Mo Hoffmann Der Vulkanvogel

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Inhaltsangabe zu „Der Vulkanvogel“ von Mo Hoffmann

Mit einhundertzehn Jahren ist Anais de Pontillac, alias Pomme-Pomme, die älteste Normannin auf dem Contentin. Sie erzählt ihrer Ur-Ur-Ur-Enkelin die Geschichte ihres abenteuerlichen Lebens. Alles beginnt 1910: Anais bekommt Besuch vom mächtigen Vulkanvogel, kurz darauf fliegt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Alec in dessen selbstgebautem Doppeldecker zum Orakel von Roc-aux-Sorciers.

Der "Vulkanvogel" ist grosses Lesevergnügen!

— HaraldGluehwurm
HaraldGluehwurm

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  • Literaturtheoretische Einschätzung des "Vulkanvogels"

    Der Vulkanvogel
    HaraldGluehwurm

    HaraldGluehwurm

    03. March 2017 um 14:13

    Zum Vulkanvogel möchte ich folgendes sagen:Ich glaube, es ist logisch und nicht weiter zu diskutieren, dass im Leben in Büchern wie im richtigen die 4 Punkte Handlung/Figur/Raum/Zeit die wichtigsten sind - das WAS des Erzählten. Das WIE des Erzählens ist für mich aber noch wichtiger!Im Vulkanvogel gibt es zwei Haupthandlungsebenen: 1910 mit Anaïs als 10-jährige und ihrem Bruder Alec und 2010 mit ihrem Geburtstag und ihrer Enkelin Coquille. Dazu kommt die quasi mythologische Vor-/Hinter-Geschichte mit Corax und den guten/bösen Wesen. Diese 3 Zeit-/Handlungs-Ebenen sind ein erster wichtiger positiver Punkt, der für den Vulkanvogel spricht.Ein zweiter: Der Beginn mit medias in res, der das spätere Nachholen der Vorgeschichte bedingt und damit einen verschachtelten, nicht-linearen Erzählvorgang mit sich bringt. (Anstatt langweilig bei Adam und Eva zu beginnen und dann chronologisch aufzuzählen - furchtbar.)Schliesslich als dritter Punkt der Sprachstil: Besonders auf den ersten Seiten, aber auch später immer wieder spürt man den Versuch, statt sachlich-distanziert-objektiv zu schreiben, vielmehr personifizierend und bildhaft bis "blumig": der Atlantik trieb seine Wasser, das Licht glitt an der Wand empor, der Tag hat noch keine Farbe, Anaïs empfing den Tag, ...Gut integriert und als solche durchaus angebracht sind die vielen direkten Reden/Diskussionen sowie die zeitweiligen Delegierungen der Erzählstimme an Corax und seinen Kollegen (für die Vorgeschichte).Gut (und psychologisch richtig gewählt) sind auch die "Hobbies" (Knabe Flugzeug, Mädchen Pferd). Nicht so gut finde ich die Einmischung von lateinischen und französischen Sprachelementen - aber das ist eine rein persönliche Idiosynkrasie von mir ...So viel von mir. H. L.

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