Wetterleuchten und ein Todesfall

von Moa Graven 
4,2 Sterne bei11 Bewertungen
Wetterleuchten und ein Todesfall
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placeboducks avatar

Sehr sympathische "Looser"-Ermittlungstruppe. Kein typischer Friesenkrimi aber ein amüsanter Zeitvertreib für Zwischendurch.

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Guter Kriminalroman mit charmanten Charakteren... freu mich auf die Fortsetzung.

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wetterleuchten und ein Todesfall"

Wetterleuchten und ein Todesfall - Der erste Fall für die Soko Norddeich 117 von Moa Graven Sie sind anders als die anderen. Und genau das schweißt sie am Ende zusammen. In der Soko Norddeich 117 lernen wir Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert kennen. Sie alle teilen das Schicksal, dass man sie aus dem normalen Polizeialltag einfach aussortiert hat. Sie sitzen in einem Büro in Norddeich an zwei Schreibtischen mit fünf Telefonen, die nie klingeln und in der Ecke wartet ein PC darauf, dass er angeschlossen wird. Die Männer spielen Skat, um sich die Zeit zu vertreiben, während Agneta und Thekla sich um ihre Gesundheit sorgen. Bis dann eines Tages die fünf Telefone schrillen und Agneta den Anruf einer gewissen Gretchen Bruns annimmt, die bei einem Spaziergang mit ihrem Hund auf dem Deich ausgerechnet bei Wetterleuchten eine seltsame Beobachtung gemacht haben will. Und da die Fünf nichts weiter zu tun haben, nehmen sie sich der Sache an. Und stecken, als sie einen Herrenschuh auf dem Deich finden, bald tief drin in ihrer ersten Ermittlung um einen verschwundenen Ehemann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946868286
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:194 Seiten
Verlag:cri-ki-Verlag
Erscheinungsdatum:01.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Suse33s avatar
    Suse33vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Kriminalroman mit charmanten Charakteren... freu mich auf die Fortsetzung.
    Guter Kriminalroman mit charmanten Charakteren


    Die Story dreht sich um die Soko Norddeich 117, ein Zusammenschluss von 5, aus dem normalen Polizeialltag aussortierten, Ermittlern, die sich fortan ein Büro teilen und ihr Dasein fristen. Die Telefone klingeln nie...der PC wartet darauf angeschlossen zu werden...also vertreibt man sich die Zeit mit Karten spielen und sich Gedanken um die Gesundheit zu machen... doch plötzlich geschieht das Unfassbare....alle 5 Telefone klingeln gleichzeitig...und vorbei ist es mit der Ruhe.


    Das Cover des Buches gibt einen Eindruck auf das Setting wieder. Sehr idyllisch und ruhig. Leider wird die Beschreibung der Umgebung im Buch nur sehr wenig aufgegriffen. Das hat mir etwas gefehlt und hätte dem Buch noch mehr Charme verliehen.


    Der Schreibstil von Moa Graven ist einfach und leicht verständlich. Ich konnte der Geschichte somit gut folgen. Der Erzählstil ist wenig temporeich, aber das passt zur Story und fügt sich somit gut in das Gesamtkonzept. Die Spannung blieb trotzdem bis zuletzt erhalten.


    Begeistert haben mich tatsächlich am meisten die 5 verschiedenen Charaktere. Jeder hatte seine Ecken und Kanten und war in seiner Art besonders. Das Zusammenspiel der 5 Protagonisten war wirklich herrlich und es machte mir große Freude dem beizuwohnen. Ich habe auch an der ein oder anderen Stelle herzlich gelacht.


    Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin schon gespannt wie es mit Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert weitergeht.







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    Mellchenvor 8 Monaten
    Sehr schöner Regionalkrimi

    Bisher kannte ich die Autorin Moa Graven noch nicht, daher habe ich mich sehr gefreut an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.

    Die Soko Norddeich, die aus ausrangierten Ermittlern diverser Herkunft besteht, besticht durch Unterschiedlichkeit. Die Ermittler werden trotz der Kürze des Krimis von 177 Seiten sehr eindrücklich beschrieben, man glaubt am Ende gar nicht dass man erst vor 177 Seiten diese diversen Personen kennen gelernt hat.

    Natürlich ist der Fall ein bischen lapidar, aber darum ging es mir bei diesem Buch gar nicht. Viel wichtiger waren wirklich die handelnden Personen, auch im Hinblick darauf dass es der Auftakt einer neuen Serie sein soll.

    Ich bin sehr gespannt wie es mit den fünfen weiter geht und wie sie die neue Polizeistation renovieren und herrichten werden.

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    Katzenmichas avatar
    Katzenmichavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Fand ich super,ich hoffe gibt mehr davon!!!
    SOKO Norddeich 117

    Wetterleuchten und ein Todesfall – Der erste Fall für die Soko Norddeich 117 von Moa Graven. Sie sind anders als die anderen, und genau das schweißt sie am Ende zusammen. In der Soko Norddeich 117 lernen wir Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert kennen. Sie alle teilen das Schicksal, dass man sie aus dem normalen Polizeialltag einfach aussortiert hat. Sie sitzen in einem Büro in Norddeich an zwei Schreibtischen mit fünf Telefonen, die nie klingeln und in der Ecke wartet ein PC darauf, dass er angeschlossen wird. Die Männer spielen Skat, um sich die Zeit zu vertreiben, während Agneta und Thekla sich um ihre Gesundheit sorgen. Bis dann eines Tages die fünf Telefone schrillen und Agneta den Anruf einer gewissen Gretchen Bruns annimmt, die bei einem Spaziergang mit ihrem Hund auf dem Deich ausgerechnet bei Wetterleuchten eine seltsame Beobachtung gemacht haben will. Und da die Fünf nichts weiter zu tun haben, nehmen sie sich der Sache an. Und stecken, als sie einen Herrenschuh auf dem Deich finden, bald tief drin in ihrer ersten Ermittlung um einen verschwundenen Ehemann.

    Fazit:

    Weil sie zu den alten Eisen gehören,und nicht mehr so einsatzfähig sind,werden Thekla,Agneta,Okko,Siggi und Herbert in ein keines Büro am Norddeich versetzt.Ein zusammen gewürfelter Haufen von verschiedenen Charateren,die sich zusammen raufen müssen.Die ersten vier haben es schon geschafft,da kommt Herbert noch dazu-Herbert glaubt am Anfang erst ,er kann sich als der Kommissar geben und bekommt ein eigenes  Büro.Doch schell werden ihm seine Vorstellungen genommen und er akzeptiert wie die anderen sein Schicksal.In einem zu kleinen Büro und mit dann mal endlich 5 Telefonen-die nicht kingeln.Die Herren die zusammen gerückt sind an den Schreibtischen, spielen Skat.Und Agneta nutzt ihre Zet um in Zeitschriften nach Rezepten zum Abnehmen zu suchen.Thekla kocht den ganzen lieben langen Tag Tee,natürlich Ostfrieden Tee-das ist ihre Macke.Wer Kaffee will muß sich selber machen,also kocht sie Tee.Eines Tages schrillen dann plötzlich alle 5 Telefone gleichzeitig-alle sind erste mal geschockt,doch dann traut sich Agneta dran.Am anderen Ende Gretchen Bruns-die bei ihrem Spaziergang mit Hund ewas beobachtet hat.Alle Fünf machen sich zum Deich um Gretchen Bruns zu befragen,bei der Spurensuche am Deich finden sie einen Männerschuh.Sie beschließen zu ermitteln und ihren ersten gemeinsamen Fall aufzu- klären…..

    Die Autrin Moa Graven hat einen sehr schönen Schreibstil,ihre Erzähl Weise nimmt einen gleich mit,Jeder einenzelnen Charakter ist super beschrieben und man sieht jeden mit seiner Eigenart  vor sich.Gemeinsam mit den Fünf freut man sich wie sie den Fall aufklären.Das Buch hat mir sehr gut gefallen ich gebe 5 Sterne und freue mich auf ein Wiedersehen der SokoNorddeich117.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 8 Monaten
    Nicht wirklich ein Ostfrieslandkrimi

    Die Außenseiter verschiedener Polizeidienststellen Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert bekommen ein neues, gemeinsames Aufgabengebiet: Soko Norddeich 117. Eigentlich ein Abstellgleis...Zusammengepfercht in einem Raum mit 2 Schreibtischen, 5 Telefonen mit demselben Anschluß und keinem PC, vertreiben sich die 5 ihre Zeit mit Skat und Gesundheitsfragen. Bis die alte Gretchen Bruns beim Spaziergang mit ihrem Hund am Deich etwas seltsames im Wasser beobachtet haben will. Als die 5 den vermeintlichen Tatort besichtigen, finden Sie einen Schuh. Und dieser gehört zu einem vermißten Ehemann.


    "Wetterleuchten und ein Todesfall" ist ein humorvoller und unterhaltsamer Krimi, der nicht unbedingt durch seine Spannung lebt. Es ist zwar interessant, wie sich der Fall löst, allerdings geschieht dies eher nebenbei und fast durch Zufall. Eher stehen hier Leberwurstbrote im Vordergrund. Was mich allerdings nicht stört, denn so mag ich Regionalkrimis. Allerdings mag ich es an Regionalkrimis ganz besonders, wenn auch ein regionaler Bezug vorhanden ist. Und genau dies fehlt hier. Die Soko heißt zwar Norddeich und der Krimi trägt den Namen Ostfrieslandkrimi - aber berechtigt ist das nicht. Es fehlt der komplette Bezug zur Region. Kein einziger Ort ist zu erkennen, so daß das Buch überall spielen könnte. Egal ob Sylt, Husum oder Wangerooge. Wenn nicht ein Deich vorkäme, könnte es sogar die Ostsee sein. Wobei - auch in der Kieler Bucht gibt es Deiche. Der Schreibstil von Moa Graven ist sehr schön zu lesen bereitet durch die humorvolle Art Spaß. Auch die Auswahl der Charaktere und deren Beschreibung ist gelungen. So witzig sie sind - man bekommt Mitleid mit den ansich ausgemusterten Typen.  Und sie werden auch bei ihrem nächsten Fall ihre Chance bei mir bekommen!

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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Soko Norddeich – die etwas andere Ermittlergruppe ermittelt sich ins Herz
    Soko Norddeich – die etwas andere Ermittlergruppe ermittelt sich ins Herz

    Zum Inhalt:

    Eine neue Soko, die Soko Norddeich 117 wird gegründet. Die Mitglieder werden bunt zusammengewürfelt, an für sich mit dem Zweck, sie aus dem Weg zu haben, da sie aus dem Polizeialltag aussortiert werden sollen. Die bunt gemischte, sehr eigene, Gruppe nimmt dies aber nicht einfach so hin und kommt eher zufällig an ihren ersten Fall.

     

    Meine Meinung:

    Die Autorin bietet hier einen spannenden Krimi, der aber auch ein anderes, wichtiges Thema beinhaltet. Die "aussortierten“ Teammitglieder bilden ein unfreiwilliges Team, das sich erst zusammenraufen muss. Alle Teammitglieder sind in irgendeiner Art gehandicapt und sind so aus ihrem bisherigen Polizeialltag herausgefallen. Dieses besondere Team findet nach und nach zueinander und eher durch Zufall auch zu ihrem ersten Fall, der das Team noch zusätzlich zusammenschweißt

    In einem sehr gut lesbaren, und detaillierten Schreibstil führt die Autorin in die Geschichte des Teams. Die Charaktere sind gut und detailliert beschrieben, so dass man diese, teils schrulligen, Personen förmlich vor sich sieht. Eher unkonventionell machen sie sich an die Lösung eines Falls, der für den Rest der Polizei eigentlich gar kein Fall ist. Ich war direkt von Anfang an in der Geschichte gefangen und es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Der schöne, teils auch humorige Schreibstil der Autorin ist einfach immer wieder ein wirklicher Lesegenuss. Teilweise musste ich auch laut lachen. Wieder ein sehr gelungenes, kurzweiliges und dennoch sehr spannendes Buch. Ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Ermittlerreihe.

    Fazit:

    Soko Norddeich – die etwas andere Ermittlergruppe ermittelt sich ins Herz

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    Gartenkoboldvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi der anderen Art, spannend voller Überraschungen
    Krimi - mal anders

    Wetterleuchten und ein Todesfall – Auftakt zu einer neuen Krimireihe von Moa Graven.
    Anders als ein herkömmlicher Krimi, macht der Leser Bekanntschaft mit fünf Ermittlern, die aus dem normalen Polizeidienst aus verschiedenen Gründen einfach versetzt wurden, in die neue Ermittlergruppe Norddeich 117. Zusammen müssen sich Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert ein Büro teilen, in diesem Büro stehen zwar fünf Telefone, aber alle haben die gleiche Telefonnummer. Ein PC ist zwar vorhanden, fristet allerdings in einer Ecke sein Dasein, weil er nicht angeschlossen ist. Während die Männer sich mit Essen und Skatspielen die Zeit vertreiben, kümmern sich die Frauen um gesunde Ernährung. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und als eines Tages plötzlich und unerwartet die Nummer 117 von einer gewissen Grete Bruns angerufen wird, weil sie eine Beobachtung, die sie beim Wetterleuchten am Deich gemacht hat, melden möchte, schrillen fünf Telefone gleichzeitig. Und die Truppe der abgeschobenen Ermittler, froh endlich wieder etwas tun zu können, nimmt sofort die Ermittlungen auf. Als sie dann noch einen einzelnen Herrenschuh finden, nehmen die Ereignisse ihren unerwarteten Verlauf…
    Moa Graven schreibt flüssig, leicht lesbar und der Leser ist sofort mitten im Geschehen. Einige Passagen sind gekonnt mit Humor gewürzt und die sehr unterschiedlichen, teilweise etwas skurril wirkenden Charaktere sehr authentisch beschrieben, man sieht den ewig essenden Okko ebenso bildhaft vor sich, ebenso wie Siggi, der weiß, wo bei ihm zuhause der Staubsauger steht. Die Autorin versteht es, von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen, der ein wenig abflacht um dann in einem nicht vorhersehbaren spannenden Finale zu enden und damit den Leser in seinen Bann zu ziehen.
    Die Idee, mit diesen fünf sogenannten „abgeschobenen Ermittlern“ eine neue Auftaktserie zu eröffnen, ist in meinen Augen außergewöhnlich und gut, vor allen Digen, was die fünf im Endeffekt aus ihrer doch recht schwierigen Situation daraus machen. Es ist ein spannender, aber auch gemütlicher Krimi, der einfach ein wenig anders ist, als das sonst übliche Genre. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, der auf dieses skurrile Quintett wartet.

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    mabuerelevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Fünf Ermittler auf dem Abstellgleis zeigen, was sie können!
    SOKO Norddeich 117 ermittelt

    „...Wir stehen hier sozusagen vor einer Feuerprobe. Man hat uns aufs Abstellgleis geschoben, weil man dachte, da können die nicht mehr viel kaputt machen und sie sind auch nicht im Weg...“


    Kriminalkommissar Herbert Krull soll die Soko Norddeich 117 übernehmen. Das sind mit ihm fünf Personen in einem 25 m² großen Raum. Thekla de Groot hat Probleme mit ihren Augen, Agneta Schlupp leitet an Diabetes. Auch die beiden Herren Otto Fahnster und Siegfried Schuster haben ihr Päckchen zu tragen. Die Ausstattung des Raumes ist spartanisch. Schnell begreift Herbert, dass sie eine Soko auf dem Abstellgleis sind.

    Doch dann ruft Greta an und berichtet, dass sie während des Wetterleuchtens einen Gegenstand im Wasser gesehen hat. Außerdem hat eine Frau ihren Mann als vermisst gemeldet. Für Stindt, den Vorgesetzten Herberts, ist der Fall so gut wie abgeschlossen. Mit obigen Zitat spornt Thekla ihre Kollegen an, sich in die Ermittlungen zu knien.

    Die Autorin hat nicht nur ein besonderes Team kreiert, sie hat auch einen spannenden Krimi geschrieben.

    Die Geschichte beginnt verhalten. Man trinkt Tee und Kaffee, der männliche Teil des Teams spielt Skat. Selbst der erste Anruf von Greta wird nicht ernst genommen. Doch dann zeigt sich, dass in den Polizisten mehr steckt.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Gekonnt wird die Entwicklung der einzelnen Personen dargestellt. Vor allem Thekla beweist logisches und strategisches Denken und bringt mit ihren Vorschlägen die Ermittlungen voran. Bei dem Gespräch mit möglichen Verdächtigen arbeitet sie geschickt mit Herbert zusammen und stellt wichtige Fragen.

    Erste Sympathien zwischen den Kriminalisten werden deutlich. Siegfried und Okko sind verheiratet. Siegfried hat es nicht einfach. Das Verhalten seiner Frau ihm gegenüber ist leicht grenzwertig.

    Amüsant fand ich das Gespräch von Agneta und Thekla über ihre männlichen Kollegen. Jeder hat seine Eigenheiten. Okko zum Beispiel geht mit seinen Leberwurstbroten alle auf die Nerven, zumal er mit seinen Fettfinger gern Spuren hinterlässt.

    Die Geschichte durchzieht neben allen Ernst auch ein feiner Humor. Man könnte es auch als Sarkasmus bezeichnet. Als Leser habe ich mir die Lautstärke vorgestellt, wenn fünf nicht gerade moderne Telefone bei einem einzigen Anruf alle gleichzeitig klingeln.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Teile.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gemütlicher Krimi um eine ganz besondere Soko. Hätte ein wenig mehr Tempo vertragen.
    Fünf Ostfriesen und ein Fall

    Fünf Ermittler, aussortiert aus dem normalen beruflichen Alltag, werden in die Soko 117 abgeschoben. Ihr Büro ist eine kleine abseits gelegene Kammer, mit zwei Schreibtischen und allerhand ausrangiertem Mobiliar. Ein Telefon, das erst nach Diskussionen freigeschaltet wird und ein alter Computer ohne Netzverbindung sollen Normalität signalisieren. Augenleiden, schwere Diabetes, Burnout, Übergewicht, das sind die Probleme mit denen sich die Fünf herumquälen. Natürlich ahnen sie, dass sie hier auf ein Abstellgleis geschoben wurden, denn das Telefon scheint nie zu klingeln. So verbringen sie ihre Tage bei Tee und Skat und warten auf den Feierabend. Bis dann eines Tag doch etwas passiert: das Telefon klingelt. Eine alte Dame sah beim abendlichen Gassi-gehen während eines Wetterleuchtens etwas Großes in der Nordsee treiben. Zwei Tage später – um nicht den Anschein des Übereifers zu geben, schlagen sie gemeinsam bei der Zeugin auf. Das wiederum erklärt sich aus den Eifersüchteleien untereinander, denn wenn schon mal was passiert, will jeder beteiligt sein.


    Die Idee, Außenseiter, ja richtige Loser, zusammenzubringen hat mich schon bei der Beschreibung angesprochen und die ersten Seiten entlockten mir einige Heiterkeitsausbrüche. So witzig sind die Protagonisten und ihre Probleme beschrieben. Im weiteren Verlauf des kurzen Krimis gab es immer wieder solche urkomische Szenen, aber der gemächliche Verlauf und die vielen Wiederholungen schmälerten etwas mein Lesevergnügen. So fand ich den Running Gag mit den Leberwurstbroten für Okko irgendwann auserzählt.

    Ich vermisste ein wenig den „Krimi-Kick“, den ich aus dem Verlagsnamen geschlossen hatte. Insgesamt ein unterhaltsamer kurzer Roman, mit vielen liebevoll gezeichneten Protagonisten, der eher die Leser von gemütlichen Krimis anspricht.


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    Susimuellervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: ein toller Krimi, der ohne Showdown auskommt
    Soko 117 - fünf ausrangierte Ermittler ermitteln

    Wer die typischen "alten" Krimis mag, die noch ohne Showdown auskommen und durch viel Situationskomik bestechen, der wird mit diesem Krimi ganz auf seine Kosten kommen.

    In Noah Gravens neuer Krimireihe ermitteln fünf ausrangierte Ermittler. Ob drohende Blindheit, Burn Out, schwere Diabetes, irgendetwas hat jeder der fünf, damit er für den normalen Polizeidienst untragbar ist.

    Deshalb sitzen sie alle im kleinen Büroraum mit fünf Telefonen, der als Zentrale für die neue Soko 117 Norddeich dient und warten auf ihren ersten Fall. Doch der lässt auf sich warten.
    Gerade deshalb stürzen sie sich auf den Anruf einer alten Dame, die etwas Seltsames in der Nordsee gesehen zu haben scheint.

    Die Ermittler dieser Serie sind auf Anhieb sympathisch. Hat doch jeder seine ureigenen Probleme und versucht trotzdem in diesem Team zu bestehen, das man schnell als eingeschweißtes Team bezeichnen kann.

    Der Krimi ist nicht allzu dick, kann aber supergut nebenbei gelesen werden und einem langweilige Stunden im Wartezimmer oder in der Bahn versüßen. Mir hat es sehr gefallen.

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine neue SOKO mit neuen Ermittlern.
    Eine neu interessante Krimi Reihe von Moa Graven

    Wetterleuchten und ein Todesfall - Der erste Fall für die Soko Norddeich 117 von Moa Graven Sie sind anders als die anderen. Und genau das schweißt sie am Ende zusammen. In der Soko Norddeich 117 lernen wir Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert kennen. Sie alle teilen das Schicksal, dass man sie aus dem normalen Polizeialltag einfach aussortiert hat. Sie sitzen in einem Büro in Norddeich an zwei Schreibtischen mit fünf Telefonen, die nie klingeln und in der Ecke wartet ein PC darauf, dass er angeschlossen wird. Die Männer spielen Skat, um sich die Zeit zu vertreiben, während Agneta und Thekla sich um ihre Gesundheit sorgen. Bis dann eines Tages die fünf Telefone schrillen und Agneta den Anruf einer gewissen Gretchen Bruns annimmt, die bei einem Spaziergang mit ihrem Hund auf dem Deich ausgerechnet bei Wetterleuchten eine seltsame Beobachtung gemacht haben will. Und da die Fünf nichts weiter zu tun haben, nehmen sie sich der Sache an. Und stecken, als sie einen Herrenschuh auf dem Deich finden, bald tief drin in ihrer ersten Ermittlung um einen verschwundenen Ehemann. (Klappcovertext vom Buch)
    Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist gut, humorvoll und sehr flüssig zu lesen. Die Charaktere der fünf neuen Ermittler sind alle sehr bildlich dargestellt und man kann sich alle fünf gut vorstellen und sie sind mir alle auf die eine oder andere Art sehr sympathisch. Ich bin schon gespannt wie sie sich in weiteren Fällen verhalten werden. Die Autorin bringt auch gleich eine super Spannung in die Geschichte. So das man das Buch nicht als den Händen legen kann und das ist auch gut machbar bei den ca 170 Seiten. Ich bin sehr überrasch wie die Ermittlungen in dem Fall anlaufen. Die Ermittler bekommen keine Unterstützung und arbeiten auf eigene Faust. Eigentlich sollten alle auf das Abstellgleich geschoben werden, da sie Gesundheitlich angeschlagen sind. Aber was lassen sie nicht zu und die interessanten und überraschenden Ermittlungen beginnen. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen. Nur fand ich das Ende kam zu schnell und war zu kurz. Deshalb nur 4,5 Sterne von mir.
    Ich kann die Geschichte aber trotzdem jedem Krimi Fan empfehlen und natürlich auch den Fans von Moa. Ein interessanten, unterhaltsamer Krimi, der man etwas anders ist. Mit tollen überraschenden Ideen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Moa_Gravens avatar
    "Wetterleuchten und ein Todesfall" So heißt der erste Band aus der neuen Reihe Soko Norddeich 117 von Moa Graven!


    Sie sind anders als die anderen. Und genau das schweißt sie am Ende zusammen. In der Soko Norddeich 117 lernen wir Thekla, Agneta, Okko, Siggi und Herbert kennen. Sie alle teilen das Schicksal, dass man sie aus dem normalen Polizeialltag einfach aussortiert hat. Sie sitzen in einem Büro in Norddeich an zwei Schreibtischen mit fünf Telefonen, die nie klingeln. Und in der Ecke wartet ein PC darauf, dass er angeschlossen wird. Die Männer spielen Skat, um sich die Zeit zu vertreiben, während Agneta und Thekla sich um ihre Gesundheit sorgen.
    Bis dann eines Tages die fünf Telefone schrillen und Agneta den Anruf einer gewissen Gretchen Bruns annimmt, die bei einem Spaziergang mit ihrem Hund auf dem Deich ausgerechnet bei Wetterleuchten eine seltsame Beobachtung gemacht haben will. Und da die Fünf nichts weiter zu tun haben, nehmen sie sich der Sache an, als sie einen Herrenschuh auf dem Deich finden. Und stecken bald tief drin in ihrer ersten Ermittlung um einen vermissten Ehemann.
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