Mitchell Hogan

 4.1 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Die Feuer von Anasoma, Das Juwel von Mahrusan und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mitchell Hogan

Mitchell HoganDie Feuer von Anasoma
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Die Feuer von Anasoma
Die Feuer von Anasoma
 (16)
Erschienen am 13.03.2017
Mitchell HoganDas Juwel von Mahrusan
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Das Juwel von Mahrusan
Das Juwel von Mahrusan
 (5)
Erschienen am 14.05.2018
Mitchell Hogan[ A Crucible Of Souls (Book One Of The Sorcery Ascendant Sequence) ] By Hogan, Mitchell (Author) [ Jul - 2013 ] [ Paperback ]
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[ A Crucible Of Souls (Book One Of The Sorcery Ascendant Sequence) ] By Hogan, Mitchell (Author) [ Jul - 2013 ] [ Paperback ]

Neue Rezensionen zu Mitchell Hogan

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Lizzy_Curses avatar

Rezension zu "Das Juwel von Mahrusan" von Mitchell Hogan

Schwacher zweiter Teil
Lizzy_Cursevor 4 Monaten

Nach ihrer Flucht aus der eroberten Stadt Anasoma, sind Caldan und seine Gefährten wieder auf der Straße – und auf der Suche nach Hilfe für die umkämpfte Stadt. Doch Caldan macht sich vor allem Sorgen um Miranda, dem Mädchen, dem er sein Herz geschenkt hat. Denn ihr Geist wurde im Kampf schwer gebeutelt. Er weiß, dass er sich seiner magischen Begabung stellen muss, um Miranda und das gesamte Kaiserreich zu retten.

„Das Juwel von Mahrusan“ ist der zweite Band der Sorcery Ascendant Sequence und er macht beinahe nahtlos dort weiter, wo der erste geendet hat. Vor den Mauern von Anasoma. Caldan und seine Gefährten befinden sich auf der Flucht vor den Eroberern – und ich musste in meinem Kopf erst einmal sortieren, welche Figur zu welcher Geschichte passt und welche Rollen sie in der Gemeinschaft einnehmen. Denn manche spielen auch ein doppeltes Spiel! Ihr seht schon, der Einstieg in das vorliegende Buch fiel mir nicht leicht. Ob es daran lag, dass die Lektüre des ersten Bandes schon eine Weile her ist, oder das sich vor allen Dingen der Beginn etwas zog, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich spürte auf jeden Fall Caldans Sorge um seine Freundin Miranda sehr deutlich, auch seine Fürsorge für sie. Gleichzeitig ging zwischen den Zeilen immer eine latente Gefahr vom Bösewicht – Glöckchen – aus, die die Gefährten mit sich führten.
Trotz der Figuren vermochte mich das Buch anfangs nicht zu fesseln. Es hat mich einfach nicht abgeholt und mitgenommen – obwohl ich immer wieder versuchte, hinein zu finden. Auch, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, trug leider nicht zur Spannungssteigerung bei. Auf den Nebenkriegsschauplätzen blieb weitestgehend alles nebulös und im Dunkeln – ich hatte das Gefühl, dass Hogan uns absichtlich im trüben Wasser fischen lassen wollte, um die Spannung auf den nächsten Teil hochzuhalten. Leider ist ihm dies mit mir misslungen.

Es gelang Hogan zwar, die Spannung auf einem einigermaßen soliden Level zu halten, und doch wirkte der Plot – ich mag es kaum sagen – ein bisschen austauschbar. Keine Frage, es ist eine gut fantastische Geschichte, doch so fesseln wie der erste Band es getan hat, konnte er mich nicht. Dazu konnte ich das Buch zu oft bei Seite legen und meine Gedanken schweiften zu oft ab.

Mein Fazit fällt leider ernüchternd aus. Das Buch konnte mich trotz der fantastischen Elemente weder begeistern noch abholen. Für Fans solider Fantasy-Geschichten kann er durchaus fesselnd sein, mir hatte er jedoch schlicht und einfach zu wenig Atmosphäre!

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Flaventuss avatar

Rezension zu "Das Juwel von Mahrusan" von Mitchell Hogan

Eine Fantasygeschichte für Genrefans
Flaventusvor 4 Monaten

Es braucht eine geraume Zeit, bis der Leser in diesen Roman findet, der direkt an das Fantasydebüt »Die Feuer von Anasoma«anschließt. Und zwar nahtlos. Der ein oder andere Handlungsstrang blieb mir persönlich dabei längere Zeit im Dunkeln, weil ich mich nur bruchstückhaft an das lose Ende des Vorgängers erinnern konnte.

 

Übergangslos

Dabei hat Hogan mehrere Gelegenheiten verpasst, die bisherigen Ereignisse etwas detaillierter Revue passieren zu lassen, denn er bezieht sich an mehreren Stellen des zweiten Bands auf Ereignisse des ersten und erläutert diese (eben leider nur viel zu kurz).

Bezüglich der Haupthandlung wird sich der Leser zwar durchaus zurechtfinden und auch die Handlungsstränge der Protagonisten werden schnell wieder klarer. Es sind die Nebenschauplätze, die ein wenig im Dunkeln verbleiben, was auch daran liegt, dass Hogan diese nicht so recht in den Fokus rücken wollte.

Das hat dann zugleich zur Folge, dass die Nebenfiguren etwas blass bleiben, während die Hauptfiguren durchaus Charakterstärke zeigen dürfen. Dabei greift Hogan durchaus wieder auf einen Sprachstil zurück, der mir schon im ersten Teil zugesagt hat.

 

Serie

Das Buch liest sich wie ein Teil einer Serie und ist es natürlich auch. Das merkt der Leser an vielen Stellen. Wie viele Teile die Serie haben wird, ist bisher unklar (auch das Netz bietet da nicht mehr Informationen). Fest steht, dass es im englischen Original noch einen dritten Teil gibt, der sicherlich ebenfalls ins Deutsche übersetzt werden wird. Ob darin wenigstens auch ein Teil der Haupthandlung bzw. der übergeordneten Handlung abgeschlossen wird, ist allerdings unklar.

 

Cliffhanger?

Immerhin schafft es Hogan in diesem zweiten Teil der Serie, den Handlungsfaden zu beenden, auch wenn natürlich die Hauptgeschichte offen endet. Es gibt allerdings keinen Cliffhanger, mit dem der Leser im wahrsten Sinne des Wortes hängen gelassen wird, sondern das Buch findet ein einigermaßen zufriedenstellendes Ende, ohne dass ich an dieser Stelle zu viel verraten möchte.

An dieser Stelle sei mir die Anmerkung gestattet, dass der Klappentext ebenso wenig auf das Buch zutrifft, wie schon beim ersten Teil »Die Feuer von Anasoma«. Was auch immer den Verfasser des Klappentextes geritten haben mag, der Text bezieht nicht wirklich auf den Inhalt des Buchs.

 

Fazit

Das Buch erzählt handwerklich solide eine interessante Fantasygeschichte, die vor allem Genrefans ansprechen wird. Dabei werden zwar kaum Akzente gesetzt und der Leser wird eine Weile brauchen, bis er in der Geschichte ankommt, aber dann hat diese durchaus ihren Reiz.

Zwingende Vorraussetzung ist allerdings der erste Band »Die Feuer von Anasoma«, damit die Handlung überhaupt für den Leser verständlich ist.


Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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Kagalis avatar

Rezension zu "Das Juwel von Mahrusan" von Mitchell Hogan

Ein typischer Mittelteil
Kagalivor 4 Monaten

Der erste Band dieser Reihe hat von mir die volle 6/6 Bewertung bekommen, daher war ich natürlich umso gespannter auf diese Fortsetzung. Ob es meine Erwartungen auch erfüllen konnte?

Meine Meinung:

Ein Rückblick wäre nett gewesen
Ich muss gestehen, ich habe mich mit dem Einstieg in dieses Buch unglaublich schwergetan. Das lag zum einen daran, dass ich peinlicherweise, obwohl es die volle Wertung bekommen hatte, kaum noch etwas vom ersten Band wusste. Gut, dafür kann der Autor natürlich nichts, aber er trug wesentlich zu meinen Schwierigkeiten bei, da er mich als Leser kommentarlos wieder ins Geschehen wirft. Dabei setzt die Handlung wirklich absolut nahtlos am Vorgänger an, als wäre dies ein einziger Band, der nur in der deutschen Übersetzung geteilt wurde.
Leider sind auch in den Dialogen und Caldans inneren Monologen so gut wie keine Hinweise auf die Ereignisse im Vorgänger eingeflochten, sodass man, wenn man den Vorgänger nicht noch gut in Erinnerung hat, tatsächlich noch einen tiefen Blick in eben diesen werfen muss, um überhaupt mit zu kommen.

Ein typischer 2. Band
Irgendwann nach gut 150 Seiten (und einem erneuten anlesen einzelner Kapitel des ersten Bandes) war ich dann wieder in der Geschichte. Caldan ist weiterhin ein sehr interessanter Charakter, der meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut ist. Sympathiepunkte büßte er bei mir ein, da er im Bezug auf Mirandas Heilung mir etwas zu sehr den Tunnelblick aufhatte, aber rein vom literarischen her ist er immer noch ein spannender und ausgereifter Charakter.

Ansonsten ist dieses Buch ein typischer Mittelteil mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Stärke liegt natürlich darin, dass man die Charaktere nun schon ganz gut kennt und noch besser mit ihnen mitfiebert. Von den drei Handlungssträngen fand ich den von Caldan und den von Felice sehr spannend. Vasile’s erst ab der zweiten Hälfte. Auch dem ein oder anderen Geheimnis kommen wir näher und besonders die Identität des gefürchteten Gott-Kaisers ist interessant und eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe.
Leider haben wir aber eben auch die typischen schwächen eines zweiten Bandes: Es gibt einige Stellen wo man das Gefühl hat, dass die Handlung nicht richtig vorankommt. Die Grundlage ist bereits geschaffen, der richtig große Showdown kommt erst noch. Solche Mittelteile dienen häufig einzig und allein der Vorbereitung auf das (hoffentlich) epische Finale. Leider gerät dabei aufgrund von längerer und zäherer Passagen die individuelle Handlung des Zwischenteils selbst etwas in den Hintergrund bez. zieht sich an manchen Stellen doch etwas.

Fazit:

Das Juwel von Mahrusan ist ein typischer Zwischenteil, der zwar weiterhin gut unterhalten kann, aber aufgrund ein paar zäher Passagen nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten kann. Dennoch sind meine Erwartungen an das Finale weiterhin groß.


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