Der Vogelmann

von Mo Hayder 
4,1 Sterne bei446 Bewertungen
Der Vogelmann
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (359):
clary999s avatar

Ein spannender lesenswerter Thriller!

Kritisch (30):
Angelinchens avatar

Der Fall geht unter die Haut.Nicht schlecht aber auch nicht herausragend.

Alle 446 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Vogelmann"

Als Detective Inspector Jack Caffery nach durchzechter Nacht seinen Rausch ausschlafen will, klingelt das Telefon: Auf einem Brachgelände in der Nähe der Themse wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Die Obduktion ergibt, daß Caffery und seine Kollegen es mit einem Serienkiller zu tun haben, den sie den „Vogelmann“ nennen. Vier der fünf Opfer, so zeigen erste Ermittlungen, waren drogenabhängige Prostituierte, die niemand vermißte. Und ihr Mörder scheint schon bald gefaßt: Für Cafferys Kollegen Diamond ist klar, daß ein schwarzer Drogendealer die Frauen auf dem Gewissen hat, Polizei und Bevölkerung können aufatmen. Doch Caffery verfolgt eine ganz andere Spur. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten und obendrein im Kampf mit privaten Problemen ermittelt er weiter. Erinnerungen aus der Kindheit holen ihn ein, Erinnerungen an seinen Bruder, der eines Tages beim Spielen spurlos verschwand und möglicherweise ermordet wurde. Obwohl die beiden Fälle offenbar nichts miteinander zu tun haben, kann Caffery den Gedanken an die damaligen Ereignisse nicht mehr abschütteln. Seine Suche nach dem mysteriösen „Vogelmann“ führt ihn schließlich in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer ihre Freier suchten. Hier lernt Caffery auch die Malerin Becky kennen, die Bilder von den Mädchen im Dog and Bell malt. Caffery ist schon bald von Becky fasziniert, und sie ist es auch, die ihn auf die Fährte des Mörders bringt. Doch dann fehlt von Becky plötzlich jede Spur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442451739
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.03.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.04.2006 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte hätte Potenzial, leider wurde sie in diesem Buch sehr in die Länge gezogen, nur das Ende konnte mich wirklich überzeugen.
    Der Vogelmann

    In einem stillgelegten Zementwerk in London macht die Polizei einen grausamen Fund. 5 Leichen junger Frauen die teils eingegraben wurden hat ein Mörder hier abgelegt. Doch die Obduktion bringt grausames ans Licht. Die jungen Frauen wurden misshandelt, vergewaltigt und getötet. Weiters hat ihnen der Mörder einen kleinen Vogel in die Brust eingenäht. 

    Detective Inspector Jack Caffery und sein Team machen sich auf die Suche nach einem Serienkiller. Denn niemand scheint mehr wirklich sicher zu sein. Schnell glauben Sie den richtigen gefasst zu haben, aber da haben sie nicht mit der wahren Bestie gerechnet die noch immer in London sein Unwesen treibt.

    Weiters kämpft Jack Caffery nach all den Jahren noch immer mit dem Verschwinden seines kleinen Bruders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht seinen Mörder zu finden und zu stellen. Er ist nach wie vor der Meinung das es sich dabei um seinen seltsamen Nachbarn handelt. Der Einstieg ins Buch war mittelmäßig. Es hat mich nicht wirklich überzeugen können, die Figuren fand ich etwas blass. Es war nicht wirklich ein Protagonist dabei der mich wirklich richtig berührt hat. Jack Caffery ist ein kaputter Mann der mit seinem Leben nicht wirklich zurecht kommt. Nebenbei lässt er sich auf Beziehungen ein die er eigentlich nicht wirklich will. Die restliche Detektives sind smarte Typen die aber nicht wirklich herausstechen. Inspector Diamond ist der einzige der bei mir beim Lesen wirklich was ausgelöst hat - nämlich Wut weil er einfach ein Kotzbrocken ist. Das wars dann aber leider auch schon.

    Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge viele Seiten werden gefüllt damit sie voll sind, der Inhalt ist aber nicht wirklich wichtig. Das Buch ist mit Sicherheit nichts für zartbesaitete Leser da es an manchen Stellen wirklich etwas abartig und naja unappetitlich ist.

    Ich habe das Buch zwischendurch auch mal zur Seite gelegt.

    Einzig der Schluss konnte mich dann noch überzeugen da hier die Geschichte dann doch noch etwas in Fahrt kommt.

     




    Kommentare: 2
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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grausige Details sollen über Plotschwächen hinwegtäuschen. Nicht ganz überzeugend!
    Fantasievoll,, was grausige Details betrifft


    Auf dem verlassenen Gelände eines Betonwerks in London werden fünf Frauenleichen gefunden. Ein Serienkiller ist am Werk, der die toten Frauen „schmückt“ und einen lebendigen Vogel in ihre Brust einnäht. Vier der Opfer waren drogensüchtige Prostituierte, die niemand vermisste.
    Schnell wird ein vermeintlicher Täter ermittelt: ein schwarzer Drogendealer.
    Doch Detective Inspector Jack Cafferys Gefühl geht in eine gänzlich andere Richtung. Gegen den Widerstand der Vorgesetzten und im Kampf mit seinen eigenen privaten Problemen ermittelt er weiter.
    Eine verdächtige Spur bringt ihn in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer sich mit ihren Freiern trafen. Er lernt die Malerin Rebecca kennen, die Bilder von den Mädchen malt und ist fasziniert von ihr. Sie ist es auch, die ihn auf die Spur des wahren Mörders führt. Doch dann ist Rebecca plötzlich verschwunden …

    Dies ist der erste Band der Reihe um Jack Caffery. Der Ermittler, der massiv mit privaten Problemen zu kämpfen hat, ist ja längst nichts Neues mehr in der Krimi- und Thrillerliteratur. Jack Cafferty macht das Verschwinden seines Bruders zu schaffen und die Tatsache, dass der Zehnjährige womöglich damals vom Nachbarn ermordet wurde. Jack lebt noch immer in seinem Elternhaus, gefangen in der Vergangenheit und beobachtet diesen Penderecki, stalkt ihn und wird von ihm gestalkt. Eine kranke Art von Beziehung.
    Jacks Beziehung zu der vermögenden Veronica ist auch nicht ohne Probleme und er hat längst festgestellt, dass er sie nicht liebt. Doch wie soll er mit ihr Schluss machen, wenn sie womöglich Krebs hat?
    Wäre das noch nicht genug, gibt es da noch diese grausigen Mordfälle. Das Thema Nekrophilie, um das es auch geht, ist naturgemäß nicht appetitlich. Die Autorin versucht hier aber, vieles mit der Distanz des Wissenschaftlers zu beschreiben, was ich durchaus als Pluspunkt ansehe. 
    Es gibt immer wieder Wendungen in diesem Plot, die zwar einerseits überraschend, andererseits aber auch oft ein wenig plump angelegt sind. 
    Die Charaktere waren mir zu viel Klischee: Der vom Schicksal gebeutelte good cop Jack, der bad cop Mel Diamond, der nicht nur einen Einsatz durch seine Ignoranz und Dummheit vermasselt. Die schöne Rebecca, die durch ihre nicht ganz so unschuldige Vergangenheit auf Jack anziehend wirkt und ahnungslos in die Falle tappt, etc.
    Der Mörder – natürlich ein Irrer, der unerkannt seine Fantasien auslebt.
    Grundsätzlich fand ich die Figuren zum Teil nicht ganz überzeugend. Vielleicht wäre es besser gewesen, diese gründlicher auszuarbeiten und weniger Augenmerk auf gruselige Details zu legen?

    Fazit: Aufgrund schauriger Einzelheiten nichts für schwache Nerven, hat mich nicht ganz überzeugt.

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    yana27s avatar
    yana27vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit vielen überraschenden Wendungen.
    Spannender Krimi mit einem logischem Denkfehler

    Ich habe einige Mo Hayder Bücher gelesen und finde die im allgemeinen sehr spannend.Das Buch überrascht mit unerwarteten Wendungen und auf einmal wird der 2. Täter präsentiert, dem man vorher nicht im Fokus hatte. Aber meiner Meinung nach gibt es einen logistischen Denkfehler. 
    ACHTUNG SPOILER: wenn der eine Mörder gerne Sex mit Leichen hat und der 2. Mörder ein Sadist ist, wäre es nicht logischer, daß der Sadist das Opfer quält und die "Reste" von den Frauen den Nekrophilen überläßt? Stattdessen war es andersrum:  der Nekrophile hat die Frauen umgebracht und es dem anderen danach überlassen. Das finde ich unlogisch und konstruiert.
    Da ich die nicht in der chronologischer Reihenfolge von Cafferys Leben gelesen habe, weiß ich, was mit seinem Bruder Ewan passiert ist. Das ist insofern tragisch, weil Jack Caffery es niemals erfahren wird und mit dieser selbstzerstörerischem Zweifel leben muss.  

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    PistchPatschs avatar
    PistchPatschvor 3 Jahren
    5 Sterne

    Super spannendes Buch, es hat mich zum Teil auch an meine Ekel Grenzen gebracht (was ein Buch aber auch erst mal schaffen muss ;) ). Wird aber auf jeden Fall noch mal gelesen !

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Gelungener Start einer Thriller-Reihe mit einer komplexen, wendungsreichen und zumeist hochspannenden Story.
    Jack Caffery’s erster Fall

    Mit Ausschlafen nach einer durchzechten Nacht wird es nichts für DI Jack Caffery. In der Nähe der Themse werden fünf Frauenleichen gefunden. Allen Anschein nach handelt es sich hier um einen perfiden Serienmörder, denn in der Brust der Toten wird jeweils ein kleiner Vogel gefunden. Mit vollem Einsatz macht sich Caffery und sein Team auf die Suche nach dem Vogelmann, wie der Täter intern schnell genannt wird. Und die akribischen Ermittlungen scheinen auch bald von Erfolg geprägt. Die Polizei verhaftet einen Verdächtigen, doch Caffery glaubt nicht an diesen als Täter und ermittelt zusammen mit seinem Kollegen Essex intensiv weiter. Seine Spur führt ihn in das Dog & Bell, in dem alle der Opfer verkehrten. Und schnell merkt der Detective, dass er auf der richtigen Spur ist.

     

    Jack Caffery ist Mitte Dreißig und lebt in seinem Elternhaus in London. Neben den nervenaufreibenden Ermittlungen belastet Caffery auch sein Privatleben. Nicht nur, dass er bis heute nicht über das spurlose Verschwinden seines Bruders, der beim Spielen vor Jahren einfach verschwand, hinweg ist,  auch mit seiner Freundin Victoria hat Caffery massive Probleme. Dann lernt er während seiner Ermittlungen die junge Becky kennen und ist fasziniert von der Malerin. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten, die schnell an einer Lösung des heiklen Falls interessiert sind, verstärkt Caffery währenddessen zusammen mit Essex seine Ermittlungen in Richtung des Pubs Dog & Bell.

     

    Mo Hayder beginnt den ersten Fall ihres Protagonisten Jack Caffery gleich mit dem Auffinden der Frauenleichen. Während sein Kollege Diamond sich schnell auf einen Verdächtigen einschießt, geht Caffery andere Wege. Zumeist verfolgt man die packende Geschichte aus der Perspektive von Caffery und ist somit hautnah an dessen Ermittlungen dabei. Ab und an wechselt Mo Hayder jedoch auch den Erzählstrang und man lernt einen Mann kennen, dessen Identität die Autorin unerwartet früh preisgibt. Und genauso schnell ist klar, dass der gutsituierte Londoner eng mit dem Fall verbunden ist. Doch wider Erwarten nimmt das Wissen um dessen Identität und dessen Lebensumstände keineswegs die Spannung aus dem vielschichtigen Thriller.

     

    Die Story entwickelt sich wendungsreich, die Spannung baut sich kontinuierlich auf und im Verlauf des Thrillers versteht es Mo Hayder gekonnt, ihre Leser immer wieder zu überraschen. Neben den Ermittlungen erfährt man im Verlauf der fesselnden, gut durchdachten Geschichte auch immer mehr über das Privatleben von Jack Caffery, welches sich für den Detective nicht gerade einfach gestaltet. Und obwohl Caffery einiges an Problemen mit sich herumschleppt, wirkt dies alles nicht überladen und ist von der Autorin glaubwürdig wiedergegeben.

     

    Fazit: Gelungener Start einer Thriller-Reihe mit einer komplexen, wendungsreichen und zumeist hochspannenden Story.

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    clary999s avatar
    clary999vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender lesenswerter Thriller!
    Der Vogelmann: Der 1. Fall für Jack Caffery

    Spannend, brutal und mitreißend!

    Zum Inhalt: Fünf Frauenleichen wurden auf einem Brachgelände in London gefunden. Vier Opfer waren drogensüchtige Prostituierte, die fünfte ist noch unbekannt. Der Serienmörder hat die Frauen bestialisch verstümmelt. Detective Diamond ist überzeugt, dass der Täter ein schwarzer Drogendealer ist. Detective Inspector Jack Caffery sucht hingegen nach einem Mörder, der medizinische Kenntnisse hat. Bei seinen Ermittlungen begegnet Jack der jungen Malerin Rebecca und deren Freundin Joni. Die beiden kannten die Opfer aus dem Pub Dog and Bell, dem Treffpunkt für die ansässige Drogen-Prostituierten-Szene… Zwischen dem Pub und dem hiesigen Krankenhaus muss es eine Verbindung geben. Aber welche? Der Mörder, der mittlerweile nur noch der „Vogelmann“ genannt wird, hat sich schon sein nächstes Opfer ausgesucht…

    Meine Meinung: Die Schreibweise ist fließend mit viel Spannung. Jack Cafferys erster Fall bei der Mordkommission AMIP stellt ihn vor eine schwierige Aufgabe. Seine Vermutungen werden nicht von allen Kollegen geteilt. Sein Chef Maddox lässt ihm zwar ein bisschen Freiraum bei seinen Ermittlungen, aber der zugezogenen eingebildete Detective Diamond ist eher eine Last als eine Hilfe.

    Die verschiedenen Charaktere von liebenswert, sympathisch, nervig und unmenschlich waren für mich überzeugend. Caffery hat eine angenehme Ausstrahlung. Trotz seiner privaten Probleme zeigt er durchaus Verständnis und Ehrgeiz. Bei seiner Suche lässt er sich nicht durch Vorurteile beeindrucken. Diamond kommt dagegen sehr rassistisch und besserwisserisch rüber. Der „Vogelmann“ ist extrem abstoßend!

    Besonders die gewalttätigen sadistischen Szenen fordern starke Nerven!

    Für mich war „Der Vogelmann“ das erste Buch von Mo Hayder, aber bestimmt nicht das letzte!

    Ein spannender lesenswerter Thriller!

    4,5 Sterne

    Kommentare: 8
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    PrettyDarks avatar
    PrettyDarkvor 4 Jahren
    eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe

    Was habe ich geschwitzt bei diesem Buch?! Spannung pur von Anfang an, gespickt mit einer düsteren Atmosphäre.

    Immer wieder werden tote Prostituierte gefunden, die sich optisch gleichen und stark geschminkt sind. Auffällig ist außerdem, dass die Frauen vor der Ermordung nicht vergewaltigt wurden, weshalb die Polizei vorerst ein Sexualverbrechen ausschließt. In der Gerichtsmedizin kommt dann aber die ganze Wahrheit ans Licht.

    Da man als Leser schon etwas mehr erfahren hat als der ermittelnde Inspector Jack Caffery dachte ich mittendrin wie langweilig es doch wäre, dass der Mörder bereits feststeht. Aber als dieser Verdächtige dann verstirbt und die Mordreihe weitergeht durfte ich erneut mitfiebern.

    Fazit: Für zarte Gemüter ist das Buch wahrlich nichts, da es um einen Serienmörder mit nekrophilen Neigungen geht und diese teilweise sehr detailverliebt beschrieben werden. Da ich aber hart im Nehmen bin und die Geschichte mich so gepackt hat, musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 4 Jahren
    Rezension zu Der Vogelmann

    Detective Inspector Jack Caffery wird auf ein Brachgelände an der Themse gerufen, dort wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Bei der Obduktion stellt sich heraus das es sich um die Taten eines Serienkillers handelt. Caffery und seine Kollegen geben ihm den Namen "Vogelmann". Bei den ersten Ermittlungen stellt sich heraus das es sich bei den Opfern wahrscheinlich um drogenabhängige Prostituierte handelt. Für Cafferys Kollegen Diamond ist schnell klar das es sich bei dem Täter um einen schwarzen Drogendealer handelt. Aber Caffery verfolgt eine andere Spur....

    Dies ist das erste Buch aus der Jack Caffery Reihe und ich fand es wirklich spannend. Die Autorin versteht es den Spannungsbogen aufrecht zu halten und wartet mit ein paar Schockmomenten auf. Der Schreibstil war für mich am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sehr viel hin und her gesprungen wird und ich erst mal alles ordnen musste um den Faden nicht zu verlieren, danach ließ es sich aber flüssig lesen. 
    Der Hauptprotagonist Jack Caffery ist ein interessanter Charakter, obwohl auch hier mit dem Klischee des problembeladenen Polizisten nicht gespart wurde, und ich bin gespannt wie er sich weiter entwickeln wird. Sein Kollege Diamond und seine Freundin Veronica sind wunderbar unsympathisch und manipulativ dargestellt.

    Für mich ein wirklich spannender Thriller und ich freu mich auf den nächsten Teil! 

    Kommentare: 8
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    RitaMariaJanaczeks avatar
    RitaMariaJanaczekvor 5 Jahren
    Fesselnd

    Der Thriller von Mo Hayder ist in der Krimihochburg London angesiedelt. Er kreuzt geschickt die Lebensläufe zweier sehr unterschiedlicher Täter und ihrer sexuellen Obsessionen. Hayder schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass fesselnde Innenansichten sowohl der Täter, als auch des Ermittlers zustande kommen. Der Roman erhält durch die innere Zerrissenheit des Emittlers Jack Caffrey eine weitere interessante Facette, die auch sein problematisches Verhältnis zu Frauen deutlich macht. Der Spannungsbogen ist stabil konstruiert, er lässt den Leser phasenweise in die Geschichte abtauchen. Der Roman ist in einer direkten, teils auch sehr harten Sprache verfasst. Die Tathergänge sind derart detailliert gezeichnet, dass dieses Buch für zartbesaitete Leser nicht zu empfehlen ist. Trotz einiger logischer Schwächen ein spannender und empfehlenswerter Krimi.

    Kommentare: 2
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    Wassollichlesens avatar
    Wassollichlesenvor 5 Jahren
    Rezension "Der Vogelmann"



    Als ich das Buch geschenkt bekommen habe und den Titel las und das Cover sah, habe ich eigentlich nicht viel von dem Buch erwartet. Aber Oberflächlichkeit ist keine gute Sache, denn das, was Mo Hayder auf den knapp 400 Seiten bietet, ist ein durchweg spannender Thriller, der zum Ende noch an Fahrt aufnimmt und das Spannungsniveau über das gesamte Buch hält.Die Geschichte ist sehr raffiniert und als ich dann wusste, wie der Hase läuft,  legte ich am Ende, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht, einen wahren Lesesprint ein. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe unentwegt gehofft, dass es nicht ganz so schlimm wird. Irgendwie habe ich auf so ein langweiliges Happy End gehofft. So soll es doch sein, dass man richtig mitfiebert, das macht einen starken Thriller aus!Die Darstellung der Morde bzw. der Opfer und welcher Obsession der Mörder folgt, ist oft schon sehr schockierend und grausam. Unfassbar, wozu manche Menschen scheinbar in der Lage sind. Aber so ist es ja bei den meisten Thrillern, wobei man sich hier nochmal auf ein ganz anderes Terrain wagt. Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber zwischendurch gibt es Momente, die mich richtig umgehauen haben und ich mir nur dachte, dass das, was passierte, nicht wahr sein könne.Die Charaktere hatte ich direkt vor Augen. Die Probleme, die Jack Caffery neben den Mordfällen hat, sind ein interessanter Nebenstrang.

    Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und mir ausgesprochen gut gefallen, besonders weil sich die Spannung, wie oben erwähnt, über das ganze Buch hält und ich an mehreren Stellen aufs Glatteis geführt wurde.Ich werde den nächsten Teil der Reihe ("Die Behandlung") auf jeden Fall lesen und kann somit mindestens 4 Sterne geben. Fast 5, fast.

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