Mitchell Hogan Die Feuer von Anasoma

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Inhaltsangabe zu „Die Feuer von Anasoma“ von Mitchell Hogan

Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird. Doch dann verletzt er Jahre später bei einer Prügelei unwillentlich einen Mitschüler und wird, mit nichts als ein paar Münzen in der Tasche, hinausgeworfen. Von nun an muss er sich alleine durchschlagen – in einer Welt, die noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht wird. Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird …

Trotz diverser Makel kann ich dieses Buch jedem Fantasy-Fan empfehlen.

— Flaventus
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  • Ein toller Fantasy Auftakt

    Die Feuer von Anasoma
    Kagali

    Kagali

    05. July 2017 um 11:45

    Meine Meinung Bei diesen Buch habe ich erst eine Weile überlegen müssen, ob ich es lesen möchte oder nicht. Aber dann dachte ich „Why not?“ und zum Glück, denn mit „Die Feuer von Anasoma gelingt es Hogan einen gelungenen Auftakt hinzulegen.Nach einem anfänglichen Prolog aus der Vergangenheit der mich zugeben erst etwas verwirrte, lernen wir schnell den Protagonisten Caldan kennen. Er ist der typische Fantasy Held und dann auch wieder nicht. Auf der einen Seite ist er überdurchschnittlich begabt, entwickelt große Kräfte, ist intelligent und „gut“ trotzdem hatte ich nicht das Gefühl einen überzeichneten oder zu machtvollen Charakter präsentiert bekommen zu haben.Das liegt zum einem, daran dass man seien Fortschritte genau miterlebt. Steht er vor einem Problem überlegt Caldan hin und her und als Leser ist man direkt dabei wie er überlegt, verwirft und letztendlich zu einer Lösung kommt, oder auch nicht. Da man diese Gedankengänge schlüssig mitliest wirkt Caldan als Figur ausgereifter, da man sehen kann, dass ihm eine Lösung nicht einfach zufällt, sondern dass es intensive gedankliche Auseinandersetzungen und Vorbereitungen bedarf. Eine Prise Zweifel und eine etwas förmliche Steifheit, die ihn in einer „Großstadt“ wie Anasoma seltsame erscheinen lässt taten ihr Übriges, dass ich Caldan schnell ins Herz schloss und ihn als sympathischen und ausgereiften Charakter empfand. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr interessant, auch wenn sich zunächst nicht immer abzeichnete weshalb sie in die Geschichte eingeführt wurde. Einige kommen vielleicht etwas zu kurz, aber die Entwicklungen in der Handlung lassen stark vermuten, dass wir in den Folgebände noch mehr erfahren werden, weshalb ich das nach Beenden des Buches nicht als störend empfand.Insgesamt gestaltet sich die Handlung spannend und folgt einem guten Tempo. Besonders zum Ende hin wird es dann sehr spannend und das Tempo nimmt deutlich zu. Der Stil der Geschichte erinnerte mich an Trudi Canavan zu ihren besten Zeiten. Obwohl es einen männlichen Protagonisten gibt hatte ich ein ähnliches Gefühl wie beim lesen von „Die Gilde der schwarzen Magier“ Das meine ich auf eine gute Weise. Das Buch wirkt nicht wie eine Kopie, sondern vermittelt einfach ein ähnliches Lesegefühl.Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich schon sehr gespannt auf den 2. Band bin =) Fazit Die Geschichte des jungen Magiers Caldan konnte mich auf ganze Linie überzeugen und macht mich sehr neugierig auf den Folgeband. Ich empfehle das Buch vor allem für Fans von Trudi Canavan und ihrer Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ (Und ich bin normalerweise sehr vorsichtig bei solchen Vergleichen ;) ) Folge mir ;) Diese Rezension findest du mit zusätzlichem Deutsch/Original Coververgleich auf Miss Page-Turner

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  • Abenteuer-Lesemarathon in Panem

    Die Tribute von Panem - The Hunger Games, Special Edition, 2 DVDs
    Luftpost

    Luftpost

    Dies ist ein Abenteuer-Lesemarathon der Werwolf-Spielgruppe und der Challenge-Gruppe "Zukunft vs Vergangenheit".______________________________________Sehr verehrte Einwohner von Panem! Es ist mir eine Freude, euch begrüßen zu dürfen! Dieses Jahr finden die ersten Lesespiele statt und die Distrikte müssen ihre Tribute in die Arena schicken. Es beginnen nun also die Vorbereitung für diese grandiosen Spiele und wenn ihr für euer Distrikt antreten wollt, dann meldet euch ab sofort im Thema "Ich melde mich freiwillig". Zur Einschreibung als Tribut ist zudem euer voraussichtliches Leseziel anzugeben. Dies ist bei diesen Lesespielen so wichtig wie noch nie - solltet ihr dies versäumen, dann kann ich leider für nichts garantieren und euch könnte es zum Nachteil werden! Bitte erstellt zudem noch KEINEN Sammelbeitrag. - Präsident Blue  ************************************************************ ************************************************************ Es sind keine Kenntnisse zu den Büchern "Die Tribute von Panem" notwendig, um an diesem Lesemarathon teilzunehmen, auch wenn es euch eventuell einen kleinen Vorteil verschafft. Zu unseren Werwolfrunden hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen thematisch passenden Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Größtenteils wird es thematisch um "Die Tribute von Panem" gehen, weil dies das Thema unserer kommenden Werwolfrunde ist.Die Wahl euer Lektüre ist absolut euch selbst überlassen und wird nicht vorgegeben. Unser Ziel ist es, einen spannenden und abwechslungsreichen Marathon zu gestalten, zusammen zu lesen und gemütliche Stunden zusammen zu verbringen.************************************************************ ✨ DIE REGELN ✨Wie vielen wahrscheinlich schon von den letzten Lesemarathons bekannt ist, sind unsere Marathons wahrlich abenteuerlich. Und auch diesmal haben wir uns wieder etwas Spannendes ausgedacht. Bitte gebt unbedigt bei eurer Bewerbung an, wie viel ihr vorraussichtlich lesen werdet, da es für uns diesmal planungsrelevant ist. (Ob ihr letztendlich mehr oder weniger lest, ist natürlich nicht ganz so wichtig, hilft uns aber bei der Einschätzung enorm). In den nächsten Tagen werden wir eine Liste mit Waffen in einem Extra-Thread veröffentlichen. Bis Mittwochabend um 21:00 Uhr müsst ihr euch eine von denen ausgesucht haben. Hierbei gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer bis zum angegebenen Zeitpunkt nicht gewählt hat, bekommt zufällig eine Waffe von uns ausgelost. Was ihr für eure gelesenen Seiten erhaltet und welche Auswirkungen es hat, erfahrt ihr allerdings erst später. ✨ DAS ENDE ✨Es kann nur einen geben! (Nein, moment - falscher Film ^^) Aber auch hier gilt: Es gibt nur einen Sieger der Lesespiele. Wie ihr dieser Sieger werdet, erfahrt ihr später. ✨ DER SHOP ✨Auch dieses Mal wird es einen Shop geben, der allerdings nicht immer geöffnet ist. Die genauen Öffnungszeiten und die Bedingungen zum Kauf der angebotenen Ware stehen dann im Startbeitrag des Shops. ✨ FRAGEN ✨Solltet ihr Fragen haben, so schaut doch zunächst im entsprechenden Unterthema nach. Dort könnt ihr eure Fragen, sofern sie noch nicht beantwortet sind, stellen und wir bemühen uns, sie schnellstmöglich zu beantworten.Das FAQ wird zudem regelmäßig geupdatet. Es kann passieren, dass wichtige Infos erst nachträglich dort erscheinen. ************************************************************************Es sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser " Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und " Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.✨ WANN STARTEN WIR? ✨Der Marathon startet am Donnerstag, dem 25.5.2017 um 10:00 Uhr und endet am Sonntag, den 28.5. um 24:00 Uhr. (Bis wann die gelesenen Seiten gezählt werde wird ebenfalls später noch einmal spezifiziert).Der Spaß bei unserem Lesemarathon steht natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wie ihr wollt.In regelmäßigen Abständen werden wir euch Aufgaben und Rätsel stellen, die ihr beantworten könnt und euch somit eventuell einen Vorteil in der Arena verschafft. ✨ Die Spielleiter ✨Stebectölpel (Stebec)Kathniss Everdeen (katha_strophe)Plutarch Hennysbee (Henny)Präsident Blue (BlueSunset)🙋 Teilnehmerliste: - Snorki | 250- Mitchel | 280- Knorke | 300- LadySamira | 300- Tatsu | 300- elfentroll | 300- Annika | 320- Traubenbaer | 330- sternchennagel | 400- Vucha | 500- Vanillis_world | 500 - mysticcat | 500- papaverorosso | 555- Pippo | 750- Janemely | 777- samea | 800- Melanie | 800- kaytilein | 900- Buchgeborene | 1111 Vergangene Runden:Piraten | Märchenland | Vampire Diaries | Wunderschöne Winterzeit | Supernatural | Game of Thrones | Asterix - Der Gallier | Alice im Wunderland

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    • 3548
  • Gelungener Auftakt

    Die Feuer von Anasoma
    thebookpassion

    thebookpassion

    15. May 2017 um 19:55

    Caldans Eltern starben unter grausamen und mysteriösen Umständen. Aufgrund seines Talentes und seines aufgeweckten Charakters wird er in einem Kloster aufgenommen. Im Kloster werden die Grundlagen der Arkanen Magie gelehrt und schnell wird klar, dass Caldan großes Potenzial hat. Zwischen den Schülern des Klosters herrscht ein starker Konkurrenzkampf. Caladan lässt sich zu einer Prügelei provozieren, bei dem er einen Mitschüler schwer verletzt und als Konsequenz dessen, wird Caldan aus dem Kloster hinausgeworfen. Fort an muss er sich mit nur wenigen Münzen selbst und vollkommen allein durch das Leben schlagen. Für Caldan beginnt ein langer Weg, der voller magischeren Geheimnisse ist.Wie es so oft bei mir der Fall ist, bin ich zunächst durch das wunderschöne Cover auf den Roman aufmerksam geworden. Für mich wirkt das Cover einfach absolut harmonisch. Wie es aber leider so oft der Fall ist, greift das Cover jedoch nicht unbedingt die Story des Romans auf. Der Fokus des Romans liegt vor allem auf Caldan und seinen Werdegang und wie er sich nach und nach entwickelt. Trotz der Tatsache, dass er eher unter schlechten Bedingungen aufwächst entwickeln sich seine magischen Talente prächtig. So erfühlt Caldan vor allem zu Beginn die typischen Klischees eines Helden und ich befürchtete schon, dass er weiterhin recht klischeehaft wird. Im Laufe des Romans gewinnt er jedoch deutlich an Ecken und Kanten dazu, sodass er doch nicht unbedingt dem Bild eines strahlenden Helden entspricht. So verdeutlicht die Prügelei zwischen Caldan und seinen Mitschülern perfekt, wie aufbrausend und leicht zu provozieren er ist. Auch wirkt er des Öfteren absolut selbstverliebt und dann aber auch wieder total verunsichert. All diese Faktoren runden seine Figur zu einem authentischen Charakter ab.Die Magierwelt fand ich durchaus interessant. Mithilfe von verschiedenen Materialien können Begabte unterschiedliche Magie wirken und nicht jedes Material ist für jede Art von Zauber unbedingt geeignet. Ich hatte aber leider al zu oft das Gefühl, dass ich die magische Welt nicht richtig greifen konnte, da man nur sehr spärlich Informationen erhalten hat und mir diese auch oft einfach zu wenig waren. Viele Fragen, die schon zu Anfang aufkamen stehen auch nach der letzten Seite immer noch unbeantwortet im Raum. Da es sich bei diesem Roman um eine Trilogie handelt, kann ich durchaus verstehen, dass nicht alle Fragen sofort beantwortet werden können aber ein oder zwei zentrale Antworten hätte ich dann schon noch gerne, sodass ich das Magiersystem noch besser verstehen kann. Das Setting der Geschichte konnte mich hingegen wieder begeistern. Ich finde es einfach grandios, wie der Autor vor allem die verruchten Viertel und die zwielichtigen Spiele beschreibt. Er schafft es einfach eine absolut authentische und mitreißende Atmosphäre zu erschaffen.Vor allem zum Ende hin nimmt der Roman deutlich an Fahrt auf. Die rasanten Situationen sind mit jedoch stellenweise einfach zu wenig ausgearbeitet und viele Entscheidungen oder Situationen wirken auf mich etwas überstürzt.Insgesamt besitzt „Die Feuer von Anasoma" großes Potenzial. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnte ich mich mit dem Protagonisten super anfreunden, da er, wie ich zunächst erwartet habe, nicht dem gängigen Klischee eines glänzenden Helden entspricht. Caldan hat Ecken und Kanten, die mal mehr oder weniger sympathisch wirken. Ich hoffe, dass der Autor im zweiten Band deutlich mehr auf die magischen Aspekte eingeht, da sie mit im ersten Band leider noch nicht gut genug ausgearbeitet sind.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Die Feuer von Anasoma

    Die Feuer von Anasoma
    Mine_B

    Mine_B

    25. April 2017 um 20:15

    Der Debütroman von Mitchell Hogan mit dem Titel „Die Feuer von Anasoma“ ist der Auftakt einer Fantasy- Reihe, bei der die Geschichte des Magiers Caldan erzählt wird.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird – denn Caldan ist talentiert. Eines Tages, so hofft er, wird man ihn als Novizen in den Orden aufnehmen. Doch acht Jahre später zerbricht dieser Traum in tausend Scherben, als Caldan bei einer Prügelei einen Mitschüler, Sohn einer reichen Adelsfamilie, verletzt. Mit nichts in der Tasche außer einem Beutel Kupferdukaten und zwei geheimnisvollen, magischen Ringen, die angeblich seinen Eltern gehörten, wird er aus dem Kloster geworfen. Er muss den Ort verlassen, der ihm ein zweites Zuhause geworden ist. Die Ordensbrüder. Und Jemma – seine erste große Liebe. Verzweifelt schifft sich Caldan  ach Anasoma ein, eine der mächtigsten und buntesten Städte des mahrusischen Reiches. Er bewirbt sich um Aufnahme bei der Zauberergilde, denn dort glaubt er, mehr über die Ringe und das magische Erbe seiner Familie herausfinden zu können. Doch die Welt außerhalb der Klostermauern ist dunkel und gefährlich – und sie wird noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht…   Zuerst möchte ich die hilfreiche Karte positiv hervorheben. Wobei in diesem Buch sowohl eine kleine Weltkarte, als auch eine Karte der Stadt Anasoma beigefügt wurden sind. Beide empfand ich als sehr hilfreich und habe sie gerne während des Lesens zu Rate gezogen. Der Schreibstil von Hogan ist sehr angenehm, sodass sich dieser Fantasyroman flüssig lesen ließ. Auch schafft es der Autor, dass Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen und ich mir sowohl die Charaktere als auch die beschriebenen Lokalitäten gut vorstellen konnte. Hogan erschafft in diesem Fantasywerk eine vielseitige und komplexe Welt, wobei der Leser einen kleinen Einblick in diese Welt in „Die Feuer von Anasoma“ erhält. Ich hoffe, dass wir im Verlauf der Reihe noch weitere Ecken der Welt besser kennen lernen können und vielleicht noch ein bisschen mehr über die Geschichte dieser interessanten Welt erfahren werden. Gut hat mir auch gefallen, dass der Leser zusammen mit dem Protagonisten Caldan die Stadt Anasoma besser kennen lernt. Man erhält einen guten Einblick in die Vielseitigkeit dieser mächtigen Stadt, wie die Leute dort leben und welche Geheimnisse und Gefahren diese Stadt zu verbergen hat. Der Einstieg erfolgt mit einem recht rätselhaften Prolog, der in der Vergangenheit im Vergleich zur hauptsächlichen Geschichte spielt. Einige Fragen werden aufgeworfen und natürlich entsteht dabei die Frage, welcher Zusammenhang zum Hauptstrang bestehen könnte. Auf jeden Fall wird auf diese Weise das Interesse geweckt. Im Anschluss an den Prolog lernen wir den Protagonisten Caldan kennen. Dieser lebt seit einigen Jahren bei den Ordensbrüdern, welche ihn aufgenommen haben, als er noch klein war. Obwohl Caldan aus keiner reichen Familie stammt und nicht viel über seine Vergangenheit weiß, haben die Mönche ihn aufgenommen und bei diesen darf er lernen und leben. Dort wächst er recht wohlbehütet auf, isoliert von dem eigentlichen Leben fernab des Klosters. Nachdem er nach einem Schicksalsschlag aus dem Kloster verbannt wurde, muss er lernen, zu überleben. In der bekannten Stadt Anasoma versucht er Fuß zu fassen und muss lernen, dass sein erlangtes Wissen aus den Büchern des Klosters nicht immer mit dem realen Leben übereinstimmt. Caldan hat seine Ecken und Kanten, dennoch wirkte er auf mich sympathisch. Zusammen mit Caldan lernt der Leser einiges über die Magie kennen und erlangt neue Erkenntnisse über diese. Gerne habe ich seine Geschichte verfolgt und über seine Erfolge und Misserfolge gelesen. Es war interessant, seine Entwicklung mitzuerleben, wie er im Verlauf des Buches reifer wurde. Er ist an seinen Aufgaben gewachsen und hat dabei eine interessante Entwicklung durchlaufen. Auch weitere Charaktere werden eingeführt, wobei einige interessanter als andere dargestellt werden. Auch erfährt man nicht immer viel über diverse eingeführte Charaktere. Dennoch konnten die meisten Charaktere ein Interesse bei mir wecken, sodass ich gerne ihre Geschichte verfolgt habe. Im Verlauf der Geschichte fragt man sich, wie diverse Perspektiven wohl zusammengeführt werden könnten, wie ihr Schicksal miteinander verknüpft sein könnte. Leider habe ich ein paar Seiten gebraucht, um vollständig in die Geschichte herein zu finden. Der Einstieg viel mir persönlich nicht leicht, dennoch war mein Interesse geweckt gewesen, sodass ich das Buch nicht sofort zur Seite legte – und ich wurde nicht enttäuscht. Leider konnte mich das Magiesystem nicht sofort überzeugen. Besonders zu Beginn der Geschichte hatte ich ein paar Probleme mit den Prinzipien und Regeln der Magie und auch dessen Grenzen waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch im Verlauf des Buches lernt man einiges über die Magie kennen, sodass ich mich immer mehr mit dem Magiesystem anfreunden konnte. Auch wenn „Die Feuer von Anasoma“ der Auftakt einer Reihe ist, finde ich es schade, dass doch so viele Fragen offen bleiben und nicht beantwortet werden. Ich kann es verstehen, dass bei einem Reihenauftakt nicht alles geklärt wird, um noch Material für später zu haben, dennoch fand ich es einfach schade, dass dieses Ende so offen gehalten wurde. Doch dies führt natürlich auch dazu, dass die Neugier an dem weiteren Geschehen geweckt wird. Gerne würde ich wissen, wie die Geschichte rund um den Magier Caldan weitergehen wird.   Insgesamt hat der Autor Mitchell Hogan mit „Die Feuer von Anasoma“ einen interessanten Auftakt zu einer fantastischen Reihe geschaffen, der die Neugier auf die Weiterführung weckt. Da ich leider ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte und mir persönlich das Ende zu offen war, möchte ich 4 Sterne vergeben.

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  • Für Fantasy-Fans zu empfehlen

    Die Feuer von Anasoma
    MsPleasant

    MsPleasant

    03. April 2017 um 07:55

    Klappentext: Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schhergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird. Doch dann verletzt er Jahre später bei einer Prügelei unwillentlich einen Mitschüler und wird, mit nichts als ein paar Münzen in der Tasche, hinausgeworfen. Von nun an muss er sich alleine durchschlagen - in einer Welt, die noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht wird. Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird... Schreibstil: Hogan schafft es den Leser in eine neue Welt zu entführen. Auch wenn man die Grundgeschichte doch schon sehr oft gelesen/ gehört hat, wird es nicht langweilig. Durch eine angenehme Erzählweise, folgt man dem Geschehen gern und gespannt. Meine Meinung: Ich glaube ich erwähne es nicht zum ersten Mal, aber ich bin immer für Fantasy-Romane zu begeistern. Somit habe ich mich auch für dieses Rezensionsexemplar beworben. Was mich immer interessiert ist, wie die neuen Welten beschrieben werden, in die ich mich als Leser verlieren soll. Und genau das wird auch gegeben. Wie schon erwähnt, hat man die Geschichte von dem Waisenjungen, der dann in der Magie unterwiesen wird (oder Ähnliches) schon öfter gelesen, doch die neuen Charaktere lassen den Leser vergessen, dass die Story schon so alt ist. Wenn ich mich nicht ganz irre, dann ist dieses Buch der Auftakt zu einer Reihe. Deshalb gibt es natürlich den ein oder anderen Handlungsfaden, der noch ein wenig in der Luft hängt. Hogan gelingt es jedoch, dass man sich nicht verloren fühlt, sondern eher gebannt auf den nächsten Teil wartet. Alles in allem ein gelungener Fantasy-Roman, den ich allen Fans dieses Genre nur empfehlen kann. 😊

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  • Von Geheimnissen und einem wirklich spannenden Setting

    Die Feuer von Anasoma
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    02. April 2017 um 10:29

    Von Geheimnissen und einem wirklich spanenden Setting Der junge Magier Caldan wird aus dem Kloster nach einem blutigen Zwischenfall verbannt und muss nun sein Glück in Anasoma, einer pulsierenden Hafenstadt, suchen. Er bemüht sich um die Aufnahme in der Zauberergilde und lernt auf seinem Weg Freund und Feind kennen. Die junge Miranda sichert sich einen besonderen Platz in seinem Herzen. An anderer Stelle kämpft Aidan gemeinsam mit seinen Gefährten für das Gute und Richtige unter der Führung einer Frau, an der er immer mehr zu zweifeln beginnt. „Die Feuer von Anasoma“ ist der erste Band der Reihe von Michtell Hogan. Eigentlich hat mich das Cover dazu bewogen, das Buch genauer in Augenschein zu nehmen, ist es doch in der Tradition vom „Weg der Könige“ gestaltet und wirkt nicht wie Fantasy-Romance oder ähnliches. Dass ich im Laufe des Romans keinen einzigen Felsen finden würde, auf der ein einsamer Magier steht, wusste ich bis dahin noch nicht. Das Cover machte auf jeden Fall einen positiven Eindruck auf mich und ich freute mich sehr auf die Lektüre dieses Buches. Der Prolog schürt auf jeden Fall die Neugier auf das Buch, da viele Fragen aufgeworfen werden. Aber das Hauptaugenmerk des Lesers richtet sich sehr schnell auf den eigentlichen Protagonisten und seinen Alltag im Kloster auf Eremita. Angelehnt an den klassischen Schulplot, folgen wir Caldan in die Klassenzimmer des Klosters und bekommen einen ersten Eindruck des Magiesystems. Diese Einführung wird später auch noch dringend benötigt und ich fand sie an dieser Stelle gut untergebracht und nicht „infodumpend“ dargestellt. So ganz nebenbei lernen wir Caldan, den Protagonisten, besser kennen. Wirklich verliebt war ich in den Charakter nicht. Aber er war mir zu einem gewissen Grad sympathisch, wies seine Ecken und Kanten auf und kam mir persönlich das ein oder andere Mal etwas hochnäsig vor, was ich begrüßte, da allzu glatte Charaktere mich schnell langweilen. Mit Caldan hatte ich im Verlauf des Buches auf jeden Fall noch meinen Spaß. Aidan, der zweite Protagonist, wurde etwas später eingeführt, wahrscheinlich um den Leser nicht mit allzu vielen Personen zu verwirren. Ihn fand ich persönlich noch einen ticken interessanter als Caldan, da er in einem tiefen Zwiespalt feststeckte und ich neugierig auf seine Geschichte war. Die beiden Plots liefen nebeneinander her, wobei der geneigte Leser (vergeblich) dem Moment entgegen fiebert, an dem die beiden Handlungsstränge sich verbinden. Spätestens im letzten Drittel des Buches wurde mir klar, dass Caldans und Aidans Abenteuer in diesem Band noch nicht abgeschlossen sein werden. Ein klarer Pluspunkt für das Buch ist das Setting der Hafenstadt Anasoma. Es bereitete mir diebische Freude an Caldans Seite die verschiedenen Viertel zu erkunden, die Magiergilde zu entdecken und in dieser pulsierenden Stadt Abenteuer zu erleben und Wunder zu entdecken und mit Caldan die ein oder andere Partie Dominion zu spielen. Mir erschien das Spiel wie eine Art Schach, aber die Runden empfand ich als spannend. Der Schreibstil von Mitchell Hogan liest sich sehr flüssig und angenehm. Mit ihm kann man mehrere Stunden zubringen, ohne seiner Schreibe überdrüssig zu werden. Für mich verflogen die mehr als siebenhundert Seiten ziemlich rasch. Kritisch anmerken muss ich leider, dass allzu viele Fragen offen bleiben, die zu Beginn aufgeworfen werden. Caldan findet zwar einiges über das Magiesystem heraus, aber für mich haben ein paar Informationen gefehlt. Natürlich müssen auch noch einige Geheimnisse für den nächsten Band übrig bleiben, aber ich fühlte mich am Ende des Buches ein wenig unbefriedigt, da für mich zu viele kleine und große Fragen offen blieben. Auch hebt sich der Autor wohl die Zusammenführung der Handlungsstränge für den weiteren Verlauf der Geschichte auf. Negativ aufgestoßen ist mir persönlich auch das letzte Drittel des Buches, in dem der Autor versuchte, der Handlung Schwung zu geben, was ihm leider nicht ganz gelungen ist. Neue Charaktere wurden eingeführt und eine unerwartete Kehrtwendung erfolgte, die für meinen Geschmack auf ein bisschen zu wackligen Beinen stand. Ein bisschen mehr Hintergrund oder ein paar eingestreute Gerüchte hätten da wohl Abhilfe geschaffen. Im Buch gab es durchaus spannende und aufregende Momente, doch das waren Spannungsspitzen, die der Autor über das Buch verteilte. Eine wirklich brodelnde Spannung, die sich hielt, konnte er nicht so richtig aufbauen. Aber ich habe das Buch dennoch wegen seiner Detailfülle genossen und der letzte Punkt ist ein wenig Meckern auf hohem Niveau.Das Buch hat mich neugierig auf den Folgeband zurückgelassen und mir trotz der Kritikpunkte viel Spaß gemacht. Ich bin Caldan gerne in die Tavernen und Gilden gefolgt, habe neue Bekanntschaften geschlossen und an seiner Seite so manche Gefahr überstanden. Aus diesem Grund vergebe ich in der Gesamtheit vier Sterne.

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  • Interessanter Einstieg in eine Fantasy-Serie

    Die Feuer von Anasoma
    Flaventus

    Flaventus

    02. April 2017 um 10:24

    "Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird." Dieser einzelne Satz aus dem Klappentext beschreibt das komplette Buch. Was für ein Spoiler des Verlags. Zumal selbst am Ende dieses Buchs gar nicht so eindeutig klar ist, dass Caldan tatsächlich der größte Magier seiner Zeit ist. Das rührt daher, dass es einen weiteren Fehlgriff seitens des Verlags gibt. Denn es ist zusätzlich unglücklich, dass der Hinweis fehlt, dass es sich bei diesem Buch um eine Serie aus mindestens drei Teilen handelt. Zumindest im Englischen sind drei Teile unter dem Titel "Sorcery Ascendant Sequence" erschienen, was man vielleicht als die "Stammlinie des Zauberers" übersetzen könnte.  Der Plot Nun sollte klar sein, dass die eigentliche Geschichte das Leben und den Aufstieg des jungen Caldan in den Fokus setzt, dessen Leben gar nicht rühmlich beginnt. Dieses Setting ist nicht neu, dass eine große Karriere klein anfängt. Ganz klassisch sind Caldans Eltern gestorben und er ist als Waise in einem Kloster ausgewachsen, in dem er eine Sonderrolle eingenommen hat. Warum ist dieses Buch trotz des Spoilers, des fehlenden Hinweises und der Bedienung üblicher Klischees dennoch lesenswert?  Der Stil Es ist der Erzählstil, der dieses Buch trotz allem so lesenswert macht. Das beginnt damit, dass der Leser direkt in die Welt geworfen wird und diese sich ihm erst nach und nach erschließt. Dabei fühlte ich mich als Leser nie verloren, auch wenn von Quellen gesprochen wird, aus denen sich die Zauberer bedienen oder von der Zerschmetterung, die als nachhaltiges Ereignis die Grundfesten der bekannten Welt vor vielen Jahren verändert hat. Das geht über teilweise recht detaillierte Beschreibungen der Umgebungen und der Handlungen vor allem, wenn es um die Entwicklung des Hauptprotagonisten geht. Das verleiht der Stadt Leben und dem Charakter Tiefe und verdeutlicht nach und nach das Wirken der Zauberei. Das sich durchaus im Laufe der Zeit ändert. Und das endet in den kleinen Nebenhandlungen und den Nebenrollen, die teilweise erst spät eingeführt werden. So gibt es Charaktere, die erst auf den letzten 100 Seiten eingeführt werden. Da ich beim Lesen des Buchs nicht wusste, dass es sich um eine Serie handelt, fand ich das zum Teil recht befremdlich, aber auch interessant, denn so wird der Leser erst allmählich mit allen Charakteren vertraut gemacht und wird nicht gleich zu Anfang mit unzähligen Details überhäuft. Als kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings zu erwähnen, dass ich manchmal den Eindruck hatte, dass die Dialoge etwas zu unausgereift und aufgesetzt waren. Hier gibt es sicherlich Luft nach oben, um dem ganzen Geschehen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.  Offene Fragen Durch die späte Einführung mancher Charakter und die nicht abgeschlossene Entwicklung des Hauptcharakters Caldan bleiben viele Fragen zum Ende des Buchs ungeklärt. Ich kann durchaus sagen, dass es einige Cliffhanger gibt, denn was ich bisher noch nicht erwähnt habe, ist die Gestaltung der Welt mit ihren Machtverhältnissen. Diese sind im Laufe dieses Buchs nicht eindeutig klar geworden, konzentriert sich die Geschichte auf die Entwicklung des Zauberers. Dennoch treten vor allem im letzten Viertel des Buchs nachhaltige Ereignisse ein, die nur der Beginn einer dramatischen Situation sein können, deren Inhalt Gegenstand der folgenden Teile sein müssen (zumindest gehe ich davon aus). Ich finde, dass der Leser dies durchaus wissen sollte, bevor er sich diesem Buch widmet.  Fazit Auch das Fazit möchte ich damit beginnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Auftakt einer Serie handelt. Dadurch ergibt sich zwangsläufig, dass es ein offenes Ende hat. Nicht nur das, sondern es endet mit gleich mehreren Cliffhangern. Dennoch kann ich dieses Buch nur jedem Fantasy-Fan empfehlen, denn es bietet eine sehr interessant erzählte Geschichte rund um den angehenden Zauberer Caldan, dem seine Fähigkeiten erst nach und nach bewusst werden. Dabei ist das Buch sehr bildlich und detailreich beschrieben und weist zumindest in meinen Augen kaum Längen auf. Wer sich damit anfreunden kann, dass die Folgeteile erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden und er sich ein bisschen gedulden muss, bis er weiß, wie es weitergeht, kann hier bedenkenlos zugreifen.Diese Rezension findet sich auf meinem Blog.

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  • Sehr Genial, Spannend einfach Klasse

    Die Feuer von Anasoma
    bea76

    bea76

    27. March 2017 um 12:25

    Bei diesem Buch steht unter dem Klappentext eine Bemerkung von LIBRARY SCHOOL JOURNAL : “Ein Muss für jeden Fantasy-Fan“ normalerweise bin ich da ja durchaus skeptisch, aber hier unterschreibe ich das sofort!!Was für ein wirklich spannendes Buch und so genial geschrieben, dass man die knapp 720 Seiten gern hintereinander weglesen will. Zwischendurch leidet man mit dem jungen Caldan ziemlich doll mit, aber an anderen Stellen kann man auch wirklich gut über ihn schmunzeln.Es gibt einige sehr interessante Charaktere, ob sie nun nett sind oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle , denn sie sind einfach interessant. Ich wüsste ja gern was aus Caldan und den anderen wird, wäre wirklich interessant.Vielen Dank für diese wundervolle gespannende Geschichte. Gern mehr davon!

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