Mo Hayder Pig Island

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Inhaltsangabe zu „Pig Island“ von Mo Hayder

Journalist Joe Oakes makes a living exposing supernatural hoaxes. But what he sees when he visits a secretive religious community on a remote Scottish island forces him to question everything he thought he knew. Why have the islanders been accused of Satanism? And what has happened to their leader? (Quelle:'Flexibler Einband/02.02.2010')

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  • Rezension zu "Pig Island" von Mo Hayder

    Pig Island

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2010 um 20:08

    Hayder hat mit ihren ersten beiden Romanen (Der Vogelmann, Die Behandlung) einen wirklich guten Einstand im Krimi-Fach abgeliefert so das es wohl mal an der Zeit war davon abzurücken und sich mehr dem Thriller -Genre hinzuwenden. In ihrem Oneshot Pig Island (dt. Die Sekte) zaubert sie mit Joe Oaks einen Journalisten aus dem Hut der dem Unerklärlichem auf der Welt nachspürt. Jeti, Bigfood oder irgendwelche UFO´s sind es die ihn reizen wobei Joe steht’s der geerdete bleibt und mehr so der Scully-Typ ist. Seinem Ruf entsprechend wird er von einer Sekte (PHM) auf die vom Gründer der selbigen gekauften Insel eingeladen. Nicht umsonst trägt diese Insel den Beinamen “Schweineinsel”, war sie doch damals Heimat tausender Zuchtschweine. Die Sekte gibt sich Joe gegenüber sehr aufgeschlossen, für den Journalisten fast etwas zu aufgeschlossen. Sagt man den Leuten doch satanistische Tendenzen nach und man munkelt auch das sie Schweine opfern würden…und vielleicht auch noch mehr, was aber keiner auszusprechen wagt. All dies interessiert Joe jedoch wenig, mehr ist er am Gründer der Sekte interessiert, Malachi Dove. Dieser Mann hat sich in den hinteren Teil der Insel zurückgezogen wo er für niemanden zu sprechen ist. Selbst seinen Jüngern hat er mittels Gerichtlicher Anordnung verboten ihm sich zu nähern. Dies kann den Pressemann natürlich nicht aufhalten und in einer gefährlichen Aktion macht er sich auf den Weg den Guru aufzusuchen…ohne zu ahnen welch schrecklichen Ereignisse er damit in Gang setzt. Hayder´s Roman gibt sich auf den ersten 150 Seiten überraschend redselig. Langsam wird die Spannung aufgebaut und man wird immer neugieriger darauf was denn nun wirklich hinter all den Gerüchten und Spekulationen steckt. Weder werden hier Mörder gejagt noch türmen sich Leichenberge aber Hayder verwehrt sich auch gekonnt dem Okkulttrend eines Dan Brown. So ruhig diese Seiten waren so aufregend werden die folgenden 30, die man regelrecht inhaliert. Und auf die dann die restlichen 300 Seiten Langeweile folgen. Inhaltlich wird hier leider kaum mehr was geboten. Zwar bietet Hayder einen interessanten Ansatz in dem sie ein bisschen vom Massenmord ablenkt und auch in das Seelenleben ihrer Handvoll Charaktere schaut, wie sie schon das große Geld mit der Geschichte wittern, aber das ist ein bisschen zu wenig um mich 500 Seiten lang bei der Stange zu halten. Auch das Ende hat lediglich die Konsistenz eines Kinderabzählreimes wo eigentlich 100 Seiten vor Schluss schon etwas die Auflösung durchschimmert. Dennoch muss man Hayder ihren kurzweiligen Stil zugute halten, dem in diesem Falle einige Kürzungen und Straffungen der Handlung gut getan hätten, der aber dennoch flüssig, und im englischen, recht knackig zu lesen war. Vielleicht sollte man das Buch als einen Schritt zur Seite betrachten und nicht im selben Atemzug wie ihre beiden ersten nennen. Fans blättern mal durch die solide konstruierte Geschichte, alle Anderen sollten zu einem Thriller von Schätzing oder Highsmith greifen wo eindeutig mehr fürs selbe Geld geboten wird.

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