Mirko Kussin

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von ZweiSichten, Hundert Dinge und weiteren Büchern.

Neue Bücher

ZweiSichten

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Neu erschienen am 27.08.2018 als Hardcover bei adeo Verlag.

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ZweiSichten

ZweiSichten

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Erschienen am 27.08.2018
Hundert Dinge.

Hundert Dinge.

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Erschienen am 10.11.2017
Hundert Dinge

Hundert Dinge

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Erschienen am 16.02.2012

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Rezension zu "ZweiSichten" von Mirko Kussin

Ein sehr schönes Buch
peedeevor 2 Monaten

Was haben der freischaffende Redakteur Mirko Kussin, geb. 1974, und die dominikanische Ordensschwester Ursula Hertewich, geb. 1975, gemeinsam? Nichts? Viel? Oder doch mehr, als man zuerst annimmt? Das ungewöhnliche Autorenduo schreibt unabhängig voneinander ihre Sicht zu Themen, die uns alle bewegen, wie z.B. Glück, Luxus, Angst, Wut, Liebe. Eine Sicht – ZweiSichten?

Erster Eindruck: Das sympathische Autorenduo lächelnd nebeneinandersitzend; schwarz und weiss – sind ihre Ansichten so gegensätzlich wie diese beiden Farben? Oder werden Sie sich bei grau treffen? Ich bin gespannt; das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut.

Wenn man in Schubladen denkt – was leider in meinem Alltag häufiger vorkommt, als mir lieb ist –, könnte man leicht sagen, dass Mirko der Rebell, der Unangepasste, der Kritische ist und Schwester Ursula die Brave, die Angepasste und Genügsame ist. Doch ich kenne diese beiden Menschen nicht persönlich, komme ihnen aber durch dieses Buch ein wenig näher und stelle selbstverständlich fest, dass die obgenannten Adjektive so nicht zutreffen. Jede/r von uns ist mal Rebell, mal kritisch, mal genügsam, aber eben nicht immer. Ich bin im gleichen Alter, wie die beiden Autoren und daher war es für mich noch interessanter, wie andere aus meiner Generation die unterschiedlichen Dinge sehen.

Es ist sehr gut spürbar, welche Wertschätzung die beiden Autoren dem Gegenüber entgegenbringen – das hat mir sehr gefallen.
Mirko über Schwester Ursula: „Die Perspektive der Ordensschwester ist immer eine echte Bereicherung. Und Ursula steht mitten im Leben.“ […] „Sie brennt für ihren Glauben. Dieses Feuer strahlt hinaus in die Welt und erreicht selbst Amateurchristen wie mich.“
Schwester Ursula über Mirko: „Ein cooler Typ, mit dem würde ich gerne mal über Gott und die Welt plaudern.“ […] „Ich habe Mirko in den vergangenen Jahren als stillen, nachdenklichen, liebevollen, im wahrsten Sinne des Wortes tiefsinnigen Menschen erlebt, der sehr sorgfältig zuhören kann.“

Hier ein paar Bemerkungen zu einigen Themen:
- Eitelkeit: Mirko stellt fest, dass er wohl eitler ist, als er es selbst gedacht hätte. Und Schwester Ursula meint, dass eine Ordensschwester auch eitel ist – egal, ob sie es nun darf oder nicht. Sie hat z.B. noch nicht so ganz mit ihren frühzeitig ergrauten Schläfen Frieden geschlossen…
- Work-Life-Balance: Eigentlich wissen wir ja alle, was zu tun wäre, um ein ausgewogenes Leben zu führen – es ist ja auch mit vielen positiven Vorsätzen gepflastert. Doch im Alltag sieht es eben ein bisschen anders auch. So auch bei Mirko. Sehr sympathisch.
- Krisen: Mirko verbringt gerne Zeit im Kloster Arenberg, da die Schwestern ihm Urvertrauen in ein gutes Leben effektiv vorleben.
- Gott: „An ihn zu glauben ist Menschwerdung. Seine Ferne ist ein schmerzhaftes Geschenk.“ (Mirko). Schwester Ursula gibt zu, dass sie bis heute keine klare Ansage ihres Chefs bekommen hat, ob ihre Wahl der Lebensform richtig war: „Klare Ansagen scheinen nicht sein Ding zu sein.“

Das Buch ist sehr persönlich, mit vielen nachdenklich machenden Passagen, aber auch humorvollen Stellen. Wie z.B. als Schwester Ursula meint, dass ihr Herz unruhig würde, weil ein neues High-End-Smartphone auf den Markt gekommen sei, das sie meinte, haben zu müssen (ihr altes Laster der Technik-Affinität konnte sie beim Ordenseintritt nicht ablegen). Herrlich! Ich danke den Autoren für diese ZweiSichten und wünsche ihnen Gottes Segen.

Kommentare: 1
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M

Rezension zu "Hundert Dinge" von Mirko Kussin

Rezension zu "Hundert Dinge" von Mirko Kussin
manuel_buschvor 6 Jahren

Es ist einfach faszinierend, wie wenig Beachtung man im Alltag dem Alltäglichen schenkt, wie sehr es einen aber verändert, wenn man diese naive Denke mal zu den Akten legt.

Ein sehr gutes Buch, welches man mehr als einmal komplett liest. Und ein noch besseres Buch, weil man nach dem Lesen im eigenen Heim umhergeht und die eigene Gedankenwelt sich verändert.
Jeder sollt seine Hundert Dinge haben!

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