Mohsen Charifi Die Kunst, Beziehungen in den Sand zu setzen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, Beziehungen in den Sand zu setzen“ von Mohsen Charifi

Wir selbst sind der Architekt unserer Beziehungen. Ob sie glücklich und harmonisch verlaufen, zu einer einvernehmlichen Trennung führen oder in erduldeter Unzufriedenheit fortgesetzt werden, all das liegt in unserer Hand. Dann taucht natürlich die Frage auf: „Wenn das Schicksal meiner Beziehungen in meiner Hand liegt, warum verlaufen sie so oft anders als ich es will?“ Weil wir immer wieder über die Unebenheiten in unseren eigenen Denk- und Verhaltensmustern stolpern, die wir im dichten Nebel unserer Routinen nicht bemerken. Dies gilt natürlich auch für unseren Partner. Ziel dieses Buches ist es, gerade das zu bemerken, was wir sonst nicht merken, denn erst dann können wir darauf Einfluss nehmen und es verändern.

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    Die Kunst, Beziehungen in den Sand zu setzen
    R_Manthey

    R_Manthey

    16. June 2017 um 10:19

    Andere Menschen ändern zu wollen, ist wohl eine Illusion, an der schon manche Beziehung gescheitert ist. Wenn man überhaupt etwas verändern kann, dann sind es vielleicht die eigenen Grundeinstellungen und Sichtweisen. Aber selbst das erweist sich in der Regel als ziemlich schwierig, weil man gar nicht weiß, wie man das eigentlich machen soll. In diesem Buch geht es darum, welche unserer Sichtweisen, Ansichten und Glaubenssätze in der Lage sind, jede Beziehung in den Sand zu setzen. Allerdings täuscht der Titel über den wahren Inhalt, denn Charifi möchte seine Leser keineswegs darin unterrichten, ihre vielleicht kriselnde Ehe und ähnliche Gemeinschaften restlos zu ruinieren. Ganz im Gegenteil:  Sein sehr kluger Text zeigt vielmehr die meistens selbst aufgestellten Fallen, in die man immer wieder tappt. Zweifellos ist nicht jede Beziehung noch zu retten. Manche Menschen, die sich aus irgendeiner Situation heraus zusammengetan haben, passen in Wirklichkeit gar nicht zusammen. Ihr gemeinsames Leben ist eine einzige quälende Verschwendung von Lebenszeit, die nur noch aus Angst vor Einsamkeit oder anderen eingebildeten oder realen Abhängigkeiten formal am Leben gehalten wird. Über solche unrettbar verlorenen Beziehungen schreibt Charifi nicht. Wozu auch? Sein Thema sind vielmehr Beziehungen, die eigentlich funktionieren könnten, es aber nicht zufriedenstellend  tun, weil die Partner nicht erkennen, dass sie sie durch ihre Eigenheiten, unbewussten Glaubenssätze oder Ängste zu zerstören beginnen. Charifi, eigentlich ausgebildeter Physiker, betreibt eine Beziehungsberatung. Aus diesen Erfahrungen entstammen offenbar seine zahlreichen lebensnahen Beispiele, die das Buch zusätzlich interessant machen. Irgendwie kennt man davon so manches aus eigenem Erleben oder aus Erzählungen anderer. Nach solchen Beispielen folgen dann Charifis einfühlsamen und klugen Erklärungen. Weil er typische Beispiele diskutiert, bringt er  eine gewisse Struktur in die oftmals verwirrende Beziehungswelt. Schwierig wird es allerdings nach diesen Erklärungen. Wie soll man zum Beispiel sein schwaches Selbstbewusstsein oder  mangelnde Eigenliebe in etwas Besseres umwandeln?  In der Regel ist das der kompliziertere Teil der Geschichte, weil solche Defizite die teuflische Eigenschaft der Selbstbestätigung besitzen. Wer also beispielsweise nicht selbstbewusst genug ist, wird sich wenig trauen, was wiederum nicht dazu beiträgt, selbstbewusster zu werden. Man kann dieses Buch Menschen empfehlen, die Probleme in einer nicht hoffnungslos verlorenen Beziehung haben und nicht genau wissen, woran es eigentlich liegt. Allerdings müssen sie sich dann bei Charifi darauf gefasst machen, dass nicht auf den Partner, sondern erst einmal auf sich selbst gezeigt wird, denn nur hier hat man eine größere Chance auf Veränderung. Das Buch enthält zahlreiche Anregungen, um auf die Ursachen von Beziehungsproblemen zu kommen. Natürlich lösen Bücher keine Probleme, aber dieses kann helfen, Problemen auf den Grund zu gehen. Und nur so kann man sie lösen. Wenn man sich mit Charifis Stil angefreundet hat, liest sich der Text sehr gut. Er ist nicht so lang, wie man nach der Seitenzahl vermuten würde. Der Zeilenabstand ist ungewöhnlich groß. 

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