Moa Graven Teezeit

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Inhaltsangabe zu „Teezeit“ von Moa Graven

Bei diesem Ostfrieslandkrimi hat mich die Tee-Expertin Gisela Buss, die seinerzeit das Bünting-Teemuseum in Leer (Ostfriesland) eröffnete, mit ihrem Fachwissen zur Geschichte des Tees unterstützt. Heute lebt sie in Haren (Ems) und führt dort das erste Reedereimuseum Deutschlands. Dort haben wir bei leckerem Ostfriesentee die Nasen zusammengesteckt und den ein oder anderen über die Klinge springen lassen! Zum Inhalt: Enno Veerkant gehört zu einer angesehenen traditionsreichen Familie aus Weener, die bereits im 17. Jahrhundert über die Schifffahrtswege regen Handel betrieb. Ubbo Veerkant war der erste, der Anfang des 19. Jahrhunderts eigene Teesorten auf dem Dachboden der alten Villa in Weener mischte und an Apotheker verkaufte. Die Menschen berauschten sich daran. Eines Morgens wird Enno tot aus dem Hafen von Weener gefischt. Was ist passiert? Stecken Schmugglergeschäfte hinter dem heimtückischen Mord? Denn mit der alten Tjalk fuhr Enno auch heute noch gerne mit seinem Neffen Jörn Veerkant über die alten Wasserwege bis über die niederländische Grenze, wo früher der Teeschmuggel florierte. Heute werden dort Drogen umgesetzt. Kommissar Guntram, der mit Katrin Birgner und Mathias Sanders ermittelt, steht bald schon vor einer Reihe Verdächtiger, deren Motive vom Schmuggel über die Eifersucht bis hin zu Familienverschwörungen reichen. Und über allem steht Therese Veerkant, älteste Nachfahrin und Enkelin von Ubbo, die gerne alles unter den Teppich kehrt und auch vor Erpressung nicht zurückschreckt. Die anderen Bände der Kommissar Guntram Krimi-Reihe: "Mörderischer Kaufrausch - Eine junge Tote in der Leeraner Innenstadt" Band 01 "Mord im Gebüsch - Die Schattenseiten von Macht und Politik" Band 02 "Mordsgeschäfte - Das dicke Geschäft mit den Klamotten" Band 03 "Märchenhafte Morde " Band 04 "Hinter verschlossenen Türen" Band 05

Ein spannender Kriminalroman - nicht nur für Teetrinker

— Diana182
Diana182

großer Genuss und volle Entspannung beim Lesen

— YA34
YA34

Friesischer Krimi mit viel Liebe für den Tee!

— mabuerele
mabuerele

Bemühter Krimi rund um das Thema Teehandel

— Leserin71
Leserin71

" Auch als Kaffeeliebhaberin sollte man eine gute Tasse Tee trinken"

— Archimedes
Archimedes

Ein Krimi , der nach gemächlichem Beginn sehr spannend wurde und mit einer Überraschung endete.

— Langeweile
Langeweile

Ostfriesischer Charme in Form eines doch spannenden Krimis.

— Losnl
Losnl

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Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

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  • Leserunde zu "Teezeit" von Moa Graven

    Teezeit
    Moa_Graven

    Moa_Graven

    Hallo liebe Leser, heute lade ich zu einer Leserunde mit meinem Ostfrieslandkrimi "TEEZEIT" ein.  Ihr könnt eines von 5 Taschenbüchern gewinnen. Ich möchte mit euch hier gerne diskutieren und bitte euch, am Ende euer Resümee in einer Rezension auf amazon.de zusammenzufassen.  Bitte schickt bei Interesse eine Mail mit eurer Adresse und eurem Nick für die Amazon Rezi an moa.graven@gmail.com!Die Teilnahme ist bis zum 06. März möglich. Am 07. März werde ich die Bücher versenden und dann geht es los ;-)Viele Grüßeeure Moa Graven

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  • Warum musste Enno sterben?

    Teezeit
    mabuerele

    mabuerele

    Katrin Birgner erscheint bei ihrem Chef Jochen Guntram, um ihn mitzuteilen, dass ein Toter aus dem Hafen von Weener gefischt wurde. Es handelt sich um Enno Veerkant. Schnell stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Er war zusammen mit seinem Neffen Jörn auf einem schiff unterwegs. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Ostfriesenkrimi geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen. Das Besondere an der Geschichte ist, dass ich vielfältige Informationen über Tee und seine Zubereitung in Ostfriesland erhalte. Neben Katrin und Jochen gehört noch Mathias Sander zum Team der Kriminalisten. Es ist der 7. Krimi mit diesen Protagonisten. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, hatte ich keine Probleme, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Die wesentlichen Informationen sind enthalten. Dazu gehört die Schwangerschaft von Katrin und die Tatsache, dass Jochens Frau seit dem letzten Fall im Koma liegt. Jochen bietet Katrin an, in sein Haus einzuziehen. Diese Nähe allerdings gestaltet sich nicht immer einfach. Der Kriminalfall führt die Drei zu Therese Veerkant, Großmutter von Jörn und unangefochtene Herrscherin über den guten Ruf der Familie. Einst gehörte der Familie das Teeimperium, das von einem Urahn aufgebaut wurde. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Durch Katrins Besuch im Reedermuseum sind nicht nur die Geschichte des Tees, sondern auch die Art seiner Zubereitung geschickt in die Handlung integriert. Land und Leute werden gut beschrieben. Ab und zu werde ich als Leser mit dem ostfriesischen Dialekt konfrontiert. Es sind kurze Sätze, die sich schnell erschließen. Von einer dementen alten Dame kann man eben kein Hochdeutsch mehr erwarten. Das hätte nicht gepasst. Gut wiedergegeben wird die diffizile Beziehung zwischen Katrin und Jochen. Sie sind sich Stütze in der Einsamkeit,aber das unterschiedliche Alter und verschiedene Lebenseinstellungen sorgen auch für Spannungen. Lange scheint es so, als sei Jörn der einzige Verdächtige. Nach und nach aber wird klar, dass in der Familie Veerkant eine Menge unter den Teppich gekehrt wurde. Therese gelang es, durch Drohung und Erpressung den Deckel auf den Familiengeheimnissen zu halten. Deshalb stoßen die Kriminalisten immer wieder auf eine Mauer des Schweigens. Auch Mathias Sander geht eigene Wege. Das Cover mit dem japanischen Teehaus wirkt edel. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur angenehm unterhalten, sondern mir auch eine Menge an Wissen vermittelt.

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    • 8
    parden

    parden

    23. March 2016 um 16:18
  • Ein spannender Kriminalroman - nicht nur für Teetrinker

    Teezeit
    Diana182

    Diana182

    18. March 2016 um 19:43

    Das Cover ist wirklich wunderschön anzusehen. Es widmet sich der Teeernte und wirkt so sehr traditionell. Da möchte man sich direkt einen schöne Tee aufbrühen. Und was passt am besten zu einem verwöhnendem Tee? Ein gutes Buch! Und mit dieser Überleitung kommen wir direkt zum Inhalt des vorliegenden Werkes- der Klappentext: Enno Veerkant gehört zu einer angesehenen traditionsreichen Familie aus Weener, die bereits im 17. Jahrhundert über die Schifffahrtswege regen Handel betrieb. Ubbo Veerkant war der erste, der Anfang des 19. Jahrhunderts eigene Teesorten auf dem Dachboden der alten Villa in Weener mischte und an Apotheker verkaufte. Die Menschen berauschten sich daran. Eines Morgens wird Enno tot aus dem Hafen von Weener gefischt. Was ist passiert? Stecken Schmugglergeschäfte hinter dem heimtückischen Mord? Denn mit der alten Tjalk fuhr Enno auch heute noch gerne mit seinem Neffen Jörn Veerkant über die alten Wasserwege bis über die niederländische Grenze, wo früher der Teeschmuggel florierte. Heute werden dort Drogen umgesetzt. Kommissar Guntram, der mit Katrin Birgner und Mathias Sanders ermittelt, steht bald schon vor einer Reihe Verdächtiger, deren Motive vom Schmuggel über die Eifersucht bis hin zu Familienverschwörungen reichen. Und über allem steht Therese Veerkant, älteste Nachfahrin und Enkelin von Ubbo, die gerne alles unter den Teppich kehrt und auch vor Erpressung nicht zurückschreckt Nun zu meiner Meinung: Die Autorin hat einen angenehmen, flüssigen und detaillierten Schreibstil. Die einzelnen Charaktere werden sehr gut gezeichnet und können direkt voneinander unterschieden werden. Auch die einzelnen Verbindungen werden nach und nach geschildert und durchleuchtet. Aber auch die einzelnen Szenen werden gut beschrieben und sorgen schnell für viele Bilder im Kopf. So hat man das Gefühl,hier direkt mit involviert zu sein. Eine spannende Suche nach dem Täter konnte beginnen!! Neben einer spannenden Geschichte, die sich sehr gut verfolgen lässt, erfährt der Leser hier aber auch etwas über die Geschichte des Tees und seiner Gewinnung. Dies fand ich hier sehr interessant. So hat man nicht nur einen Roman gelesen, sonder direkt noch etwas neues hinzu gelernt. Das Ende ist sehr überraschend und passend gewählt. Lange blieb der Täter unerkannt und der Leser wurde absichtlich auf eine falsche Spur gelockt. So mag ich Geschichten! Mein Fazit: Eine spannender Ostfriesenkrimi, der direkt Lust auf einen schönen Tee aufkommen lässt. Weitere Bücher der Reihe: "Mörderischer Kaufrausch - Eine junge Tote in der Leeraner Innenstadt" Band 01 "Mord im Gebüsch - Die Schattenseiten von Macht und Politik" Band 02 "Mordsgeschäfte - Das dicke Geschäft mit den Klamotten" Band 03 "Märchenhafte Morde " Band 04 "Hinter verschlossenen Türen" Band 05

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  • Ausgezeichneter Ostfrieslandkrimi

    Teezeit
    YA34

    YA34

    17. March 2016 um 22:34

    Das Buch hat einen stilvollen Einband und sieht sehr elegant und geschmackvoll aus. Es ist sehr angenehm es in den Händen zu halten. Trotz Herstellung aus dickem Papier ist es sehr leicht, weich und lässt sich problemlos vollständig öffnen. Die Schrift hat eine richtige Größe und es tut den Augen nicht weh beim Lesen. Prägnante Kapitel erlauben jede Menge Zeit einen der Handlungsstränge ohne Unterbrechung zu lesen. Zudem ist das Buch in einer sehr einfachen und verständlichen Sprache geschrieben. Manchmal weiß ich nach ein paar Seiten, ob das Buch „meins“ ist. „Teezeit“ von Moa Graven erfasst mich vom ersten Absatz und hat mich neugierig und total spannend bis zum letzten Wort des Buchs gehalten. Obwohl die Fabel des Buches über Morduntersuchung basiert, liest es sich sehr leicht, fließend und flott ohne bitteren Gefühle oder irgendein Ekel. Die Autorin bindet kunstreich mehrere Handlungsstränge und variiert die Erzählung mit scharmante und bewundernswerte Fakten über Teezeremonie und Teegeschichte. Auch findet man in dem Buch eine gute Menge subtilen Humor mit vortrefflichen Witzen. Ich kann über einem gewissen Punkt in dem Buch streiten, aber es ist offensichtlich, dass Moa Graven ihr Buch mit Optimismus und Positivem absichtlich gefüllt hat. Und es funktioniert perfekt! „Teezeit“ lässt einen sehr angenehmen und erfreulichen Nachgeschmack. Von mir persönlich ist es ein großes Kompliment an der Autorin, als ihr gekonntes und unaufdringliches Erzählstil mich an Agatha Christie erinnert.

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  • Ostfriesischer Charme mit Teegenuss

    Teezeit
    Losnl

    Losnl

    Das Buch "Teezeit" ist ein Ostfrieslandkrimi der Autorin Moa Graven mit 310 Seiten, erschienen 10/2015 im cri – ki - Verlag.Klappentext:Enno Veerkant gehört zu einer angesehenen traditionsreichen Familie aus Weener, die bereits im 17. Jahrhundert über die Schifffahrtswege regen Handel betrieb. Ubbo Veerkant war der erste, der Anfang des 19. Jahrhunderts eigene Teesorten auf dem Dachboden der alten Villa in Weener mischte und an Apotheker verkaufte. Die Menschen berauschten sich daran. Eines Morgens wird Enno tot aus dem Hafen von Weener gefischt. Was ist passiert? Stecken Schmugglergeschäfte hinter dem heimtückischen Mord? Denn mit der alten Tjalk fuhr Enno auch heute noch gerne mit seinem Neffen Jörn Veerkant über die alten Wasserwege bis über die niederländische Grenze, wo früher der Teeschmuggel florierte. Heute werden dort Drogen umgesetzt. Kommissar Guntram, der mit Katrin Birgner und Mathias Sanders ermittelt, steht bald schon vor einer Reihe Verdächtiger, deren Motive vom Schmuggel über die Eifersucht bis hin zu Familienverschwörungen reichen. Und über allem steht Therese Veerkant, älteste Nachfahrin und Enkelin von Ubbo, die gerne alles unter den Teppich kehrt und auch vor Erpressung nicht zurückschreckt.Meine Meinung:Das Buch war mein erster Krimi der Autorin Moa Graven und hat mich überzeugt. Es hat sich ganz wunderbar und flüssig gelesen, der Schreibstil ist toll. Das Ende ist nicht vorhersehbar und hält einige Überraschungen bereit. Immer wieder treten neue Verdächtige in den Focus der Ermittlungen, was die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhält. Die Geschichte enthält amüsante aber auch Szenen, die zum Nachdenken anregen. Abwechselnd wird aus der Perspektive der Ermittler sowie der Verdächtigen erzählt und wie ein roter Faden, zieht sich das Teeritual durch das ganze Buch. Die Absätze sind kurz und knackig, was ich sehr gern mag. Die Charaktere sind sehr sympatisch und wachsen dem Leser schnell ans Herz.Das Cover ist wunderschön gestaltet und lädt zum Lesen ein.Fazit:Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es war sehr interessant wie die Teerituale mit eingeflossen sind. Ich kann das Buch jedem Krimi Fan empfehlen, der es etwas ruhiger angehen möchte.Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar.**** 4 Sterne

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    • 3
  • Bemühter Krimi rund um das Thema Teehandel

    Teezeit
    Leserin71

    Leserin71

    13. March 2016 um 16:11

    Als Enno Veerkant tot im Hafen aufgefunden wird, wird sein Neffe Jörn verdächtigt, etwas nachgeholfen zu haben. Die Ermittler Jochen Guntram, Kathrin Birgner und Mathias Sandner müssen einige Tassen Tee trinken bis sie den Mörder finden.Meine Meinung:Als Einsteiger fiel mir der Beginn nicht gerade leicht. Die Nebenhandlung setzt einiges an Vorkenntnissen voraus, die sich mir z. T. erst im Laufe der Handlung erschlossen. Dass eine Komapatientin kaum von ihren Angehörigen besucht wird, hat mich sehr traurig gemacht.Der Plot an sich ist schlüssig und durchaus spannend bis zur überraschenden Auflösung. Manches habe ich als unrund empfunden, es gab z. B. starke Stimmungsschwankungen der Protagonisten, die ich nicht nachfühlen konnte. Leider habe ich auch einige Rechtschreibfehler entdeckt, was nicht gerade zu meiner Lesefreude beigetragen hat.Erfreut habe ich mich an der Teezeremonie, die ich als Süddeutsche so gar nicht kenne.Insgesamt gebe ich noch 3 von 5 Sternen.

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  • Tragische Familiengeschichte und tolle Teerituale

    Teezeit
    yari

    yari

    12. March 2016 um 15:22

    Eines Tages wird Enno Veerkant, der einer angesehenen und traditionsreichen ostfriesischen Familie angehört, die schon seit dem 17. Jahrhundert Teehandel betreibt, tot im Hafenbecken von Weener aufgefunden.Kommissar Jochen Guntram beginnt mit seinen Kollegen Katrin Birgner und Mathias Sanders zu ermitteln, allerdings ohne einer konkreten Spur folgen zu können.Doch bald haben Guntram und sein Team eine Menge Verdächtiger, deren Motive über Eifersucht, Intrigen, Schmuggel oder gar Drogenhandel reichen.Und nicht zuletzt ist da noch Therese Veerkant, die älteste Nachfahrin,  aber auch eine Frau, die alles gerne unter den Teppich kehrt, und auch vor Erpressung nicht zurückschreckt."Teezeit" ist ein ruhiger, aber nichtsdestotrotz toller Ostfrieslandkrimi, der von der erzählten Familiengeschichte und Teetraditionen lebt.Der Schreibstil ist flüssig, und die Kapitel angenehm kurz gehalten. Die Handlung ist etwas ruhig, aber gegen Ende baut sich zunehmend die Spannung auf.Die Charaktere sind facettenreich und authentisch geschildert.Vor allem Therese Veerkant mit ihren Eigenheiten, und dem unbedingten Willen ihre Familie um jeden Preis zu schützen, ist sehr gut dargestellt.Jörn, ihr Enkel, ist ein junger Mann, der leider in die falschen Kreise gerät, aber letztendlich seine Fehler einsieht, und dessen Welt durch ein Familiengeheimnis ins Wanken gerät.Auch Kommissar Guntram und sein Team sind sympathisch dargestellt, und zwar mit allen Eigenheiten.Besonders gut hat mir gefallen, dass dieser Krimi von der Familiengeschichte der Veerkants erzählt, und diese gut in die Handlung eingeflochten wurde.Wundervoll sind auch die Passagen zum Thema Tee, und am Ende des Buches ist eine "Anleitung zur Teezeremonie" abgedruckt, die sehr informativ ist, und zum Nachmachen einlädt."Teezeit" hat mich ruhig, aber nicht minder spannend unterhalten, was auch an den vielen Irreführungen lag,und mir vergnügliche Lesestunden beschert. Ich kann diesen Krimi jedem empfehlen, der es etwas ruhiger mag, und auch gerne Tee trinkt, und vergebe vier Sterne.

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  • Wieviel Dreck passt unter einen Teppich, bevor man darüber stolpert?

    Teezeit
    Archimedes

    Archimedes

    12. March 2016 um 10:42

    " Teezeit" ein Ostfrieslandkrimi, von Moa Graven, ein Taschenbuch mit 310 spannenden Seiten.Ein toter Mann wird an den Hafen von Weener angespült. Ein neuer Fall für das Ermittlungstrio, um den Chef Kommissar Jochen Guntram und seinen beiden Kollegen Kartin Birgner und Mathias Sanders. Katrin Birgner gerade schwanger und Mathias Sanders gerade wieder schwer verliebt. Eine Schaulustige kann den Toten identifizieren. Es ist Enno Veerkant, aus einer sehr alten Familie stammend. Die Familie Veerkant importierte den ersten Tee und kam dadurch zu sehr großem Reichtum und Ansehen. Leider lebt jetzt nur noch Therese Veerkant und deren Enkel Jörn. Enno war Therese Veerkants Neffe. Als Kommissar Guntram und seine Kollegin Birgner Therese Veerkant vom Tod ihres Neffen unterrichten, merken sie schnell, dass sie das Oberhaupt der Familie ist und die Zügel noch fest in den Händen hält. Hat der Mord etwas mit der Familiengeschichte zu tun? Es ist nichts so, wie es scheint und wieviel kann man unter den Teppich kehren, bevor jemand über den Dreck stolpert?Fazit:In einem durchgelesen! Sehr flüssige Schreibweise und gute Charaktere. Da ich eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin bin, kann ich mit Tee überhaupt nichts anfangen, aber es war ein interessanter Einblick. Persönlich mag ich es sehr, als Frauchen, wenn auch Tiere mit von der Partie sind, lockert einfach auf. Vielen Dank für das schöne Buch und das toll gestaltete Cover und nicht zu vergessen, die nette Widmung. Vielleicht liest man sich wieder einmal, würde mich freuen.

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  • Tee und Intrigen

    Teezeit
    Langeweile

    Langeweile

    11. March 2016 um 12:57

    Enno Verkant, der zu einer angesehenen Weener Familie gehört, wird eines Tages tot aus dem Hafenbecken gefischt. Kommissar Jochen Guntram und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen dabei auf einige gut gehütete Familiengeheimnisse. Auch privat haben alle drei mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen.Kommissar Guntram fühlt sich sehr alleine ohne seine Frau, die schon länger im Koma liegt.Er bietet seiner schwangeren Kollegin, die einer Zukunft als Alleinerziehende entgegensieht ,an bei ihm zu wohnen.Mathias Sanders ist frisch verliebt und ist manchmal nicht voll bei der Sache. Therese Verkant ,das älteste Mitglied des Verkant Clans , hat ein umfangreiches Lügennetz gesponnen und tut alles dafür, dass die langgehüteten Geheimnisse nicht gelüftet werden. Jeder der Ermittler hat eine eigene Herangehensweise.Während Kommissar Guntram auf traditionelle Weise versucht sich der Sache zu nähern , erfährt Mathias in der Familie seiner Freundin einige Neuigkeiten.Katrin Birgener bedient sich der Hilfe der Teeexpertin Gisela Buss , der sie bei mehreren Teestunden so manches Geheimnis entlockt. Zum Schluss werden die Erkenntnisse zusammengeführt und es kommt zu einem überraschenden Ende. Die Geschichte des Tees zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung , was einerseits sehr interessant war , für meinen Geschmack aber stellenweise zu sehr dominierte.

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