Mirko Zilahy Schattenkiller

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Inhaltsangabe zu „Schattenkiller“ von Mirko Zilahy

"Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist." Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tiber werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die Mancinis. 'Ein fesselndes Thrillerdebüt mit dem Fresko eines herbstlich düsteren Rom als atmosphärischer Kulisse' La Stampa

Ein Setting mit Atmosphäre, ein interessanter Fall und ein Team von Ermittlern, das den ganzen Krimi... äh Thriller verdorben hat.

— cleeblatt

Spannend aber es fehlt an tiefe

— saskia_heile

Thriller mit sehr vielen Längen. Klappentext verrät eigentlich schon alles

— Summer-Sarah

Sehr durcheinander. Verwirrende Kapitel. Teilweise leicht zu durchschauen.

— Flash86

Die Düsternis ist wabernd und zieht ins Buch - es hält nicht ganz, was der Anfang verspricht

— Briggs

gut gedachte Handlung mit Schwächen in der Ausführung

— Vroni92

Thriller mit einigen Längen

— Mrslaw

interessanter Racheplan, aber für einen Thriller teilweise zu langatmig

— coffee2go

Düster, atmosphärisch und sehr spannend - aber auch etwas ZU grausam für meinen Geschmack und mit unsympathischer Hauptperson.

— _Hekate_

Die Idee ist gut. Leider kommt keine Spannung auf

— Susi30

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  • Atmospärisch, spannend und ein interessantes Team ...

    Schattenkiller

    SharonBaker

    05. March 2017 um 19:34

    Der Sommer ist in Rom vorbei und es regnet ohne Ende. Während sich Commissario Enrico Mancini um einen Vermisstenfall kümmert, wird am Tiber eine Leiche gefunden und es soll nicht bei einer bleiben. Widerwillig wird Mancini vom Polizeipräsidenten zur Beratung dazu zitiert und muss am Ende, die Untersuchung ganz übernehmen. Seine Ausbildung zum Profiler und seinem Spezialgebiet für Serienmorde macht ihn dafür zum Experten. Allerdings bezweifelt Mancini es sehr, dass es sich hier um ein und denselben Täter handelt, bis der Polizei Botschaften zugetragen werden, die von anderem Tatbestand sprechen. Nun liegt es am Commissario und seinem Team die Botschaften zu entschlüsseln und den Täter zu finden, denn dieser scheint mit seinem Vorhaben noch lange nicht fertig zu sein. Welchen Plan verfolgt der Täter? Wird es noch mehr Opfer geben? Und kann Enrico Mancini hinter die verborgenen Botschaften schauen und den Mörder finden? Ich habe eine Schwäche für italienische Autoren und ihre Commisaarios. Für mich sind es nicht immer nur Kriminalfälle, sondern auch ein Lebensgefühl und die Persönlichkeiten, die für mich eine Geschichte ausmachen und genau diese Mischung, schaffen die Italiener mit am besten. Nun gut, eins hat dieser Autor allerdings vergessen, nämlich das Essen! Ob es auch ohne, mir gefallen hat, erzähle ich euch jetzt.Enrico Mancini ist ein sehr gut gewählter Charakter, den man einfach von Beginn an kennenlernen möchte und hinter seine düsteren Gedanken schauen. Er ist mürrisch, kann keine geschlossenen Türen ertragen, trägt ständig Handschuhe und will diesen neuen Fall nicht annehmen. Dabei muss er früher ein wahrer Glücksgriff für die Polizei gewesen sein. Eine hervorragende Ausbildung, sogar im Ausland tätig gewesen, eine absolute Spürnase und vom Erfolg verwöhnt gewesen und dann dieser gebrochene Mann. So möchte man einfach allein deswegen weiter lesen und entdecken, was mit ihm los ist. Aber er allein soll uns nicht am Lesen halten, denn er nimmt sich dem ganzen Team an, von der Staatsanwältin bis zum Gerichtsmediziner dürfen wir alle kennenlernen und zusehen wie sie als Team agieren und zusammenwachsen. Das ist der eine Punkt, den ich allein schon ziemlich gelungen fand. Interessante Köpfe und jeder mit so seinen eigenen Tücken und Kanten, dabei wird es nicht langweilig zu entdecken und gern zu haben. Der zweite Punkt ist der Fall, wir finden also Leichen und jede hat etwas an sich, die auf den wahren Hintergrund schließen lässt. Allerdings so verworren, dass auch wir als Leser nicht direkt dahinter steigen und lange im Dunklen tappen. Mirko Zilahy hat hier vielleicht nicht das Spektakulärste geschaffen, aber ich fand es gut konzipiert und spannend umgesetzt. Die Entwicklung war aufregend zu verfolgen und der Spannungsbogen gut eingesetzt. Außerdem greift er ein Thema auf, was uns alle irgendwie berührt und wir nur zu gut kennen, denn Zeit für Menschlichkeit ist in unseren Alltag zu selten. So spielt er mit interessanten Ansätzen und beschreibt ein ganz anderes Rom.So kommen wir dann zum dritten Punkt, nämlich zur Beschreibung von Rom, sonst kennen wir die Stadt sonnig, strahlend und lächelnd. Wir streifen durch die Historie und verweilen doch sehr in ihrer antiken Geschichte. Mirko Zilahy zeigt uns eine ganz andere Stadt, dunkel, atmosphärisch und ein Spiel mit den Gegensätzen. Rom mag zwar alt sein, aber auch die Industrie und die Moderne haben hier ihren Platz, nicht immer in die Umgebung angepasst, aber trotzdem da. Genau dort lässt er seinen Mörder arbeiten und uns miterleben, dass auch die Ewige Stadt ihre Schattenseiten hat. Mirko Zilahy hat ein starkes Debüt hingelegt, mit interessanten Figuren, die er nicht nur eindimensional beschreibt, sondern deren Eigenschaften in die Geschichte mit einfließen. Dazu kommt noch ein toller Commissario, der mit seinen Macken und Schicksalschlägen einen auf Trab hält und einem Mörder, der nicht nur mordet, sondern auch einen höheren Plan hat. Eine ziemlich gelungene Mischung, das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat, waren seine abschweifenden Erinnerungsfetzen, der jeweiligen Person. Sprich wir waren bei der Tatortbegehung und dann blitzte eine Erinnerung auf und diese musste erzählt werden, das führte manchmal dazu, das man ein wenig den Faden vom Eigentlichen verlor. Mir hatte es trotzdem, oder gerade deswegen großen Spaß gemacht und gern, lerne ich mehr von Mirko Zilahys Rom kennen und seinen etwas anderen Commissario.

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  • Schattenkiller

    Schattenkiller

    _Hekate_

    27. February 2017 um 13:34

    Alles in allem muss ich eins vorweg nehmen: Dass das Buch großes Potenzial hat, und für jemanden, dem die Hauptperson sympathisch ist und der nicht ganz so sehr mit den Opfern mitfühlt wie ich, sicher ein fünf-Sterne-Buch sein kann. Für mich war es leider nur Durchschnitt. Klar, es war sehr gut und atmosphärisch geschrieben, der Schauplatz Rom perfekt ausgenutzt. Und es war spannend. Aber leider wurde diese Spannung immer wieder durch lange Passagen detailreichen Beschreibens unterbrochen, die ich zu langweilig fand, und leider führte die Spannung auch zu einem leider für mich etwas zu grausamen bzw trostlosem Ende. Was aber für mich der größte Kritikpunkt ist: Die Hauptperson ist unsympathisch. Enrico Mancini ist natürlich der intelligenteste von allen, ihnen allen überlegen, und eine tragische Figur noch dazu. War etwas too much für mich. Wegen des hervorragenden Schreibstils und der guten Ausnutzung des Schauplatzes Rom hätte man dem Buch auch drei Sterne geben können. Und wie gesagt, für andere kann dieses Buch vielleicht auch deutlich besser sein. Nur eben nicht für mitfühlende Leute wie mich, die - wenngleich nicht auf ein glückliches, so doch auf ein irgendwie gerechtes oder wenn schon trauriges, dann doch sinnstiftendes Ende hoffen.

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  • Düsteres Rom und interessanter Fall treffen auf dämliche Ermittler

    Schattenkiller

    cleeblatt

    25. February 2017 um 22:06

    Enrico Mancini ist DER Profiler der italienischen Polizei, ein anerkannter Experte für Serienmorde. Als in der Nähe des Tibers mehrere Leichen entdeckt werden, die auf grausame Weise getötet wurden, wird Mancini zu den Tatorten gerufen. Zunächst scheint es keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben, doch dann werden die Morde durch verschlüsselte Botschaften angekündigt und es wird klar, dass der Mörder einen grausamen Racheplan verfolgt.    Ich hatte große Schwierigkeiten mit diesem "Thriller" überhaupt warm zu werden. Selten habe ich so lange gebraucht, um ein Buch zu beenden und stand auch mehrmals kurz davor, es auch einfach zur Seite zu legen. Letztendlich habe ich mich dann doch aufgerafft und Mirko Zilahy hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Da wäre zum einen der Schreibstil: Das ganze Buch hindurch ist er sehr ausführlich, gerade zu schleppend, sodass sich keine wirkliche Spannung aufbaut und die Handlung extrem in die Länge gezogen wird. Könnte ich fließend italienisch, hätte ich das Buch lieber im Original gelesen, denn es kommen viele italienische Begriffe, die gar nicht übersetzt wurden. Sehr ärgerlich! Zum anderen kamen so einige medizinische Fachbegriffe vor, die man als Normalsterblicher, der nicht in dem Bereich arbeitet, nicht ohne weiteres zuordnen kann. Sie wurden beim ersten Mal einfach in den Raum geworfen und wenn, dann erst einige Kapitel später aufgeklärt. Ebenfalls ärgerlich!     Der Schreibstil war die erste Hürde (die ich bis zum letzten Satz nicht überwunden habe), die Charaktere sind die zweite. Ich konnte weder mit Commissario Mancini noch mit seinen Kollegen etwas anfangen. Sie blieben alle farblos, ich konnte sie überhaupt nicht greifen. Die Figuren haben sich immer wieder vollkommen widersprüchlich verhalten wie Fähnchen im Wind. Mancini wurde mit jeder Seite nerviger, sein Handeln, Denken und Tun konnte ich nur selten nachvollziehen. Es ist erstaunlich wie viele Probleme Zilahy seinem Protagonisten aufgehalst hat ... Frau an Krebs verstorben, Selbstmitleid, Alkoholsucht, Depressionen ... Ecken und Kanten an einem Charakter sind immer gewünscht und es nicht leicht, die Liebe seines Lebens zu verlieren, aber der Fokus lag viel zu sehr auf diesen Problemen, dass sie eine Ermittlung seitens Mancinis vollkommen unmöglich gemacht hat.     Der Fall an sich und das herbstliche, verregnete Rom waren eine spannende Mischung. Die tolle Atmosphäre wurde allerdings zunehmend durch Infodumping und das Nicht-Ermitteln der Charaktere in den Hintergrund gerückt. Seitenweise wurde die Funktionsweise des Schlachthauses in Testaccio oder die Geschichte der Gasometer vor dem Leser ausgebreitet. Ein paar historische Fakten sind interessant, aber das war zu viel des Guten. Und dann waren da noch die "Ermittler", die sich - man kann es nicht anders sagen - wahrlich dämlich angestellt haben. Informationen wurden immer wieder wiederholt und durchgekaut, die essentiellsten Verbindungen sah Mancini erst knappe 60 vor dem Ende. Vierzig Seiten vorher konnte man als Leser den Täter schon entlarven und sieht den Ermittlern die restlichen Seiten, dabei zu wie sie immer noch im Dunkeln tappen. Das Ende war dadurch sehr vorhersehbar und der langersehnte WOW-Effekt blieb schlussendlich leider aus.  Fazit: "Schattenkiller" hat als Basis einen interessanten, gut durchdachten und eigentlich spannenden Kriminalfall, der allerdings an seinen unfähigen Ermittlern und einem schleppenden Schreibstil scheitert. Mirko Zilahy sollte seine Charaktere in eventuellen Folgebänden nicht mit zahlreichen Problemen überfordern und den Leser nicht mit unnötigen Informationen und Wiederholungen langweilen. Und seine Figuren vielleicht nochmal nach Quantico schicken, denn was immer seine Ermittler sind, sie sind keine Ermittler und schon gar keine Profiler. Mit Mancini werde ich nicht noch einmal auf die Jagd nach einem Mörder gehen, aber vielleicht kann mich Zilahy mit einer anderen Figur überzeugen.  2,5 von 5 Sternen

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  • es Fehlt an Tiefe man hätte mehr drauß machen können

    Schattenkiller

    saskia_heile

    24. February 2017 um 23:48

    *INHALT* "Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist." Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tiber werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die Mancinis. 'Ein fesselndes Thrillerdebüt mit dem Fresko eines herbstlich düsteren Rom als atmosphärischer Kulisse' La Stampa *FAZIT* Rom, seid Wochen regnerisches Nass wie auch das Cover schon vermittelt so auch die Geschichte. Mancini der Komissar will eigentlich gar nicbt an den neuen Fall arbeiten doch wird er die Hauptrolle darin spielen. Er hat Probleme, seine Frau ist durch krebs verstorben, was ihm schwer zu schaffen macht, was sich durchaus auch auf den Fall auslöst, was sich obendrein leider durch das ganze Buch zieht, somit der Leser nicht ganz zufrieden mit der Story ist. Die handlung der einzelnen Protagonisten was sehr spannend nach zu verfolgen, doch auch der Klappentext verrät schon viel zu viel, darin weiß man es werden min 3 Tote sein. Der Schatten, wird  meiner Meinung nach viel zu schnell aufgelost wer dort wirklich hinter steckt. Spannende Momente bis hin zu brutale Morde die eher zu erfahrenen Thrillerlesern passt. Die Geschichte vor allem die Protagonisten hätten viel mehr tiefe verdient als wie man sie so kennenlernen durfte, es kam sehr oberflächlich rüber. Denoch hat das Buch irgendwo 3 Sterne verdient da es mich auf gewisser weise fesseln konnte.

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  • Schattenkiller - ein italienischer Thriller mit sehr vielen Längen

    Schattenkiller

    Summer-Sarah

    22. February 2017 um 12:12

    Das Cover/der Titel: das Cover passt gut zum Inhalt des Buches: man sieht den Gasometer, ein Tatort des Thrillers und die regnerische Stimmung, die sich durch den Roman zieht, ist auch zu erkennen. Das gefällt mir also, auch wenn es wirklich kein Eyecatcher ist. Der Titel sagt mir weniger zu. Ich mag die Kombination aus Deutsch und Englisch nicht und irgendwie passt es auch nicht zum Stil des Thrillers... Der Schreibstil: der Schreibstil des italienischen Autoren gefällt mir eigentlich auch ganz gut. Ich möchte, dass die Stellen an denen die Leichen gefunden wurden so genau und detailreich beschrieben wurden - auch wenn es teilweise sehr eklig war und nichts für schwache Nerven ist! Das Buch lässt sich( trotz seinen Längen) durch den Schreibstil einigermaßen gut runterlesen. Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig für einen guten Thriller. Die Personen: anfangs war mir der Kommissar noch ganz sympathisch. Dies änderte sich leider ziemlich schnell. Irgendwie wurde ich nicht richtig warm mit ihm und auch am Ende des Thrillers habe ich keine Ahnung wirklich wie er so tickt. Sein Charakter oder seine Gefühle werden leider kaum beschrieben, sodass man sich kein Bild von ihm machen kann. das einzige was man von ihm erfährt, ist seine Trauer um seine Frau. Das zieht sich durch die ganze Geschichte und wird mit der zeit etwas eintönig. Auch zu den anderen Charakteren konnte ich leider keine "Bindung" aufbauen, da viel zu wenig von ihnen Preis gegeben wurde. Schade! Die Story:  Ich muss leider zugeben, dass ich mich ziemlich durch das Buch quälen musste und es fast nicht geschafft hätte, es zu Ende zu lesen. Es kommt fast gar keine Spannung auf (nur gegen Ende) und bis zur Mitte des Thrillers ist der Inhalt schon auf der Rückseite des Buches zusammengefasst. Das ist ziemlich ärgerlich, da es sonst sicherlich aufregender für den Leser gewesen wäre, wenn er das nicht alles schon von Anfang an wüsste... Mir fehlt außerdem der rote Faden in der Geschichte, es passieren zwar Morde, aber es gibt eigentlich gar keine Spur, keinen Verdächtigen. das Miträtsel (was ich sonst so liebe) bleibt also aus.   Ich kann dieses Buch leider nicht/nur bedingt weiter empfehlen, möchte mich aber dennoch bei dem Lübbe-Verlag dafür bedanken, dass sie mir das Buch zu Verfügung gestellt haben

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  • interessanter Plot, jedoch zu vorraussehbar

    Schattenkiller

    Stranger

    21. February 2017 um 00:13

    "Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist." Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tiber werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellung der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die Mancinis" In Rom ist es schon seit Wochen am regnen. Hinzu kommen Morde, die aufgrund ihrer Brutalität den Polizisten Kopfschmerzen bereiten. Der Verdacht liegt Nahe, dass hinter den Morden ein und der selbe Mörder steckt. Ein Serienkiller der nicht hätte brutaler sein können. Wen könnte man also anders, als den Weltberühmten Enrico Mancini beauftragen, den Mörder zu finden und ihn zu stoppen. Enrico Mancini ist Grad allerdings dabei sein Karriere zu beenden und der einzige Fall der ihn intressiert ist der Fall des Arztes, welcher seine Frau behandelt hat bevor sie verstarb, und der nun wie vom Erdboden verschluckt worden ist. Als jedoch Botschaften auftauchen, die Hinweise auf die Morde geben, und bei den Opfern immer ein Erkennungszeichen des Mörders zu finden ist wird der Verdacht, dass es sich um einen Serienkiller handelt zu einer Tatsache und Mancini sieht sich gezwungen diesen Fall zu lösen. Denn der Mörder, welcher sich selbst als "Schatten" bezeichnet will keine Ruhe mehr geben bis "der letzte Pflug die Furche zieht".  Zu Beginn werden die Charaktere, die in den Buch vorkommen, vorgestellt. Ich persönlich hatte bis zum Schluss Probleme damit, mir alle Charaktere zu merken, denn die Namen sind alle italienisch und grade nicht die einfachsten ( nun ja ist ja halt auch ein italienisches Buch). Dass ich mir die Charaktere nicht merken konnte lag allerdings nicht nur an den Namen und meiner Schwäche für das Merken von Namen, sondern allgemein daran, dass man mit den Charakteren nicht warm werden konnte. Zilahy beschreibt Orte und Kulissen sehr detailreich, so dass man sich alles bildlich sehr gut vorstellen konnte, jedoch bei den Charakteren fehlte diese Liebe zum Detail. Dass fand ich sehr schade, denn ich mag es die Protagonisten hautnah mitzuerleben. Einzig auf den einigermaßen mehr eingegangen wurde ist Mancini selbst. Dieser jedoch war der typische 0815 Ermittler.  Versinkt in Selbstmitleid, hat Alkoholprobleme und erst vor kurzem seine Frau verloren. Im Kontrast zu diesem eher heruntergekommen Mancini findet man allerdings immer wieder die Verliebtheit des Autors in den eigenen Charakter. Denn gegen Mancini traut sich niemand was zu sagen, selbst der eigene Boss nicht. Und auch die Frauen scheinen alle sich von ihm angezogen zu fühlen. Zudem ist er der Musterschüler der natürlich zu jeder Frage ne Antwort hat. Bad Boy, mit Mix aus Frauenschwarm und Musterschüler -> Ergebnis: Alkogolabhängier Ermittler. Da hätte ich mir lieber einen Kommissario gewünscht, der etwas anders wäre. Etwas mehr Fehler aufweist. Nicht der, der alles kann und den man in fast jedem 2. Buch wieder erkennt. Zudem kommt dann auch noch hinzu, dass Mancini auf andere herabblickt und so nur unsympathisch für mich rüber kommt. Der Handlungsstrang an sich ist allerdings sehr intressant. Die Suche nach dem Mörder hat zu Beginn Spaß gemacht. Was hinter den Botschaften steckte konnte ich auch erst nur am Ende verstehen, jedoch wurde kurz nach Mitte schon aufgeklärt wer der Mörder ist und es war danach nur noch eine Suche nach dem Ort des Mörders. Die Sprache die Zilahy verwendet ist nicht die einfachste. Wer hier wenig Fachwissen hat, sowie meiner Wenigkeit, muss viel recherchieren. So geht Zilahy von Wörtern wie "rigor mortis" (Totenstarre) oder "livores mortis" (Totenfleck) als Selbstverständlichkeit aus und so kommen bei Gesprächen häufiger Fremdwörter vor die man dann recherchieren muss um überhaupt zu wissen, was hier überhaupt gesprochen wurde. Auch kommen viele italienische Begriffe vor, die nicht übersetzt werden. Einerseits fand ich es schön, dass man durch Zilahy Schreibstil viel an Fachwissen gewinnt, andererseits hätte man das sicherlich geschickter gestalten können, mit Nebensätze oder einem Glossar im Buch. Dies hätte den Lesefluss nicht so sehr gestört und man hätte das Wissen trotzdem mitnehmen können. Zilahy berichtet in seinem Debütroman in verschiedenen Perspektiven. Einerseits die Sicht der Ermittler und andererseits die Sicht des Opfers welcher hingerichtet wird. Hier spart Zilahy nicht mit den Details. Grausam und ekel erregen.  Genau mein Geschmack. Wer zartbesaitet ist, wirds eher abschrecken. Fazit: Die Handlung an sich war sehr spannend. Gefehlt hat mir allerdings die Nähe zu den Charakteren. Ich konnte keine Sympathie aufbauen. Auch fände ich ein Glossar im Buch wünschenswert. Durch das Buch erhält man ohne Glossar viel Wissen, jedoch auf Kosten des Leseflusses. Schön war allerdings eine Karte von Rom, so dass man die Orte an denen die Handlung stattfanden immer mitverfolgen konnte. Der Grad der Brutalität war hier für mich genau richtig. Zartbesaitete sollten sich 2x überlegen, ob sie zum Buch greifen sollte. Enttäuschend wiederum war, dass der Mörder für den Leser recht früh entlarvt wird und man dann nur noch auf der Suche nach diesem ist. Somit kriegt das Buch von mir grad so noch 3 (eher 2,5) von 5 Sterne!

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  • ich bin enttäuscht

    Schattenkiller

    buchfeemelanie

    20. February 2017 um 17:36

    Die Sory verspricht gut zu werden - und das vor der großartigen Kulisse Roms! Die regnerische Stimmung wurde anfangs gut rüber gebracht. Doch so ausführlich die örtlichen Beschreibungen sind, desto mehr fehlte es für mich an der Tiefe der Charakter. Diese hatten dann teilweise ihre Probleme, aber sie wirkten für mich nicht überzeugend. Fand ich Manchini anfangs noch interessant, wurde er mir immer weniger sympathisch. Einzelne Teile, z.B. die Tötungen waren zwar grausam, aber doch recht spannend geschrieben. Dazwischen war es jedoch leider teilweise sehr zäh, aber auch verwirrend. Mein Einstieg in das Buch war ein bisschen holprig, der Schreibstil ist nicht so ganz meins gewesen. Das Ende kam dann leider auch nicht so ganz überraschend. Fazit: Leider nicht überzeugend, von mir keine Empfehlung

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  • Immer wiederkehrende Handlung

    Schattenkiller

    Flash86

    18. February 2017 um 16:41

    Erst einmal finde ich das Buch sehr interessant. Jedoch ziehen sich die Ermittlungen und Handlungsstränge sehr in die länge. Oft wiederholt sich die Handlung und die Ermittlungen sind sehr langatmig. Die italienischen Namen, machen die Geschichte zwar irgendwie interessanter, aber es stiftet auch Verwirrung. Die Namen sind teilweise schwer zu lesen und dadurch vergisst man sie auch leichter wieder. Italienische Fachbegriffe verändern zwar den Lesestil, auch positiv, sind aber durch die nicht klare Übersetzung einfach zu oft eingesetzt worden. Das machte mir das Lesen insgesamt schwieriger. Das Buch fand ich eher sehr zäh zum Lesen. Das Ende war für mich leider überhaupt nicht schlüssig. Einige Morde waren sehr brutal, so dass ich dieses Buch nur erfahrenen Thriller-Lesern empfehlen kann.

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  • Leserunde zu "Schattenkiller" von Mirko Zilahy

    Schattenkiller

    Marina_Nordbreze

    Die Mörderische Verschwörung – Im Schatten verborgen ... Ihr begebt euch gerne auf Mörderfang zwischen Buchseiten? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, eure Fähigkeiten als Ermittler auf die Probe zu stellen! In der Mörderischen Verschwörung  gilt es einen kniffligen Fall zu lösen. Setzt die Puzzleteile richtig zusammen und findet heraus, wer hinter dem grausamen Verbrechen steckt. In fünf Leserunden werden wir Bücher voller Nervenkitzel gemeinsam lesen und uns dabei wertvolle Tipps für die Aufklärung der mörderischen Verschwörung holen!"Schattenkiller" von Mirko Zilahy bildet den Abschluss unserer Mörderischen Verschwörung. Profiler Enrico Mancini versucht hier hinter die Verbindung zwischen drei entstellten Leichen zu kommen und dabei Licht ins Dunkle zu bringen. Wer steckt hinter den rätselhaften Morden und warum hat es der Täter namens „Schatten“ auf Mancini abgesehen? Mit Mut und Köpfchen erfahrt ihr die Lösung in unserer Leserunde zu "Schattenkiller" von Mirko Zilahy:Zum Inhalt"Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist." Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tiber werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die MancinisNeugierig geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe!Mehr über den AutorMirko Zilahy wurde 1974 in Rom geboren. Er studierte zunächst Anglistik und Italianistik in seiner Heimatstadt, bevor er in Dublin promovierte. Dort arbeitete er als Dozent für italienische Literatur. Allerdings zog es ihn zurück nach Rom, wo er heute mit seiner Familie lebt. Zilahy ist als Übersetzer namhafter englischer Autoren tätig und veröffentlichte 2016 seinen Debütroman "Schattenkiller".Gemeinsam mit BASTEI LÜBBE vergeben wir in dieser Leserunde 43 Exemplare von "Schattenkiller" an alle, die sich unserer mörderischen Verschwörung anschließen und ihr detektivisches Gespür auf die Probe stellen möchten.Was ihr für eines der 43 Leseexemplare tun müsst? Bewerbt euch bis zum 08.01. über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und beantwortet folgende Frage:In der Mörderischen Verschwörung brauchen wir Nerven aus Stahl. Und doch hat jeder Ermittler seine Schwachstelle. Was ist euer wunder Punkt?Seid ihr schon Mitglied in unserer mörderischen Verschwörung? Helft uns bei den Ermittlungen in einem mysteriösen Mordfall, stellt den Täter und gewinnt mit etwas Glück Buchpakete für die Extraportion Gänsehaut! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!

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    • 638
  • Düsternis, Morde und Phobien

    Schattenkiller

    Briggs

    17. February 2017 um 21:38

    Düster beginnt der Thriller und verspricht mit sehr dichter Sprache Lesegrauen – für Thrillerfans also toll. Durch die genauen Beschreibungen ist das Kopfkino sehr geführt: Orte, Personen, Geschehnisse sind sehr klar und genau ausgearbeitet. Das sollte man als Leser also mögen! An manchen Stellen sind die Ideen des Autors fast genial, etwa da, wo eine Person sich innerhalb eines Kapitels vom Schatten zu einer Person wird und am Ende namentlich genannt wird. Das hat mir gut gefallen. Der erste Teil des Buchs führt die handelnden Personen ein (Achtung! Es sind sehr viele!) und schafft eine herrlich düstere Atmosphäre.Der zweite Teil – beginnend ungefähr da, wo die Signatur des Täters entdeckt ist und noch entschlüsselt werden muss – fällt dann bemerkenswert ab. Der verbitterte Kommissar nimmt ganz plötzlich doch weibliche Reize wahr; die Teamsitzung wirkt konstruiert und unecht (es bleibt nicht die einzige); es gibt ein Verhör, bei dem Gefühle die Oberhand gewinnen, die aus meiner Sicht überhaupt nicht nachvollziehbar sind.An dieser Stelle des Buchs gibt es kleinere logische Fehler, aber auch grammatikalische Unsauberkeiten, nahezu, als wäre das Korrektorat der Übersetzung ins Deutsche in einen Schlummer gefallen. Gen Ende des Thrillers trieb mich vor allem die Hoffnung auf Besserung (gerechtfertigt: Es wird wieder besser) und die Neugierde darauf, wie der mitttlerweile identifizierte Täter gefunden wird. Übrig bleibt der Eindruck, einen Thriller gelesen zu haben, der für Thrillerjunkies bestimmt gutes Futter ist! Für Leser, die sich nur fallenlassen können, wenn „alles“ stimmt, wird dieser italienische Bestseller eher kein mitreißendes Buch sein. Zitat S. 250 „Der Regen stand wie eine düstere Wand aus Wasser auf der graugrünen Oberfläche des angeschwollenen Flusses."

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  • Leider immer wieder kehrende Längen

    Schattenkiller

    Mrslaw

    13. February 2017 um 15:57

    Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tibers werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet Leider bin ich nicht wirklich reingekommen in die Geschichte. Der Autor verliert sich immer wieder in sehr detailverliebten Beschreibungen der Tatorte, Schauplätze und der Stimmung - darunter leidet  dann der Spannungsbogen massiv. Zudem ist das Ende relativ bald absehbar, so richtig überraschend ist es nicht. Von einem Thriller erwarte ich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - deshalb für den Schattenkiller nur 3 von 5 Sternen.

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  • Mirko Zilahy: Schattenkiller

    Schattenkiller

    Vroni92

    13. February 2017 um 15:05

    Rom wird im September nicht nur von starken Regenschauern, sondern auch von einem Serienmörder heim gesucht. In der Nähe des Tibers findet das Ermittler Team rund um Kommisar und Profiler Enrico Mancini nach und nach mehrere Leichen. Was verbindet die Opfer und welche Rolle spielt der Journalist Morini, dem der Schatten verschlüsselte Botschaften schickt? Kann das Team den Mörder schnappen und weitere Morde verhindern? Handlung: Ich finde die Handlung sehr interessant und abwechslungsreich. Allerdings ziehen sich die Erittlungen gegen Ende sehr lange hin, um dann eine sehr rasche und einfache Wendung/ Lösung zu finden. Das Ende finde ich persönlich nicht ganz schlüssig. Sprache: Bedingt durch den Handlungsort und die Personen finden sich im Buch viele italienische Namen und Begriffe. In der Leserunde hatten einige LeserInnen deshalb Probleme, die Handlung problemlos nachzuvollziehen und nicht durcheinander zu kommen. Ich persönlich hatte damit keine Probleme. Problematischer fand ich eher, dass viele lateinische Fachbegriffe verwendet wurden, die aus dem Zusammenhang nicht klar und auch ansonsten nicht erläutert wurden. Das Buch hat sich für mich aber flüssig lesen lassen. Charaktere: Gestört hat mich an den Charakteren, dass man sich nicht mit ihnen identifizieren kann und außer über Mancini kaum etwas erfährt. Das Seelenleben Mancinis und seine Probleme werden dafür aber sehr, sehr ausführlich dargestellt. Zwischenzeitlich werden zarte Bande zwischen den Kollegen angedeutet, welche aber im Buch nicht weiter vertieft werden, bzw. unter den Tisch fallen. Fazit: Für einen Debüt Thriller finde ich das Werk, mit Abzug einiger Punkte, gelungen. Die Handlung ist abwechslungsreich, die Beschreibungen der Morde jedoch zeitweilig brutal, weshalb ich das Buch zart beseiteten LeserInnen eher nicht empfehlen würde.

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  • Schattenkiller

    Schattenkiller

    Kleine8310

    11. February 2017 um 02:15

    "Schattenkiller" ist ein Thrillerdebüt des Autors Mirko Zilahy. Ich lese gerne Debütwerke noch unbekannter Autoren und bei diesem hat mich besonders gereizt, dass die Geschichte in Italien spielt und der Klappentext eine spannende Handlung versprochen hat.    In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Enrico Mancini. Mancini arbeitet als Profiler bei der Polizei in Rom und ist ein anerkannter Experte für Serienmorde. Als in der Nähe des Tibers drei Leichen gefunden werden, die alle verschiedene Entstellungen aufweisen, wird Mancini von seinem anderen Fall abgerufen, was dem Ermittler gar nicht gefällt.    Zunächst scheint es auch keinerlei Verbindung zwischen den Fällen zu geben, doch als Mancini selbst verschlüsselte Botschaften des Täters, der sich selbst "Schatten" nennt, erhält, stehen die Fälle plötzlich in einem anderen Licht dar. Schon bald stellt sich heraus, dass der Plan des Täters noch nicht vollendet ist ... Der Einstieg in diesen Thriller ist mir so mittelmäßig gut gelungen. Ich hatte ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil von Mirko Zilahy. Das lag zum einen an den manchmal sehr detaillierten Beschreibungen und den vielen italienischen Namen und Bezeichnungen. Nach einer Weile hatte ich mich aber damit arrangiert und auch die Zuordnung der Namen fiel mir immer leichter.   Was mich mehr gestört hat war, dass es häufig Fachsprache gab, die im Kontext nicht verständlich wird, oder direkt erklärt wird. Mich hindert das persönlich nicht am Verstehen, da ich das medizinische Hintergrundwissen habe, aber es spricht nicht jeder Latein oder Griechisch und es arbeitet auch nicht jeder im medizinischen Bereich. Irgendwie fand ich das ärgerlich, da der Autor häufig in die Fachsprache abdriftete.    Die Handlung des Thrillers hat mich leider nur bedingt überzeugt. Ich fand die Idee nicht schlecht und habe mir eine spannende Handlung erwartet, die leider so nicht stattgefunden hat. Die Geschichte hat immer wieder langatmige Passagen, die mich leider mehr enttäuscht haben, als dass sie Spannung aufkommen liessen. Dagegen wirkten die Taten sehr extrem und auch die Beschreibungen zielten eher auf blutige und eklige Details ab. Für mich braucht ein guter Thriller allerdings mehr als brutale Morde und das habe ich hier durchweg vermisst.    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir nicht so gut gefallen, vorallem weil der Autor, nicht nur beim Protagonisten, auch oftmals in die Klischeekiste gegriffen hat. Ich hätte mir etwas mehr Besonderheiten und vorallem Wiedererkennungswert bei dem Teammitgliedern gewünscht, den ich leider in dieser Geschichte nicht bekommen habe.    Positiv:  * interessantes Setting in Italien * die Idee hat meine Neugier geweckt   Negativ:  * die Charaktere waren mir zu klischeebehaftet * die brutalen Morde haben für mich die Spannung nicht steigen lassen * für mich kam während der Geschichte nur einmal minimale Spannung auf * es gab ein paar zu langatmige Passagen   "Schattenkiller" konnte mich leider nicht von sich überzeugen. Mir fehlte es durchweg an Spannung und an Tiefgang bei den Charakteren!  

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  • Das Buch hat mich nicht überzeugt

    Schattenkiller

    JackyG

    09. February 2017 um 08:55

    Das Cover Ich finde das Cover sehr schön, da es sehr düster und geheimnisvoll wirkt. Sehr passend zu Thriller. Aber ein richtiger Blickfang wäre das aber nicht. Meine Meinung: Oje… Ich hatte große Schwierigkeiten das Buch weiterzulesen, da ich mehrmals kurz davor war, abzubrechen. Ich kam allgemein mit dem Schreibstil nicht klar und die Geschichte war für mich auch zu langatmig, dadurch wurde die Spannung ständig unterbrochen. Die Inhaltsangabe des Buches hat mich anfangs sehr zugesagt, aber konnte mich leider nicht überzeugen. Leider für mich ein FLOP.   Fazit: Dieses Buch würde ich nur an den Lesern empfehlen, die gerne langatmige und detailreiche Bücher lesen, da dieses Buch viel Hintergrundwissen bietet.

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  • Rom hat einen Schatten

    Schattenkiller

    coffee2go

    08. February 2017 um 20:17

    Kurze Inhaltszusammenfassung: In Rom herrscht seit Wochen Regenwetter und ebenso düster ist auch die Stimmung in der Polizeistation. Ein Täter, der sich selbst als Schatten bezeichnet, lässt Menschen auf brutale Weise ums Leben kommen, schickt mysteriöse Nachrichten an einen ehemaligen Journalisten und lässt die Leichen genau nach seinem ausgeklügelten Plan, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, wieder auftauchen. Das Team um Profiler Enrico Mancini, der Experte für Serienmorde ist, arbeitet auf Hochtouren und kommt dem Täter immer näher, aber die Zeit rennt ihnen auch genauso schnell davon.   Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil des Autors ist sehr detailliert, indem Orte, Personen und sogar einfache Handlungen bis ins kleinste Detail beschrieben werden. An manchen Stellen hat es mir gut gefallen, vor allem, wenn es um die Beschreibung von Örtlichkeiten und Landschaften geht, aber manchmal war es schon zu viel, sodass der Lesefluss gestört wurde. Vor allem bei einem Thriller erwarte ich mir, dass die Spannung konstant hochgehalten wird, dies war hier nicht immer der Fall. Es gab starke Schwankungen und zwischendurch Passagen, die zu langatmig waren. Die Charaktere fand ich allesamt nicht richtig sympathisch und auch zu unpersönlich und oberflächlich. Einerseits kann ich Mancinis Trauer über seine verstorbene Frau gut nachvollziehen und auch verstehen, warum er in gewissen Situationen ausrastet, aber es war teilweise schon einen Tick zu viel. Die Idee mit den Handschuhen fand ich gut, dass er Alkoholabhängig ist, ist wiederum ein gängiges Klischee, das schon so oft bedient wurde, dass es quasi zum Standardermittler gehört. Ebenso finde ich die Staatsanwältin mit ihrer Geheimniskrämerei eigenartig. Warum verheimlicht sie mit allen Mitteln ihren Sohn? Wieso dürfen nicht einmal ihre engsten Teamkollegen davon wissen? Und wie schafft sie es als alleinerziehende Mutter, die tage- und nächtelang durcharbeitet, dies mit einem Kind im Schulalter zu managen? Dies war für mich unglaubwürdig und überzogen. Dass der alte Professor als Berater einbezogen wurde und die Gespräche mit ihm fand ich als Bereicherung. Die Gedankengänge des Täters sowie die Auswahl seiner Opfer und seine Vorgehensweisen fand ich äußerst spannend, sowie den Bezug zu Mancini am Ende auch. Dies habe ich noch nirgendwo auf ähnliche Weise gelesen.   Titel und Cover: Ich finde, dass das Cover einerseits zum Inhalt des Buches passt: Es ist düster, verregnet und die Stimmung ist drückend. Auf der anderen Seite ist es aber auch etwas unscheinbar, sodass ich nicht sicher bin, ob mir das Buch, in einer Buchhandlung ins Auge gesprungen wäre. Glaube, eher nicht. Der Titel passt gut, dass der Täter ein „Schatten“ ist, kommt im Buch mindestens 20 Mal vor, vielleicht auch öfter.   Mein Fazit: Mich hat der „Schattenkiller“ nicht durchgehend gefesselt, es waren sehr spannende Passagen, aber dann wieder sehr langatmige, detaillierte Durststrecken, was ich bei einem Thriller nicht haben möchte. Nachdem es sich um ein Debüt handelt, bin ich mir sicher, dass der Autor bei seinem nächsten Thriller noch eine Schippe draufpacken kann und dann würde ich auch den zweiten Teil gerne lesen.

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