Mo Hayder

 3,8 Sterne bei 2.067 Bewertungen
Autorin von Der Vogelmann, Die Behandlung und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mo Hayder (© Arnaud Février)

Lebenslauf von Mo Hayder

Mo Hayder wurde 1962 in Essex geboren. Mit fünfzehn Jahren zog sie von zu Hause aus und begann ein Leben als Weltenbummerlin. Von London zog es sie ins Ausland wo sie u.A. in Tokio eine Zeitlang in einem Nachtclub arbeitete und für eine englische Zeitung schrieb. In Amerika begann sie an der American University in Washington D.C. Filmwissenschaften zu studieren. Es folgte ein Studium im Kreativen Schreiben an der Bath Spa University. Ihren Durchbruch zur brillante Spannungsautorin erreichte sie durch ihren Debütroman, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, mit welchem sie über Nacht zur international anerkennten Bestsellerautorin wurde. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter lebt sie mittlerweile in der Nähe von Bath.

Alle Bücher von Mo Hayder

Cover des Buches Der Vogelmann (ISBN: 9783442451739)

Der Vogelmann

 (472)
Erschienen am 01.03.2002
Cover des Buches Die Behandlung (ISBN: 9783442464760)

Die Behandlung

 (341)
Erschienen am 27.02.2007
Cover des Buches Tokio (ISBN: B004OL2S0Q)

Tokio

 (233)
Erschienen am 11.03.2009
Cover des Buches Die Sekte (ISBN: 9783641138349)

Die Sekte

 (216)
Erschienen am 06.02.2014
Cover des Buches Ritualmord (ISBN: 9783442472857)

Ritualmord

 (177)
Erschienen am 20.09.2010
Cover des Buches Haut (ISBN: 9783442475445)

Haut

 (146)
Erschienen am 18.04.2011
Cover des Buches Verderbnis (ISBN: 9783442477807)

Verderbnis

 (91)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Die Puppe (ISBN: 9783442482832)

Die Puppe

 (101)
Erschienen am 17.08.2015

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Neue Rezensionen zu Mo Hayder

Cover des Buches Tokio (ISBN: B004OL2S0Q)
Jeys_Book_Liness avatar

Rezension zu "Tokio" von Mo Hayder

langatmige Story, schräge Charakterdarstellung, spannungsarm
Jeys_Book_Linesvor 5 Tagen

Kommen wir gleich zum nächsten Buch, bei dem ich mich aufgrund guter Rezensionen zum Lesen habe verleiten lassen. Zudem wurde "Tokio" von Mo Hayder ja auch in der Presse recht hoch gelobt, was aber natürlich nichts bedeuten muss. 

Zuallererst, hierum geht's: Ein unaussprechliches Geheimnis treibt die englische Studentin Grey nach Tokio: Hier hofft sie, den Schlüssel zu einer Tragödie zu finden, die sie seit Jahren verfolgt. Ein Filmausschnitt, der Gräueltaten japanischer Soldaten im chinesischen Nanking 1937 zeigt, soll die Lösung des Rätsels enthalten. Ihre Suche nach der Wahrheit führt Grey zu einem der mächtigsten und zugleich geheimnisvollsten Männer in Tokios Unterwelt - und in lange verschüttete Tiefen ihrer eigenen Seele…

Die Geschichte besteht aus zwei parallelen Handlungssträngen und beinhaltet die nicht unüblichen Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Speziell die Tagebuchpassagen fand ich hierbei wirklich sehr interessant. Hierbei handelte es sich um die in Nanking verübten Kriegsverbrechen der japanischen Armee an China. 

Die Charaktere der Geschichte waren aber leider ziemlich unglaubwürdig dargestellt, vor allem die wirklich schräge Darstellung der Hauptprotagonistin, hat mir persönlich so garnicht zugesagt. 

Je weiter die langatmige Story voranschritt, umso mehr habe ich auf die bisher fehlende Spannung gehofft - leider vergeblich! Der von mir heiß ersehnte Höhepunkt, wollte sich einfach nicht einstellen und ja, das klingt jetzt wirklich irgendwie komisch. Somit verflog die Hoffnung, dass sich das Buch nach einem bestimmten Knackpunkt flüssiger lesen lassen würde. Die Geschichte plätscherte weiter vor sich hin und nahm schlicht und einfach keine Fahrt auf. Die immer wiederkehrenden (plumpen) Sexpassagen hätte man sich zudem, meiner Meinung nach, auch sparen können.

Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken, für mich hat sich die schleppende Handlung und allgemein das Lesen dieses Buches, gezogen wie zäher Kaugummi.

Wirklich schade um die interessante und zugleich tragische Thematik. Historisches wurde hier lediglich von weitem betrachtet. Man muss bedenken, die Anzahl der tatsächlichen Opfer ist bis heute umstritten. Die damaligen Invasionstruppen verfielen in einen regelrechten Blutrausch, der über mehrere Monate anhielt. Was diese ansonsten disziplinierte Armee zu diesem Verhalten getrieben hat, ist und bleibt eine viel diskutierte Frage. 

Historische Geschichte kann sich wandeln wie ein Chamäleon, wir werden ständig daran erinnert, dass sie von den Siegern geschrieben wird, doch umgeschrieben wird Geschichte von vielen anderen Gruppen... An sich finde ich es einfach nur wahnsinnig schlimm, dass es solche Gräueltaten wirklich gegeben hat. Das Buch selbst hat aber nicht meinen Erwartungen entsprochen, so ehrlich muss ich sein. 

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Cover des Buches Der Vogelmann (ISBN: 9783442451739)
kerstinsbookss avatar

Rezension zu "Der Vogelmann" von Mo Hayder

Zu brutal - Effekthascherei?
kerstinsbooksvor 7 Monaten

Dieses Buch habe ich vor Jahren gelesen, deswegen nun auch keine Inhaltsangabe.

Ich bin ein großer Fan von Krimis und Thrillern und habe bei den Lektüren schon einiges erlebt, was z. T. auch noch lange nachgewirkt hat. Was hier geboten wird, ist für meinen Geschmack zuviel. Wenn auch hier gewollt ist, die brutale Realität hinter Morden aufzuzeigen und die abartigen Phantasien eines Serienmörders derailliert darzustellen, hat es hier doch schon fast etwas von Effekthascherei. Mich hat der Schrecken, den ich da las, lange Zeit nicht losgelassen.

Für mich leider gar nichts!



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Cover des Buches Tokio (ISBN: 9783442463206)
Legras avatar

Rezension zu "Tokio" von Mo Hayder

Ein spannender Thriller
Legravor 7 Monaten

Tokio war mein erstes Buch von Mo Hayder, der Roman hat mich aufgrund der Erzählweise sehr fasziniert. Die Geschichte wird so wirklichkeitsnah beschrieben, die Kulisse konnte man sich bildlich vorstellen. Was nicht immer angenehm ist, da es sich um Schilderungen der Kriegsverbrechen in Nanking handelt. Vorher hatte ich noch nie etwas von Nanking gehört (Ich gebe es ehrlich zu).  

Das Buch ist super interessant und es lohnt sich zu lesen. Nun gehe ich mit einem Wissen über Nanking und den Krieg von 1937 aus der Geschichte. In diesem Buch leidet und fiebert man mit.

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Gespräche aus der Community

Duzen oder Siezen? Ich lese gerade "Verderbnis" von Mo Hayder - was mir hier seltsam auffällt ist, dass sich in der deutschen Übersetzung sämtliche Kollegen siezen, selbst wenn sie sich ganz eindeutig persönlich kennen, sogar Paten von Kindern sind, fast eine Beziehung miteinander hatten... Mich würde interessieren, wie ein Übersetzer (aus dem Englischen) entscheidet, ob sich etwa Kollegen duzen oder siezen? Ich finde es gerade in diesem Roman sehr unpassend, ja fast störend... und es ist mir auch schon in manchen anderen Romanen aufgefallen. Was meint ihr?
10 Beiträge
dramelias avatar
Letzter Beitrag von  drameliavor 12 Jahren
Sowas ist mir aber schon öfters aufgefallen. Im Englischen gibt es immer nur das "You", während im Deutschen streng unterschieden wird zwischen "Du" und "Sie". Hin und wieder kann ich den Gedankengang des Übersetzers, warum teilweise sogar Ehepartner gesiezt werden. Bei Kollegen kann man es noch soweit verstehen, wenn diese über einem stehen. Den Gedankengang des Übersetzer würde mich aber wirklich immer interessieren, da ich teilweise die Übersetzung nicht nachvollziehen kann. Das habe ich aber auch schon bei dem Übersetzen von Filmdialogen festgestellt, wo Leute gesiezt werden, die Geschwister sind...
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