Mo Hayder Ritual

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Inhaltsangabe zu „Ritual“ von Mo Hayder

On a Tuesday in April, nine feet under water, police diver Flea Marley closes her gloved fingers around a human hand. DI Jack Caffery and Flea soon establish that the hands belong to a boy who has recently disappeared. Their search for him - and for his abductor - lead them into the darkest recesses of Bristol's underworld.

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  • Rezension zu "Ritual" von Mo Hayder

    Ritual
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2010 um 16:40

    Viele Leser glaubten schon an ein Ende der Caffery Reihe, aber wie Hayder selbst im Anhang zum Buch gesteht kommt sie einfach nicht von ihrem idealen Lover los. Hätte sie doch nur mal… In Ritual (dt. Ritualmord) scheint man einem Neubeginn von Cafferys Leben beizuwohnen. Er wird vom Großstadtdschungel Londons ins eher idyllische Bristol versetz wo es aber auch genügend dunkle Ecken gibt aus denen sich die Schriftstellerin ihre düsteren Geschichten zusammenfabulieren kann. Mit dem abtauchen in das Gebiet afrikanischer Rieten und Praktiken betritt Hayder interessantes Neuland und wälzt auch ordentlich Daten und Fakten vor sich her kommt aber die ersten 400 Seiten nicht so recht in Schwung. Geschuldet wird dies hauptsächlich durch die ungünstige Einführung eines neuen Charakters im Ensemble. Flea, die Polizeitaucherin, die gleich am Anfang des Buches die beiden abgesäbelten Hände aus dem Hafenbecken fischt, soll von nun an den weiblichen Sidekick Cafferys geben. Es wundert eigentlich keinen das sie ebenfalls mit einem ganzen Rucksack persönlicher Probleme und Traumata einmarschiert und gleich mal die ersten 150 Seiten des Buches in Beschlag nimmt in denen die Geschichte einfach nur auf der Stelle tritt. Entgegen dem “Vogelmann” wo Jacks persönlichen Umstände geschickt in die spannende Handlung eingeflochten sind werden Fleas Unbilden in einem scheinbar laaangen Rutsch runtergebetet was das Buch als solches unnötig in die Länge zieht. Wie auch schon bei Pig Island (dt. Die Sekte) passiert eigentlich nicht wirklich etwas. Nem Typen wurden die Hände abgesäbelt, na und? Es gibt keinen Wettlauf gegen die Zeit der einen an das Buch fesselt, es wird noch nicht mal ein Killer gejagt. Zwar versucht man auf den letzten 150 Seiten noch etwas zu retten, wo beide Charaktere dann als Team agieren müssen, aber das genügt nun mal nicht um dem Buch überhaupt eine Daseinsberechtigung zuzusprechen. Ich hoffe das sich Mo Hayder im nächsten Buch (Skin/Haut), nach dem man über die Hintergründe Fleas bescheid weiß, nun endlich wieder auf ihre Stärken besinnt und wieder die gruslig grausigen Killerjagten in den Vordergrund stellt die einen ja auch schon an ihre beiden Erstlinge gekettet haben. Zu wünschen wäre es da Ritual leider ein sehr schwaches und unterdurchschnittlich geschriebenes Buch ist dessen Spannungsgrad einem sich im Wasser auflösenden Gummibärchen nicht ganz unähnlich ist.

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