Ritualmord

von Mo Hayder 
3,5 Sterne bei166 Bewertungen
Ritualmord
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (82):
elohweihs avatar

Solider Thriller, aber am Ende blieben mir zu viele Fragen offen.

Kritisch (23):
Sommerlesers avatar

Eine rätselhafte Story, bei der lange nichts passiert. Ich fand's nicht spannend sondern einfach nur langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Ritualmord"

Der Albtraum beginnt, als Polizeitaucherin Flea Marley im trüben Wasser des Hafens von Bristol eine einzelne menschliche Hand zu fassen bekommt. Es gibt keine Leiche, keine Hinweise auf die Herkunft des bizarren Funds. Kurz darauf entdeckt man eine weitere Hand, und der Fall wird immer rätselhafter. Verbirgt sich ein blutiges Ritual dahinter? Die Ermittlungen führen Flea Marley und DI Jack Caffery in eine Welt, wo scheinbar teuflische Kräfte mit allen Mitteln in Schach gehalten werden müssen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442472857
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:413 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.09.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lieblingslebens avatar
    lieblingslebenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: unerwarteter Ausgang - mystische Rituale - sympathische Charaktere
    unerwarteter Ausgang - mystische Rituale - sympathische Charaktere

    Als Polizeitaucherin Phoebe Marley, genannt Flea, im Hafen von Bristol eine menschliche Hand zu fassen bekommt scheint im ersten Moment nichts Ungewöhnliches an dem Fund zu sein. Wäre da nicht die Tatsache, dass diese Hand nicht an einem Körper hängt, sondern lose im Wasser schwimmt. Kurz darauf finden die Ermittler die zweite Hand vergraben unter dem Eingang eines Restaurants. Da dessen Besitzer Afrikaner ist, stellen Flea und Jack Caffery einen Zusammenhang zu sogenannten muti-Ritualen her, die auf dem Schwarzen Kontinent in einigen Stämmen durchgeführt werden, um böse Geister wie den Tokoloshe zu vertreiben. Auf der Suche nach der Leiche und einer Aufklärung des mysteriösen Falls muss vor allem Flea feststellen, dass sie tiefer in die Sache verwickelt ist, als sie je für möglich gehalten hätte.
    Der Psychothriller ist aus drei verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben, der Fleas, Jack Cafferys und der des Drogenabhängigen Ian „Mossy“ Mallows. Letzterem gehören die beiden gefundenen Hände, wodurch man von Anfang an weiß, dass dieser wahrscheinlich noch lebt. Trotzdem leidet man mit ihm mit, denn es ist nicht sicher, ob die Ermittler Mossy rechtzeitig finden und er lebend befreit werden kann. Außerdem erfährt man mehr und mehr über die afrikanischen Rituale, was ich persönlich sehr interessant fand.
    Nebenbei werden noch die Geschichten von Phoebe und Jack erzählt, in denen man hauptsächlich in ihre Vergangenheiten eintaucht und herausfindet, was sie zu dem gemacht hat, was sie heute sind und mit welchen Monstern der Vergangenheit sie zu kämpfen haben.
    Mir persönlich waren die Sequenzen zwischen Caffery und dem Walking Man nicht ganz schlüssig, da ich bis zum Schluss nicht verstanden habe, weshalb sie für den Verlauf der Story wichtig sein sollen.
    Die Auflösung kam für mich überraschend und unvorhersehbar, ich hatte die ganze Zeit mit einem anderen Verdächtigen gerechnet. Für Psycho-Fans kann ich diesen Thriller auf jeden Fall empfehlen, auch wenn er wirklich nichts für schwache Nerven ist, denn teilweise wurde meine Ekelgrenze wirklich ausgereizt.
    Ritualmord ist der dritte Thriller aus der Caffery-Reihe, trotzdem lässt er sich problemlos lesen, ohne Zusammenhänge aus den vorherigen Büchern kennen zu müssen.

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    ConnyMcs avatar
    ConnyMcvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender und blutiger Krimi/Thriller mit mystischem Einschlag.
    Gruseliger und mystischer Thriller

    In einem Hafen in Bristol entdeckt die Polizeitaucherin Flea eine menschliche Hand. Es wird davon ausgegangen, dass es dazu auch eine Leiche gibt, die noch gefunden werden muss. Oder ist das Opfer noch am Leben?
    Ermittlungen von Inspektor Caffery ergeben Zusammenhänge mit afrikanischen Hexen- und Heilzauber.
    Privat sind sowohl Flea als auch Caffery in der Auseinandersetzung mit ihren eigenen Geistern der Vergangenheit verstrickt.

    Das Buch wechselt zwischen den Sichtweisen von Flea, Caffery und dem Opfer. Es ist als Thriller ausgewiesen, enthält aber auch Elemente des klassischen Krimis, denn Inspektor Caffery ermittelt hier in einem Mordfall. Caffery und Flea haben durch die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Dämonen aber nicht immer eine professionelle Herangehensweise an den Fall. Die private Verstrickung macht die Geschichte zusätzlich interessant.

    Am Anfang dauert es etwas, bis sich die Spannung aufbaut. Als die Fäden aber schließlich zusammen liefen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


    Fazit: Spannender und blutiger Krimi/Thriller mit mystischem Einschlag.


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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Komplexe, gruselige wie rätselhafte Story, die einiges an Zeit braucht, bis sie Spannung aufbaut.
    Bushman's Hole

    Im Hafen von Bristol hat ein Spaziergänger eine Hand im Wasser treiben sehen. Dies ruft Polizeitaucherin Flea Marley und ihr Team auf den Plan. Doch statt der erwartenden Leiche kann Flea nur eine männliche Hand bergen, die Suche nach einer Leiche verläuft erfolglos. DI Jack Caffery wird mit dem Fall betraut und kurz darauf wird im nahegelegenen Lokal eine weitere Hand gefunden. Ohne Leiche und somit ohne Identität des Opfers verlaufen die Ermittlungen äußerst schwierig. Einiges weist daraufhin, dass die Hände für ein afrikanisches Ritual benutzt werden sollten und der Lokalbesitzer ist afrikanischer Herkunft. Ist hier eine heiße Spur zu finden?

     

    Nach einem rätselhaften wie auch recht gruseligen Prolog wechselt Mo Hayder zum Floating Harbour in Bristol. Flea ist leidenschaftliche Taucherin und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Es wäre für die junge Frau nicht die erste Leiche, die sie ans Land holen würde, doch dieses Mal ist es nur eine Hand. Und diese lag noch nicht lange im Wasser und scheint recht professionell abgetrennt worden zu sein. Da der Verdacht auf ein Tötungsdelikt nahe liegt, wird DI Jack Caffery mit dem Fall betraut.

     

    Jack ist seit kurzem von London nach Bristol gezogen, hat alle Brücken hinter sich abgebrochen und lebt sehr zurückgezogen. Mit vollem Elan stürzt er sich in die Auflösung des Falls, welcher ihn bald ins Stricher-Millieu führt und er sich zudem mit afrikanischen Ritualen auseinandersetzen muss. Aber auch Flea hat persönliche Gründe, sich mehr mit dem Fall zu befassen als es sonst für sie üblich ist.

     

    Der Story haftet von Anfang an eine ziemlich gruselige Stimmung an. Bestens recherchiert bringt Mo Hayder ihren Lesern die so unterschiedlichen afrikanischen Rituale näher, die nicht selten mit Menschenopfern in Verbindung stehen. Und auch ein weiterer Erzählstrang zeigt auf, dass diese afrikanische Spur in die richtige Richtung führen wird.

     

    Doch zumeist verfolgt man Jack wie auch Fleas Ermittlungen, die erst mit der Zeit zusammenlaufen. Der Psychothriller entwickelt sich ruhig und eher wenig spannend, doch jederzeit packend und interessant. Zwar ahnt man schnell, wie der Fund der Hände und der weitere Erzählstrang, der ins Drogen-Milieu führt, in Verbindung stehen und somit das Motiv liefern, zumal auch der Buchtitel deutlich darauf hinweist. Allerdings wirft Mo Hayder einige Verdächtige in den Raum, sodass sich die Suche nach dem Täter bis zum Schluss ziemlich verzwickt gestaltet.

     

    Das Privatleben von Jack steht dieses Mal eher im Hintergrund. Flea Marley und deren nicht gerade einfaches Privatleben liegt dieses Mal, neben der reinen Ermittlungsarbeit, klar im Fokus. Flea hat ihre Eltern bei einem Unfall verloren. Was zu dem Unfall geführt hat und warum Flea deswegen unter Schuldgefühlen leidet, klärt Mo Hayder im Verlauf der Story auf. Die junge Frau lebt wieder in ihrem Elternhaus, hat einen jüngeren Bruder und steht im ständigen Clinch mit ihren reichen Nachbarn. Eine selbstbewusste, zielstrebige junge Frau, die einem schnell sympathisch wird.

     

    Fazit: Komplexe, gruselige wie rätselhafte Story, die einiges an Zeit braucht, bis sie Spannung aufbaut.

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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 4 Jahren
    Mystische Wesen

    Ein ungewöhnlicher, mystischer Psychothriller, mit einem dunklen afrikanischen Wesen im Hintergrund. Während sich die Haupthandlung im Drogen- und Obdachlosenmilieu abspielt, kämpfen zwei Polizisten um die wenigen Indizien, die sich ihnen bieten. Eine Mauer des Schweigens und Lügens behindert ihre Ermittlungen, nur der Leser erhält immer bessere Einblicke in das Geschehen. Flea Marley kommt dem Geheimnis gefährlich nahe, obwohl sie nur auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit ist.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 4 Jahren
    Rezension zu Ritualmord

    Flea Marley, Polizeitaucherin in Bristol, findet bei einem Tauchgang im Hafenbecken eine menschliche Hand,  der Körper dazu fehlt. Am nächsten Tag wird eine weitere Hand gefunden, vergraben unter der Eingangstür eines Restaurants am Hafen. Für Marley und Caffery, der London verlassen hat und nun in Bristol arbeitet, wirft der Fall viele Fragen auf. Eine Spur führt zu Gift Mabuza, der Inhaber des Restaurants,  bei dem die Hand gefunden wurde, er stammt aus Afrika.  Und einges deutet auf afrikanische Rituale hin, die anscheinend auch Menschenopfer beinhalten.

    Dies ist der dritte Teil der Jack Caffery Reihe,  leider konnte er mich nicht überzeugen. Die Idee hinter der Story hätte viel Potential gehabt, leider kommt sie mir zu kurz. Für mein Empfinden hat sie in diesem Buch den Stellenwert einer Rahmenhandlung. Die Autorin erzählt in gefühlter epischer Länge über die privaten Probleme und Komplikationen von Caffery und Marley. Ich finde es immer gut, wenn die Persönlichkeiten beleuchtet werden, den so erhalten sie mehr Tiefe, aber irgendwann ist es auch gut damit, der eigentliche "Thriller" sollte nicht im Hintergrund vor sich hindümpeln. Auch die Auflösung des Falles beruht mehr auf Zufall, als auf wirkliche ermittlerische Fähigkeiten, und konnte mich daher auch nicht wirklich zufrieden stellen.
    Der Schreibstil ist wie bei den ersten Teilen gut und flüssig zu lesen und daher kam ich doch ganz gut durch das Buch.

    Mein Fazit des Buches - es hätte Potential gehabt.
    Eigentlich wollte ich 2,5 Sterne vergeben, da es nicht geht, habe ich auf gut gemeinte 3 aufgerundet.

    Kommentare: 9
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    TanteGhostvor 5 Jahren
    Vom Titel ,, Ritualmord" habe ich mir ja nun wesentlich mehr erhofft, als ich zum Schluss bekommen h

    Gehofft habe ich auf Spannung und Nervenkitzel. Ich dachte, ich bekomme blutige Beschreibungen von Ritualen und schamanischen Zeremonien...

    Bekommen habe ich aber mehrere Handlungsstränge, von denen sich einer wie eine Drogenfantasie eines durchgeknallten Junkies lesen lies.


    Da waren auf der einen Seite die Ermittler, die aufgrund eines Fundes von zwei Händen einen Mord vermuten müssen. Sie jagen den unglücklichen Restaurantbesitzer, denn sie denken, dass er einen Ritualmord verübt hat.

    Dann ist da auch noch ein Junkie, der nur seinen nächsten Schuss im Sinn hat und deswegen auf ein dubioses Geschäft eingeht. Erst wollen sie nur Blut und beim zweiten Handel dann seine Hände. Zu allem Unglück handelt es sich bei dem Handspender aber um den Sohn einer der Ermittler.

    Lange Zeit laufen die Handlungsstränge nebeneinander her und wollen und wollen sich nicht vereinen. Namen von handelnden Personen fliegen dem Leser nur so um die Pupillen und ich persönlich habe alles stellenweise nur überflogen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Handlung so gar nicht voran gehen will...


    Irgendwie habe ich diese Lektüre als Qual empfunden. Zu Ende gelesen habe ich eigentlich nur, weil ich angelesene Bücher so gar nicht mag. Und weil ich gehofft habe, dass das Buch zum Schluss hin wenigstens seinem Titel gerecht wird. - Wurde es aber nicht. Im Nachhinein würde ich sogar sagen, dass die Lektüre pure Zeitverschwendung war. Hier wurden vom Cover Versprechungen gemacht, der Titel heizt noch mal richtig an und am Ende bekommt man einen trockenen Krimi, bei dem die Ermittler einfach nur im Dunkeln tappen.

    Zur Handlung habe ich null Bezug bekommen und eigentlich alles nur überflogen. Und schon habe ich auch nicht mehr in die Handlung finden können.


    War einfach zu abgedreht das Ganze. - Muss ich echt nicht wieder haben.

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 5 Jahren
    Anders, aber okay.

    Vor einiger Zeit habe ich bereits Tokio der Autorin gelesen und fand ihren Schreibstil wirklich gut und angenehm.
    Polizeitaucherin Flea Marley findet im Hafen von Bristol eine einzlene menschliche Hand. Nicht weiter, nur diese Hand. Niemand scheint zu wissen, woher diese Hand stammt, wie sie in das Hafenbecken gekommen ist. Der Fall scheint ein einziges Rätsel zu sein und auch Fleas Zusammenarbeit mit Detective Jack Caffery, welcher nach Bristol gekommen ist, bringt sie anfangs nicht weiter.  Erst als eine weitere Hand gefunden wird und auch die Erkenntnis errungen wird, woher diese stammt, geraten die beiden in einen Strudel teuflischer Kräfte, welchen sie sich so nie hätten erträumen können.
    Anfangs muss ich ehrlich sagen, dass ich mit dem Schreibstil ganz gut zurecht kam. Er ließ sich gut lesen und obwohl dieser Band der dritte der Reihe um Jack Caffery ist, muss man nicht unbedingt die beiden Vorgänger gelesen haben, um das Buch zu verstehen. In mehr oder weniger kleinen Rückblenden wird ein wenig aus dem Leben Fleas und auch Jacks erzählt, auch wenn mir Flea irgendwie.. ich weiss auch nicht, irgendwie war sie mir von Anfang an ein wenig unsympatisch.Ihr ganzes Verhalten war manchmal etwas.. widersprüchlich. Auf der einen Seite konnte ich sie schon verstehen, immerhin ist es nicht gerade einfach, mit dem zu leben, was sie und ihr Bruder erlebt haben, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Sie war und ist ein sehr schwieriger Charakter meiner Meinung nach.
    Das Ende... auf der einen Seite war für mich ein kleines bisschen klar, wer als wirklicher Täter in Frage kommt, wohin das ganze führen wird, aber dennoch fand ich es mehr oder weniger gut ausgeführt.
    Hauptsächlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass es hier größtenteils um die seelischen Abgründe der beiden Hauptprotagonisten Flea - die ja eigentlich Phoebe heisst - und Jack geht, der Mordfall an sich geriet in einem Großteil des Buches etwa in den Hintergrund.
    Nach Tokio hatte ich ehrlich gesagt ein wenig mehr erwartet und vergebe daher - was meine eigene und persönliche Meinung angeht, die gerne berichtigt werden kann - 3 von 5 Sonnenblumen für dieses Werk von Mo Hayder.

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 5 Jahren
    Anders, aber okay.


    Vor einiger Zeit habe ich bereits Tokio der Autorin gelesen und fand ihren Schreibstil wirklich gut und angenehm.


    Polizeitaucherin Flea Marley findet im Hafen von Bristol eine einzlene menschliche Hand. Nicht weiter, nur diese Hand. Niemand scheint zu wissen, woher diese Hand stammt, wie sie in das Hafenbecken gekommen ist. Der Fall scheint ein einziges Rätsel zu sein und auch Fleas Zusammenarbeit mit Detective Jack Caffery, welcher nach Bristol gekommen ist, bringt sie anfangs nicht weiter. 

    Erst als eine weitere Hand gefunden wird und auch die Erkenntnis errungen wird, woher diese stammt, geraten die beiden in einen Strudel teuflischer Kräfte, welchen sie sich so nie hätten erträumen können.


    Anfangs muss ich ehrlich sagen, dass ich mit dem Schreibstil ganz gut zurecht kam. Er ließ sich gut lesen und obwohl dieser Band der dritte der Reihe um Jack Caffery ist, muss man nicht unbedingt die beiden Vorgänger gelesen haben, um das Buch zu verstehen.

    In mehr oder weniger kleinen Rückblenden wird ein wenig aus dem Leben Fleas und auch Jacks erzählt, auch wenn mir Flea irgendwie.. ich weiss auch nicht, irgendwie war sie mir von Anfang an ein wenig unsympatisch.Ihr ganzes Verhalten war manchmal etwas.. widersprüchlich. Auf der einen Seite konnte ich sie schon verstehen, immerhin ist es nicht gerade einfach, mit dem zu leben, was sie und ihr Bruder erlebt haben, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Sie war und ist ein sehr schwieriger Charakter meiner Meinung nach.

    Das Ende... auf der einen Seite war für mich ein kleines bisschen klar, wer als wirklicher Täter in Frage kommt, wohin das ganze führen wird, aber dennoch fand ich es mehr oder weniger gut ausgeführt.

    Hauptsächlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass es hier größtenteils um die seelischen Abgründe der beiden Hauptprotagonisten Flea - die ja eigentlich Phoebe heisst - und Jack geht, der Mordfall an sich geriet in einem Großteil des Buches etwa in den Hintergrund.

    Nach Tokio hatte ich ehrlich gesagt ein wenig mehr erwartet und vergebe daher - was meine eigene und persönliche Meinung angeht, die gerne berichtigt werden kann - 3 von 5 Sonnenblumen für dieses Werk von Mo Hayder.

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 6 Jahren
    Rezension zu "Ritualmord" von Mo Hayder

    Klappentext:

    Der Albtraum beginnt, als Polizeitaucherin Flea Marley im trüben Wasser des Hafens von Bristol eine einzelne menschliche Hand zu fassen bekommt. Es gibt keine Leiche, keine Hinweise auf die Herkunft des bizarren Funds. Kurz darauf entdeckt man eine weitere Hand, und der Fall wird immer rätselhafter. Verbirgt sich ein blutiges Ritual dahinter? Die Ermittlungen führen Flea Marley und DI Jack Caffery in eine Welt, wo scheinbar teuflische Kräfte mit allen Mitteln in Schach gehalten werden müssen ...

    Der Autor:

    Mo Hayder

    Mo Hayder, 1962 in Essex geboren, verließ mit fünfzehn ihr Zuhause, um in London das Abenteuer zu suchen. Sie hat später viele Jahre im Ausland verbracht, unter anderem auch in Tokio, wo sie eine Zeit lang in einem Nachtklub arbeitete und für eine englische Zeitung schrieb. Sie studierte Filmwissenschaften an der American University in Washington D.C. und später Creative Writing an der Bath Spa University. Mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, wurde sie über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Seither hat sie ihren Ruf als brillante Spannungsautorin weiter gefestigt. Die Autorin lebt heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in der Nähe von Bath.
    Quelle für die Autorenbeschreibung: http://www.randomhouse.de

    Mein Fazit:

    Für mich war Ritualmord der erste Roman den ich von Mo Hayder gelesen habe.

    Von der anfänglichen Vorfreude ist im Verlauf leider nicht viel übrig geblieben, denn das dauernd hin und her springen der Perspektive war für mich doch sehr verwirrend. Auch das dauernde springen in die Vergangenheit der Flea, was der Autor sich nach meinem dafürhalten hätte sparen können, hat nicht dazu beigetragen den Roman flüssiger zu machen.
    So leider nur 4 Sterne von mir

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    Flocke09s avatar
    Flocke09vor 6 Jahren
    Rezension zu "Ritualmord" von Mo Hayder

    Leider war ich doch etwas enttäuscht. Das Thema ist eigentlich sehr interessant, aber irgendwie hat sie es nicht geschafft mich zu erreichen. Es kam nicht so recht Spannung auf, besonders durch die ersten 150 Seiten musste ich mich kämpfen. Danach plätscherte die Story nur langsam vor sich hin. Und auch das Ende konnte mich nicht überraschen. Das Ende ist für mich auch sehr übereilt, man hätte es wohl noch mehr ausschmücken können. Bin jetzt am überlegen, ob ich noch ein zweites Buch von ihr testen sollte.

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