Nie mehr Nacht

von Mirko Bonné 
3,7 Sterne bei27 Bewertungen
Nie mehr Nacht
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (16):
BluevanMeers avatar

Konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Leicht und gleichzeitig tiefgründig. Super!

Kritisch (5):
schokoloko29s avatar

Starker Anfang, langatmiger Mittelteil und unbefriedigendes Ende.

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Inhaltsangabe zu "Nie mehr Nacht"

Markus Lee reist in die Normandie, um alte Brücken zu zeichnen, die bei der Landung der Alliierten im Sommer 1944 eine entscheidende Rolle spielten. Begleitet wird er von seinem Neffen Jesse, dessen bester Freund mit seiner Familie ein abgeschiedenes Strandhotel an der französischen Küste hütet. In der entrückten Atmosphäre des Hotels entwickelt sich der geplante Aufenthalt zu einer Lebenskrise und Auszeit, die nicht nur für Markus Lee zum Wendepunkt wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596030576
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.01.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    PaulTemples avatar
    PaulTemplevor 2 Jahren
    How to disappear completely

    Der Protagonist - Kunststudium abgebrochen, seitdem künstlerische Arbeiten für Zeitschriften - lebt sein Leben, mehr bedrückt als glücklich, mehr fremdbestimmt als selbstständig, mehr am Tag als in der Nacht. Ursache hierfür ist seine Schwester Ira, die unter Depressionen litt und schließlich in der Garage ihr Leben unter Auspuffgasen beendete. Unter schweren Gedanken reist der Protagonist schließlich in die Normandie, um Zeichnungen von historischen Brücken des D-Days anzufertigen. Nach und nach legt er sein bisheriges, trauriges Leben ab, wirft Ausweise und persönliche Gegenstände weg und versucht sich im Nichts zu verlieren, um dem übermächtigen Schatten seiner Schwester zu entkommen.


    Schreibtechnisch angenehm lesbar, schildert der Autor die allmähliche Befreiung des Protagonisten kurzweilig und sehr unterhaltsam. Dies täuscht leider nicht über eine gewisse Handlungsarmut hinweg, welche das Buch für mich nur eingeschränkt empfehlenswert macht.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 3 Jahren
    Vom Loslassen und Verschwinden

    Taschenbuch: 368 Seiten
    Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (22. Januar 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3596030576
    Preis: 10,99 €

    Vom Loslassen und Verschwinden

    Inhalt:
    Markus Lee ist Zeichner. Er soll für eine Zeitschrift vier Brücken in der Normandie zeichnen, die 1944 wichtig für die Aliierten waren. Zur selben Zeit will auch Jesse, Markus’ fünfzehnjähriger Neffe, in die Normandie, weil die Familie seines besten Freundes dort Urlaub macht. Markus’ Schwester, Jesses Mutter Ira, hat sich wenige Monate zuvor das Leben genommen. Markus nutzt die Gelegenheit, eine Beziehung zu Jesse, mit dem er bisher nicht viel zu tun hatte, aufzubauen. Doch der Schmerz über den Verlust seiner geliebten Schwester scheint Markus zu übermannen.

    Meine Meinung:
    „Nie mehr Nacht“ ist ein leises Buch, das eine enorme Melancholie verströmt. Es besticht durch eine schöne Sprache, die zuweilen leicht poetisch wirkt, dann wieder eher nüchtern, wodurch Mirko Bonné so viel ausdrückt. Die bedrückende Stimmung könnte einen als Leser herunterziehen, wenn da nicht dieser unterschwellige, ganz sachte Humor wäre. Obwohl der 47-jährige Markus in der Ich-Form erzählt, betrachtet man das Geschehen doch relativ distanziert. Und man kann ob der hanebüchenen Verhaltensweisen von Markus oft nur schmunzeln und den Kopf schütteln.

    Es ist erschreckend, wie Markus sich entwickelt. Der Verlust der Schwester macht ihm mehr zu schaffen als jedem anderen Mitglied seiner Familie. Die beiden hatten eine besonders enge Verbindung. Fast unmerklich begibt Markus sich immer näher an den Abgrund. Er lässt nach und nach alles los, seine Besitztümer, seine Ziele … Er will verschwinden, genauso wie Ira für ihn verschwunden ist. Menschen, die ihm helfen wollen, stößt er zurück und lässt sie nicht an sich heran.

    Dieser Roman ist nicht besonders actionreich, und auch große Überraschungen braucht man nicht zu erwarten. Aber die Handlung wird stetig fortgeführt, eins kommt zum anderen, alles wirkt in sich logisch. Der Tod ist allgegenwärtig, nicht nur Iras Tod, sondern durch die zu zeichnenden Brücken auch der Tod vieler Soldaten während des Zweiten Weltkriegs. Immer wieder kommt Bonné darauf zurück. Hier gab es für meinen Geschmack aber zu viele Wiederholungen.

    Fazit:
    „Nie mehr Nacht“ ist anspruchsvoller Roman, der viel Raum zum Nachdenken gibt. Er ist in einer schönen Sprache verfasst, die gehoben ist, sich aber trotzdem leicht lesen lässt. Ich kann dem Urteil der Jury des Deutschen Buchpreises 2013 nur zustimmen: „Der Glücksfall eines schwebend leichten Romans von großer Tiefe.“

    ★★★★☆

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Starker Anfang, langatmiger Mittelteil und unbefriedigendes Ende.
    Muss man nicht lesen

    Aufgrund einer Leseprobe von der Longlist des deutschen Buchpreises, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Der Anfang war einfach toll, doch nach hundert Seiten fragte ich mich, was der Autor mir mit dem Verlauf der Geschichte sagen möchte. Leider war das Ende auch nicht gut und ich war wirklich froh, als ich das Buch durch hatte.

    Fazit:
    Keine Leseempfehlung!!

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    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Begeisternde Sprache! Bitte mehr davon!
    ein Mann verliert sich, indem er seine Ängste verliert

    Markus leidet serh unter dem Tod seiner Schwester Ira. Sie scheinen sich unheimlich nah gewesen zu sein. Sie teilten viel, so auch ihre Ängste. Vor allem die vor der Nacht.
    In der Geschichte wird die Beziehung der beiden und der Tod von Ira nach und nach erhellt. Aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Über alles bleibt ein dünner Schleier. So ganz kommt man nicht dahinter. Und das, obwohl das Buch aus Markus Perspektive geschrieben wurde.
    Das einzige was von Ira blieb ist eignetlich ihr Sohn Jesse. Vater unbekannt, die Großeltern kümmern sich jetzt um den 16jährigen. Er möchte gerne in den Hersbtferien eine Woche zu seinem besten Freund Niels. Dieser bewohnt ein altes Hotel mit seiner Familie an der Küste der Normandie.
    Als Markus den Auftrag bekommt dort ein paar Brücken zu zeichnen, fahren sie gemeinsam los und lernen sich besser kennen.
    Die Brücken haben bei der Landung der Alliierten 1944 alle eine besondere Rolle gespielt. Die Zeit damals und dieser Herbst werden miteinander verwoben.
    Mit Markus geht eine seltsame Entwicklung vor. Er macht eine schwere Lebenskrise durch.
    Der Plot ist mir nicht immer ganz klar, was aber gar nichts macht, sondern gut zum zeitweise regelrecht verwirrten Hauptakteur passt. Es ist interessant ihm dabei zuzusehen, wie er sich immer mehr aufgibt und spannend, ob er sich nochmal hochkämpfen kann.
    Die Sprache ist grandios. Ich weiss gar nicht, warum ich dieses Buch so lange auf dem SUB hatte. es war zu Recht vor ein paar Jahren auf der Shortlist des deutschen Buchpreises und ich werde nach weiteren Büchern dieses Autors Ausschau halten!

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    minoris avatar
    minorivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ernste Geschichte, wunderbar leicht und flüssig erzählt - Leseempfehlung für alle!
    Sehr schöne Erzählung

    Markus Lee hatte eine sehr enge Beziehung zu seiner Schwester. Ja, genau hatte, denn Ira hat Selbstmord begannen und Markus muss nun ohne sie weiterleben.Von Beruf Zeichner erhält er den Auftrag, in der Normandie Brücken zu zeichnen, die im 2. Weltkrieg eine Bedeutung hatten. Er nimmt seinen 15jährigen Neffen mit auf die Reise. Beide haben den Tod ihrer Mutter bzw. ihrer Schwester noch nicht verarbeitet und leiden. So schwebt Ira als Geist durch die Geschichte und begleitet die beiden auf deren Reise durch Frankreich.

    Mirko Bonné ist mit diesem Buch wahrlich ein Meisterwerk gelungen, das mich von der ersten Seite an fesselte. Die Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen verwebt sich genial mit der Tragödie des 2. Weltkrieges; Handlung und Erinnerung gehen miteinander einher und faszinierten mich als Leserin ein aufs andere Mal.

    Mal melancholisch, mal sehr feinfühlig dann wieder sehr eindringlich erzählt Bonné, die Lebensgeschichte einer toten Frau, die eine große Leere zurückließ im Leben ihrer Angehörigen.

    Insgesamt sehr lesenswert, wenn auch nicht perfekt, so doch sehr eindringlich und nachdenklich stimmend.

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 4 Jahren
    Doch keine Brücken

    Markus Lee hat seine Schwester durch Suizid verloren, seine Eltern sind nun wegen seines Neffens in dessen Haus gezogen. Markus' Freund Kevin arbeitet bei einem Kunstmagazin und bittet Markus darum Brücken in der Normandie zu zeichnen, die 1944 von den Alliierten beschossen wurden.
    Gemeinsam mit seinem Neffen Jesse macht er sich auf den Weg. Jesse will seinen Freund Nils besuchen, der in einem Ort in der Normandie mit seinen Eltern ein altes Hotel hütet. Als beide dort ankommen, entwickelt sich der Ausflug allerdings ganz anders als erwartet.
    Und nicht so, wie ich es mir dachte oder gewünscht hätte. Ich hatte mich darauf gefreut, dass Markus beim zeichnen der Brücken vielleicht ein wenig mehr mit dem Tod seiner Schwester klar kommt, doch er entscheidet sich einfach gegen das Zeichnen. Und dann gibts noch ein überraschendes, unschönes Geheimnis...

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    Buecherschmauss avatar
    Buecherschmausvor 4 Jahren
    Auflösung


    Markus Lee ist mit seinem pubertierenden Neffen im Auto unterwegs in die Normandie. Mit dabei ist die große Trauer der beiden über den Selbstmord von Ira, Schwester und Mutter der beiden. Markus Lee hat als Zeichner den Auftrag, im Zweiten Weltkrieg umkämpfte Brücken auf Papier zu bringen und soll auf dem Weg Jesse bei Freunden, die ein ramponiertes Hotel über die Wintersaison einhüten absetzen. Dieser erste Teil ist eine Roadnovel, in der sich Markus und Jesse auf engstem Raum einander und ihrer Trauer annähern müssen. Mit dabei sind zwei weitere Lees, nämlich Heinrich Lee aus Gottfried Kellers berühmten Roman "Der grüne Heinrich" und die Kriegserinnerungen eines McCoy Lees. Daneben Cds von Nirvana und vor allem der Band Joy Division, deren düsterer Song "She´s lost control" eine Rolle spielt. Überhaupt ist der Roman voller Bezüge auf literarische, musikalische und künstlerische Werke, so z.B. Alfred Sisleys "Überschwemmung in Port-Marly". Im Hotel "L´Angleterre" angekommen, verbringen die beiden eine Woche mit der herzlichen Familie von Jesses Freund. Doch Markus versinkt immer mehr in seiner Trauer, kommt sich und seinem Zeichenauftrag auch mit zunehmender Beschäftigung mit den Kriegsereignissen mehr und mehr abhanden. Die Selbstauflösung ist nun sein Ziel, sukzessive trennt er sich von all seinem Hab und Gut, schließlich auch von Auto und Ausweispapieren. Nach der Abreise von Jesse und der befreundeten Familie verkriecht er sich im alten Hotel, kappt die Telefonleitung. Einzige Verbindung zur Außenwelt stellt die Sekretärin eines Gebrauchtwagenhändlers und eine Französin, die auf verblüffende Weise seiner verstorbenen Schwester ähnelt dar. Sehr elegisch, leise, gleichzeitig aber auch mit subtiler Spannung beschreibt Mirko Bommé diese Selbstaufgabe, diese Chronik einer Trauer. Von der Bewegung der Roadnovel zum lebhaft-herzlichen Aufenthalt mit der Familie und schließlich der völligen Verlassenheit und Ödnis führt der Roman auch zu einem Familiengeheimnis, das bereits ganz zu Beginn angedeutet, aber lange in der Schwebe gehalten wird: der inzestuösen Beziehung zwischen den Geschwistern. Zum Glück bewahrt der Autor aber immer Restgeheimnisse, die das zu Eindeutige meiden. Er verknüpft zudem diese private Tragödie mit der Tragödie der Hunderttausenden, die bei der Landung der Alliierten 1944 ihr Leben verloren. Eine Szene auf einem der riesigen Soldatenfriedhöfe dort hat mich sehr angerührt.
    Markus Lees Geschichte erhält ein Happy-End, das allzu süßlich hätte werden können, wenn er nicht eine wunderbare Schluss-Idylle gefunden hätte. In der Hamburger Kunsthalle treffen sich noch einmal alle Protagonisten vor Alfred Sisleys wunderbarem Bild. "Überall Wasser. Was lag darunter? Weil so vieles versunken war, schien alles andere ans Licht gebracht und voller Wunder. Alles so, als würde es nie mehr Nacht."

    Kommentare: 1
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    TinaGers avatar
    TinaGervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Das Portrait eines Gestrauchelten. Verdrängung und Familiengeschichte. Ein reicher Roman in leisen Tönen. Unbedingte Leseempfehlung!
    Der freie Fall

    Markus fährt nach Frankreich um Brücken zu zeichnen. Er soll sie freilegen von den Schichten der Zeit und nach ihrer wahren Natur forschen. Dabei hat er selbst längst den Halt verloren. Seit dem Freitod seiner Schwester Ira befindet sich Markus im freien Fall. Er selbst ist es, der nach einer Brücke zurück ins Leben sucht, doch bevor er sie finden kann, muss er sich von allem Ballast befreien. Auch von seinem Auftrag, die Brücken zu zeichnen, die ihm den Weg zurück ins Leben nicht weisen wollen. Er muss seinen eigenen Weg finden und er muss seine Schwester Ira ziehen lassen, die in seinem Herzen weiter lebt. 

    Bonné erzählt mit seiner Geschwistergeschichte den Versuch eines Neuanfangs aus den tiefen Verstrickungen einer Familiengeschichte, die seinem Protagonisten nach Jahren der Verdrängung die Luft zum Leben abzuschnüren versucht. In wunderbar leisen Tönen gelingt ein aufreizendes Portrait eines Gestrauchelten. Gelingt Markus das Wunderwerk des Palimpsests oder ist er doch nur einem Trugschluss erlegen? Ein herrlich kurzweiliger Roman, der sich nach der Lektüre grandios fort spinnen lässt. Unbedingte Leseempfehlung von mir.

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    *Arienette*s avatar
    *Arienette*vor 5 Jahren
    Mirko Bonné - Nie mehr Nacht

    Markus Lee wird beauftragt, Brücken, die bei der Landung der Allierten im Sommer 1944 eine wichtige Rolle spielten, für ein Projekt zu zeichnen und fährt dafür in die Normandie. Mit ihm fährt sein Neffe Jesse, der Sohn seiner verstorbenen Schwester Ira. Mit Ira verband Markus eine enge und recht ungewöhnliche Beziehung. Auf Markus und auf Jesse lastet der Suizid von Ira, die sich in der Garage ihres Hauses mit Autoabgasen das Leben nahm. Jesse will seinen Freund in der Normandie besuchen, der mit seiner Familie das alte, verlassene Strandhotel "L'Angleterre" hütet.
    Je mehr sich Markus mit der historischen Vergangenheit beschäftigt, umso unmöglicher wird es ihm, die Brücken zu zeichnen. Er bleibt länger als die geplante Woche an der Atlantikküste, trennt sich von seiner Habe und verfällt selbst in Depressionen. Auf einem Photo, welches in einem Geschäft hängt, meint er Ira wiederzuerkennen und macht sich auf die Suche.
    Am Ende des Romans wird das Familiengeheimnis gelüftet, welches unterschwellig schon während des Romans angedeutet wird.
    In einer teilweise eher nüchternen Sprache erzählt Mirko Bonné von Schuld und Verdrängung.
    Insgesamt hat der melancholische, anspielungsreiche Roman mir gut gefallen, dennoch gibt es einen Kritikpunkt:
    Der Roman kam mir ein wenig "überfrachtet" vor. Viele Anspielungen werden zu oft erwähnt, wie z.B. Markus' Lieblingsbuch "Der grüne Heinrich" von Gottfried Keller.
    (Auch hier im übrigen eine Anspielung: Markus Nachname ist der Gleiche wie der Nachname von Kellers Protagonist Heinrich Lee.)
    "Nie mehr Nacht" wurde für den Deutschen Buchpreis 2013 nominiert.

    4,5 Sternchen

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    BluevanMeers avatar
    BluevanMeervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Leicht und gleichzeitig tiefgründig. Super!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    sarah_elises avatar
    Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen.

    Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben. 

    Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis?

    • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)

    • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013) 

    • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013) 

    • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013) 

    • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013) 

    • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013) 

    • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013) 

    • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013) 

    • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013) 

    • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013) 

    • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013) 

    • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013) 

    • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013) 

    • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013) 

    • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013) 

    • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013) 

    • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013) 

    • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013) 

    • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013) 

    • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

    Zum Thema

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