Mann schmeißt Hund auf Bär

von Misha Verollet und Oliver Weiss
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Mann schmeißt Hund auf Bär
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Inhaltsangabe zu "Mann schmeißt Hund auf Bär"

Vorsicht, Realsatire!

Dieses Buch erzählt die kuriosen Geschichten hinter den wilden Schlagzeilen aus aller Welt: Ein Betrunkener, dem es gelingt, in der Wüste den einzigen Baum im Umkreis von 400 Kilometer umzunieten. Der Mann, der eine einstweilige Verfügung gegen Gott beantragt. Ein Papagei als Mordzeuge. Der Anwalt, der sich erschießt, um seinen Mandanten zu verteidigen. Die Babysitterin, die die Kinder mit zum Banküberfall nimmt. Ein Pole, der beim Kampftrinken zusammenbricht, einen Herzinfarkt erleidet, für tot erklärt wird – und wenig später von innen an die Kühlzelle klopft. Ein Best-of absonderlicher Schlagzeilen, komischer Ereignisse und faszinierender Geschichten. Unglaublich, aber wahr!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499633027
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    derMichis avatar
    derMichivor 6 Monaten
    best of Internet

    Trotz seiner Form eignet sich Misha Verollets Buch am ehesten für ein netzaffines Publikum. Das liegt weniger daran, dass der Autor im Anhang ausschließlich Online-Quellen angibt. Zusätzlich sollte man wissen was Memes sind und die Zusammenfassung manches Wikipedia-Artikels ertragen können. Das Buch ist also weniger eine analoge Fail-Compilation für Nicht-Youtuber, sondern eher eine Ergänzung für alle, die nicht selbst nach derartigen Geschichten suchen oder wenigstens mal kurz das Handy weglegen wollen.

    Die jeweiligen Schlagzeilen, sofern sie denn wahr sind (Quellenkritik findet nicht einmal in Ansätzen statt), haben es dafür wirklich in sich: Vom Hund als Bürgermermeister bis hin zu Crystal Meth im Ü-Ei und dem ewigen Florida Man. Dazwischen erinnern Sammlungen einzelner kurioser Überschriften im Postillon-Style für Abwechslung. Nur, dass es diese Überschriften wirklich gegeben hat. Zu vielen dieser Geschichten hätte man gerne noch mehr erfahren, etwa über die Diebe, die mit Nutella im Wert von über dreißigtausend Dollar erwischt wurden oder die betrunkene Mainzerin, die aus Versehen mit den Jusos nach Dresden fuhr.

    Bei vielen der Meldungen, die es tatsächlich zu etwas mehr Aufmerksamkeit gebracht haben, begnügt sich Verollet längst nicht immer mit dem eigentlich ausreichenden knochentrockenen Kommentieren der "realsatirischen" Inhalte. Vielmehr findet gleich an mehreren Stellen ein plakatives Aufregen im Stil der Brachial-Comedy eines Mario Barth statt. Schade, dass dem Leser das Lustigfinden nicht selbst zugetraut wird. Denn eigentlich sind sämtliche Fundstücke für sich genommen schon komisch genug, da braucht es keinen Stimmungsmacher.

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    Castle55vor 19 Tagen

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