Mohsin Hamid Exit West

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Inhaltsangabe zu „Exit West“ von Mohsin Hamid

In a city swollen by refugees but still mostly at peace, or at least not yet openly at war, Saeed and Nadia share a cup of coffee, and their story begins. It will be a love story but also a story about war and a world in crisis, about how we live now and how we might live tomorrow. Before too long, the time will come for Nadia and Saeed to leave their homeland. When the streets are no longer useable and all options are exhausted, this young couple will join the great outpouring of those fleeing a collapsing city, hoping against hope, looking for their place in the world. (Quelle:'Flexibler Einband/02.03.2017')

Poetisch, berührend, aktuell - tolle Literatur!

— Estel90

Extremely relevant. Read it.

— BlackTeaBooks

Unaufgeregt, schrecklich schön und absolut lesenswert

— ichundelaine

A novel about a topical subject like migration as well as a timeless subject like relationships.

— lizzie123

Phantastic novel about a couple of refugees. Magical and frightening, full of hope and poetry.

— papaverorosso

One of the most intelligent literary contributions to the current discussion about refugees.

— miss_mesmerized

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  • Surprisingly relatable

    Exit West

    BlackTeaBooks

    25. July 2017 um 18:58

    At first, I found it difficult to get into this story. The writing could not really draw me in, as it often felt like the author was trying too hard to be poetic. He was trailing off in lengthy descriptions, for example, of the various kinds and depths of darkness. While surely many readers were glued to his words, they just could not keep my attention and had me skim over to the next paragraph, where that one sentence finally ended. Not that the style was entirely bad or not appropriate, on the contrary. It was intelligently constructed and sometimes did enrich the story with clever remarks, but on other occasions it simply took me out of the narrative. However, this happened only infrequently once the story picked up pace and I could immerse myself into the events. You experience what it feels like to live in a city that is being torn apart by militants and government forces, and how quickly luxuries like a phone signal, the internet, electricity and even running water and fresh food can vanish. What struck me here was how relatable it was, as we see everything through the eyes of Saeed and Nadia; normal, young people who just want to live their lives. Those were of course not perfect before the fighting either, and in the environment of this unnamed, seemingly Arabic city, I realised again what difficulties and restrictions unmarried women who want to be independent have to face there. This realism, the feeling of experiencing a war situation, thinking about what you would do and understanding that it can literally happen to anyone, at any time; that is to me the most exceptional part of the book. It is eye-opening, scary, it makes you think, feel more empathetic and grateful at the same time. In contrast to that stands the concept of mysterious doors that randomly appear and can send you all over the world. I think the author used this shortcut as a way of speeding up the events and avoiding the long refugee journeys, while preserving the feelings and struggles of those who have to leave their homes behind. Still, I never thought the blurb was actually serious and had to do several double takes, but there we go. What I noticed, as did my buddy reader Kücki, was a distance maintained to the characters throughout the story. Dialogue is rare, even the death of an important character is told in a matter-of-fact way and only on one occasion did I tear up. But this book is not intended to be a tear jerker, at least that was my impression. It reflects about identity and shows you what is happening in the world, how fragile safety and our structures of society are, and how things fall apart if we refuse to adapt to change. Especially interesting was the outlook on the future, and there was hope in this promise that the world does not necessarily end, even after a global crisis. There will always be conflicts where humans are but, if we are lucky enough to survive, we always get to shape our communities and the world merely rebuilds itself. As there were a few aspects that bothered me, especially the ending to which I have barely more to say than 'meh', I was inclined to give Exit West 3.5 stars. But I want to avoid doing things only halfway, so I decided on four because the central part had such a fundamental impact on my perception of what is happening these days. I will see the news with different eyes now, and hope that more people will read this story.

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  • Trotz irrealen Zügen sehr real geschildert

    Exit West

    Jezebelle

    16. July 2017 um 22:32

    Vor einiger Zeit habe ich diesen Roman im Original beendet. Es war mein erster Roman des Autors. Auch andere Werke scheinen sich mit der hier geschilderten aktuellen Thematik zu beschäftigen. Im Roman geht es um die Veränderungen in unserer Welt, die Flüchtlingsbewegung. Erzählt wird aus der Sicht eines muslimischen Paares, welches aufgrund zunehmender Gewalt in ihrer Heimat sich mehr und mehr nach Flucht umhört. Soweit ist das alles noch vorstellbar. Dann setzt das Fiktive ein. Die beiden erfahren, dass es Türen gibt, die einem das Entschlüpfen an einen anderen Ort ermöglichen. Sie wagen diesen Weg gegen gehörige Bezahlung. Man erfährt nun wieder real, wie sich Flucht anfühlt. Das Besondere ist, dass auch der Blick auf die Veränderung der beiden geworfen wird. Sie verändern sich jeder für sich und auch als Paar. Und mit ihnen verändert sich auch ihr Umfeld. Übrigens geht es den Durchgängen in unterschiedliche Welten ähnlich. Auch vermeintlich sicher lebende Menschen wählen den Weg durch Türen. Sehr zart wird hier eine Liebesgeschichte erzählt mit sehr viel poetischer Sprache und enormen Kenntnissen über Kulturen. Viele Beobachtungen am Rande runden das Bild unserer heutigen Weltgesellschaft ab. Dabei wird das Abscheuliche dankenswerterweise nicht in aller Breite geschildert. Das fängt schon bei dem Mittel der arüren an. Der eigentlichen Flucht wird damit die Aufmerksamkeit entzogen. Es geht um die Sichtweisenveränderung bei den Geflüchteten und den Leuten, inneren Länder sie kommen. Zum Glück sind, wie im realen Leben, dabei auch viele menschlich rührende Kontakte. Die Ablehnung bleibt als Angst aber vorhanden und auch die Hilflosigkeit von Staaten, auf die Herausforsetung zu reagieren wird spürbar. Langsam löst sich die Starre der Protagonisten und auch der Gesellschaft, weil die Geflüchteten ihr Schicksal selbst in die Hände nehmen und nehmen dürfen. Sie arbeiten zusammen. Der Roman rüttelt an gängigen Denkstereotypen, die man aus der Presse vermittelt bekommt. Obwohl ich des Englischen ganz gut mächtig bin, erklärten sich einige beschreibende Details erst im Kontext. Aber das schwächte nicht mein Leseinteresse ab, sondern befeuerte es erst recht. Ich werde bei Gelegenheit mir nochmals den Roman in deutscher Sprache vornehmen.

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  • Über das Leben in Zeiten von Krieg und Flucht ...

    Exit West

    wortjongleur

    14. June 2017 um 19:38

    Mohsin Hamids Schreibstil hat mich gepackt. Er schafft es, mit wenigen Sätzen so viel auszusagen. Ich fand es wunderbar mitzuerleben, wie Saeed und Nadia sich kennenlernen, wie sie erleben, dass ein vorher fremder Mensch mehr und mehr ein so essentieller Teil ihres Lebens wird. Doch immer wieder schreibt Mohsin Hamid Sätze, die leise daherkommen, aber Dinge erzählen, die mit größter Wucht das Leben eines Menschen erschüttern. Ohne Vorwarnung trifft den Leser ein furchtbares Ereignis, so wie es die Protagonisten auch völlig unerwartet aus der Bahn wirft. Für Saeed und Nadia werden tragische und grausame Begebenheiten fast zur Normalität, weil sie ihnen ständig und überall begegnen. Da sie ja aber das krasse Gegenteil von Normalität sind, haben mich manche dieser Stellen ganz schön mitgenommen; ich dachte daran, dass mich selbst manche dieser Konflikte und Entscheidungen, vor die unsere Protagonisten gestellt werden, innerlich zerreißen würden, ich habe sogar Zweifel bekommen, ob ich unter solchen Umständen überhaupt immer die Weisheit und Kraft hätte, die richtigen Dinge zu tun, die schlussendlich das Überleben ermöglichen. Viele Stellen im Buch haben mich intensiv zum Nachdenken angeregt und insgesamt zähle ich Exit West zu einem der Bücher, die mein Denken verfeinert und mir so manches aufgezeigt haben, das mir vorher nicht bewusst war.   Das Buch beschreibt wie eine junge Beziehung unter einer solchen Ausnahmesituation leidet, wie es sie belastet und verändert, es erzählt sehr realistisch vom Leben in Zeiten von Krieg und Flucht und welche Auswirkungen diese Umstände auf Menschen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen haben.  Mohsin Hamid hat mit den „black doors“ eine sehr bildliche und treffende Umschreibung für die Flüchtlingsströme gefunden, auf deren Eintreffen die westlichen Länder völlig unvorbereitet reagieren mussten. Statt auf die Flucht selbst, legt er den Fokus auf die Ankunft der Flüchtlinge, auf die Probleme vor Ort und hat für mich dadurch ein hochinteressantes Thema wunderbar umgesetzt.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte über ein aktuelles Thema

    Exit West

    Nadja_13

    04. June 2017 um 13:17

    Exit West – Mohsin Hamid Zum Inhalt:Als Nadia und Saeed sich kennen lernen wird ihre Heimat zwar von Krieg bedroht, doch ihr Leben ist dadurch noch nicht besonders stark betroffen. Doch während sich die beiden immer näher kommen verschlechtert sich die Situation in ihrer Heimatstadt immer mehr und offener Krieg bricht aus. Gleichzeitig tauchen auf der ganzen Welt immer mehr mysteriöse Türen auf welche zu den unterschiedlichsten Orten führen. Auch Nadia und Saeed hören von diesen Türen doch während sie anfangs diesen Geschichten nicht wirklich Glauben schenken, scheinen diese Türen irgendwann ihre letzte Chance zu entkommen...Meine Meinung:Exit West ist ein absolut ungewöhnliches Buch und ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Dennoch hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht besonders viel darunter vorstellen, doch ich war gespannt auf diese Geschichte welche die sehr aktuelle Flüchtlingsthematik mit diesem fantastischen Element der Türen verbindet. Auch nach dem Lesen gelingt es mir nicht so wirklich dieses Buch zu beschreiben und so kann ich nur schon mal sagen, dass falls das Folgende eure Interesse auch nur ein bisschen weckt, ihr unbedingt einfach mal reinlesen solltet. Die Geschichte von Nadia und Saeed beginnt in einer Stadt wohl irgendwo im Nahen oder Mittleren Osten, deren Namen jedoch nie genannt wird. Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Nadia als auch von Saeed erzählt und mir hat sehr gut gefallen, dass bereits auf den ersten Seiten so einige Stereotypen über den Haufen geworfen werden. So ist Nadia beispielsweise eine sehr unabhängige junge Frau, die Motorrad fährt und alles andere als gläubig ist, obschon sie sich in der Öffentlichkeit komplett verhüllt. Doch obschon es dem Autor sehr gut gelingt Nadia und Saeed direkt menschlich und authentisch wirken zu lassen und es mir sehr gut gefallen hat, nicht nur zu erleben wie sich die Beziehung der beiden entwickelt, sondern wie sich auch ihr gesamtes Leben verändert, während ihre Stadt immer mehr zum Kriegsschauplatz wird, fiel es mir doch lange schwer einen Zugang zu ihnen zu finden. Ich fühlte mich eher wie ein aussenstehender Beobachter. Dies lag möglicherweise auch etwas am Schreibstil des Autors, es gibt in dem Buch nämlich kaum Dialog und stattdessen teilweise fast seitenlange Sätze. Leider habe ich mich manchmal von der Länge der Sätze etwas ablenken lassen, obschon diese eigentlich nicht zu kompliziert oder verschachtelt waren, sondern der Autor richtig toll und atmosphärisch schreibt. Der Autor beschreibt die Geschehnisse sehr realistisch und obschon das Buch eigentlich sehr kurz ist passiert darin unglaublich viel. Allein der schleichende Ausbruch des Krieges wird auf sehr eindrückliche und erschreckende Art geschildert. Die Geschichte nimmt auch einige Wendungen die ich anfangs nie erwartet hätte und mit der Zeit hatte ich dann auch mehr das Gefühl einen Zugang zu Nadia und Saeed zu finden. Dem Autor ist es besonders durch das Element der Türen gelungen ein sehr aktuelles und allgegenwärtiges Thema auf eine ungewöhnliche und doch irgendwie glaubwürdige Weise zu schildern. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und wirft viele Fragen auf, die man sich so vielleicht noch nie gestellt hat, dabei wirkt es jedoch nie belehrend oder als würde einem eine gewisse Sichtweise aufgedrängt. Fazit:Exit West befasst sich auf ungewöhnliche Weise mit einem sehr aktuellen Thema. Das Buch ist kein Page-Turner, man muss sich Zeit lassen beim Lesen, es teilweise auch mal zur Seite legen, denn es ist keine leichte Kost und regt sehr zum Nachdenken an. Es lohnt sich auf jeden Fall am Anfang dran zu bleiben auch wenn es eher schwer fällt einen Zugang zu den Charakteren zu finden, denn Nadia und Saeeds Geschichte hält auch einige Überraschungen bereit. 

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  • We are all migrants

    Exit West

    ichundelaine

    10. May 2017 um 14:36

    "She watched bombs falling, women exercising, men copulating, clouds gathering, waves tugging at the sand like the rasping licks of so many tongues, tongues of a planet that would one day too, be no more."Bereits nach den ersten 40 Seiten habe ich mich in den Roman verliebt. Mohsin Hamid schreibt auf so eine unaufgeregte, schöne udn ruhige Art und Weise, dass es mich direkt in seinen Bann gezogen hat. Dabei ist das Buch thematisch (Chaos, Krieg, Vertreibung, Flucht, Konflikt) nicht gerade leichte Kost, dennoch schafft er es, eine hoffnungsvolle Atmosphäre zu generieren ohne Schockbilder hinauf zu beschwören, wofür ich ihm wirklich sehr dankbar bin. Nadia und Saeed lernen sich in einer Stadt eines muslimisch geprägten Landes kennen, das an der Schwelle zu Krieg steht. Mitten im Chaos entfaltet sich ihre Liebe, wie eine Blume in der Wüste und gibt den beiden die Kraft, auch in der schwärzesten Stunde, noch den Silberstreifen zu sehen."The end of the world can be cosy at times."Doch dann tauchen überall in der Welt Türen auf. Türen, aus denen diejenigen strömen, die fliehen, Türen, durch die man in Länder reisen kann, an die man nie gedacht hätte. Natürlich gefällt denen, deren Länder überschwemmt werden, dieser Umstand überhaupt nicht und es entsteht ein schwelender Konflikt. Anstatt das Ganze negativ postapokalyptisch darzustellen, erzählt Hamid Mohsin eine Geschichte, die Mut macht, die einen den Glauben, an ein halbwegs friedliches Miteinander nicht zurückgibt, ohne kitschig oder überzogen zu sein. Auch wenn es für Nadia und Saeed nicht endet wie im Märchen, auch wenn sich das Märchen für die Migranten nicht wirklich erfüllt, so zeigt die Geschichte, dass es keinen Königsweg gibt, sondern auch andere, die nicht schlecht(er), sondern einfach nur anders sind. Denn streng genommen sind sowohl der deutsche Aussteiger in Thailand, der holländische Maler in Brasilien und der syrische Flüchtling alle das Selbe: Migranten auf der Suche nach dem Glück.Ein weiterer Pluspunkt sind auch die Kürze des Romans sowie der äußerst Leserfreundliche Satz.Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen! Prädikat: UNBEDINGT LESEN!

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  • Exit West

    Exit West

    Motte_

    03. May 2017 um 21:08

    Nadia und Saeed lernen sich in ihrer nicht näher bezeichneten Heimatstadt kennen, in der der Krieg immer mehr zur realen Bedrohung wird. Gerüchte über geheimnisvolle Türen gehen um, diese sollen Passagen zu anderen Städten und Ländern sein. „Exit West“ erzählt von Krieg, von Flucht und der Suche nach einer Heimat sowie von einer Beziehung, die diesen Umständen trotzen muss – letzteres nicht nur am Rande, der potenzielle Leser sollte Liebesgeschichten also nicht grundsätzlich abgeneigt sein, wenngleich es nie ins Kitschige abdriftet. Auch, wer sich von „Exit West“ einen phantastischen Roman erhofft, sollte besser weitersuchen. Mit den Türen ist zwar ein gewisses übernatürliches Element enthalten, aber sie bleiben ein (wenn auch wichtiges) Mittel zum Zweck. Wer sich mit diesen Voraussetzungen einverstanden zeigt, trifft auf zwei glaubwürdige Protagonisten. Nadia ist eine unabhängige lebenshungrige Frau (erfrischend klischeefrei), Saeed eher ruhig, religiös und weniger flexibel. Der Erzähler berichtet ohne erhobenen Zeigefinger in langen Sätzen und distanziertem, unaufgeregtem Stil. Der Leser wird daher trotz der gewichtigen Themen emotional wenig involviert, selbst schlimmste Erlebnisse werden trocken geschildert. Das mag nicht jedermanns Sache sein, mir persönlich hat es gut gefallen. Alles in allem eine kurze (228  Seiten bei recht großer Schrift), dadurch aber nicht weniger empfehlenswerte Lektüre.4/5 Punkte deshalb, weil der Fokus für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf die Beziehung gerichtet wurde.

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  • Leserunde zu "Exit West" von Mohsin Hamid

    Exit West

    PenguinRandomHouseUK

    Liebe Lovelybooks-Leser, Einige von euch kennen vielleicht The Reluctant Fundamentalist von Mohsin Hamid. Sein neuer Titel Exit West ist auf jeden Fall eine Leserunde wert. Mohsin Hamids Fiktion mit dem Hintergrund aktueller Ereignisse zieht den Leser förmlich in den Bann und hinterlässt selbst nach der Lektüre Raum zum Reflektieren. Book Description In a city swollen by refugees but still mostly at peace, or at least not yet openly at war, Saeed and Nadia share a cup of coffee, and he makes her smile. A few days later they go for dinner, and over time they share many more meals. They try not to notice the sound of bombs getting closer every night, the radio announcing new laws, the public executions. Eventually the problem is too big to ignore: it's not safe for Nadia to live alone, she must move in with Saeed's family, even though they are not married and that too is a problem. Meanwhile, rumours are spreading of strange black doors in secret places across the city, doors that lead to London or San Francisco, Greece or Dubai. One day soon, when the streets are no longer usable, the time will come for Nadia and Saeed to seek out one such door, joining the great outpouring of those fleeing a collapsing city, hoping against hope, looking for their place in the world. Author Mohsin Hamid writes regularly for The New York Times, the Guardian and the New York Review of Books, and is the author of The Reluctant Fundamentalist, Moth Smoke, How to Get Filthy Rich in Rising Asia and Discontent and its Civilisations. Born and mostly raised in Lahore, he has since lived between Lahore, London and New York. His next novel, Exit West, will be published by Hamish Hamilton in spring 2017. Bewerbt euch einfach auf eines unserer Leseexemplare und der Lostopf wird entscheiden.  Liebe Grüße aus London,Ulrike @ PRH UK

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    • 174
  • Love and war

    Exit West

    Kady

    26. April 2017 um 21:42

    Content: In a city swollen by refugees but still mostly at peace, or at least not yet openly at war, Saeed and Nadia share a cup of coffee, and their story begins. It will be a love story but also a story about war and a world in crisis, about how we live now and how we might live tomorrow. Before too long, the time will come for Nadia and Saeed to leave their homeland. When the streets are no longer useable and all options are exhausted, this young couple will join the great outpouring of those fleeing a collapsing city, hoping against hope, looking for their place in the world."We're all migrants through time." (S. 209)My opinion: This story is full of sort of mental prods and you get all these thoughts while reading, that you should take more time to do it and that all these sentences deserve far more value than you can give them.Style: The style of the author was sort of in motion. While reading it I felt I was moving around too, not really belonging anywhere. That is, in my opinion, managed by writing just looooong sentences, one sentence actually stretched on over two pages!It's a style you just like or don't, and for me, it was fitting. But if you don't like long sentences, this is probably not the book for you.Characters/Style: The storyteller is all-knowing, so it's neither Nadia nor Saeed telling us their story. That is partly helpful because the author can bring in all his thoughts and isn't tied to one character, but it's also not so great because in some situations, you can't really connect to the characters.Saeed and Nadia are both nice people. I could understand them and really grew to like them throughout the story. I connected to Nadia a bit better in the middle of the story.Plot: The story is initially about two things: in the first part of the book, war and flight, in the second part of the book, the characters' relationship. And as subtopics, there's for example being a migrant and natives and so on.The plot is really interesting, even though I don't get the main idea behind the story: relationship or flight?But that didn't matter to me, because I just loved all these ideas and thoughts that came while reading and that was amazing.Conclusion: It's a great story because of all these thoughts you can have if you really value these sentences. The style you have to like or you can't enjoy the book.I had a wonderful experience reading this book and can only recommend it!"[...] for personalities are not a single immutable colour, like white or blue, but rather illuminated screens, and the shades we reflect depend much on what is around us." (S. 186)

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  • Man sollte den Klappentext gut lesen

    Exit West

    histeriker

    25. April 2017 um 17:15

    Inhalt: Saeed und Nadia treffen sich in einer unbenannten Stadt und verlieben sich. Ihre Stadt wird aber vom Krieg bedroht und sie hören von geheimen Türen, die eine Flucht ermöglichen. Sie wollen dieses Abenteuer auch wagen.Bewertung:Das Buch hat für mich wirklich zwei Ebenen, einerseits die Liebesgeschichte zwischen Saeed und Nadia, andererseits die Flucht. In dem Moment, wo diese Ebenen sich vermischt habe, fand ich das Buch am interessantestem, die Ebene wo es nur um die Beziehung ging, haben mich nicht wirklich interessiert. Deswegen bin ich auch etwas ambivalent in der Bewertung. Trotzdem kann man Hamid seine kunstvolle Art des Erzählens nicht absprechen und trotz der Sache, dass seine Sätze manchmal sehr lang sind, fand ich den Stil angenehm und flüssig. Ich hatte den Eindruck, dass die Charaktere nicht unbedingt die Stärke dieses Buches sind, dafür sind sie für mich zu austauschbar, als ob sie Prototypen wären.Dafür sind seine (vor allem philosophischen) Anmerkungen und Beobachtungen sehr wertvoll und auch die Methapher der Türen ist sehr gut umgesetzt. Dadurch wirk das Buch etwas surreal, ist aber dafür nicht weniger an das allgemeine Leben in heutiger Zeit anwendbar. Und hier liegt für mich eindeutig die Stärke des Buches: es ist eine universelle Erzählung, die sich nur zwei Personen bedient, aber eine Erfahrung jedermanns beinhaltet.

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  • "We are all migrants through time" (Exit West, Mohsin Hamid, S. 209)

    Exit West

    MrsFraser

    24. April 2017 um 22:55

    Mohsin Hamid behandelt in seinem neuesten Werk 'Exit West' die aktuelle Flüchtlingsthematik. Er konzentriert sich dabei vor allem auf die Gefühle der betroffenen Personen, weniger auf die tatsächlichen Geschehnisse, was seiner Geschichte einen poetischen Charakter verleiht und sie als zeitlose Botschaft der Erkenntnis "We are all migrants through time." (p. 209) dastehen lässt.Im Mittelpunkt der Story stehen Saeed und Nadia, die in einem von politischen Unruhen und Anschlägen geprägten (ungenannten) Land eine Liebesbeziehung beginnen. Als es ihnen zu unsicher wird, flüchten sie durch eine 'Tür' in die westliche Welt. Erst auf eine griechische Insel, dann durch die nächste Tür nach London und später wieder weiter. Sie schlafen in einem Camp, einem besetzten Haus, bauen später eine neue Siedlung mit auf. Sie erleben Auseinandersetzungen mit anderen Flüchtlingen und die Entfremdung voneinander. Unterbrochen wird die Geschichte von Saeed und Nadia von zusätzlichen Szenen, in denen andere Personen durch Türen gehen und wir erfahren, wen oder was sie zurücklassen bzw. neu finden. Dass die 'logistische' Problematik, die tatsächliche Flucht, in Moshin Hamids Werk komplett ausgeklammert wird, macht die Geschichte vergleichsweise unaufgeregt, still, verleiht ihr Tiefgang und Poesie. Zwar erfährt man auch von Todesfällen im nahen Umfeld von Saeed und Nadia, doch das wird niemals spektakulär oder ausschweifend beschrieben, vielmehr geschieht es in einem Nebensatz und trifft gerade daher unvermittelt ins Herz. Durch den Fokus auf die Orientierungssuche NACHDEM man in einem neuen Land angekommen ist, eröffnet uns 'Exit West' neue Anknüpfungspunkte für die Auseinandersetzung mit der Thematik Integration. Auch die Beschreibung der Zustände in Saeeds und Nadias Heimat, bevor sie sich zur Flucht entschließen, waren realistisch und erschienen mir auch 'hier' (im West - en) denkbar, liefern zumindest neue Denkansätze. Stilistisch kennzeichnend für Hamids Schreibstil ist der äußerst spärliche Gebrauch wörtlicher Rede und ellenlange Kettensätze, die jedoch nicht verschachtelt wirken, sondern relativ gradlinig erzählen. Wie das bereits oben erwähnte Zitat finden poetische 'Wahrheiten' über das Thema Flucht immer wieder Erwähnung. "[...] for when we migrate, we murder from our lives those we leave behind." (p. 94)Der Schreibstil ist klar und man kann ihn leicht lesen. Obwohl hauptsächlich Emotionen beschrieben werden, kommt einem der Text an sich emotionslos vor und als Leser hat man das Gefühl, dass einem keinerlei Gefühle 'aufgedrückt' werden, sondern diese bei jedem Leser individuell enstehen dürfen, je nachdem, welche Situation einem die meisten Assoziationen liefert. Das unterstreicht die Universalität Hamids Roman, lässt jedoch eine Frage unbeantwortet: Gibt es eine moralische Botschaft, die vermittelt werden soll? Einen Ratschlag, eine Empfehlung? Vergleichbares habe ich leider nicht entdeckt, so bewegend und wahr der Roman auch ist. Das war schlussendlich ein bisschen deprimierend, wenn auch nur zu verständlich.

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  • Türen

    Exit West

    Fornika

    21. April 2017 um 09:45

    Nadia und Saeed sind grundverschieden, trotzdem fühlen sie sich zueinander hingezogen. Während ihre ungenannte Stadt irgendwo im Nahen Osten langsam aber sicher in den Krieg schlittert, die Straßen durch Bomben und Granaten immer unsicherer werden, entwickeln die beiden echte Zuneigung füreinander. Als in der ganzen Stadt Türen in andere Länder, Türen in die Sicherheit auftauchen, müssen die beiden schwierige Entscheidungen fällen.  Mohsin Hamid hat sich der Flüchtlingsthematik auf ganz eigene Weise genähert. Er nennt die Stadt des jungen Paares bewusst nicht, sodass ihre Geschichte für viele andere stehen könnte. Zu Beginn erlebt man die beiden als „normales“ Paar, ihr Alltag ist noch kaum von den Unruhen belastet, sie führen ein relativ normales Leben. Ich fand es interessant zu verfolgen wie sich ihre Beziehung und auch ihre Charakter mit zunehmender Gefahr verändern. Die zunehmende Bedrohung ist immer fühlbar, aber der Fokus des Erzählers liegt meiner Meinung nach doch auf der Paarbeziehung. Ohne kitschig zu werden übrigens. Immer wieder gibt es kurze Einschübe, man lernt in kurzen Sequenzen Menschen an handlungsfremden Orten kennen. Bis zuletzt habe ich die Intention des Autors nicht durchblickt, für mich waren diese Einschübe völlig zusammenhangslos in die Geschichte des Paares eingebettet. Der Erzählstil wiederum hat mir sehr gut gefallen, dem Autor gelingt ein etwas märchenhafter Ton, der zu den quasi magischen Türen passt. Allerdings bedient er sich dabei endloser Bandwurmsätze, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Mich haben sie nicht gestört, ich kann aber verstehen, wenn jemand von den langen Sätzen genervt ist. Insgesamt ist Exit West eine kleine, aber feine Geschichte, die ein brandaktuelles Thema mal auf etwas andere Art aufgreift.

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  • Compulsory Reading Material

    Exit West

    darklittledancer

    20. April 2017 um 21:02

    Nadia and Saeed live in a city at the brink of war. When the militants take over the city it is time for the two of them to leave. They have heard of the black doors leading to places all around the world and so they decide to use one of those doors to make their escape.With the refugee crisis, Mohsin Hamid chose a current theme for Exit West. We get to experience the crisis from the perspective of those directly affected – the refugees themselves. This way, we can see that the foreigners coming to our countries, looking for safety, are just humans like us, that they often come from a background similar to ours, and that war or displacement can change them for the better or for worse.The novel also shows what people, what our own neighbors, are capable of if they are scared of the unknown, and what the world could come to if we give in to our fears.Exit West is a quick and fluid read up until the middle of the book where Nadia and Saeed end up in London. Their stay there drags on quite a bit. What I really enjoyed were those few short glimpses at other people’s lives during the crisis that are interspersed into the main plot.Mohsin Hamid wrote a short book packed with information and themes. Exit West is a novel that couldn’t be closer to reality and still there is a pinch of magical realism to illustrate that the whole world is on the move. It’s one of those books that should be a compulsory read for those who lack empathy and humanity.*A review copy of this book was provided by the publisher.

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  • A rather short but thought-provoking novel

    Exit West

    lizzie123

    18. April 2017 um 21:37

    „Exit West“ in general deals with change in our world. On the one hand, this is political and economic change. Migration as well as globalization are two major themes. On the other hand, the novel is about change in relationships, between people. The novel is about the world we live in today and shows how we might live tomorrow. It shows that hoping against hope will be worth it and eventually people can find their place in the world.This story is challenging to read but must have been even more challenging to write. The author chose a pretty difficult subject and although there are some things I did not like about the novel, all-in-all I am quite impressed with the approach to the subject. Since the author was born in Pakistan but has been living in the USA and in England for a long time, I think this cultural knowledge makes him capable of understanding the people who leave their home country for a better life but also the people in the countries where they arrive.Content:The main characters Saeed and Nadia meet and get to know each other in some city in some country where fighting between militants and the government has become normal. But it gets worse and at some point they have to flee to survive. Meanwhile, all around the world black doors appear: you step through one of these doors and in a second you are in London, Dubai or Brazil. The couple tries to find a black door in their city to finally escape like so many other already did.There are also short stories about other people all around the world who use these doors…What fascinated me most about this novel is how realistic everything is - except for the doors. Mohsin Hamid said in an interview on his first three novels: „I don't believe in 'reality' as such. What we call 'real' is something our minds create. So the whole notion of 'realism' is an interesting one. In my novels, I have tended to build seemingly 'realistic' narratives inside 'unreal' frames.“This is apparently what he did here too. I could imagine that the doors are a symbol for the globalization: what would happen if people could go wherever they want? The doors with which you can travel within seconds could be a hyperbole for how the world has become smaller in the last century because of fast transport like planes as well as the internet, especially social media and the opportunities we have because of that. The short stories in-between Nadia’s and Saeed’s story showed many of those opportunities. I liked most of these short stories in-between a lot.Style of Writing:Mohsin Hamid’s style of writing definitely takes a little getting used to, as he often writes extremely long sentences and uses a lot of indirect speech. Moreover there are time leaps and twists without any warning. In my opinion that gives some chapters the character of a summary and not of a novel what also takes the suspense away. On the other hand, in some situations the neutral, distanced way of storytelling underlines the content. Some cruel war impressions seem even more terrible because they are stated as if they were completely normal every-day life experiences. Then you realise that they actually are completely normal every-day life experiences for people who live in countries in war. Because you read the story from Saeed’s and Nadia’s perspective, you slowly come to roughly understanding what feelings you must have when having to flee from your home country. This is only one aspect of the book that makes you reflective. The book makes you try to empathise with the refugees and think about it without being lecturing.The characters:Nadia was an interesting character and I liked her from the beginning. She is a smart, independent woman who can speak for herself and is helpful but she never seems intrusive. She is not religious and has no contact with her family anymore.Saeed is different, he lives with his parents and prays regularly. He is not as charismatic as Nadia but he truly loves Nadia and that is what I liked most about him. After fleeing from their city, they develop in different directions, Nadia becomes more open and makes friends with people from other countries whereas Saeed seems to miss his homeland and makes friends with people from his country. „A year had passed since then, and he had changed since then, and perhaps she had changed too and the distance that had opened between them was such that things that once taken for granted could be taken granted no longer.“ The circumstances change and so does their relationship subtly.Nadia’s and Saeed’s love story is not romantic in a general sense but there are these little things that are special to them. That makes the story personal and the development of their relationship seems very realistic. It is natural that problems can make you drift apart and become distant but you can always find back together.Setting:Nadia and Saeed are born and first get to know each other in some country where fighting between militants and the government has become normal. We do not learn what country they are from exactly but it does not matter for the story. On the contrary, it makes us able to generalise the topic and think about how every country in the world could get into a state of war, that this could happen anywhere. The customs and traditions in Nadia and Saeed’s home country contrast with the Western ones.Cover:A simple but thoughtful cover: the half-turned page refers to the black doors and so the cover has a direct connection to the story. I also like the font used for title and name of the author. Unfortunately this cover would not really stick out from others in a book store but I saw two other cover designs for this novel and I like this cover best.Conclusion:"Part of the great political crisis we face in the world today is a failure to imagine plausible desirable futures. We are surrounded by nostalgic visions, violently nostalgic visions. Fiction can imagine differently.... We certainly need it now.“ - Mohsin HamidI totally agree with this and I think he managed to create a desirable future in this novel quite well.The story was challenging to read, made me think a lot and I found it at first hard to find the actual intention behind the novel. There definitely is much room for interpretation. I believe this book is supposed to show us how our world is today and how it could be and that we can change something, that there can be a desirable future. The novel reminds us that we cannot put problems (like millions of people migrating) off our minds and that solutions need to be found.This book is not an easy read but if you are interested in a more challenging book, I can definitely recommend it!

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  • Eine Liebes- und Fluchtgeschichte

    Exit West

    camilla1303

    18. April 2017 um 16:26

    Der Roman „Exit West“ von Mohsin Hamid ist 2017 im Penguin Random House UK Verlag erschienen. Und erzählt die Liebesgeschichte von Nadia und Saeed, zwei junge Menschen, die in einem unbenannten Land, vermutlich im Nahen Osten leben. Die Entwicklung der jungen Liebe wird der Entwicklung des Krieges gegenübergestellt. Man erfährt vom ersten Kennenlernen und von den ersten fallenden Bomben. Vom Zusammenziehen über das Öffnen von neuen Türen, die durch Korridore in andere Länder führen. Der Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Geschichte über Flucht und Flüchtende. Ich habe aber leider keinen Bezug zum Buch gefunden, die Geschichte konnte mich nicht fesseln, obwohl sie brandaktuell ist und Potential hätte. Mohsin Hamid erzählt die Geschichte von Nadia und Saeed distanziert und meiner Meinung nach emotionslos. Man hat das Gefühl, dass er eine viel längere Geschichte gekürzt hat und das übrig gebliebene Buch wirkt bruchstückhaft, so als wäre es aus dem Zusammenhang gerissen und würde nur noch aus kurz angeschnittenen Überschriften bestehen, ohne ein rundes Bild abzugeben. Ich kann diesmal leider keine Leseempfehlung geben.

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  • Will life be better behind the black door?

    Exit West

    papaverorosso

    18. April 2017 um 12:25

    It is easy to grow up in a Western country in the XXI century. Thousands of people in Africa, in the Middle-East and even in South and Middle-America cannot claim the same. Migration has always been a natural phenomenon. Nowadays, although, maybe for the first time in history, people are migrating in masses from regions of war and poverty to richer countries, so that newspapers and politicians use daily paroles such as “refugee crisis”. How is this new massive migration wave going to change our world? It is not easy to understand in depth what is going on, it is even more difficult to talk about refugees without a tendentious political interpretation. Let’s try to approach this complex theme with Exit West, a novel by Mohsin Hamid. Hamid was born in Pakistan, spent, however, part of his life in the USA and in England. As a reader, I hope and believe that this biographical background could give Hamid the cultural knowledge necessary to understand both (potential) migrants and people in the states where they are seeking for protection. Nadia and Saeed, the protagonists of Exit West, are two young adults falling in love while they witness the decay of their country. We don’t know exactly where they live, but this information is not that important after all. We see through their eyes how rebels and the military get more and more involved in fights and destroy bit by bit the normality of every-day-life. Assailed by fear, people start leaving the country. As it becomes harder to leave through more common routes, mysterious doors become the one last hope of many desperate souls. These doors are surging in the most disparate points of the city and, as long as they are not controlled by soldiers, allow to flee to other countries just by stepping  through them. Nadia and Saeed will let everything behind to save their own life. The first door will lead them to a refugee camp in Myconos, the second to an occupied house in London. Finally, both can a new life in the USA, contributing to the construction of a new city and to the birth of a new society order. Their love will not survive their personal differences and their lives go on following different paths. They only will rejoin many years later, in their home-country, with many stories to be told. Talking about a previous novel, The reluctant fundamentalist, Hamid commented the its brevity stating “I’d rather people read my book twice than only half-way through”. Probably Hamid would say the same about Exit west. The book is rather short but almost every sentence is so loaded with meaning and powerful images that it is worth to pause, read it twice and let it work its magic. Hamid’s sentences are maybe irritating for lovers of a more concise style, to me they appear as a river flowing constantly with ineluctable strength. With this work Hamid managed to distill the destiny of thousands to one prototypical story. He allows us to see through the eyes of normal people in desperate times, avoiding to become pathetic or didactic. The touch of magic as well as the brief portraits of other people walking through the doors give the novel an extra dreamy touch which helps us to look at the vicissitudes from a more outdistanced, less political point of view. Hamid does not only describe what is happening, he has the courage to imagine a possible future in which refugees are integrated in Western societies. It is a positive and comforting prospective. I hope his vision could become true one day.

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