Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien) von Moers. Walter (2003) Gebundene Ausgabe

von Moers. Walter 
4,6 Sterne bei212 Bewertungen
Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern (Zamonien) von Moers. Walter (2003) Gebundene Ausgabe
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Positiv (200):
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Wunderbarer schwarzer Humor

Kritisch (3):
libreevets avatar

War mir an einigen Stellen einfach zu abgespaced und langatmig.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00GM5CG9U
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.01.1000

Rezensionen und Bewertungen

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    Madkoeningers avatar
    Madkoeningervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Walter Moers kann soviel!
    Walter Moers kann soviel!

    Walter Moers,

    der Mann ist eine Legende, wenn ich wüsste das man gute Ideen sich künstlich zulegen kann, dann würde ich sagen er ist gedopt. Eindeutig. Kaum hat man zu Ende gelacht kommt schon der neue Witz und man kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. Es ist schon ein Jahr her, das ich es gelesen habe, aber es blieb mir in sehr angenehmer und warmer Erinngerung

    Danke Walter

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    Fernweh_nach_Zamoniens avatar
    Fernweh_nach_Zamonienvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantasie, Spannung, Liebensgeschichte, wortgewaltig - also alles drin, was ein gutes Buch braucht
    „Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.“ Professor Doktor Abdul Nachtigaller

    Inhalt:

    Rumo, der junge Wolpertinger aus "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", macht sich selbstständig und geht seinen eignen Weg durch den gefährlichen Kontinent Zamonien.

    Er folgt dem Silbernen Faden, einer Geruchsspur, die nur er wittern kann und an deren Ende Rumo das Glück vermutet. Auf seiner abenteuerlichen Reise durch zwei höchst unterschiedliche Welten begegnet er Teufelszyklopen und Mondlichtschatten, den Kupfernen Kerlen und den Toten Yetis.

    Rumo lernt das Kämpfen, die Liebe, die Freundschaft und das Böse kennen, es verschlägt ihn in den geheimnisvollen Nurnenwald, in die legendären Untenwelt und in das Theater der Schönen Tode; er erfährt von den Unvorhandenen Winzlingen, von den Belagerungen der Lindwurmfeste, von Professor Dr. Abdul Nachtigaller und seinem Schubladenorakel - und Rumo findet endlich zu Rala, die ihm die Wunder im Dunkeln zeigt.


    Fazit:

    Rumo & die Wunder im Dunkeln ist mein zweiter Zamonienroman von Walter Moers .

    Ein weiteres Wunderwerk aus der Feder von Walter Moers:

    Wunderschöne Illustrationen, Abenteuer, Wortwitz, Humor und eine Liebensgeschichte ohne Kitschalarm ;-)

    Von allen zamonischen Figuren ist mir Rumo die liebste. Der Leser begleitet Rumo vom flauschigen Wolpertingerwelpen bis hin zum ausgewachsenen Wolpertinger, der mit unglaublich viel Kraft und Geschick aber auch mit schlafwandlerischer Sicherheit für den gefährlichsten Weg durch Untenwelt und nur mit einem Käsemesser bewaffnet seine Freunde aus den Fängen eines mächtigen und sehr verrückten Herrschers rettet.


    Ich würde es jederzeit wieder kaufen und bin froh, dass ich die Zamonien-Romane entdeckt habe.
     

    Da viele der Charaktere auch in anderen Büchern auftauchen, gibt es keine bestimmte Reihenfolge, in der die Romane gelesen werden müssen.

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    verruecktnachbuecherns avatar
    verruecktnachbuechernvor einem Jahr
    Kurzmeinung: So ziemlich perfekt !
    Ein fantastisches Buch

    Ein recht typischer Moers. Es ist fantasievoll, sprachlich mitreißend und die Geschichte fesselt einen ans Buch.

    Am Anfang erhält der Leser Eindrücke in die Gedankenwelt eines jungen Wolpertinger, welcher mit seiner Familie verschleppt wird und von nun an in Angst lebt.

    Wir begleiten Rumo auf dem Weg ins Erwachsenleben und fiebern mit ihm um die erste große Liebe, die zusammen mit einer ganzen Stadt voll Wolpertinger, von einem König mit Sprachstörung, entführt wird.

    Rumo ist wild entschlossen, sie und seine Freunde wieder zu bekommen.

    Die Geschichte um Rumo wird zum Ende hin ziemlich brutal. So kannte ich die Geschichten aus Zamonien überhaupt nicht. Die fantastisch geschilderten Schlachten, zeigen was Moers für ein Talent ist und verleihen dem Buch etwas besonderes.

    Ich habe einige Seiten gebraucht bis ich in die Geschichte reinkam, aber als ich drinnen war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal dieses Wolpertinger fesselt einen ans Buch.

    Dazu kommen noch die Illustrationen, die wie immer einfach nur perfekt sind.

    Auch finde ich es fantastisch, was Moers für eine Fantasiewelt erschaffen hat. In Zamonien bin ich persönlich noch lieber als in der Welt von Harry Potter.

    Dieses Buch ist, wie jedes andere Buch von Moers bisher, eine absolute Leseempfehlung und auch für Neueinsteiger in die zamonische Welt geeignet. Allerdings ist es kein Buch für Kinder.

     

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    Bones avatar
    Bonevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein faszinierendes Kunstwerk der Fantasie.
    Ein faszinierendes Kunstwerk der Fantasie.

    Rumo ist ein Buch wie ich zuvor noch keines gelesen habe. Es birst vor skurrilen Ideen und hat einen einzigartigen Erzählstil, in dem die Handlung, ständig durch Erklärungen und Seitengeschichten unterbrochen, vor sich hin mäandert. Die Lebensgeschichte von Zamoniens größtem Helden ist trotzdem in sich stimmig und alle offenen Fäden weben sich am Ende zu einem Ganzen. Obwohl man es kaum glauben kann, war keine der teilweise sehr seltsam anmutenden Seitenerzählungen unnötig sondern fügt sich wie einzelne Steine zu einem Gesamtmosaik zusammen.

    Die sehr fantasievollen Ideen haben mich entfernt an eine etwas düstere unendliche Geschichte erinnert. Die Sprache ist humorvoll und viele der skurrilen Einfälle lassen einen schmunzeln. Die Charaktere sind entsprechend abgedreht, aber in ihrer Verrücktheit glaubwürdig. Zamonien ist eine einzigartige Fantasiewelt.

    Rumo bekommt von mir 4 (- 5) Sterne, da ich ein Freund von handlungsdichten Romanen bin und man hier sehr oft durch bereits erwähnte Seitengeschichten aus dem Lesefluss gerissen wird. Rumo ist für jeden Fantasyfan mit Humor aber eine sichere Empfehlung.

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    Ninja9933s avatar
    Ninja9933vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Willkommen in Oben- und Untenwelt. Die Abenteuer des Wolpertingers Rumo. Mein zweite Reise nach Zamonien. Traumhaft!
    Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen...

    Die Abenteuer des Wolpertingers Rumo und meine zweite Reise nach Zamonien. Eine Coming-of-Age-Geschichte von den ersten tapsigen Gehversuchen bis hin zum Erreichen des sillbernen Fadens des Wolpertingers Rumo von Zamonien. Eine abenteuerliche Reise, die den Helden bis in das legendenumwobende Reich von Untenwelt führt. Diese Reise habe ich seitdem immer wieder mit Rumo angetreten und bin jedesmal wieder fasziniert von der Abenteuervielfalt auf dem Kontingent Zamonien.

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    Ameelievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Denn es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen. Dunkel war es auch, als ich mit tiefer Befriedigung dieses Buch beendete.
    Wie ein kleiner Wolpertinger groß wurde.

    Rumo lebt als Wolpertingerwelpe auf einem Fhernhachenhof, wo man sich rührend um ihn kümmert und verhätschelt. Nicht einmal laufen muss er selbst. Doch alsbald wird dieses Idyll mit dem Stranden der Teufelsberge beendet. Verschleppt von Zyklopen kommt Rumo in die weite Welt und lernt nebenbei Schach, Fechten, Kampfkunst und trifft andere Wolpertinger und die Liebe. 

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    Stehlbluetens avatar
    Stehlbluetenvor 4 Jahren
    Rumo & Die Wunder im Dunkeln

    Ich habe bereits mehrere Romane von Walter Moers gelesen. Dazu gehört auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher: Die Stadt der träumenden Bücher. Von daher waren die Erwartungen an Rumo sehr hoch. Bei Rumo & Die Wunder im Dunkeln handelt sich um den dritten Roman, der in der Fantasywelt Zamonien spielt. Den kleinen Wolpertinger kannte ich schon aus Moers’ erstem Zamonien-Roman Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär.

    Ich denke, man kann die Rezension gut mit einem Zitat von Rumo beginnen: “Das Schicksal ging seinen eigenen Weg und der war nicht immer der geradeste.”
    Diese Aussage beschreibt einerseits Rumos Lebensweg, darüber hinaus aber meiner Meinung nach auch Walter Moers’ Schreibstil. Ich denke, man muss den Moers’schen Erzählstil mögen – ich persönlich liebe ihn. Der Leser erfährt neben der Hauptgeschichte über Rumo auch dutzende kleinere Geschichten über die anderen Charaktere des Romans sowie über zamonische Geschichte und wichtige Schlachten des Landes. Ich finde es einfach bewundernswert, wie genau Moers sich in seiner eigens kreierten Welt auskennt, dass er jeder noch so kleinen Romanfigur eine Geschichte und Persönlichkeit gegeben hat und es darüber hinaus schafft, all diese Geschichten auch noch sinngebend miteinander zu verbinden.

    Je mehr Bücher man von ihm liest, desto besser versteht man auch Zamonien. So wurde in diesem Buch zum Beispiel an einer Stelle die Geschichte der Lindwurmfeste erzählt, die ich bereits aus dem eben genannten Die Stadt der träumenden Bücher kenne. Moers schafft es also auch seine einzelnen Bücher so miteinander zu verknüpfen, dass sie am Ende ein großes Ganzes ergeben.

    Die Wesen, die man in Rumo am meisten ins Herz schließt, sind wohl die Wolpertinger. Mir gefiel der kleine Wolpertingerwelpe Rumo von Anfang an und es war spannend, seinen Werdegang im Buch mitverfolgen zu können. Interessant war auch, dass Rumo der Charakter war, der (so zumindest mein Gefühl) am wenigsten geredet hat. Er war der stille Beobachter, veränderte aber durch seine Taten die Welt und das Leben aller anderen.
    Neben all diesen fantastischen Elementen ist Rumo jedoch auch eine Liebesgeschichte. Die Liebe ist es, die Rumo über sich selbst wachsen lässt und ihn überhaupt erst auf seinen abenteuerlichen Weg sendet.

    Natürlich wäre es nicht Walter Moers, wenn man neben der grandiosen Geschichte nicht auch etliche seiner Zeichnungen finden würde, die mir persönlich wahnsinnig gut gefallen. Fast genauso gut wie Moers’ Spiel mit der Sprache, das er auch hier wieder auslebt – wenn auch nicht ganz so sehr wie in seinen anderen Romanen.

    Ich kann das Buch also allen Moers-Liebhabern empfehlen und denen, die es gerne werden würden. Man muss vorher auch nicht Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär gelesen haben, die Figuren werden auch so ausreichend erklärt, sodass man Rumo auch als Einzelwerk verstehen kann.

    Kommentare: 2
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    Legibiliss avatar
    Legibilisvor 4 Jahren
    Fantasievoll, spannend und humorvoll

    Käpt’n Blaubär kennt fast jedes Kind und viele Fantasyfreunde haben sich schon auf den Weg in die Stadt der träumenden Bücher begeben – Walter Moers hat mit seinen Zamonienromanen schon viele Leser in seinen Bann gezogen. Einen ganz besonderen (kleinen) Held hat er mit „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ erschaffen.

    Der kleine Wolpertinger (ein Hund mit Hörnern) Rumo wird von seiner Ziehfamilie gepflegt und verhätschelt. Bis eines Tages plötzlich Teufelszyklopen über das Dorf, in dem Rumo und seine Familie leben, überfallen. Alle werden von den Zyklopen auf deren Insel verschleppt, wo sie in einer Höhle eingeschlossen werden. Als lebender Vorrat an Nahrung für die Kreaturen. Als einziger kann sich Rumo in der Höhle frei bewegen und lernt so Smeik kennen. Dieser lehrt Rumo nicht nur das Sprechen, sondern bringt ihm auch das Kämpfen bei. Zusammen schmieden sie einen Plan, um aus der Gefangenschaft der Zyklopen zu entkommen.

    Doch was hier schon klingt wie die Zusammenfassung eines ganzen Romans, ist nur der Auftakt zu Rumos Abenteuern. Denn, entkommen aus der Gefangenschaft, begibt sich Rumo auf die Spur des silbernen Fadens, den er vor seinem Auge sehen kann, und der ihm den Weg in die Stadt der Wolpertinger, seiner Artgenossen, leitet. Dort trifft er auf die wunderschöne Rala. Hals über Kopf verliebt er sich in sie, doch dann ist Rala mit allen Wolpertinger plötzlich eines Tages wie vom Erdboden verschluckt. Nur ein großes Loch klafft in der Mitte der Stadt. Nun beginnt Rumos eigentliches Abenteuer. Auf der Suche nach Rala und seinen Freunden begibt er sich unter die Erdoberfläche in ein labyrinthisches und gefährliches Reich.

    Rumo überzeugt damit mit viel Charme und Mut, wenn der Leser ihn zwischenzeitlich auch einmal ohrfeigen möchte, weil bei ihm einfach nicht der Groschen fällt. Aber gerade auch das spricht für dieses Buch. Von der erste bis zur letzten Seite fühlt der Leser mit Rumo und den anderen Figuren mit.

    Walter Moers beschreibt eine fantastische Welt, Zamonien, voller ungewöhnlicher Lebewesen so genau, dass man sie wirklich vor seinem inneren Auge sehen kann. Teilweise schweift er da etwas ab, besonders wenn es um die Beschreibung einer der Städte, dessen Bewohner oder der Geschichte geht. Aber: Da sieht man, wie genau er sich mit der Welt, in der der Roman spielt, beschäftigt hat.

    Für Leser, die bereits weitere Romane von Walter Moers kennen, wird es in „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ein Wiedersehen mit einigen bekannten Personen geben, wie Doktor Abdul Nachtigaller, Volzotan Smeik oder Hildegunst von Mythenmetz. Ein Vorwissen ist aber nicht nötig. Es gibt kaum Anspielungen auf den Inhalt der anderen Bücher, sprich wer noch keines der Zamonien-Bücher gelesen hat, wird nicht heillos verwirrt sein, sondern kann die Geschichte genauso genießen und ihr folgen wie Leser, die Zamonien bereits kennen. Dazu kommt, dass Moers nicht mit Erklärungen spart, sei es zu Zamonien oder den Lebewesen, die dem Leser im Laufe der Handlung begegnen.

    „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ist ein wundervoll fantasievoller Roman, bei dem ein Abenteuer das nächste jagt, aber auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Ein Fantasyroman vor allem für „große Kinder“, der sich nicht hinter Tolkien und Co verstecken muss (aber das muss Walter Moers schon lange nicht mehr).

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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor 5 Jahren
    Moers überzeugt hier vor allem durch Spannung

    Rumo, ein weiterer zamonischer Held aus den Büchern von Walter Moers.

    In diesem Buch wird das Leben von Rumo beschrieben, wie er sich auf die Suche nach der Liebe macht und kämpfen lernt, wie er auf das Gute und das Böse trifft und Abenteuer Leben erlebt.

    Gleich zu Beginn lernt der Leser einen kleinen Wolpertinger kennen, der bei Fernhachen auf einem Bauernhof lebt, bis er von den Teufelszyklopen, die das Dorf überfallen, gefangen genommen wird. Auf deren Insel werden die Gefangenen in die Speisekammer eingesperrt, wo Rumo auf Smeik trifft, der ihm nicht nur hilft der Zyklopeninsel zu entkommen, nachdem er dort einige Zeit verbracht hat, sondern auch das Kämpfen in der Theorie und das Sprechen beibringt und ihm die zamonische Geschichte lehrt.

    Doch das ist nur der Anfang der Geschichte. Von hier an wird Rumo, von dem Silbernen Faden angezogen, durch Zamonien geleitet und begegnet dort vielen weiteren Abenteuern. Aber auch zu dem Zeitpunkt, als er das Ende des Silbernen Fadens erreicht, ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Nun gilt es für ihn zusammen mit Smeik und auch getrennt von ihm kleine und große Abenteuer zu bestehen.

    „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ist ein schönes Buch, das den Leser schnell in seinen Bann ziehen wird, sodass man mit Rumo mitfiebert, wie er auf der Suche nach seiner Liebe ist und diese auch wieder verliert.

    Walter Moers hat es geschafft, in seinem Roman eine Spannung aufzubauen, die rein inhaltlich entsteht. Der Schreibstil ist einfach gehalten, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt und auch für jüngere Altersstufen geeignet ist.

    Das Buch beinhaltet vor allem nicht viele Konversationen und Gedanken der einzelnen Protagonisten, sondern überzeugt vielmehr durch seine vielen kleinen Geschichten. Erstaunlich finde ich, dass Rumo von seinem Konzept anders aufgebaut ist, als der Blaubär, denn in diesem Buch ist selten die Rede von irgendwelchen Naturphänomen oder fantastischen Lebensformen. Aber das hat mir beim Lesen gar nicht gefehlt, weil das Buch auch schon so spannend genug war.

    Toll finde ich, dass man Smeik hier von einer ganz anderen Seite kennen lernt, als man ihn in „Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär“ kennen gelernt hat. Doch ich hätte gedacht, dass vielleicht noch mal auf die Begegnung zwischen Rumo und dem Blaubären eingegangen wird, wie man sie in dem ersten zamonischen Buch von Walter Moers erzählt bekommt.

    Als Fazit kann man sagen, dass das Buch wundervoll zu lesen ist und eine andere Richtung einschlägt, als man sie nach „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ erwartet, doch dies ist auf keinen Fall schlecht. So reiht sich ein Abenteuer an das nächste. Das Buch kann ich jeder Altersgruppe empfehlen, die Spaß hat an fantasievollen Abenteuern.

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    Zed77vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbarer schwarzer Humor
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