14 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr bereits Romane aus dem Francke-Verlag kennt.

Da es bei Leserunde immer wieder zu Problemen kommt, beachtet bitte vor der Bewerbung folgende Punkte:

1.      Ihr sollt nach dem Eintreffen das Buch gemeinsam mit den anderen Gewinnern lesen, die Abschnitte in der Leserunde kommentieren und nach dem Lesen zeitnah eine Rezension verfassen.

2.      Die Links zu der Rezension werden im Thread gepostet. Die Rezension wird auf mindestens einer weiteren Plattform (vorzugsweise die Homepage des Verlages, Amazon…) veröffentlich, der Link dazu wird ebenfalls im Thread gepostet.

3.      Die Rezension sollte weder abgeschrieben noch auf zwei Sätze beschränkt sein, sondern sich an folgenden Leitlinien orientieren: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

4.      Bitte sagt bei Problemen oder Verzögerungen ohne Aufforderung SiCollier, Arwen10 oder mir Bescheid.

Dies ist eine christliche Leserunde, d.h. ihr müsst damit rechnen. dass in dem Buch der Glaube an Gott eine Rolle spielt. 

Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.


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