Moa Graven Fallensteller

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Inhaltsangabe zu „Fallensteller“ von Moa Graven

DÜSTER und voller Spannung Fallensteller - Der neue Kriminalroman aus Ostfriesland mit Jan Krömer *** Verletzt *** Verachtet *** Missbraucht? *** Können Demütigungen eine Seele so tief verletzen, dass der Mensch selber andere verletzt oder gar zum Täter wird? Zum Inhalt: Januar 2012. Ein totes kleines Mädchen liegt übel zugerichtet in einer Tierfalle im Neuenburger Urwald. Um es herum nur Blut und Dreck. Man geht von einem tragischen Unfall aus. Die Mutter zerbricht über diesem Schicksal. Vier Jahre später in Aurich. Jan Krömer und Lisa Berthold werden zu einem Tatort in einem Waldstück nahe Aurich gerufen. Ein älterer Mann liegt in einer großen Blutlache erfroren am Boden. An seinem Hals, der in einer Tierfalle steckt, klafft eine große Wunde. Wie konnte der Mann in die Falle geraten? Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle von verbotenen Fallen gemeldet. Hat jemand Angst vor Wölfen, die sich wieder in Ostfrieslands Natur breitmachen? Oder möchten Tierschützer den Jägern eine Falle stellen? Als es weitere Opfer gibt, und man auch den Fall aus dem Jahr 2012 wieder aufrollt, glaubt Jan Krömer nicht mehr an einen Zufall und es beginnt die atemlose Jagd nach einem skurrilen Serienmörder. Bereits die ersten Fälle mit Jan Krömer wurden innerhalb kürzester Zeit von den Lesern zu den spannendsten Büchern gewählt, die man nicht mehr aus der Hand legen mag! KillerFEE - Band 01 Todesspiel am Großen Meer - Band 02 Kneipenkinder - Band 03 Fallensteller - Band 04 FLÄCHENBRAND - Band 05 Blindgänger - Band 06 Fremder - Band 07 Die Puppenstube - Band 08
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  • Leichte Feierabendlektüre

    Fallensteller
    brenda_wolf

    brenda_wolf

    01. February 2017 um 22:10

    2012 wird ein kleines Mädchen in einem Waldstück bei Aurich tot aufgefunden. Ihr Fuß steckte in einer Tierfalle. Ein unglückseliger Unfall? Jahre später ermitteln die Kommissare Jan Krömer und seine Kollegin Lisa Berthold in einem ähnlich gelagerten Fall. Ein Spaziergänger findet im Wald die schrecklich zugerichtete Leiche eines älteren Mannes. Alles deutet auf einen äußerst brutalen Mord hin. Der Kopf des Opfers steckt in einer Tierfalle. Schnell finden die Ermittler heraus, dass es noch weitere Fälle gibt. Und wie es scheint, ist der Täter nicht zu stoppen. Moa Gravens Krimi liest sich leicht und flüssig. Die Kapitel sind kurz und knapp, was ich durchaus als positiv empfand. Die Stimmung im Buch ist sehr düster. Leider konnte ich keine emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen. Die Protagonisten erweckten bei mir weder Sympathie noch Antipathie. Sie blieben für mich hölzern, ich konnte mich mit keiner Figur identifizieren. Ebenso die Handlung. Sie war schon irgendwo auch spannend, trotzdem konnte sie mich nicht wirklich packen. Es blieb alles an der Oberfläche. Mir fehlte es an Tiefe. Vielleicht hätte der Geschichte ein bisschen mehr Lokalkolorit gutgetan. Das Typische für diese Region kam für mich nicht rüber. Im Grunde hätte sich der Krimi überall abspielen können. Dennoch vergebe ich 3 Sterne. Für eine kurzweilige Feierabendlektüre durchaus geeignet.

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  • Fallensteller - Mord in Ostfriesland ?

    Fallensteller
    Katey

    Katey

    22. January 2017 um 22:53

    Zum Inhalt: Ein Mädchen wird vor einigen Jahren im Wald tot aufgefunden. Sie ist an einer Falle gestorben. Unfall oder doch Mord? Jahre später werden in Aurich Jan und Lisa zu einem Opfer gerufen, dass ebenfalls durch eine Falle gestorben ist. Die Frage stellt sich, ob die beiden Fälle miteinander verbunden sind oder nur Unfälle waren.Gestaltung des Covers: Das dunkle, die Netze und das Wasser rufen ein beklemmendes Gefühl hervor. Auf den ersten Blick erkennt man nicht richtig, was uns hier gezeigt wird. In dieser Hinsicht finde ich das Cover passend zum Buch, obwohl das eigentliche Bild wenig mit der Handlung zu tun hat. Zumindest nicht mit einer Falle.Meine Meinung:Vom Schreibstil her lässt sich das Buch flüssig lesen. Anfangs habe ich mich aber sehr schwer getan mich mit den Charakteren anzufreunden, die Dialoge und Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar und sehr sprunghaft von den Emotionen. Die meiste Zeit sind die Ermittler genauso verwirrt, wie ich beim Lesen. Zum Ende hin kommt es zu mehr Spannung und auch zu ein paar überraschenden Wendungen. Da es sich hier um den vierten Fall handelt, empfiehlt es sich, die Vorgänger gelesen zu haben, da man nur Ansatzweise die Probleme der Hauptcharaktere mitbekommt und mehr auch nicht, da es dann heißt: "Darüber möchte ich nicht nachdenken". Persönliches Fazit:Für Personen, die Krimis mögen, aber nicht besonders die ermittlerischen Arbeiten spannend finden, sondern sich für die Charaktere und deren Beziehungen interessieren, ist dies der richtige Roman.

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  • Spannender Ostfriesland-Krimi aus der Jan-Krömer-Reihe

    Fallensteller
    ech

    ech

    17. January 2017 um 11:27

    Im Winter 2012 wird die Leiche der kleinen Vivian nach mehrtägiger Suche übel zugerichtet in einer Tierfalle gefunden. Als vier Jahre später der Auricher Kommissar Jan Krömer und seine Kollegin Lisa Berthold zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen werden, ist wieder eine Tierfalle im Spiel. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie schnell auf den Fall Vivian, der seinerzeit als Unfall zu den Akten gelegt wurde. Als weitere Leichen unter ähnlichen Begleitumständen auftauchen, begreifen die beiden Ermittler schnell, das sie es hier mit einem Serienmörder zu tun haben. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Fallensteller hat schon längst weitere Opfer ins Visier genommen ...Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Fall mit Jan Krömer und Lisa Berthold, den man allerdings problemlos ohne Vorkenntnisse lesen kann, da die erforderlichen Informationen zu den Protagonisten gut in die Handling eingebaut werden, ohne dabei den Lesefluß zu stören.Die beiden Kommissare sind dabei durchaus etwas sperrige Charakter, die es einem anfangs nicht leicht machen, sie zu mögen. Doch dies wandelt sich im Laufe der Geschichte, so das sie mir doch noch ein wenig ans Herz gewachsen sind.Die Geschichte selbst ist gut aufgebaut, wird zudem überzeugend aufgelöst und weist einen durchgehenden Spannungsbogen auf. Auch die einzelnen Charaktere werden gut geschrieben. Das nicht ganz einfache Privatleben der beiden Kommissare wird zudem gut in die Handlung integriert und trägt zum Verständnis von Jan und Lisa entscheidend bei. Solide Krimikost, die mich vorzüglich unterhalten hat und Lust auf weitere Fälle der beiden Ermittler gemacht hat.

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  • Leserunde zu "Fallensteller" von Moa Graven

    Fallensteller
    Moa_Graven

    Moa_Graven

    Hallo, ich lade alle Krimifans zu einer Leserunde mit dem 4. Fall für Jan Krömer ein. Ich verlose 10 Taschenbücher und ich wünsche mir Bewertungen für das Buch auf lovelybooks und Amazon. Die Leserunde sollte nach Versand der Bücher, was zwischen den Jahren passieren wird, bis Ende Januar abgeschlossen sein. Das heißt, jeder sollte das Buch dann auch gelesen haben und eine Bewertung auf den genannten Plattformen abgegeben haben. Wer es nicht schafft, der sendet mir bitte das Buch zurück. (Anmerkung: bei meiner letzten Leserunde waren offensichtlich Leser dabei, die nur auf das Buch aus waren und sich nicht mehr gemeldet haben).Also, wer Lust auf FALLENSTELLER hat, kann sich ab sofort bewerben!Zum Inhalt:Januar 2012.Ein totes kleines Mädchen liegt übel zugerichtet in einer Tierfalle im Neuenburger Urwald. Um es herum nur Blut und Dreck. Man geht von einem tragischen Unfall aus. Die Mutter zerbricht über diesem Schicksal. Vier Jahre später in Aurich.Jan Krömer und Lisa Berthold werden zu einem Tatort in einem Waldstück nahe Aurich gerufen. Ein älterer Mann liegt in einer großen Blutlache erfroren am Boden. An seinem Hals, der in einer Tierfalle steckt, klafft eine große Wunde. Wie konnte der Mann in die Falle geraten? Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle von verbotenen Fallen gemeldet. Hat jemand Angst vor Wölfen, die sich wieder in Ostfrieslands Natur breitmachen? Oder möchten Tierschützer den Jägern eine Falle stellen? Als es weitere Opfer gibt, und man auch den Fall aus dem Jahr 2012 wieder aufrollt, glaubt Jan Krömer nicht mehr an einen Zufall und es beginnt die atemlose Jagd nach einem skurrilen Serienmörder.

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    brenda_wolf

    brenda_wolf

    17. January 2017 um 08:15
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    jutscha schreibt Kurz vor Ende des Leseabschnittes gab es einen kurzen Abschnitt aus der Sicht des Mörders. Das fand ich sehr gut. Hundertprozentig gepackt hat mich die Geschichte zwar noch nicht, aber es ist auf ...

    Ja, es war spannend von der Sicht des Mörders zu lesen, wobei auch mich die Geschichte noch nicht richtig gepackt hat. Mal sehen...

  • spannender Ostfriesland-Krimi mit sperrigen Ermittlern

    Fallensteller
    irismaria

    irismaria

    15. January 2017 um 09:28

    »Fallensteller« von Moa Graven ist ein Ostfriesland-Krimi und Teil einer Reihe um die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold. Da ich die anderen Bände nicht kenne, war ich über den aggressiven Umgangston überrascht, der zwischen den Ermittlern herrscht und auch ihr einzeln gesehen problematisches Verhalten hängt wohl mit ihrer Vergangenheit zusammen. Die Ermittlungen drehen sich um Todesfälle, bei denen die Opfer im Wald in Tierfallen gefangen aufgefunden werden. Aber es scheint keinen Zusammenhang zwischen den Opfern zu geben und beim Tod eines kleinen Mädchens in der Falle gingen alle von einem Unfall aus. Moa Graven legt den Schwerpunkt der Geschichte auf den psychologischen Hintergrund der Charaktere. Detailreiche Ermittlungsarbeit steht nicht im Mittelpunkt, hier hätte ich mir mehr gewünscht. Die Geschichte ist spannend und die psychischen Abgründe, die sich auftun, sind erschreckend. Über allem schwebt eine Atmosphäre der Trostlosigkeit und Beziehungsleere. Die kurzen Kapitel sorgen für Perspektivwechsel und regen zum Weiterlesen an.Mein Fazit: spannender Ostfriesland-Krimi mit sperrigen Ermittlern

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  • Ostfrieslandkrimi mit kleinen Schwächen, aber dennoch spannend und lesenswert

    Fallensteller
    jutscha

    jutscha

    13. January 2017 um 21:18

    2012 wird ein vierjähriges Mädchen tot in einer Tierfalle im Neuenburger Urwald gefunden. Es sieht nach einem tragischen Unfall aus und die Ehe der Eltern zerbricht daran, dass die Mutter nicht über dieses Schicksal hinweg kommt.Vier Jahre später wird ein älterer Mann tot in einer Tierfalle gefunden. Die Falle steckt jedoch nicht in seinen Füßen, sondern in seinem Hals. Jan Krömer und Lisa Berthold von der Kripo Aurich übernehmen den Fall und finden heraus, dass es in der Vergangenheit weitere Fälle von verbotenen Fallen gab. Als sie auch auf den Fall des kleinen Mädchens stoßen, glaubt Jan nicht mehr an einen Zufall und sie beginnen die Jagd auf den Serienmörder.Hat der Fall des Mädchens wirklich etwas mit dem aktuellen Fall zu tun oder war es nicht doch ein Unfall? Wurden die Fallen evtl. für Wölfe aufgestellt, die immer wieder auftauchen? Oder machen Tierschützer hier Jagd auf die Jäger? Aber was hat das Mädchen damit zu tun?Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich einfach lesen. Leider sind auch kleinere Schwächen vorhanden. So wurde z.B. der Suchzeitraum des Mädchens anfangs mit einer Woche angegeben, später nur noch mit 3 Tagen. Allerdings ahnte ich bis fast zum Schluss nicht, wer der Mörder ist, und das finde ich klasse. Die Autorin hat mich lange Zeit verwirrt und im Dunkeln tappen lassen. Das erwarte ich von einem guten Krimi.Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt Ich hatte ein paar wunderbare Lesestunden und bewerte diesen Krimi aufgrund der kleinen Schwächen mit 4 von 5 Sternen und einer Leseempfehlung an alle Krimifreunde.

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  • Fallensteller

    Fallensteller
    nellsche

    nellsche

    12. January 2017 um 08:29

    Jan Krömer und Lisa Berthold werden zu einem Tatort in einem Waldstück bei Aurich gerufen. Es wurde ein toter Mann in einer großen Blutlache gefunden. Sein Hals steckt in einer Tierfalle, die ihm eine große klaffende Wunde zugefügt hat. Wie konnte es geschehen, dass der Mann in diese Falle geriet? Schnell stoßen die beiden Ermittler auf einen vier Jahre zurückliegenden Fall, bei dem ein totes kleines Mädchen ebenfalls in einem Wald in einer Tierfalle gefunden wurde. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Und welches Motiv könnte es geben, jemanden auf solch brutale Weise zu töten? Als es weitere Opfer gibt, glauben Jan und Lisa nicht mehr an einen Zufall. Die Jagd nach einem Serientäter beginnt. Dies war mein erstes Buch um die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold. Grundsätzlich hatte ich keine Probleme, in die Geschichte rein zu finden. Das Buch lässt sich aufgrund der angenehmen Schriftgröße zügig lesen. Den Schreibstil empfand ich ein wenig hölzern und die Dialoge teilweise zu holprig. Ab dem zweiten Drittel hatte ich mich dann aber daran gewöhnt. Die beiden Ermittler fand ich gewöhnungsbedürftig. Lisa hat sich häufig aggressiv und übellaunig gegenüber Jan verhalten, ohne dass es dafür einen echten Grund gab. Das empfand ich als sehr unprofessionell, so dass sie mir nicht sympathisch wurde. Jan hat auch ziemliche Probleme, die aus seiner Vergangenheit zu kommen scheinen. Auch mit ihm wurde ich nicht so richtig warm, da ich sein Verhalten manchmal nicht nachvollziehen konnte. Hier fehlte mir vielleicht einfach das Wissen aus den Vorgängerbänden, um beide Ermittler besser einschätzen und verstehen zu können. Die Ermittlungsarbeit hätte gerne mehr herausgearbeitet und detaillierter beschrieben werden können, denn sie war ein wenig stockend und zu oberflächlich. Was mir sehr gut gefiel, waren die kurzen Kapitel, wodurch es immer wieder neue Ansätze gab. Die Spannung baute sich bei mir ab dem zweiten Drittel deutlich auf. Auch wenn meine Idee zum Täter und den Motiven in die richtige Richtung ging, fand ich den Plot interessant und gut durchdacht. Insgesamt fand ich das Buch trotz der paar Schwächen gut und vergebe daher drei Sterne.

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  • Mörderisches Motiv

    Fallensteller
    Ladybella911

    Ladybella911

    11. January 2017 um 16:45

    Zum Inhalt : Januar 2012. Ein totes kleines Mädchen liegt übel zugerichtet in einer Tierfalle im Neuenburger Urwald. Um es herum nur Blut und Dreck. Man geht von einem tragischen Unfall aus. Die Mutter zerbricht über diesem Schicksal. Vier Jahre später in Aurich.Jan Krömer und Lisa Berthold werden zu einem Tatort in einem Waldstück nahe Aurich gerufen. Ein älterer Mann liegt in einer großen Blutlache erfroren am Boden. An seinem Hals, der in einer Tierfalle steckt, klafft eine große Wunde. Wie konnte der Mann in die Falle geraten? Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle von verbotenen Fallen gemeldet. Hat jemand Angst vor Wölfen, die sich wieder in Ostfrieslands Natur breitmachen? Oder möchten Tierschützer den Jägern eine Falle stellen? Als es weitere Opfer gibt, und man auch den Fall aus dem Jahr 2012 wieder aufrollt, glaubt Jan Krömer nicht mehr an einen Zufall und es beginnt die atemlose Jagd nach einem skurrilen Serienmörder. Moa Graven pflegt einen eigentümlich ungewöhnlichen Schreibstil, bei dem weniger die Ermittlungen, sondern eher die Befindlichkeiten ihrer Ermittler und deren durchaus erfolgreiche Ergebnisse im Vordergrund stehen. In diesem Buch ist die Stimmung eher beklemmend und düster, denn der Täter ist sehr erfinderisch und auch äußerst brutal. Auch die Ermittler zeigen sich zu Anfang nicht von ihrer besten Seite, ihre Kabbeleien und Streitigkeiten beeinträchtigen das Ermittlungsgeschehen. Außerdem hat speziell Jan noch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, was manchmal in Alkoholexzessen und Halluzinationen gipfelt. Nach und nach entwirren sich die Handlungsstränge bis hin zu einem ungewöhnlichen Täter und seinem skurrilen Motiv, das es den Ermittlern schwer machte, ihn zu entdecken. Der Krimi gewinnt relativ langsam an Spannung, aber dann möchte man das Buch buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen und ist nur noch gespannt auf das Ende. Der Schreibstil liest sich, wenn man sich einmal eingelesen hat, locker und flüssig, und die relativ kurzen und übersichtlichen Kapitel tun hier ein Übriges dazu. Mit hat dieser Krimi wieder gut gefallen und mich bestens unterhalten. Ich kann ihn Lesern, die auf eine akribisch nachvollziehbare Ermittlungsarbeit keinen Wert legen, nur empfehlen.

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  • Wer ist der Mörder?

    Fallensteller
    funny1

    funny1

    09. January 2017 um 13:21

    Um was geht es: Die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold werden zu einem Tatort in einem Waldstück nähe Aurich gerufen. Ein älterer Mann liegt erfroren in seinem Blut am Boden, sein Kopf steckt in einer großen Tierfalle. Wie kommt es das er mit dem Kopf in der Falle steckt? Vor 4 Jahren gab es so einen ähnlichen Fall da wurde ein kleines Mädchen im Neuenburger Urwald Tod aufgefunden ihr Fuss steckte in einer Tierfalle sie ist verblutet, die Mutter und die Ermittler damals gehen von einem Unfall aus. Haben die beiden Fälle was miteinander zu tun? Als es weitere Opfer gibt und man den Fall der kleinen wieder aufrollt glaubt Jan an keinen Zufall mehr, haben sie es da mit einem Serienkiller zu tun? Meine Meinung: Der Schreibstil liest sich leicht und locker, die Kapitel sind kurz gehalten, aber es wird alles sehr gut beschrieben. Am Anfang habe ich mir sehr schwer mit den Ermittlern getan, das liegt vielleicht daran das es schon der 4.te Teil der Ermittler ist und ich sie noch nicht gekannt habe, aber Lisa kam mir so vor als hätte sie ihre Tage andauernd und Jan ist nur sehr deprimiert. Es hat auch sehr lange gedauert bis die Geschichte an fahrt aufgenommen hat, die Ermittler haben sich nur im Kreis gedreht. Doch ab dem zweiten drittel hat die Geschichte an Fahrt aufgenommen und die Spannung stieg stetig an. Auch die Ermittler wurden besser ihre Laune war nicht mehr ganz so deprimierend und es gab viele Wendungen im Fall die ich so nicht vorher gesehen habe, deshalb von mir 4 Sterne. Der Schluss war sehr gut und ganz anders als erwartet, das hat das ganze nochmal rausgerissen. Fazit: Ein Krimi mit sehr viel Potenzial, mit einer tollen Geschichte. Nur die Ermittler waren nicht ganz so meins und auch das es sich so ewig gezogen hat, hat mich etwas gestört.  

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  • Krimi mit düsteren Stimmung

    Fallensteller
    marpije

    marpije

    07. January 2017 um 14:34

    Jan Krömer und Lisa Berthold arbeiten auf einen Fall wo der Mörder benutzt Tierfalle, alles hat angefangen von vier Jahren mit der Tod eines kleines Mädchen, jetzt der Täter meldet sich schon wieder zu Wort und seine Taten werden immer brutaler... Die Geschichte braucht Zeit bis sie in Schwung kommt, die ersten Seiten haben mich nicht begeistert und mir hat der Spannung gefehlt , aber dann kommt die Gewisse etwas welche für ein Krimi Fan wichtig ist, der Fall entwickelt sich rasch, kommen immer neue Spuren und der Leser ist wirklich verwirrt - wer steckt hinter den grausamen Taten? Für die Protagonisten Jan und Lisa habe ich auch Zeit gebraucht, aber hier vermute ich , liegt das auf den Fakt dass das schon vierte Fall von die beiden ist und mir hat der Vorgeschichte hier gefehlt. Jan ist sehr einsamer Mensch, ohne Privat Leben, sein ganze Freizeit opfert er für der Arbeit und genauso ist auch bei Lisa, sie sind sehr ähnlich , aber sie zanken sich ganze Zeit, ich habe Gefühl dass die beide eigentlich sich mögen, aber zeigen das nicht. Die Gespräche zwischen den beiden bringen in die Geschichte etwas bittere Note und viel Kälte, die Wärme hat die Autorin gelassen für die Szenen mit Jan und seine Katze. Der Schreibstil ist einfach, angenehm zu lesen, die Kapiteln sind kurz und die Atmosphäre düster und dunkel.

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  • Jagd nach dem Fallensteller

    Fallensteller
    Sonne63

    Sonne63

    06. January 2017 um 10:41

    Die Geschichte: Jan Krömer und Lisa Berthold ermitteln in einer Mordserie. Mehrere Menschen wurden in den letzten vier Jahren im Urwald von Aurich tot in Tierfallen gefunden. Doch wer könnte dahinterstecken? Ein schwieriger Fall, denn die Toten scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben.CoverGrau/Schwarz/ Düster: Es ist eine netzartige Falle in einem Gewässer abgebildet. Der Titel ist in leuchtend gelber Schrift gehalten und macht aufmerksam.Meinung:Das Buch liegt gut in der Hand. Die Seiten sind griffig und es wurde eine angenehme Schriftgröße gewählt. Zudem hat die Autorin ihre Handlung in kurze, aber völlig ausreichende Kapitel gepackt. Der Leser kann der Geschichte gut folgen, auch wenn er die vorausgegangenen Bände nicht kennt.Obwohl eine einfache und auch flüssige Sprache gewählt wurde, konnte ich jedoch mit den Ermittlern nicht richtig warm werden. Insgesamt gesehen, wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Cover und Inhaltsangabe ließen auf eine außergewöhnliche Geschichte und eine spannende Handlung schließen. Doch die Handlung drehte sich im Kreis und blieb sehr an der Oberfläche. Dabei ist die Idee dieser Geschichte absolut top. Auch die Protagonisten hätten eigentlich das Zeug dazu, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich fand einiges im Laufe der Handlung widersprüchlich, die Dialoge teilweise etwas holprig. Manche Dinge waren nur sehr oberflächlich beschrieben. Die Ermittlungsarbeit hatte kaum reale Züge. Hier hätte es sicher geholfen, wäre die Autorin mehr in die Tiefe gegangen. Fazit:Eine gute Idee, die wesentlich mehr Potential gehabt hätte. Leichte Feierabendlektüre.

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