Mo Yan Der Überdruss

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(2)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Überdruss“ von Mo Yan

In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Nein, er war kein Feind der Revolution und hat seine Bauern immer gut behandelt! Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen und erstaunt sie durch unerwartete Talente. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war. Als schelmischer Erzähler führt er den Leser durch große und kleine Abenteuer in den Höhen und Tiefen der chinesischen Geschichte. Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.

Eine positive Überraschung für mich

— JurekP
JurekP

Verwirrend und leider auch langweilig!

— Katjuschka
Katjuschka

Stöbern in Romane

Heimkehren

Berührende Familiengeschichte über das Erleben und die Folgen von Sklaverei

SamiraBubble

Das Glück meines Bruders

Wortreicher Ausflug in die Vergangenheit

Charlea

Das Vermächtnis der Familie Palmisano

ich mochte es nicht, zuviele Namen, Orte, und Details. Erzählstil sehr anstrengend

sabrinchen

Der Tag, an dem wir dich vergaßen

Unterhaltsam und gut geschrieben, aber teilweise auch recht vorhersehbar.

ConnyKathsBooks

Die Geschichte der getrennten Wege

Man muss es wirklich gelesen haben!

mirabello

Töte mich

Dekadente und skurrile Geschichte um eine verarmte Adelsfamilie

lizlemon

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Fantastisches Buch

    Der Überdruss
    JurekP

    JurekP

    13. December 2016 um 14:00

    Der Überdruss von Mo Yan ist mir von einem Freund empfohlen worden, also habe ich mir das Buch gekauft und gelesen. Ich dachte zuerst: China, Wiedergeburten - eigentlich nicht meine Welt. Schon allein die vielen fremden Namen, wie soll ich da durchsehen? Aber: es funktioniert! Mo Yan schreibt anschaulich, spannend, bildhaft und mit augenzwinkernder Selbstironie. Und obwohl mir die Chinesische Kultur absolut fremd war, befand ich mich "mittendrin" in der Geschichte. Ich empfehle das Buch hier gern weiter.

    Mehr
  • Der Name ist Programm

    Der Überdruss
    Phliege

    Phliege

    13. November 2013 um 11:55

    Ximen Nao fühlt sich ungerecht behandelt, als er erschossen wird und auch nach zwei Jahren unerträglicher Höllenqualen lässt er nicht ab, sodass Höllenfürst Yama ihn schließlich doch in einem neuen Leben zurück auf die Erde schickt: Als Eseljunges seines eigenen Haushaltes. Er begleitet von da an in verschiedenen Lebensformen seine Familie. Er erlebt die Wirren der Bodenreform und die Grausamkeiten während der Kulturrevolution mit und beobachtet mit dem Leser den ständigen Wechsel zwischen Macht und Ohnmacht der handelnden Personen. Die Handlung ist packend, trotz einiger Längen, und bei ständig sich prügelnden und weinenden Charakteren wirkt es mit all der Gewalt sehr überzogen - und auf irre Weise dadurch glaubwürdig. Bis der Autor es am Ende des Buches auf die Spitze der Skurilität treibt, als wäre auch er seiner Charaktere überdrüssig geworden. Die Erzählung wirkt zunehmend oberflächlicher und gedrängter. Ob stilistisches Mittel oder unbeabsichtigt ist nicht eindeutig. Insgesamt ist Mo Yans Schreibstil so andersartig, derbe und deftig und zeugt doch gleichzeitig an manchen Stellen von Schönheit, sodass er auf jedenfall zu den lesenswerten Autoren zählt.

    Mehr