Mirko Bonné

 3.8 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Nie mehr Nacht, Wie wir verschwinden und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mirko Bonné (©Bogenberger/autorenfotos.com)

Lebenslauf von Mirko Bonné

Mirko Bonné wurde 1965 im oberbayerischen Tegernsee geboren. 1975 zog er nach Hamburg, wo er seither lebt. Nach dem Abitur 1986 leistete er Zivildienst in einem Krankenhaus und arbeitete später als Buchhandelsgehilfe, Altenpflegehelfer und Taxifahrer. Neben Übersetzungen von u. a. Sherwood Anderson, Robert Creeley, E. E. Cummings, Emily Dickinson, John Keats, Grace Paley und William Butler Yeats veröffentlichte er Romane und Gedichtbände sowie Aufsätze und Reisejournale. Für sein Werk wurde Mirko Bonné vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Prix Relay du Roman d’Evasion (2008), dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2010) und dem Rainer-Malkowski-Preis (2014).

Alle Bücher von Mirko Bonné

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Buchformat:
Cover des Buches Nie mehr Nacht (ISBN: 9783596030576)

Nie mehr Nacht

 (28)
Erschienen am 22.01.2015
Cover des Buches Wie wir verschwinden (ISBN: 9783596187645)

Wie wir verschwinden

 (25)
Erschienen am 11.02.2011
Cover des Buches Lichter als der Tag (ISBN: 9783895614088)

Lichter als der Tag

 (15)
Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Der eiskalte Himmel (ISBN: 9783596030569)

Der eiskalte Himmel

 (13)
Erschienen am 21.05.2015
Cover des Buches Die Widerspenstigkeit (ISBN: 9783792002513)

Die Widerspenstigkeit

 (1)
Erschienen am 16.08.2017
Cover des Buches Traklpark (ISBN: 9783895614057)

Traklpark

 (1)
Erschienen am 08.08.2012
Cover des Buches Der Eichelhäher - Literatur-Quickie (ISBN: 9783955201708)

Der Eichelhäher - Literatur-Quickie

 (1)
Erschienen am 14.02.2013
Cover des Buches Die Republik der Silberfische (ISBN: 9783895614026)

Die Republik der Silberfische

 (1)
Erschienen am 18.08.2008

Neue Rezensionen zu Mirko Bonné

Neu

Rezension zu "Lichter als der Tag" von Mirko Bonné

Eine wundervolle Sprache für eine weniger beeindruckende Geschichte
Xirxevor einem Jahr

Raimund Merz, um die 50, Familienvater, Ehemann und lustloser Angestellter einer Wochenzeitung, sieht eines Tages überraschend von Weitem seine Jugendliebe Inger. Dies löst Ereignisse mit ungeahnten Konsequenzen aus, die Raimunds Leben vollständig auf den Kopf stellen. Nichts scheint mehr Bestand zu haben und nach einem intensiven Abtauchen in die Vergangenheit fasst er einen radikalen Entschluss.
Was mich an diesem Buch wirklich begeistert hat, ist die wunderbare Sprache des Autors. Ja, stellenweise klingt sie etwas gestelzt und bemüht, doch das ist nicht allzu häufig wie ich finde. Meist fand ich seinen Stil herrlich poetisch und die Bilder, die er heraufbeschwört, sehr aussagekräftig (zum Beispiel "... war er überzeugter gewesen, dass was er aus den Flaschen so lange weltvergessen in sich hineingoss, bis es wieder aus ihm herausfloss, gar nicht Wein war, sondern in Wahrheit Tränen."). Wenn jetzt noch die Geschichte gestimmt hätte, wäre dies ein grandioses Buch.
Aber mich haben fast alle der Mitwirkenden schlicht genervt. Dass Menschen eine falsche Entscheidung treffen und in dieser aus den unterschiedlichsten Gründen verharren - keine Frage, das ist garantiert keine Seltenheit. Aber was hier an den unterschiedlichsten Personen dargestellt wird, ist doch wirklich kaum glaubwürdig. Praktisch heiraten Alle in vollem Bewusstsein den falschen Menschen, den sie entweder nicht lieben oder genau wissen, dass er jemand andern sein Herz geschenkt hat. Der Protagonist harrt über Jahrzehnte in endloser Lethargie aus und ergeht sich in Selbstmitleid, seine Ehefrau holt sich ihre Befriedigung in der Karriere und züchtet ihre Wut; die wahre Liebe des 'Helden' ist traumatisiert und weiß deshalb nicht so recht, was sie will; und deren Ehemann muss das haben was er will, damit es kein Anderer bekommt. Wunderbar - und dann macht man noch einen auf Friede Freude Eierkuchen und gute Freundschaft. Was für ein Blödsinn! Aber immerhin alles in einer wirklich schönen Sprache.
Tja, damit ist es ein bisschen besser als der Durchschnitt (guter Stil ist nicht so häufig wie eine gute Geschichte, finde ich ;-)), aber nicht wirklich des Lesens wert.

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Rezension zu "Lichter als der Tag" von Mirko Bonné

Traurig
Printyvor 2 Jahren

Die Personen sind gut und glaubwürdig dargestellt. Wie ist das mit der heimlichen Liebe die immer heimlich bleibt? Trotz Nähe und Gemeinsamkeiten. Ist die eigentliche Ehe gar keine Liebeshochzeit gewesen, sondern nur eine Trotzreaktion? Ist die erste Liebe auch dann die größte, wenn man eigentlich nicht richtig zusammen war. Ein tolles gefühlvolles Buch. Viele Fragen des Lebens werden gestellt ohne das sie beantwortet werden müssen.


PRINTY, LESTER, LEGASTIKER, BUCHLER

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Rezension zu "Lichter als der Tag" von Mirko Bonné

Das Durchhalten in der Mitte des Buches wurde belohnt
YaseminNoelvor 3 Jahren

Ich bin mit den Büchern, die auf den jeweiligen Listen für den Deutschen Buchpreis standen mit den Jahren vorsichtig geworden. Oft habe ich bei den Büchern das Gefühl gehabt nicht intelligent genug zu sein dem Autor und seinen Gedankengängen folgen zu können.
Bei Mirko Bonné war es von Anfang an anders. Stillistisch fein geschrieben, las es sich unerwartet gut. Leider zog sich die Geschichte in der Mitte sehr und ich muste mich zwingen weiterzulesen. War die Mitte aber überschritten, wurde es in zunehmendem Maße ein großartiges Buch. Und am Ende konnte ich die Nominierung 2017 für die Longlist nachvollziehen.

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Zusätzliche Informationen

Mirko Bonné wurde am 09. Juni 1965 in Tegernsee (Deutschland) geboren.

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von 6 Lesern aktuell gelesen

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