Mirko Bonné Der eiskalte Himmel

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Inhaltsangabe zu „Der eiskalte Himmel“ von Mirko Bonné

Aus der Welt gefallen. August 1914. Während über Europa der "große Krieg" aufzieht, beginnt Sir Ernest Shackleton eine gewagte Expedition. Als Erster will er den antarktischen Kontinent zu Fuß durchqueren. Mit an Bord seines Schiffes: 69 Schlittenhunde, ein Grammophon, ein Fahrrad und der 17jährige blinde Passagier Merce Blackboro. Über das subantarktische Südgeorgien geht die Fahrt ins Eis. Doch der antarktische Sommer ist kurz, die Durchfahrt bleibt verschlossen, und die Mannschaft wird über Monate vom Packeis eingeschlossen Der eiskalte Himmel ist ein moderner Abenteuerroman und eine poetische Odyssee durch die endlosen Weiten des Südpolarmeers.

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    Der eiskalte Himmel

    Heinrich_Stefan_Noelke

    14. November 2013 um 12:29

    Ich kenne Shackletons Geschichte in mehreren Versionen, doch dies ist mit Abstand die beste, spannendste und ergreifendste von allen. Auch die glaubhafteste. All das könnten die Maenner so erlebt haben. Man ist ganz dicht bei ihnen. Der fiktive Zugang ist absolut gelungen. Mirko Bonné muss unendlich viel recherchiert haben. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

  • Rezension zu "Der eiskalte Himmel" von Mirko Bonné

    Der eiskalte Himmel

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 21:52

    Auch ein Zufallsfund im Buchladen. Bonné hat sich zur Aufgabe gemacht historische Ereignisse aus einer neuen unbekannten Erzählersicht darzustellen. Hier fährt ein Blinder Passagier bei der Shakelton Expedition mit. Gute Ergänzung zur u.a. Endurance Doku.

  • Rezension zu "Der eiskalte Himmel" von Mirko Bonné

    Der eiskalte Himmel

    MichaelSterzik

    28. May 2009 um 19:33

    Es gab eine Vielzahl von Expeditionen in die Antarktis. Das Ewige Eis wurde von vielen Abenteuern und Entdeckern die nach Ruhm strebten unterschätzt, viele fanden den Tod oder blieben verschollen. Plötzliche Witterungsänderungen, Schneestürme, Mangel an Nahrung und die großen Entfernungen, die zurückzulegen sind, forderten zahlreiche Opfer. Neben Roald Amundsen und Robert Falcon Scott gibt es noch Ernest Henry Shackelton die als Polarforscher in die Geschichte eingegangen sind. Noch heute, auch im 21 Jahrhundert ist die Polarforschung noch lange nicht abgeschlossen. Zwar verfügen die Wissenschaftler und Forscher inzwischen über eine ganze andere Ausrüstung als ihre Vorgänger bei diesen Expeditionen, doch die Wetterbedingungen und die Gefahren sind dennoch nicht zu unterschätzen. Die Polargebiete (Arktis und Antarktis) bergen noch viele Geheimnisse, nicht nur an Bodenschätze, sondern auch den Einfluss auf das Wetter usw. "Der eiskalte Himmel" von dem deutschen Autor Mirko Bonnè ist sein dritter Roman den man im Genre Historisch finden kann. In diesem Roman beschreibt der Autor detailliert und akribisch die Shackleton-Expedition in die Antarktis im Jahre 1914. Das Ziel von Ernest Henry Shackleton war es, den antarktischen Kontinent zu Fuß zu durchqueren. Ein ziemliches wahnsinniges und überflüssiges Wagnis des Briten, da dieses schon längst von dem Norweger Amundsen gewagt worden ist. Der Autor Mirko Bonnè erzählt das Drama aus der Perspektive des 17jährigen Merce Blackboro der sich bei dieser Historischen Expedition als "Blinder" Passagier beteiligt hat. Schnell wurde dieser allerdings zum Maskottchen am Bord der Endurance, -Story- Drei Tage bevor die Briten 1914 den Deutschen den Krieg erklären und der erste Weltkrieg beginnt, startet der britische Polarforscher Ernest Henry Shackleton eine Expedition in das Ewige Eis. Mit seiner 27 köpfigen Besatzung und einen "Blinden" Passagier bricht er im August mit seinem Schiff der Endurance auf. Als sie den 17 jährigen Merce Blackboro aus New Port finden, ist es zu spät umzukehren, so fährt dieser als Küchenjunge angeheuert mit. In den Antarktischen Gewässern durch Eis, Schnee und unmenschlicher Kälte steuert die Endurance mit ihrer entschlossenen Besatzung den südgeorgischen Walfangort Grytviken an. Der Leiter dieser Walfangstation rät aufgrund des vielen Packeises von einer Weiterfahrt ab. Auch der Pastor bekniet das Expeditionsteam Gott nicht herauszufordern und die Unternehmung abzubrechen. Am 5. Dezember 1914 hingegen allen Warnungen und Ahnungen verlässt die Endurance den Walfangort in Richtung der Südsandwichinseln. Schnell umgibt das Schiff eine unendliche scheinende Eisdecke. Es ist still am Bord, still auf der See…nur Meterhohe Eisberge und Eisfelder bewegen sich knirschend um das Expeditionsschiff. Eine dunkle Kälte umgibt die Männer und besonders spüren sie diese mit dem Einbruch der Nacht wenn die sogenannte Rattenwache stattfindet die von Mitternacht bis zum frühen Morgen geht. Am ersten Weihnachtstag sind sie noch weit von ihren gewünschten Zielpunkt entfernt und sie wissen das es bis Ende Januar schwer werden wird. Als sie Coatsland erreichen sind sie umringt, fast schon eingeschlossen von steilen Eisküsten, ein Schneesturm bricht über sie herein und sie suchen Schutz einer Bucht und werden vom Packeis eingeschlossen. Die Strömung treibt die Endurance noch weiter von der Küste weg, so dass sie schließlich am 25. Februar 1915 eingeschlossen sind. Monate der Einsamkeit stehen der Expedition bevor. Der Antarktische Winter hat vorerst gesiegt und die Unternehmung kann als gescheitert gewertet werden. Die Besatzung ist nun auf sich alleine gestellt und wird eisige Temperaturen, die Dunkelheit der Polarnacht und der endlosen Langweile auf eine schwere Probe gestellt. Die Stimmung der Mannschaft sinkt und als die mitgebrachten Schlittenhunde verenden liegen alle Nerven bloß. Das Schiff, die Endurance eingeschlossen vom Eis wird zerstört, doch die Männer retten sich auf die drei Beibotte und einer Eisscholle. In ihrem Lager aus Eis verharren sie und müssen zusehen wie die Endurance mit dem zurückkehrenden Sommer sinkt. Geschockt und Fassungslos versinkt die Hoffnung auf Rettung in den Fluten des Eismeeres. Mit ihren kleinen Beibooten gelingt es ihnen dennoch der Gefahr vorerst zu entfliehen und landen im April 1915 auf einer von Sturmwinden überzogenen Insel. Doch sie wissen, dass ihr Proviant sich dem Ende neigt und das sie noch einen antarktischen Winter keinesfalls überleben können. Ernest Henry Shackleton trifft eine konsequente Entscheidung. Zusammen mit fünf seiner Männer bricht er auf um Hilfe zu holen. Ziel ist die schon besuchte Walfangstation Grytviken…. -Kritik und Fazit - Der Autor Mirko Bonnè beschreibt in "Der eiskalte Himmel" das Drama dieser Expedition und benutzt den blinden Passagier als Erzähler. Der Roman ist ein klassischer historischer Abenteuerroman und weißt viele Ähnlichkeiten im Stile eines Jack London auf. Mirko Bonnè schafft es sprachlich gesehen die britische, doch sehr kultivierte Umgangssprache die unter der Mannschaft gesprochen wird einzufangen. Trotz aller dramatischen Situationen kommen diese ernst aber humoristisch daher. Ob dies nun als authentisch bewertbar ist, kann ich nicht sagen. In den Beschreibungen erkennt man schnell den Lyriker der in Mirko Bonnè schlummert. Persönlich empfand ich den Roman als zu schwerfällig, vielleicht auch aufgrund der oben genannten Sprache die der Autor verwendet hat. Die Dramaturgie wurde zwar beschrieben, aber die Hoffnungslosigkeit und die Ängste der Mannschaft wurden mir zu wenig beschrieben. Vielleicht liegt das auch daran das die Geschichte aus der Sicht eines 17 jährigen Jungen beschrieben ist? Der Leser benötigt schon recht viel Geduld und Ruhe, aber er findet diese auch in der Geschichte die manchmal belanglos dahin plätschert. Die ganze Erzählung findet sich einen viel zu humoristischen Grundton wieder. Der Autor erzählt zwar faszinierend und mit viel Fantasie über die endlosen Weiten der arktischen Wildnis und man förmlich die klirrenden Stimmung dieser für uns fremden und trostlosen Welt empfinden, doch bleibt diese untern Strich nur eine Illusion. Denn in so einen Drama in dem es um Leben und Tod geht, hat Humor für meine Begriffe nicht viel zu suchen. - Autor - Mirko Bonné (* 1965 im oberbayerischen Tegernsee) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller. Nach dem Abitur 1986 jobbte Mirko Bonné unter anderem als Taxifahrer und Altenpflegehelfer. Seit 1994 ist er als Autor, Feuilleton-Publizist und Übersetzer tätig. Mirko Bonné lebt in Hamburg. Er ist Mitglied des Internationalen P.E.N.-Clubs. Gegenstände des Alltagslebens werden insbesondere in seinen Lyrikbänden in eine "sinnliche Schwebe" (Literaturwissenschaftlerin Maike Albarth) gehoben. Geschärft hat Mirko Bonné seine Wahrnehmung in der Übersetzung englischsprachiger Lyriker wie Keats, Cummings und Yeats sowie französischsprachigen wie den rumänisch-jüdischen Surrealisten Ghérasim Luca. Neben drei eigenen Romanen hat er ein Hörspiel Roberta von Ampel (1992) verfasst. In der FAZ und anderen Zeitungen veröffentlichte er Gedichte, Essays und Artikel Produktinformation Broschiert: 432 Seiten Verlag: Heyne TB (1. November 2007) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453811682 ISBN-13: 978-3453811683 Danke fürs Lesen und Kommentieren Michael Sterzik

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