Moa Graven FREMDER

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Inhaltsangabe zu „FREMDER“ von Moa Graven

FREMDER - Der 7. Fall für Jan Krömer Kriminalroman von Moa Graven
Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert.

Gewohnt unterhaltsam und gute Ideen

— Ladybella911

Finde das Fremde in dir

— Laudia89

Nichts Besonderes!

— YH110BY

Wieder ein Spannender Thriller/ Krimi von Moa Graven, man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

— funny1

sehr spannend und mit heftigem Gänsehautfeeling

— Honigmond

Krimi mit tollen Ideen, der aber irgendwie unfertig wirkt und die Spannung nicht die komplette Zeit halten kann.

— Lise95

Schöner, ausgefallener Krimi den man gut auch zwischendurch lesen kann und interessante Wendungen hat.

— dieschmitt

Ein netter Krimi für zwischendurch.....

— buecherwuermli

Zitat:" Es gibt Momente im Leben eines Menschen, da muss er sich entscheiden wie sein weiteres Leben verlaufen wird."

— Selest

Schlecht geschriebener Krimi auf viel zu wenig Seiten.

— skaramel

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  • Mord in der Fremde

    FREMDER

    Ladybella911

    11. October 2017 um 05:46

    Nachdem ich nun schon einige Bücher von Moa Graven gelesen habe, habe ich mich an ihren etwas herben Schreibstil gewöhnt und empfinde ihn als erfrischend anders. In ihrem 7. Fall um Jan Krömer und Lisa Berthold geht es Moa um das „Fremde“, den „Fremden“ an sich, ein Thema, mit dem sich jeder Leser mehr oder weniger konfrontiert sieht. Diese Thematik in einem spannenden Kriminalfall zu verarbeiten, das ist Moa durchaus gelungen. Wie immer ist der Fall in Ostfriesland angesiedelt und es geht um einen äußerst ungewöhnlichen Leichenfund, mit dem sich das Ermittlerteam befassen muss. Es ist nicht die spektakuläre Polizeiarbeit, mit vielem Tatü-Tata, die einen beim Lesen dieses Buches in den Bann zieht, vielmehr ist es die eher ruhige aber eindringliche Art, wie die beiden Ermittler an den Fall herangehen und ihn letztendlich aufklären. Mir hat das Buch gut gefallen, ich warte allerdings immer noch darauf, dass es zwischen Jan und Lisa funkt, aber das kann ja noch kommen. Diese Facette und ihre Umsetzung durch Moa würde mich sehr interessieren. Ein Roman, der nach anfänglichem, gemütlichen Tempo sich viel zu schnell einem rasanten Ende nähert, den ich aber sehr gerne und mit großem Vergnügen gelesen habe.

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  • Hat mich leider nicht ganz überzeugt

    FREMDER

    Athene100776

    16. August 2017 um 10:11

    Es sollte ein Besuch bei  Taleas Eltern werden , doch auf dem Weg dorthin finden Johann und Talea einen Müllsack mit zerstückelten Leichen.Jan Krömer übernimmt den Fall und lernt mehr über menschliche Abgründe kennen, als ihm lieb ist.Ich persönlich habe schon einige Krimis von Moa Graven gelesen, doch der 7. Fall hat mich nicht ganz überzeugt.Die Geschichte beginnt turbulent und spannend, was ich sehr gut fand und mich schon auf die Geschichte freute. Die Charaktere waren mir zum Glück sehr vertraut, so dass ich ihre Macken und Kanten bereits kannte und mich auch darauf einstellen konnte. Beschreibungen der Handlungsorte und der Charaktere hat die Autorin sehr genau und fast liebevoll dargestellt, so dass ich als Leser schnell ein Bild vor Augen hatte.Auch die Gespräche und Grübeleien zwischen den Ermittlern war mir nicht fremd und ich möchte diese Dialoge sehr gerne.Für mich selber blieb jedoch die Spannung für den Leser auf der Strecke, die Geschichte "plätscherte" so dahin und zum Schluss geht alles ganz schnell, was nachvollziehbar ist, ich konnte jedoch als Leser in dem Sinne nicht "mitermitteln" .Für eine kurzweilige Unterhaltung ist dieser Krimi in Ordnung, nur wer die anderen Bände kennt, kommt vielleicht nicht auf seine/ ihre Kosten.

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  • Norddeutsche Spannung

    FREMDER

    Winnetou1978

    29. June 2017 um 14:16

    Wie merkt man das der Tag bescheiden wird? Wenn mann einen Sack mit Leichenteilen auf der Straße findet. So ungefähr beginnt das Buch "Fremder". Wieso die Autorin jedoch diesen Titel für ihr Buch gewählt hat ist mir noch ein wenig schleierhaft. Der "Fremde" ist eigentlich nur eine Nebenfigur und für die Handlung eigentlich nebensächlich. Ansonsten ist das Buch relativ spannend gehalten und sehr flüssig durchgelesen. Für meinen Geschmack hat es viel zu wenig "Tiefgang", Es liest sich ähnlich leicht wie 5 Freunde oder TKKG aud unseren Kindertagen. Da hätte man noch viel mehr aus der Story rausholen können. Ansonsten ist die Story aber gut durchdacht und auch die Darsteller sind schön beschrieben. Wenn auch ein wenig zu viel "heile Welt".

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  • Finde das Fremde in dir

    FREMDER

    Laudia89

    23. June 2017 um 05:35

    Johann und Talea Schmees sind unterwegs vom Wocheneinkauf zu Taleas Eltern als sie auf der Straße eine Müllsack mit Leichenteile entdecken. Das Ermittlerduo Jan Kröner und Lisa Berthold ermitteln in diesem Fall und entdecken das Fremde im Menschen. Nachdem Johann Schmees verschwunden ist, kommen sie dem Täter auf der Spur und machen einen grausigen Fund. Nebenbei müssen sie sich mich Rassenfeindlichkeit auseinander setzen. Das Cover ist passend zum Buch gewählt. Die Charaktere sind gute gwählt und der Erzählstil ist immer abwechselt aus der Sicht eines anderen Protagonist Manchmal lässt der Spannungsbogen nach aber findet sich schnell wieder. Ein in sich guter Krimi für einen ruhiger Leseabend.

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  • Unheimlicher Fremder

    FREMDER

    Honigmond

    12. June 2017 um 08:58

    Zur Buchbeschreibung:FREMDER - Der 7. Fall für Jan Krömer Kriminalroman von Moa Graven Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert.Mein Leseeindruck:Der Autorin gelingt es mit einem rasanten Einstieg in die Handlung, dem Leser sofort eine mächtige Gänsehaut zu bescheren, welche sich im Verlaufe des Buches immer mal wieder aufbaut. Die beiden Ermittler sind als Team wieder unschlagbar und ergänzen sich gut, wenn sie auch längere Zeit nichts greifbares in der Hand haben. Dennoch bleiben sie mit ihren Ermittlungen am Ball und die Autorin lässt durch das Aufflammen eines brandheißen Themas keine Langeweile aufkommen. Wieder einmal ein grandioses Werk, gut und spannend geschrieben sowie mit Suchtfaktor durch den wunderbaren Schreibstil.Mein Fazit:Wieder ein sehr gelungenes Werk, was mich überzeugen konnte und ich mich nun auf weitere Fortsetzungen freue. Das Buch hat mich überzeugt und das Cover gefällt mir auch sehr gut, so dass ich alle 5 Sterne vergeben kann und natürlich auch möchte. Ein empfehlenswertes Buch für alle Krimi- und Thrillerfans, besonders für den kommenden Urlaub.

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  • Leserunde zu "FREMDER" von Moa Graven

    FREMDER

    Moa_Graven

    "Grausam aber spannend" ... "Ich kann nie wieder in der Nordsee schwimmen gehen" ... "Tatortgeeignet" ... "Das Böse lauert in jedem von uns".So lauten die ersten Leserstimmen der Neuerscheinung von Moa Graven FREMDER - Thriller - Der 7. Fall für Jan Krömer und Lisa Berthold in Aurich!Die Autorin lädt zu einer spannenden Leserunde ein, in der wie auch jetzt lebhaft diskutiert werden kann. Im Anschluss freut sich die Autorin über eine Rezension bei Amazon, damit auch andere Leser, die das Buch noch nicht kennen, einen ersten Eindruck gewinnen können!Verlost werden 50 eBooks im mobi-Format. Dieses kann über den Kindle oder die Kindle App auf dem Tablet gelesen werden.Zum BuchFREMDER - Nervenkitzel pur - Der neue Thriller mit Jan KrömerLeichenteile - Ein Serienkiller - FremdenhassBöseEs gibt Momente im Leben eines Menschen, da muss er sich entscheiden, wie sein weiteres Leben verlaufen wird. Soll man nett zu den Nachbarn sein, alten Menschen über die Straße helfen und Tieren ein neues Zuhause geben? So ein Verhalten wird in der Gesellschaft gemeinhin mit dem Adjektiv „gut“ belohnt. Man gehört dazu.Er entschied sich, böse zu sein.Doch das alles geschah natürlich unterbewusst. Es würde in der Zukunft viele schlaue Stimmen geben, die sich darum bemühen würden, zu erklären, warum er böse und nicht gut geworden war.Doch beginnen wir von vorne mit dem Morgen, als das Unheil in Ostfriesland seinen Lauf nahm.Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert.

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    • 111

    Athene100776

    11. June 2017 um 22:08
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    funny1 schreibt So auch ich habe den ersten Abschnitt nun fertig und bin wieder mal richtig gefesselt. Die Geschichte zieht mich voll in seinen Bann, Lisa und Jan mag ich sehr gerne sie passen gut als Team ...

    So ähnlich habe ich auch empfunden. Jan ist mir von seiner Art her von den Vorgängern schon vertraut und irgendwie mag ich ihn total gerne, auch wenn er manchmal vielleicht etwas über die Stränge ...

  • Moa Gravens neuer Coup

    FREMDER

    UlrikeG-K

    10. June 2017 um 22:01

    Moa Graven hat wieder zugeschlagen! Zur Freude ihrer zahlreichen Anhänger!Mit "Fremder" haben wir es mit dem siebten Fall des Profilers Jan Krömer und seiner Kollegin und Untermieterin Lisa Berthold aus Aurich zu tun. Diesmal sehen sich die beiden mit einem offensichtlich psychisch stark gestörten Serienmörder konfrontiert, der scheinbar wahllos Menschen in seine Gewalt bringt, grausam tötet und dann zerstückelt.Jan und Lisa haben, nachdem ein Sack mit Leichenteilen, die zu mehreren unterschiedlichen Menschen gehören, gefunden wurde, die schier unlösbare Aufgabe, dem Mörder auf die Schliche zu kommen, ihm das schmutzige und perfide Handwerk zu legen und ihn ein für allemal aus dem Verkehr zu ziehen.Jans Erfahrung als Profiler sowie das sprichwörtliche Quentchen Glück hilft ihnen dabei...Moa Graven ist in gewohnt guter Form und hat einen neuen Mordfall ausgetüftelt, bei dem sich dem Leser die Haare sträuben, den er aber atemlos bis zum Ende verfolgen wird und der ihn auch danach nur schwer loslässt.Man mag sich gar nicht vorstellen, dass es Leute mit so kranken Hirnen gibt wie Moas Mörder generell und derjenige im vorliegenden Kriminalroman im Besonderen!Doch darüber hinaus bietet die Geschichte noch viel mehr, denn die Autorin lässt auch diesmal wieder in menschliche Seelen und deren Abgründe blicken, entlarvt Vorurteile und legt den Finger in so manche Wunde.Der Roman hat nicht umsonst den Titel "Fremder"! Denn mit dem Fremden haben wir es in der gesamten Geschichte zu tun, der Reaktion der Leute auf das Fremde, ob in ihnen, in uns selbst oder ob es uns leibhaftig gegenübersteht in der Person eines freundlichen jungen Angolaners, der zum Austausch in ein  fremdes Land gekommen ist und den dieses weder mit offenen Armen noch Liebenswürdigkeit willkommen heißt.Nicht nur Jan und Lisa müssen das mit Entsetzen feststellen sondern auch wir Leser. Und der eine oder andere mag zum Nachdenken gebracht werden und seine eigene Einstellung hinterfragen...Die Ostfriesin Moa Graven hat eine von Anfang bis Ende spannende Handlung entwickelt. Sie tut dies in gewohnter Manier: in ihren Romanen ereignet sich viel, und noch viel mehr geschieht unter der Oberfläche, wird angedeutet, muss erahnt und erspürt werden.Ja, bei Moa muss man tatsächlich zwischen den Zeilen lesen!Sie gibt uns Lesern Informationen und erzeugt so Bilder in unsren Köpfen - auch ohne viele Worte!Dazu passt ihre Art zu schreiben, die ich einmal mehr als friesisch-herb bezeichnen möchte und die klar und eindringlich ist, ohne Schnörkeleien, und immer direkt auf den Punkt kommt.Ihre Ermittler gehen anders vor als die Detektive, die man aus dem Fernsehen oder aus den herkömmlichen Kriminalromanen kennt.Nachdenklich, zweifelnd, ohne Getöse tasten sie sich an ihre jeweiligen Fälle heran, vor denen ihnen oft selber graust.Jan Krömer ist gewiss der stillste ihrer Protagonisten, ein Held, der keiner ist, ein kluger Mann, der sich ständig selbst in Frage stellt.Mit Lisa Berthold wurde ihm eine perfekte Partnerin zur Seite gestellt - und nicht wenige Leser mögen sich wünschen, die Beiden kämen auch außerhalb ihrer Polizeiarbeit zusammen...Aber das kann ja noch kommen, denn ein achter Band ist bereits am Horizont zu erkennen!Moa Gravens Leserkreis wird es freuen!

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  • Fremder

    FREMDER

    YH110BY

    08. June 2017 um 19:44

    Johann und Talea Schmees sind an einem Freitag Nachmittag in Ostfriesland beim Einkaufen. Auf dem Nachhauseweg entdecken sie einen großen Sack auf der Fahrbahn. Daraus sieht man die Hand einer Leiche herausschauen. Die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold bekommen den Fall zugewiesen. Beim Öffnen des Sackes finden sie mehrere Körperteile von verschiedenen Leichen. Insgesamt scheinen sie zu 7 verschiedenen Personen zu gehören. Außerdem bekommen sie einen farbigen Praktikanten, was nicht allen Menschen ihres Ortes zu gefallen scheint...Der Thriller konnte mich leider nicht überzeugen. Er ist so vor sich hin geplätschert und konnte nur zum Ende des Buches etwas Spannung erzeugen. Auch die Charaktere der Ermittler haben mich nicht wirklich überzeugt und ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden. Das Buch konnte mich leider gar nicht packen und ich hätte es jeder Zeit aus der Hand legen können. Ein Thriller, der meinen Geschmack leider nicht getroffen hat!

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  • Warum ist er Böse?

    FREMDER

    funny1

    05. June 2017 um 09:06

    Um was geht es: ( Klappentext übernommen) Es gibt Momente im Leben eines Menschen, da muss er sich entscheiden, wie sein weiteres Leben verlaufen wird. Soll man nett zu den Nachbarn sein, alten Menschen über die Straße helfen und Tieren ein neues Zuhause geben? So ein Verhalten wird in der Gesellschaft gemeinhin mit dem Adjektiv „gut“ belohnt. Man gehört dazu.Er entschied sich, böse zu sein.Doch das alles geschah natürlich unterbewusst. Es würde in der Zukunft viele schlaue Stimmen geben, die sich darum bemühen würden, zu erklären, warum er böse und nicht gut geworden war.Doch beginnen wir von vorne mit dem Morgen, als das Unheil in Ostfriesland seinen Lauf nahm.Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert. Meine Meinung: Auch in diesem Teil konnte mich der Schreibstil von der Autorin überzeugen, ich mag den lockeren und flüssigen Stil. Die Ermittler Jan und Lisa sind anders als andere Ermittler, aber gerade das macht sie aus und ich mag sie immer mehr. Sie sind mir richtig sympathisch. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende richtig spannend und man rätselt die ganze Zeit mit wer und vor allem warum er dies tut. Auch sehr gut gefällt mir das die Autorin ein sehr ernstes und aktuelles Thema mit in ihre Geschichte gebaut hat, es geht um Menschenhass und Rassismus. Dieses Thema lässt einen Nachdenken und die Handlungen von Lisa und Jan besser verstehen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, deshalb von mir 5 Sterne. Fazit: Ein toller Thriller/ Krimi der zum Nachdenken anregt und einen das ein oder andere mal ein sehr mulmiges Gefühl zaubert. Ich kann dieses Buch nur Weiterempfehlen.

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  • Tolle Ideen und Ansätze, insgesamt aber irgendwie flach

    FREMDER

    Lise95

    26. May 2017 um 15:12

    Zum Inhalt:Der 7. Fall für das Ermittlerduo Jan Krömer und Lisa.Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Auch Johann und Talea Schmees gehören zu den Horden, die sich ins Einkaufsgetümmel von Aurich stürzen. Doch auf dem Weg zu Taleas Eltern machen sie plötzlich eine grausige Entdeckung. Mitten auf der Landstraße liegt ein großer weißer Sack, aus dem verschiedene Leichtenteile ragen. Hände und Füße verschiedener toter Personen.Jan und Lisa stehen vor einem Rätsel. Und dann bekommen sie auch noch einen Flüchtling als Praktikanten aufs Auge gedrückt. Und plötzlich ist nicht nur die Lösung des Falls wichtig, sondern es kommen auch Themen wie Fremdenhass auf...Werden es Jan und Lisa schaffen, auch diesen Fall trotz aller Widerstände zu lösen?Der erste Satz:"Es gibt Momente im Leben eines Menschen, da muss er sich entscheiden, wie sein weiteres Leben verlaufen soll."Meine Meinung:Vorneweg: Für mich ist es das erste Buch, das ich von Moa Graven lese, ich kenne also auch die Vorgänger der Reihe bisher nicht.Dies stellt aber kein Problem dar, auch der unwissende Leser findet schnell in die Personen und ihre jeweiligen Lebenssituationen hinein.Das Buch fängt sofort mit Tempo an, mit der Entdeckung der Leichenteile, und Jan und Lisa nehmen ihre Ermittlungen auf. Allerdings habe ich während des gesamten Buches keinen wirklichen Zugang zu den beiden Protagonisten bekommen. Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als würde man eine einzelne Episode von Criminal Minds oder Navy CIS anschauen - man bekommt zwar mit, dass es eine grobe Haupthandung über die gesamte Serie gibt, sieht aber nur einen kleinen Ausschnitt davon und kann sich so nicht wirklich mit den Personen identifizieren. Zumal sie eben auch im Verlauf des Buches keine wirkliche Entwicklung durchmachen.Spanend fand ich immer wieder die Einblicke in die Sicht des Täters, die Beschreibung seiner Handlungen. Allerdings hat mir auch hier die Tiefe gefehlt, was ihn wirklich beschäftigt oder antreibt bleibt ein Rätsel.Auch der eigentlich sehr spannende Fall rückt irgendwie total in den Hintergrund. Zurück bleibt irgendwie das Gefühl, dass den beiden Ermittlern das Schicksal ihres Praktikanten Helif und die Gewalt und Ausländerfeindlichkeit ihm gegenüber (so schlimm diese ist), wichtiger war als die Lösung des eigentlichen Falles mit seinen unzähligen Mordopfern... Es passt für mich einfach nciht zusammen, dass die Asylpolitik und Ausländerfeindlichkeit in diesem Buch genauso viel oder sogar noch mehr Raum bekommen. Und auch bei der letztendlichen Auflösung hat man das Gefühl, dass den Ermittlern der Ausgang irgendwie egal ist...Damit hängt auch zusammen, dass das Tempo nicht das gesamte Buch über gehalten wird. Der Fall plätschert lange vor sich hin, die immer wieder auftretende Spannung wird immer wieder gedrückt und zur Seite geschoben. Dies ändert sich lediglich im letzten Drittel des Buches. Hier nimmt das Buch plötzlich Fahrt auf, man kommt der Lösung des Falles in plötzlich riesigen Schritten näher. Allerdings geht mir das ganze dann auch schon wieder zu schnell. Da plätschert das Buch so lange mit mehr oder weniger wichtigen Themen daher, und plötzlich hat man innerhalb von drei Kapiteln den gesamten Fall gelöst... Für mich schafft es die Autorin nicht, den roten Faden beizubehalten, und driftet viel zu sehr zu vermeintlichen Nebenschauplätzen und -handlungen ab.Toll fand ich, wie sich der Titel des Buches durch die gesamte Handlung gezogen hat. Das Ehepaar Schmees, die sich über die langen Ehejahre fremd geworden sind, desillusionierte Bauern, die vom modernen Leben abgehängt wurden, Jan und Lisa, die sich im eigenen Land mit all den rechten Tendenzen plötzlich fremd fühlen. Dazu noch Helif, der selber komplett fremd in diesem Land ist, aber allen anderen den Spiegel vorhält, wie man sich eigentlich verhalten und welche Tugenden man leben sollte...Allerdings fehlt mir dann auch hier der eigentliche Bezug zum Täter. So gut ich das Thema bei den beschrieben Personen und Situationen einordnen kann, so sehr fehlt mir der Bezug zum eigentlichen Täter. Bei ihm kann ich nicht wirklich nachvollziehen, inwiefern er eigentlich fremd sein soll...Mein Fazit:Ein Buch mit tollen Ansätzen und Ideen, dem allerdings komplett der rote Faden fehlt. Mit den Ermittlern und allen anderen Personen bin ich die gesamte Zeit irgendwie nicht warm geworden, mir fehlt die unbedingte Spannung, das Mitfiebern bei der Lösung des Falles, sodass ich dem Buch selber einigermaßen fremd geblieben und vom Fall unbeeindruckt geblieben bin.Dennoch ist es ein gerade im letzten Drittel sehr spannend werdender Krimi, den man gut mal zwischendurch lesen kann. Wer aber komplett in die Situation eintauchen will, und einen hochpackenden, jederzeit spannenden und temporeichen Krimi/ Thriller erwartet, ist meiner Meinung nach hier weniger gut aufgehoben.Dennoch für eine einigermaßen solide Leistung noch wohlwollende 2,5 bzw. 3 Sterne.Vielen Dank an Moa Graven und den cri-ki-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Unheil über Ostfriesland

    FREMDER

    amena25

    23. May 2017 um 15:39

    Auf dem Heimweg von der freitäglichen Einkaufstour findet das Ehepaar Schmees einen Müllsack auf der Fahrbahn – vollgepackt mit abgesägten Händen, Armen und Füßen! Und kurz darauf wird an einem Nordseestrand rötlicher Schaum gefunden, offenbar organischer und menschlicher Art! So gruselig und spannend der Krimi beginnt, so schnell geht die Dynamik und Spannung leider auch wieder verloren. Jan Krömer und Lisa Berthold ermitteln in dem grausamen Fall. Doch leider reden und grübeln sie mehr, als dass sie tatsächlich ermitteln. Von der eigentlichen Polizeiarbeit bekommt man nur am Rande etwas mit. Sehr schnell haben die beiden ,,Profiler“ ein Täterbild entwickelt, das aber recht klischeehaft wirkt. Ein Mann, der noch im Erwachsenenalter bei den Eltern oder der Mutter lebt, eventuell ein Landwirt! Und so fahren sie mehr oder weniger zufällig die Höfe ab.... Jan und Lisa wohnen zusammen auf Jans Hof, sodass sie auch nach Feierabend über die Fälle reden können, was sie auch ausgiebig tun. Dabei wird auch klar, dass beide mit sich und dem anderen so ihre Probleme haben. Lisa erhofft sich offenbar etwas mehr Nähe, Jan hadert mit der Sinnlosigkeit seines Berufs. Dann wird ihnen ein afrikanischer Praktikant zugewiesen, der bei ihnen vorübergehend einzieht. Halif ist ein freundlicher und sympathischer Zeitgenosse, ihm schlägt aber mehr oder weniger offen Aggression und Hass aus der Bevölkerung entgegen. Dies führt zu Gesprächen über Fremdenhass, Vorurteile, Flüchtlingsproblematik, Gleichgültigkeit usw. Doch leider wirken diese Dialoge oft recht konstruiert und lenken vom eigentlichen Fall nur ab. Am Ende wird der Täter zwar gefasst, was überraschend schnell geht. Auch hier erfährt man noch so manches grausige und unappetitliche Detail. Doch die eigentlichen Motive des Täters bleiben ziemlich im Dunkeln. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Als Lektüre für zwischendurch geeignet, aber nichts, was man unbedingt gelesen haben müsste.

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  • grausiger Fund

    FREMDER

    dru07

    22. May 2017 um 08:05

    Die Eheleute Schmees waren gerade einkaufen und sind jetzt auf dem Weg zu ihren Eltern, als sie auf der Landstraße einen Sack sehen. In diesem Sack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold übernehmen diesen Fall und bekommen dann auch noch einen ausländischen Praktikanten. Diesen Praktikanten „verkauft“ ihr Chef den Leuten als „Asylbewerber“. Sie müssen sich nicht nur mit der Lösung des Falles auseinandersetzten sondern auch mit Fremdenhass gegenüber ihrem Praktikanten.   Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es war gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen.   Was mich etwas gestört hat war, dass die zwei sehr viel geredet haben und nicht so wirklich aktiv geworden sind. Sehr viel der Handlungen des Buches dreht sich um den alltäglichen Tagesablauf der zwei Ermittler. Sie fahren spät in die Arbeit, dann grübeln sie und recherchieren etwas, machen dann noch ein oder zwei Überprüfungen und dann fahren sie wieder heim (sie wohnen zusammen) zum essen. Beim Essen grübeln sie weiter und gehen dann ins Bett. Ich fand, dass sie irgendwie zu wenig gemacht haben. Auch hätte ich gerne mehr vom Täter erfahren. Für mich sind es daher 3,5 Sterne.

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  • Ein neuer Fall für das außergewöhnliche Ermittlerteam!

    FREMDER

    dieschmitt

    20. May 2017 um 07:23

    Zum Inhalt: Aus der Beschreibung:Der 7. Fall für Jan Krömer Kriminalroman von Moa Graven Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. Es handelt sich um den 7. Gemeinsamen Fall von Jan und Lisa, dem Ermittlerteam. Ich selbst kenne nicht alle Bände, und das Buch lässt sich auch ohne Vorwissen aus den anderen Bänden gut lesen, manchmal gibt es bestimmt einen anderen Fokus auf die Geschichte, aber es ist kein Muss sie gelesen zu haben. Mein Eindruck: Wie immer schafft es Moa Graven mich direkt in die Geschichte hineinzuziehen, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dies ist für mich schon mal ein Kennzeichen eines guten Buches. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, und agieren auf ihre ganz eigene Art. Dennoch sind sie gut beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Sie agieren auf ihre ganz eigene Art, das ist typisch für sie, ihre Art wie sie Fälle lösen. Das Buch greift zum Kriminalfall auch ein politisches Thema auf, den Fremdenhass. Das passt gut in die Geschichte hinein und wirkt für mich schlüssig. Die Geschichte ist spannend und die Auflösung des Falls war für mich eine richtige Überraschung.   Fazit: Schöner, ausgefallener Krimi den man gut auch zwischendurch lesen kann und interessante Wendungen hat.

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  • Ein Ostfriesenkrimi...

    FREMDER

    buecherwuermli

    17. May 2017 um 20:30

    Titel : FremderAutor : Moa GravenSeitenzahl : 268Format : E-BookInhaltsangabe: Der 7. Fall für Jan Krömer Kriminalroman von Moa Graven Ein ganz normaler Freitag in Ostfriesland. Johann und Talea Schmees gehören auch zu denen, die sich ins Einkaufsgetümmel in Aurich stürzen. Als sie endlich fertig sind, machen sie sich auf den Weg nach Rechtsupweg zu Taleas Eltern. Doch sie kommen nicht dort an, denn sie machen auf der Landstraße einen Fund, der sich erst auf den zweiten Blick als grausame Entdeckung entpuppt. In einem Müllsack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Extremitäten von Toten. Was steckt dahinter? Jan Krömer und Lisa Berthold werden mit dem Fremden im Menschen konfrontiert.Der Fremde ist ein Krimi den man zwischendurch lesen kann. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und eigentlich auch spannend. Das Ende erinnert mich etwas an Norman Bates und es wird alles zu schnell aufgeklärt. Interessant fand ich das die Geschichte in TeEiilen auch aus der Sicht des Täters erzählt wird.Ausserdem greift die Geschichte ein politisches Thema auf. Was ich auch gar nicht so verkehrt fand.Aber ich hätte mir etwas mehr vom Täter gewünscht. Mehr Tiefe!!Dafür war das Ermittlerteam sehr sympathisch, genauso wie Helif, der trotzallem was ihm widerfahren ist, sehr positiv geblieben ist.Fazit:Kann man gut lesen...

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  • Massenmord

    FREMDER

    Anett_Heincke

    12. May 2017 um 09:33

    Jede Woche merkt Johann Schmees, dass sich nichts ändern wird am Einkaufsverhalten seiner Frau. Es musste immer freitags sein und immer in der Stadt. Neuerdings auch noch für die Schwiegereltern. Sein Leben schien festgefahren. Das denkt auch Talea, Johanns Frau. Doch auf dem Heimweg liegt ein Müllsack auf der Straße, in dem Leichenteile zu erkennen waren. Johann ruft die Polizei. Nach Aussage des Gerichtsmediziners handelt es sich um Teile von sieben verschiedenen Menschen. Inzwischen hat der Mörder gemerkt, dass er einen von seinen zehn Säcken verloren hat. Als er die Strecke abfährt, sieht er, dass es zu spät ist und die Polizei den Sack schon gefunden hat. Jan und Lisa nehmen die Ermittlungen auf. Auf Anordnung von ganz oben soll Helif Number als Praktikant mit den beiden zusammen arbeiten. Er soll der Presse als gutes Beispiel für die Integration von Flüchtlingen verkauft werden, obwohl das so nicht stimmt. Das zieht Konsequenzen nach sich. Einige Bürger wollen keinen Ausländer bei der Polizei und greifen ihn an, sodass Helif nicht mehr zurückkommt. Jan und Lisa wohnen als Freunde und Kollegen zusammen in einem Haus. Da ich die Vorgeschichte nicht kenne, weiß ich auch nicht, wie ihr Verhältnis begonnen hat oder warum sie zusammen wohnen. Aber jeder macht sich so seine Gedanken, keiner spricht sie aus. Es gibt Kapitel, die aus Sicht des Mörders geschrieben sind und wie groß sein Druck ist, seine viele Arbeit zu schaffen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gefallen. Mir erschienen nur die Arbeitstage der Ermittler sehr kurz und die Feierabende recht lang. Zuviel Raum nahmen mir die privaten Gedanken und Grübeleien von Jan und Lisa ein. Außerdem waren die 163 Seiten zu voll gepackt mit der Ausländerproblematik, mit der Situation der Bauern und ähnlichen politischen Sachverhalten und zu wenig Ermittlungsarbeit zum eigentlichen Fall. Das Cover ist auch etwas mysteriös mit dem großen Unbekannten und passt zur Geschichte. 

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