Mohamed ElBaradei Wächter der Apokalypse

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Inhaltsangabe zu „Wächter der Apokalypse“ von Mohamed ElBaradei

Zwölf Jahre war der Friedens-Nobelpreisträger Mohamed ElBaradei Chef der UNO-Atomwaffen-Kontrolleure. Es waren zwölf dramatische Jahre der internationalen Politik: vom 11. September über die Kriege im Irak und in Afghanistan bis hin zum heftig umstrittenen iranischen Atomprogramm. In seinem Buch spricht ElBaradei jetzt erstmals öffentlich über seine historische Rolle und seine persönlichen Erlebnisse in dieser Zeit. Er berichtet von Hinterzimmerverhandlungen mit Staatsführern und Chefunterhändlern, zieht kritisch Bilanz, lässt die Leser aber auch an seinen Erfolgen teilhaben. ElBaradeis Buch taucht die politische Weltbühne in ein neues Licht und macht Mut für den langen Weg zu einer atomwaffenfreien Welt.

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  • Rezension zu "Wächter der Apokalypse" von Mohamad El Baradei

    Wächter der Apokalypse

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2012 um 21:11

    "Wächter der Apokalypse" oder "Age of Deception" wie der ennglische Originaltitel heißt räumt ein für alle mal mit allen Spekulationen um das heiße Thema Atomwaffen auf. Entsprechend reißerisch ist auch der deutsche Titel gewählt , gilt es doch ein entsprechendes Buch für einen ansprechenden Preis unter die Bücherwütigen Menschen zu bringen. Zunächst muss ich mal schreiben das es ich es mir durchaus einfacher vorgestellt hätte dieses Buch zu lesen. Obwohl mit entsprechender Vorbildung ausgestattet und von der angenehmen Erzählart Mohamed Al Baradeis nicht abgeneigt war die Fülle der Informationen die dort auf mich einprasselte manches mal doch zu viel und verlangte mehrmaliges Lesen. Mohammed Al Baradei habe ich als einen sehr zielorientierten, fundierten Menschen kennen lernen dürfen der nicht den Eindruck machte das er nicht wisse wovon er schreiben respektive Erzählen wolle. Ohne zu beschönigen, verharmlosen, bagatellisieren oder polemisieren klärt er die Menschen über die Geschehnisse im Iran, Irak und in der Atomenergiebhörde auf. Er lässt keinen der wichtigen Punkte unbeachtet und zeigt differenziert Verhaltens- und Denkmuster auf - was mir persönlich am besten gefallen hat. Nebenbei zeigt er dem Leser noch wissenwertes rund um das Thema Atomenergiewaffen auf, die den Leser dazu befähigen überhaupt erst die Tragweite des Konflikts von dem er erzählt zu begreifen. FAZIT: Trotz der Informationsdichte ein solides Werk für das man sich Zeit und Geduld nehmen muss es zu lesen. Sicherlich eine Empfehlungg für alle die sich auf diesem Gebiet näher und fundiert informieren wollen.

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  • Rezension zu "Wächter der Apokalypse" von Mohamad El Baradei

    Wächter der Apokalypse

    bogi

    16. October 2011 um 14:06

    Der Autor hat den Friedensnobelpreis bekommen. Das vorliegende Buch führt ein Stück weit zur Erkenntnis warum das so war und dass das richtig war. El Baradei, der Ägypter, beschreibt vor allem seinen beruflichen Werdegang als Chef der internationalen Atomenergiebehörde. Dies handelt er ab, indem er auf die Besonderheiten und Entwicklungen einzelner Staaten eingeht (z. B. Iran, Irak, Nordkorea). Dabei wird deutlich, wie eminent mühsam das Geschäft der Kontrolle und Sicherstellung der legalen Nutzung der Kernenerie einerseits ist (viele der Staaten sind alles andere als Musterdemokratien), jedoch andererseits El Baradei die uneingeschränkte Absicht hat, internationaem Recht hier seine Geltung zu verschaffen. Zumindest von dieser Flanke her wollte El Baradei fast bis zum Preis der Selbstverleugnung zur Friedenssicherung auf der Welt beitragen. Die dramatischen Vorgänge um den Beginn des Irakkrieges durch George W. Bush unter Zuhilfenahme des Vehikels angeblich vorhandener atomarer Massenvernichtungswaffen seien hier nur stellvertretend erwähnt. Insgesamt ein Buch, das vor allem ein Pflichtprogramm für an internationaler Politik Interessierten darstellt. Aber auch für den allgemeinen Politikneugierigen ein tolles Buch, da es einen detailreichen aber nie langweiligen Einblick in die Arbeitsweise einer wichtigen internationalen Organisation gibt. Für El Baradei persönlich würde ich mir wünschen, dass er beim anstehenden Neustart in seinem Heimatland eine gewichtige Rolle spielen kann und so vielleicht zu einer Symbolfigur für den Wandel in der islamischen Welt wird.

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