Moe Teratos Die Anstalt der Toten (Geister-Horror)

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Inhaltsangabe zu „Die Anstalt der Toten (Geister-Horror)“ von Moe Teratos

Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und wohlhabender Eltern, eigentlich sollte er ein glücklicher junger Mann sein, doch das ist er nicht. Ihn plagen Suizidgedanken und er wird immer wieder Opfer seiner eigenen Ängste. Durch einen schrecklichen Unfall, an dem Yannick Mitschuld trägt, kommt sein kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, und was er dort erlebt, stellt jeden Schmerz, den er vorher geglaubt hatte zu spüren, in den Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind. Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, aus dem es offenbar kein Entkommen gibt.

Ziemlich gruselig und Spannend, das Ende hat mir nicht so gefallen.

— Okicoci
Okicoci
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  • Leider nichts für mich

    Die Anstalt der Toten (Geister-Horror)
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    12. June 2017 um 08:39

    Der Klappentext zu diesem Buch war sehr vielversprechend und ich habe mir eine gruselige, unheimliche Geister-Story ausgemalt. Leider wurde ich aber enttäuscht.Der Anfang war eigentlich noch sehr angenehm, der Schreibstil leicht verständlich. Auch die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet, auch wenn man sich nicht unbedingt in diese hineinversetzen kann, aber das ist in diesem Genre völlig normal. Doch leider sind bei mir überhaupt keine Gefühle angekommen, weder Angst, noch Entsetzen, was bei einigen Stellen hätte so sein sollen. Spannung war zwar stellenweise vorhanden und ich war auch neugierig, was es mit der Seelenheil-Klinik auf sich hat, aber so richtig abholen konnte mich die Geschichte leider nicht. Es war vieles für mich zu unglaubwürdig und damit meine ich, dass es einfach zu aufgesetzt und zu übertrieben wirkte. Zu einem guten Buch gehört für mich, dass egal, wie weit hergeholt ein Thema ist, es so rüber gebracht wird, dass man es beim Lesen glaubt. Das war hier leider nicht der Fall! Häufig war ich nur genervt und die Wendungen waren mir zu bizarr. Eigentlich sehr schade, dass bei mir nichts ankam, denn die Idee dahinter hatte eigentlich so viel Potenzial. Man hätte daraus wirklich viel mehr machen können, das Setting wäre geradezu perfekt für eine Grusel-Horror-Story gewesen. Mit dem Ende hätte ich zwar nicht gerechnet, aber auch das hat mich leider nicht wirklich überzeugt oder umgehauen.Fazit: Hinter „Die Anstalt der Toten“ steckt eine geniale Grundidee und damit alles was man für einen guten Horror-Geister-Roman braucht, aber die Umsetzung konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Der Schreibstil ist eigentlich angenehm und leicht verständlich, aber von der Handlung war ich gelangweilt und genervt. Geschmäcker verschieden, aber ich persönlich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. 

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  • Ich liebe Anstalts-Horror

    Die Anstalt der Toten (Geister-Horror)
    lord-byron

    lord-byron

    Yannick Gerlach ist ein junger Mann mit vielen Problemen. Obwohl seine Eltern wohlhabend sind und es ihm an nichts fehlt, plagen ihn Seltbstmordgedanken, schwere Depressionen und Angstzustände. Als er dann auch noch denkt, sein jüngerer Bruder sei durch seine Schuld ums Leben gekommen, lässt ihn sein Vater in die Seelenheilklinik einweisen. Dort soll Yannick vor sich selbst geschützt werden und mit Hilfe von Therapien wieder auf die Beine kommen. Doch statt Hilfe zu bekommen, wird er von Geistern geplagt und als er ein Tagebuch findet, weiß er, dass er nicht der Einzige ist, auf den es die Geister abgesehen haben. Mir war mal wieder nach so richtig schönem Horror und wessen Bücher könnten da besser geeignet sein, als die von Moe Teratos. Bisher hatte sie mich noch nie enttäuscht und auch mit "Die Anstalt der Toten" konnte sie mich wieder so richtig begeistern. Der Leser lernt zuerst Yannick und seine beiden Freunde kennen, die wie er unter Depressionen leiden. Die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel. Es ist darum auch kein Wunder, dass die Beiden Yannick in der Klinik besuchen, nachdem seine eigenen Eltern nicht einmal aufgetaucht sind, und ihn auch jetzt nicht im Stich lassen. Doch besonders gut ist das nicht für die Freunde. Yannick beginnt einen dunklen Schatten zu sehen, Therapien bekam er nicht ein einziges Mal und ständig wird er mit Medikamenten ruhig gestellt. Es werden immer mehr Geisterwesen, die sich ihm zu erkennen geben und die Gefahr in der Yannick steckt wird mit jedem Tag größer. Er weiß nicht mehr wem er noch trauen kann und befürchtet den Verstand zu verlieren, was er laut der Anstaltsleiterin und den Pflegern ja sowieso schon lange hat. Moe hat eine Art zu schreiben die einfach unglaublich ist. Als Leser wird man sofort in die Geschichte gezogen und muss hautnah miterleben, was mit dem armen Yannick passiert. Alles ist so plastisch und wirkt so echt, dass ich nicht in der Lage war, das Buch aus der Hand zu legen. Aber auch für die Freunde der härteren Gangart gibt es ein paar sehr "nette" Stellen in der Geschichte. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Sehr gut gelungen fand ich übrigens das Ende der Geschichte. Kein großer Schmalz sondern ein Ende das jedem Horrorfreund Spaß macht. Ich kann gar nicht anders als 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle Horrorfreunde zu vergeben. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Buch der Autorin und hoffe, dass sie mich damit genauso begeistern kann. Alle, die noch nichts von der Autorin gelesen haben, sollten dies unbedingt ändern. © Beate Senft

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    lord-byron

    lord-byron

    17. June 2015 um 13:40
    Floh schreibt Horror ist ein schwieriges Genre, finde ich. Schon oft wurde ich enttäuscht. Diesen Autor muss ich mir mal vormerken!

    Moe ist eine Autorin und ich finde, sie hat eine unglaublich gute Art zu schreiben.