Die satirische Verbindung von Kirche, Kommerz und Popkultur hat mir sehr gut gefallen. Besonders spannend ist die Götzenbildung um die Popstars, deren Fans mitunter fanatisch wirken – nicht ohne Grund trägt der Band den Titel Blasfamous.
Der Einstieg war für mich etwas sperrig, doch die Geschichte entfaltet sich langsam und gewinnt mit jedem Kapitel an Fahrt. Bald wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Wer ist hier gut, wer böse – oder gibt es so etwas in dieser Welt überhaupt? Dieses ständige Pendeln zwischen den Rollen erzeugt ein reizvolles Chaos.
Der Zeichenstil trägt unverkennbar Mirka Andolfos Handschrift: bunt, „bubblegum“-artig und zugleich voller Kontraste – mit einer ordentlichen Portion 🌶️ und Gewalt, wie man es auch schon aus Sweet Paprika, Mercy oder Unnatural kennt.










