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MishaAnouk

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Lovelybooks-Menschen!



Am 24. Oktober 2014 erscheint mein erzählerisches Sachbuch "Goodbye, Jehova!" im Rowohlt Verlag als rororo-Taschenbuch. 

Schon vorab möchte ich euch zu meiner Leserunde einladen. 20 von euch erhalten noch vor dem Erscheinungstag die Möglichkeit, hineinzuschmökern. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn 
  1. ihr euch zahlreich bewerbt 
  2. ihr diese Leserunde begleitet und bereichert.  
Ich freue mich auf euch! Hier die Inhaltsangabe von "Goodbye, Jehova!":


Was passiert eigentlich auf der anderen Seite der Tür, wenn du sie den Zeugen Jehovas vor der Nase zuschlägst?

Zeugen Jehovas kennen die meisten von uns nur aus der Fußgängerzone oder als lästigen Besuch an der Tür – häufig etwas bieder, vor allem aber harmlos. Misha Anouk weiß, wie es auf der anderen Seite aussieht. Er wuchs in einer Zeugen-Jehovas-Familie auf und lief im Predigtdienst von Haustür zu Haustür – stets hoffend, keine Mitschüler zu treffen. Mit erfrischendem Humor erzählt er von einer Kindheit ohne Weihnachten, aber mit Geistern, von ersten Zweifeln und Weltuntergängen, die auf sich warten lassen. In seinem mitreißenden Insiderbericht analysiert Misha Anouk die emotionale Verführung der Zeugen Jehovas, beschreibt Organisation und Struktur der Wachtturm-Gesellschaft und erzählt, weshalb er schließlich eine Sünde beging, um die bekannteste Sekte der Welt zu verlassen...


Misha Anouk, geboren 1981 auf Gibraltar, wohnhaft in Wien, ist freier Autor und bloggt regelmäßig auf www.indub.io und twittert unter @mishaanouk.



Informationen zum Buch auf der Homepage von Rowohlt.

Ihr möchtet bei der Leserunde mitmachen? Großartig! Teilt mir das in einem Kommentar mit und erzählt, ob und welche Berührungspunkte ihr schon mal mit Zeugen Jehovas hattet. Unter allen Teilnehmern verlose ich gemeinsam mit Rowohlt 20 Leseexemplare. Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 8. Oktober. Die GewinnerInnen erhalten dann noch vor der dem offiziellen Erscheinungstag ihr druckfrisches Exemplar – alle anderen dürfen und sollen natürlich trotzdem bei der Leserunde mitmachen und ab Erscheinungstag mit einsteigen. Ich werde versuchen, zwei bis drei Mal die Woche hier reinzuschauen und mich an eurer Leseerfahrung zu beteiligen. Ich freue mich auf den Austausch!

Viel Spaß,

euer Misha Anouk

P.S. In einem der Unterthemen findet ihr den Link zu einer Leseprobe!

Autor: Misha Anouk
Buch: Goodbye, Jehova!

MishaAnouk

vor 3 Jahren

Leseprobe

Ihr Lieben, hier könnt ihr euch die Leseprobe anschauen – Rowohlt hat die ersten 34 Seiten des Buches hochgeladen: http://www.rowohlt.de/fm/131/Anouk_Goodbye_Jehova_.pdf

Smberge

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich hatte bisher noch keine wirklichen Berührungspunkte mit den Zeugen Jehovas, würde aber gerne mal mit diesem Buch hinter die Kulissen schauen.
Bisher sind mir nur die Damen und Herren mit den Leuchtturmheften am Strassenrand aufgefallen, aber da die nicht aufdringlich sind, habe ich mich noch nie weiter mit ihnen beschäftigt. Manchmal habe ich mich dann schon gefragt, was eigentlich da hinter steckt und was das für eine Organisation ist. Ich würde mich freuen, hier ein paar Antworten zu bekommen.

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PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 3: Kapitel 5 und 6 (Seiten 211-308)
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Squirry schreibt:
Die einzelnen Mitglieder beschäftigen sich mit Sicherheit intensiv mit der Bibel. Aber es ist eben immer nur diese eine Auslegung zulässig und eigene Gedanken sind nicht erlaubt. Wenn vorhanden, so sollten sie doch wohlweislich für sich behalten werden. Aber so lange man in diesem System steckt und glaubt, dass es sich um die richtigen Ansichten handelt, ist einem überhaupt nicht bewusst, wie absurd das ist.

Die Bibel an sich ist einfach in sich schon an vielen Stellen unlogisch, Texte überschneiden sich und auch die Evangelisten haben gegenseitig voneinander abgeschrieben, was dann zusätzlich zu Ungereimtheiten führt. Deshalb macht es sich ja auch jede Gemeinschaft, wie z.B. das katholische Christentum, zur Aufgabe die Bibel passend auszulegen.

Das Gefährliche dabei ist nur, welche Gruppierung am interpretieren ist, je nach dem können dabei die verschiedensten Dinge herauskommen. Das AT könnte man beispielsweise wirklich sehr grausam auslegen...

Aber wenn man sich einerseits persönlich mit der Bibel beschäftigen soll, andererseits aber diese vorgegebenen Auslegungen hat, warum sollte man sich dann selbst noch einmal genauer damit beschäftigen, zumal eigene Ansichten sowieso lieber für sich behalten werden?

Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und macht es sich gerne leicht, wenn er schon etwas vorgelegt bekommt. Dieser Leseabschnitt hat mir wieder gezeigt, dass das eine der "Schwachstellen" der meisten Menschen ist, und sie für solche Anschauungen und Gruppierungen wie die ZJ "anfällig" machen...

PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 3: Kapitel 5 und 6 (Seiten 211-308)
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Sick schreibt:
Ich bin echt ziemlich hin- und hergerissen zwischen Wut, Ungläubigkeit, Entsetzen und Fassungslosigkeit. Das ist doch keine Art, wie man mit Menschen umgeht! Schlimm sind auch die Erfahrungen aus deiner Kindheit mit den brutalen Bildern und Drohungen. Mich wundert es nicht, dass man da ein Gefühl der Beklemmung und Angst zurückbehält. die Statistiken zu den Selbstmorden fand ich sehr interessant, wenn auch unglaublich erschreckend. Aber bei den Praktiken leider auch nicht sonderlich überraschend...

Das beschreibt genau die Emotionen wieder, die ich beim Lesen hatte. Vor allem die Ungläubigkeit.

Ich weiß nicht, ob es nur mir persönlich vor dem Lesen des Buches so ging, aber ich hatte ein extrem anderes Bild von den Zeugen Jehovas. Mir wurde immer das Bild vermittelt, es handle sich um eine harmlose Sekte, die man schon machen lassen kann und die eben kein Geburtstag und Weihnachten haben...

Dieses Spiel mit der Angst, das Ausüben von Druck... das ist vollkommen neu für mich und lässt mich mit einem beklemmenden Gefühl zurück...

PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 4: Kapitel 7 und 8 (Seiten 309-426)
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leselea schreibt:
Der letzte Satz dieses Leseabschnitts - "Also schlief ich mit ihr" - hab ich als sehr stark empfunden: Sex, die natürlichste Sache der Welt, das, was Millionen von Menschen jeden Tag machen, wird hier zu der Sache, die alles entscheidet...

Das habe ich genau so empfunden.

Das erste Mal habe ich so richtig darüber nachgedacht. Dabei ist Sex doch das normalste Sache der Welt. Vor allem, wenn man sich liebt. In diese intimsten Sache eines Menschens sollte wirklich niemand eingreifen...

PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 4: Kapitel 7 und 8 (Seiten 309-426)
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Dieser Abschnitt war wieder sehr emotional. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und bei solchen aufwühlenden Themen muss ich dann erstmal tief durchatmen.

Ich finde es wirklich ganz wunderbar, dass du so offen über alles schreibst, Misha. Wirklich bewundernswert und ich kann mir vorstellen, dass das alles andere als leicht gewesen sein muss.

Mein Bild von den Zeugen Jehovas hat sich bis jetzt schon stark geändert, und ich bin neugierig was für Eindrücke ich noch bekommen werde.

PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 5: Kapitel 9 (Seiten 427-458)
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Diesen Abschnitt habe ich als ziemlich erschütternd, aber dafür auch um so einprägsamer empfunden.

Aber mir persönlich ist die Menge an Informationen oft zu viel. Ich kann das dann alles gar nicht so richtig verarbeiten auf die Schnelle und komme mit dem Lesen zwischendurch eher langsamer voran. Aber das ist natürlich eine persönliche Meinung. Es kann auch daran liegen, dass ich bis jetzt nur Romane, etc. gelesen habe.

PrinzessinAurora

vor 3 Jahren

Leserunde, Teil 6: Kapitel 10, Epilog (Seiten 459-500)
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Der letztes Abschnitt hat mich nochmal sehr berührt und ich freue mich sehr für dich, Misha, dass du nach all diesen Erfahrungen, an denen du uns so offen hast teilhaben lassen, den Weg in ein normales Leben gefunden hast.

In diesem Zusammenhang fand ich den Satz des Buches "Mittlerweile kann ich nachts ohne Licht gut schlafen." ganz toll gewählt. In diesem kleinen Satz wird noch einmal ausdrücklich zusammengefasst, wie viel die Zeugen dir und auch anderen Menschen genommen haben und dass so eine Erfahrung nicht nur mit dem Austritt vergessen sind.

Vielen Dank für dieses Buch, Misha :)

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