Mischa Meier

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von August 410 - Ein Kampf um Rom, Justinian und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mischa Meier

August 410 - Ein Kampf um Rom

August 410 - Ein Kampf um Rom

 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Justinian

Justinian

 (1)
Erschienen am 28.01.2011
Pest

Pest

 (1)
Erschienen am 01.10.2005
Sie schufen Europa

Sie schufen Europa

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Erschienen am 16.02.2007
Caesar und das Problem der Monarchie in Rom

Caesar und das Problem der Monarchie in Rom

 (0)
Erschienen am 01.08.2014

Neue Rezensionen zu Mischa Meier

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Rezension zu "Pest" von Mischa Meier

Rezension zu "Pest" von Mischa Meier
Dubhevor 7 Jahren

Wie man bereits erraten hat, handelt dieses Buch von der berüchtigten Seuche Pest.
Die Idee ist gut, doch dieses Buch ist ziemlich langweilig.
Es ist etwas freudlos geschrieben und man bekommt dieses Buch nur durch, wenn das Thema einen wirklich interessiert, was bei mir nicht ganz so der Fall ist, da ich bloß eine Arbeit für die Schule schreiben muss.

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Rezension zu "August 410 - Ein Kampf um Rom" von Mischa Meier

Rezension zu "August 410 - Ein Kampf um Rom" von Mischa Meier
Gospelsingervor 8 Jahren

Auf den Monat genau 1600 Jahre ist der Kampf um Rom her:
„Am 24. August des Jahres 410 eroberte ein Heer unter der Führung eines Generals namens Alarich die Stadt Rom. Drei Tage lang plünderten Alarichs Soldaten die alte Hauptstadt des Römischen Imperiums. Am 27. August zogen sie wieder ab.“
Das ist gesichert. Aber was genau ist damals eigentlich geschehen? Über die Jahrhunderte hindurch gab es viele unterschiedliche Versionen der Ereignisse. Geschichte wird eben von Historikern aufgeschrieben, und diese sind geprägt von der eigenen Zeit und den eigenen Interessen. Über geschichtliche Ereignisse können wir uns also nie sicher sein. So weisen auch die Autoren dieses Buches gleich am Anfang darauf hin, dass ihre Auswahl der Geschichten um den August 410 subjektiv ist.
Meier und Patzold beginnen mit den zeitgenössischen Darstellungen. Gleich beim ersten Beispiel, Claudius Claudianus, wird deutlich, wie sehr die eigenen Interessen die Interpretation der Ereignisse prägen, denn Claudianus sichert mit seiner Version seine Stellung. Hieronymus nutzt die Darstellung des Kampfes um Rom, um seine Forderung nach Entsagung zu unterstreichen.
In dieser Form geht es weiter mit den wechselnden Sichtweisen und den Umdeutungen der Ereignisse. Meier und Patzold schildern die Historiographien, die sich mit dem August 410 beschäftigen und im Folgenden die Interpretationen der Historiker, die sich auf die Schilderungen der zeitgenössischen Autoren sowie auf die Historiographien stützen.
Zum Beispiel wurden die Germanen schließlich als heroische Vorfahren der Deutschen umgedeutet, um einen deutschen Nationalismus zu begründen.
Meier und Patzold schreiben kompetent und gründlich, dabei aber nie langweilig. Das Buch liest sich flüssig und spannend und weckt das Interesse am Thema.
Vor allem aber macht dieses Buch deutlich, was auch wir Politikwissenschaftler postulieren: Es gibt keine Objektivität!

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