Moira Frank Sturmflimmern

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Inhaltsangabe zu „Sturmflimmern“ von Moira Frank

Ein flirrend heißer Sommer in einer amerikanischen Kleinstadt: Die 15-jährige Sofia würde am liebsten einfach nur die großen Ferien genießen, mit ihren Freunden Partys feiern und im Fluss baden gehen. Doch mit ihrer eigensinnigen Art hat sie unbeabsichtigt den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und seinem brutalen älteren Bruder David verschärft. Aus ein bisschen Geplänkel entsteht eine gefährliche Spirale der Gewalt. Dabei fangen mit der Ankunft eines alten Bekannten von Sofias Vater die Probleme gerade erst an ...

Ziemlich schwach...

— privatesecretsophie

Tolle Geschichte ! Leseempfehlung !

— Togetherbooks

Ein toller Roman, dee sich mit Gewalt, Homophobie und Freundschaft auseinandersetzt.

— germanbookishblog

Wenn vielleicht etwas brutal, hat es mich dennoch unglaublich mitgerissen <3

— SophiasBookplanet

Packend, aber brutal.

— Sommerregen

Voller Action und sehr intensiv, aber nichts für schwache Gemüter!

— Skyline-Of-Books

Gewalt, Schreie und lückenhafte Handlung. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Keine Empfehlung.

— aufgehuebschtes

Ein etwas anderes Buch. Tolle Abwechslung!

— JosBuecherblog

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  • Super Buch über Probleme und Vorurteile in der Kleinstadt!

    Sturmflimmern

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 21:50

    Oh. Mein. Gott.Als ich Sturmflimmern vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe, waren meine Erwartungen an das Buch erst nicht so hoch. Das Cover sah toll aus, der Klappentext hört sich interessant, aber keinesfalls spannend an. Doch ich wurde völlig überrumpelt.Wir folgen in diesem Buch mehreren Personen, die Hauptprotagonistin ist jedoch Sofia. Sofia lebt in einer amerikanischen Kleinstadt, hat momentan Sommerferien und verbringt diese mit ihren Freunden. Ein ganz normaler Teenager auf den ersten Blick. Doch wenn man weiter in die Vergangenheit ihrer 'Familie' blickt, trübt dieser Schein. Ihr Vater, Schill, ist eigentlich schwul. Ihre Mutter, Harriet, ist eigentlich lesbisch. Zu der Zeit, um die 1970-80, eine nicht gern gesehene und in manchen Bundesstaaten sogar verbotene Sexualität. Sie haben sich zusammengetan, um normal in der Gesellschaft leben zu können. Und Sofia, ihre Tochter, haben sie entführt, gerettet aus einem Labor. Eine tolle Familienzusammensetzung, wie ich finde. Diese Ausgangssituation ist schon allein sehr aufregend und lässt einige Fragen offen, wie zum Beispiel aus was für einem Labor Sofia gerettet wurde.Sofias bester Freund, Oscar, hat einen gewalttätigen Bruder mit Namen David. Dieser schlägt seinen Bruder, hat Oscar sogar schon mal den Arm gebrochen, ohne die Wimper zu zucken. Als Sofia sich David entgegenstellt, um Oscar zu retten, gerät sie selbst in die Schusslinie von ihm und seiner Clique...Mehr möchte ich zum Inhalt nicht mehr sagen.Eine so unglaublich gut durchdachte, tief greifende und emotionale Geschichte. Sie hat mich einfach umgehauen. Der Handlungsverlauf war so spannend und hinreißend, ich konnte manchmal das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Moira Frank hat meist mit ihren plötzlichen Zwischenfällen dafür gesorgt, dass der eigentliche Handlungsstrang unterbrochen wird, was mir sowas von gut gefallen hat.Die Charakter in diesem Buch sind die kontroversesten Buchfiguren, die ich je gesehen habe. Mir kam es so vor, als würden die ganze Zeit zwei Extremen miteinander agieren, ein so tolles Erlebnis! Außerdem sind mir einige Charakter sehr ans Herz gewachsen. Abigail, Anfang das schüchterne religiöse Mädchen, das nie auf Party geht, setzt sich für ihre ersten richtigen Freunde ein, verteidigt sie und steht ihnen bei. Ich habe sie von der Erdbeersahne an geliebt. Die Location war auch toll ausgewählt. Eine amerikanische Kleinstadt, mitten im Sommer, der Dürre nahe. Jeder guckt von den Vorkommnissen weg, damit er selbst nicht in Schwierigkeiten gerät. Typisch. Vor allem hat mir die still gelegte Grabungsanlage in den letzten Kapiteln gefallen. Dort war es soooo spannend.Nun kommen wir zu meinem letzten und einzigen negativen Punkt über das Buch: Man kam unglaublich langsam voran. Ich weiß nicht, ob das an mir lag, aber manchmal habe ich zwei Stunden Am Stück gelesen und trotzdem nur 75 Seiten geschafft. Außerdem sind die Kapitel viel zu lang. 30 Kapitel auf so viele Seiten zu verteilen ist echt gemein.Eine klare Buchempfehlung meinerseits. Wer sich mit den Themen Homophobie (oder generell mit Homosexualität), Gewalt und Familienproblemen auf eine spannende und mitreißende Art auseinandersetzen will, sollte dieses Buch unbedingt zur Hand nehmen.[Von meinem Blog germanbookishblog.blogspot.de entnommen]

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  • Chaotischer Inhalt, schwierige Charaktere - leider nicht mein Fall

    Sturmflimmern

    EmmaZecka

    31. July 2017 um 10:33

    Gestaltung Die Gestaltung des Buches gefällt mir gut. Das Cover ist schlicht. Zudem haben auch die Kapitel eine gute Länge für ein Jugendbuch. Interessant fand ich das Stilmittel, das der erste Satz jeden Kapitels fett markiert war. Zuerst irritierte mich das etwas, jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt. Letztendlich war es der Klappentext, der mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Dieses kurze Zitat aus Sturmflimmern warf einige Fragen auf. Was macht Sofia anders? Warum hat sie Angst, Ähnlichkeiten mit ihrer Mutter zu haben? Inhalt Sturmflimmern beginnt mit einem sehr spannenden Prolog. Hier erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Harriet, die mit einem Mann und einem kleinen Mädchen auf der Flucht ist. Wovor? Das wissen wir noch nicht und haben auch keine Möglichkeit, es zu erahnen. Dann macht Moira Frank einen großen Zeitsprung. Sofia ist mittlerweile fünfzehn Jahre alt und hat es nicht leicht. Sie fällt in der Schule vor allem durch ihre Gewaltbereitschaft auf. Doch das kommt ihren Eltern Harriet und Schill gar nicht gelegen. Schließlich haben sie dem Mädchen oft genug eingeschärft, das sie ja nicht auffallen dürfen. Als Sofia dann noch ungewollt eine Gewaltspirale los tritt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Sturmflimmern handelt im Grunde von zwei Handlungssträngen: Zum einen geht es um die Problematik der Gewaltspirale, die sich in der Gegenwart entwickelt. Hier gerät Sofia in eine Schlägerei mit dem Bruder ihres besten Freundes. Das der sich nicht einfach so von einem Mädchen verprügeln lassen will und nach einer Gelegenheit sucht, es ihr heimzuzahlen, wird schnell klar. Doch es stellen sich die Fragen: Wie weit wird David gehen? Kann er gestoppt werden? Der zweite Handlungsstrang hat etwas mit dem Prolog zu Beginn der Geschichte zu tun. Urplötzlich werden Harriet und Schill nämlich von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sofia erfährt, wo sie die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hat und was dafür gesorgt hat, dass ihre Eltern Hals über Kopf mit ihr fliehen mussten. Mein Problem bestand hauptsächlich darin, dass die Handlungsstränge nicht gut miteinander verknüpft waren. Der Auftakt der Gewaltspirale wirkte auf mich unlogisch. Ich habe den Sinn dahinter wirklich nicht verstanden und hatte daher Mühe, die Steigerung der Spirale zu erfassen, weil für mich ja schon das erste Erlebnis keinen Sinn ergeben hat. Hinzu kommt auch die Auseinandersetzung mit Sofias Vergangenheit. Hier bekommt Sturmflimmern einen leichten Hauch von Sciene-Fiction. Plötzlich ist von einem Labor und Versuchen die Rede. Dieser Handlungsstrang wirkte für mich fehl am Platz. Natürlich konnte ich die Bedrohung rational nachvollziehen, jedoch kam sie bei mir als Leser nicht wirklich an. Damit Sofias Vergangenheit auf mich präsenter gewirkt hätte, wäre ein neues Stilmittel besser gewesen. Moira Frank hätte beispielsweise abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählen können. Und das Kapitelweise. So hätte auch die Möglichkeit bestanden, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Handlungen bei Sturmflimmern waren entweder vorhersehbar oder kamen wie aus dem nichts, sodass ich mich fragte, was genau diese Handlung jetzt eigentlich soll. Außerdem gab es ganz viele Wiederholungen, auf die ich im nächsten Punkt aber nochmal genauer eingehen werde. Schreibstil Viele Leser sind gerade aufgrund des Schreibstils beeindruckt von Sturmflimmern. Mich konnte der Schreibstil nicht packen. Allerdings durfte ich sehr viel während des Lesens lernen. Es gibt zwei Kapitel, die mir in dem Buch richtig gut gefallen. Zum einen der Prolog: Hier ist nicht klar, wer jetzt gut und wer böse ist. Befindet sich Harriet tatsächlich auf der Flucht? Oder versucht sie alle zu täuschen? Der Prolog riss mich mit und machte mich neugierig auf den Roman. Das zweite Kapitel, das mir ebenfalls gut gefiel, berichtet von einer der ersten Verfolgungsjagden. Hier passiert vieles Schlag auf Schlag. Das Kapitel wirkte auf mich dynamisch und transportierte die Spannung der Situation. Die meiste Zeit von Sturmflimmern plätscherte die Geschichte aber vor sich hin. Und zwar nicht in diesem bedrohlichen "Die Ruhe vor dem Sturm"-Plätschern, sondern eher in einer trägen Richtung. Moira Frank hat versucht eine Mischung aus Orts- und Naturbeschreibungen und dem Gefühlsleben der Charaktere hinzubekommen. Jedoch überwog entweder das eine oder das andere. Zudem neigte sie dazu, die Charaktere viel übereinander erzählen zu lassen. Wir bekamen aber nicht die Möglichkeit, die Entwicklung eines Charakters zu beobachten. Beispielsweise erzählte man Sofia viel über ihre Vergangenheit. Für den Leser bestand aber keine Möglichkeit zu überprüfen, wer von der Wahrheit sprach und wer sie nur für seine Zwecke manipulierte. Außerdem füllte Frank Seiten damit, dass sie uns die Charaktere erklären wolle. So erzählte sie von der Familiensituation von Sofias besten Freundes. Natürlich war das interessant zu lesen. Ich hätte es aber spannender gefunden, wenn ich Teil des Erlebens gewesen wäre. Hinzu kamen auch die ständigen Wiederholungen in den Dialogen. Entweder es wurden belanglose Dinge gefragt bzw. gesagt. Oder die Charaktere beschränkten sich darauf, mit irgendwelchen Kraftausdrücken um sich zu werfen. Hier ist mir zum ersten Mal richtig bewusst geworden, dass Kraftausdrücke massiv an Bedeutung verlieren, wenn diese zu oft verwendet werden. Was ich mir gewünscht hätte: Entweder Tiefe in den Dialogen oder Tiefe in der Beschreibung. Eines von beiden hätte durch das ersetzt werden sollen, was im anderen Teil fehlt. Gesamteindruck Es kommt wirklich selten vor, das ich einen Roman als unlogisch oder gar chaotisch einstufe. Normalerweise bin ich eher die naive Leserin und denke mir vieles zurecht, wo es eigentlich keinen logischen Zusammenhang mehr gibt. Aber bei Sturmflimmern hatte ich einfach mehr Fragezeichen als Antworten und fand es einfach schade, weil ich durchaus die Idee hatte, dass die Grundidee der Geschichte keinesfalls schlecht ist aber das ganze Potential nicht wirklich genutzt werden konnte. 

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  • Sturmflimmern

    Sturmflimmern

    privatesecretsophie

    09. April 2017 um 12:59

    Sofia ist 15 Jahre alt und lebt mit ihren 'Eltern' in einem kleinen Haus. Mit ihrem besten Freund Oscar geht sie auf eine Schule. Doch als sie dort mit seinem Bruder David zusammen stößt, beginnt alles mühsam Aufgebaute zu eskalieren...Mir hat es nicht gut gefallen. Mir war es einfach zu unrealistisch, wobei es in jedem Buch unrealistisch ist. Hier jedoch war es mir zu strukturiert, zu unecht und einfach zu gewollt.Sofia allerdings mochte ich eigentlich ganz gerne. Auch ihre 'Eltern' habe ich echt ins Herz geschlossen. Nur die anderen Charaktere schienen mir zu einfach, zu unüberlegt zu sein.

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  • Ein Debütroman, der mich vollkommen überzeugen konnte.

    Sturmflimmern

    SophiasBookplanet

    18. February 2017 um 19:09

    Dieses Buch hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Was vermutlich auch nicht so schwer war, da ich fast gar keine Erwartungen hatte. Der Klappentext und das Cover fand ich zwar auf den ersten Blick interessant, doch als das Buch, nachdem ich es angefragt hatte, dann auch bei mir ankam, habe ich es erstmal auf meinen Rezensionsbuchstapel gelegt und dort blieb es auch eine ganze Weile. Aber jetzt bin ich unheimlich froh, dass ich es endlich gelesen habe, denn auch wenn ich keine großen Erwartungen hatte, hat mir dieses Buch im letzten Monat von meinen gelesenen Bücher mit am allerbesten gefallen. Schon alleine der Prolog hat mich gepackt und die Spannung enorm in die Höhe getrieben. Auch wenn das erste Kapitel mich dann etwas sitzen ließ, da dieses neun Jahre später spielt und sich die Dinge etwas "normalisiert" haben, geht es schnell wieder los und wurde erneut unheimlich spannend. Denn der Sommer, der vor Sofia liegt, wird ihr Leben in ihren Grundfesten erschüttern und nicht nur sie selbst bedrohen. Sofia war mir zuerst etwas suspekt, doch so länger ich von ihr las, desto mehr konnte ich mich in sie hinein versetzen und habe sie auch wirklich gern gehabt. Auch wenn viele sie als naiv und kindisch abstempeln, habe ich vor allem an ihr bewundert, dass sie alles in ihrer Machtstehende tut, um diejenigen, die ihr etwas bedeuten zu beschützen. Da kommt sie ganz nach ihrem Dad Schill, den ich von allen Charakteren in diesem Roman am meisten ins Herz geschlossen habe. Warum, möchte ich euch nicht verraten, denn diese Kleinigkeiten verstreuen sich über das gesamte Buch. Vermutlich würden euch seine Gesten und Äußerungen auch nicht besonders viel bedeuten, wenn ihr den Hintergrund, also das gesamte Buch, noch nicht gelesen habe, was ich euch sehr ans Herz legen kann. Viele, von denen ich Meinungen zu diesem Buch gelesen haben, brachten an, dass es sehr brutal ist. Ich kann diesen Standpunkt sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich es nicht... naja, so unheimlich brutal finde (GoT - Fan und so), doch dafür, dass das Buch ab 15 Jahren empfohlen ist, ist es meiner Meinung nach in Ordnung. Ich bin selber erst 16 und habe es, wie gesagt, nicht so krass empfunden, kann aber anderer Leute Sorgen verstehen. Ein Teil, der vielleicht noch etwas beängstigender sein könnte als die Brutalität, ist die Einsicht in die menschliche Psyche. Das klingt jetzt vielleicht eigenartig, aber ich fand es unheimlich interessant, die vielen verschiedenen Charaktere im Verlauf des Buches zu beobachten, wie sie sich den Situationen stellen, in die sie geraten. Auch Vorurteile spielen in diesem Buch, das in den 80ern spielt eine große Rolle.   Fazit: Ein Debütroman, der mich vollkommen überzeugen konnte. Spannend, liebevoll und humorvoll. Ein Ende, das mir hoffentlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Toller Debütroman!

    Sturmflimmern

    Sommerregen

    04. January 2017 um 16:52

    Eines Nachts fahren zwei junge Erwachsene immer schneller, immer weiter fort von einem zum nächsten Staat der USA. Einer der Beiden, ein Mann mit einer Security-Statur und zahlreichen Tattoos, ist angeschossen und scheint um sein Leben mehr als hart zu ringen. Beide verstecken im Auto ein kleines Kind von gerade einmal vier Jahren, welches - blutverschmiert - noch immer nicht recht begreifen kann, was gerade passiert ist.Irgendwann kommen die drei in dem Städtchen Highville an, setzen sich dort nieder und werden zu einer mehr oder weniger normalen Familie.In einem flirrend heißen Sommer dann, Sofia, wie sie nun heißt, ist mittlerweile 15 Jahre alt, braut sich ein grausamer Sturm zusammen. Während die Hitze immer unerträglicher wird und sie mit ihren besten Freunden Oscar, Jeremy, Nicky und Abigail einfach nur den Sommer genießen möchte - mit Partys und Schwimmengehen.Doch dann verschlimmert sich die Lage zwischen Oscar und seinem gewalttätigen Bruder, sodass dieser mit seinen Freunden Jazz, Chloe und Tommy gewissermaßen Jagd auf die Teenager macht.Sofia, die ihr Temperament so gut wie überhaupt nicht zu bändigen vermag, trägt in der nächsten Zeit wesentlich dazu bei, dass sich Gewaltexzesse immer weiter hochschrauben. Darüber hinaus werden auch immer mehr Unbeteiligte zu Opfern schier grenzenloser Brutalität. Auch wenn man jedes Mal glaubt, mittlerweile müssten die Charaktere am Boden liegen und nicht mehr in der Lage sein, aufzustehen, geht es doch immer weiter... Irgendwann gipfelt alles in einem unfassbaren Orkan, den keiner der Beteiligten so erwartet hätte...Parallel dazu verläuft eine zweite Handlung, denn selbstverständlich lässt sich eine derart düstere Vergangenheit wie die Sofias und deren Zieheltern Harriet und Schill nicht einfach abschütteltn. Eines Sommertages taucht, als wäre für Sofia nicht schon genug im Argen, Isaac auf und behauptet, ein alter Freund ihrer Eltern zu sein. Sofia, wissend dass dies nicht möglich ist, da alle drei falsche Papiere und nie im Leben alte Bekannte haben, ist und bleibt misstrauisch. Dadurch, dass ihre Eltern sich mit einer Mischung aus blankem Hass und Kleinbeigeben mit dem Besuch des Mannes arrangieren, wird Sofias Unbehagen verstärkt.Nach und nach sickert durch, dass der Fremde etwas mit Sofias Vergangenheit zu tun hat. Er weiß darum, dass sie entführt worden ist und will sie zurück holen, an ein medizinisches Institut, das an Sofia große Interesse hat, ein Ort, an dem ihre Mutter vor Jahren in den Tod getrieben wurde.Selbstverständlich erinnert sich die Jugendliche nur bruchstückhaft an die Ereignisse der verheerenden Nacht oder an die Zeit davor. Aber einiges weiß sie auch ganz sicher, ohne dass Schill und Harriet ihr jemals alles erklärt hätten: Sie ist nicht das Eigentum von irgendwem und die beiden Menschen bei denen sie lebt, ihre Eltern, liebt sie über alles. Sie darf nicht zulassen, dass ihnen irgendetwas zustößt.Doch schon bald wird klar, dass Isaac und seine Männer auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, um das zu bekommen, was sie wollen. Und so wird Sofia zum Handeln gezwungen...Es ist wirklich schwer, den Inhalt des Buches einigermaßen wiederzugeben, da sich verschiedene Handlungsstränge, die auf eine gewisse Art miteinander verknüpft werden, über 476 Seiten erstrecken. Dabei verliert sich die Autorin immer wieder in Ausführungen, welche für die Handlung vielleicht nicht gerade bedeutungsvoll sind, aber dem Leser dennoch viel Atmosphäre und ein Gespühr für die Figuren vermitteln.Was mich beeindruckt hat, ist, dass es der Autorin in ihrem Debütroman gelingt, die Figuren ganz selbstverständlich miteinander agieren zu lassen und dem Leser ermöglicht, ganz tief einzutauchen, sodass er die verschiedenen Charaktere sehr gut kennt. Zwar erfährt man nur nach und nach über in der Vergangenheit liegende Ereignisse, merkt auf diese Art und Weise allerdings auch, weshalb sich einzelne wie zueinander verhalten und warum wer wie zu wem steht. Gerade bei einem Erstlingswerk ist das meines Erachtens eine große Leistung.Allerdings, das muss ich auch zugestehen, erhält "Sturmflimmern" so seine Längen. Auch wenn es in meinen Augen beinahe durchgehend spannend war, fiel es mir manchmal schwer, mich durch einzelne Passagen zu kämpfen.Der Schreibstil ist sehr angenehm - verständlich auf der einen, extrem packend und ergreifend auf der anderen Seite. Der Autorin gelingt es, einen mitten ins Geschehen zu ziehen; nicht nur, was die Figuren, sondern auch was die Handlung angeht. So konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit den zahlreichen Figuren, die es allesamt nicht leicht haben, gefiebert.Die Handlung ist äußerst brutal, weswegen das Buch sicherlich nicht für jeden geeignet ist. Die Protagonisten sind in einer Gewaltspirale gefangen, aus der sie einfach nicht entkommen können. Immer mehr spitzt sich die Lage zu und die Abstände zwischen den einzelnen Exzessen nehmen ab. Dabei beschreibt die Autorin auf sehr eindringliche und detailverliebte Art, wie diese vonstatten gehen. Solche Szenen, in denen Knochen gebrochen, Schüsse abgefeuert oder Menschen gewürgt werden, nehmen den Großteil des Buches ein, so war mein Gefühl.Immer wieder war ich von so viel Hass und Brutalität überrascht, aber auf eine erschreckende Weise wirkte das Erzählte so real und greifbar, dass man es kaum anzuzweifeln mag. Darüber hinaus folgt ein Schlag schlüssig auf den nächsten und man ist bei den einzelnen Aktionen so im Geschehen, dass das Gesamtbild plausibel wirkt. Denn tatsächlich glaubt man der Autorin, nimmt ihr die Geschichte ab und versteht, wie es dazu kommen konnte, dass der sprichwörtliche kleine Stein große Wellen schlägt.Sehr ansprechend finde ich zudem, wie das Wetter die Stimmung im Buch widerspiegelt und das trägt ebenfalls zu der angespannten Atmosphäre bei.Auch der ausgewählte Handlungsort und -zeitraum sind mit einer Kleinstadt in den USA der 80er Jahren sehr vielversprechend und geschickt gewählt. Dank der ausführlichen Beschreibungen kann man sich die einzelnen Gebiete hervorragend vorstellen, weswegen mir immer wieder in den Sinn kam, dass das Buch auch als Film sehr gut funktionieren würde.Mich konnte "Sturmflimmern" sehr packen und aufgrund der bildgewaltigen Sprache tauchte ich sehr schnell ins Gesehen ein. Die meiste Zeit über hatte ich das Gefühl kein Leser, sondern ein Beteiligter zu sein, was gerade bei einem Debütroman beeindruckend ist. Dennoch hatte das Buch zwischenzeitig wegen sehr ausführlicher Beschreibungen langatmigere Stellen, was aber zu einem besseren Verständnis der Beweggründe und Ähnlichem beitrug. Für Zartbesaitete ist "Sturmflimmern" mit seinen zahlreichen deatilreich geschilderten Gewaltszenen sicherlich nicht geeignet. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt und einen aufgrund mehrerer Handlungsstränge etwas verwickelten Roman über das Erwachsenwerden und wahre Freundschaft lesen möchte, der nicht vor lauter Kitsch trieft, ist mit diesem Werk sehr gut beraten!

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    • 5
  • Ein Buch, das unter die Haut geht

    Sturmflimmern

    dubh

    20. November 2016 um 18:38

    Sommer in einer Kleinstadt in Nevada. Die Hitze ist zehrend, aber die großen Ferien stehen vor der Tür - das bedeutet mit Freunden rumhängen, Partys feiern, im Fluß baden... eben lauter Dinge, die Spaß machen!All das zum Greifen nahe, gerät die 15jährige Sofia heftig mit zwei älteren Jungs aneinander. Was mit Handgreiflichkeiten auf dem Schulflur beginnt, schraubt sich in einer Spirale der Gewalt stetig nach oben: Sofia hat unbewusst den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und dessen älterem Bruder David angefacht und ahnt so kurz vor den Ferien nicht im Entferntesten was das bedeutet..."Sturmflimmern" ist kein einfaches Buch, was ganz und gar nicht am Können der Autorin liegt, sondern am teilweise schwer verdaulichen Inhalt. Moira Frank hat ein schwieriges Thema aufgegriffen: extreme Gewalt zwischen Jugendlichen. Was wie ein harmloser Streit in der Schule beginnt, wird sehr rasch zu einem Schwelbrand und nährt zudem das Gefühl, das noch fürchterliche Dinge geschehen könnten...Zusätzlich zu den immer größer werdenden Problemen zwischen den Jugendlichen, ist auch das Leben von Sofia, der Hauptfigur, nicht einfach. Früh hat sie ihre Mutter verloren und ihren Vater nie kennengelernt. Doch sie ist dennoch behütet untergekommen: bei einem ungewöhnlichen Pärchen, das öffentliche Aufmerksamkeit meidet und auch sonst einiges zu verbergen scheint.Wer jetzt denkt, dass sich das spannend anhört, dem kann ich gleich sagen, dass es das auch ist. "Sturmflimmern" hat eine spannende Story, was zum einen mit der Geschichte Sofias und ihrer Eltern zusammenhängt, zum anderen, was den Konflikt zwischen Sofia, ihren Freunden und zwei älteren Jungs angeht. Doch etwas muss vorab auch gesagt werden: einige Szenen sind nichts für LeserInnen mit schwachen Nerven, denn die Gewalt, die immer wieder ausbricht, ist detailliert und schonungslos geschildert. Das mag den ein oder die andere jetzt verwundern, handelt es sich doch um ein Jugendbuch, das ab 14 Jahren empfohlen ist... In meinen Augen ist diese Einordnung jedoch gerechtfertigt, denn ich bin mir sicher, dass Teenager in diesem Alter schon ausreichend Erfahrung mit Gewalt, Mobbing und/oder sonstigen verstörenden Dingen haben. Wenn nicht im 'real life', dann unter Garantie in Filmen oder Serien. Ich denke also nicht, dass es hier jemanden zu schützen gilt - dennoch gehen die Erlebnisse der Figuren durchaus unter die Haut, erschüttern und machen nachdenklich! Der Autorin ist es in meinen Augen sehr gut gelungen, die Gewalt und ihre Folgen ohne jegliches Beschönigen darzustellen - der Schmerz und die Verzweiflung sind spürbar und genau das finde ich großartig. Schlicht und ergreifend aus der Ansicht heraus, dass genau das junge Menschen verstehen müssen: wenn man einen anderen Menschen beispielsweise schlägt, dann steht derjenige in der Regel nicht wie der strahlende Held eines Hollywood-Films wieder auf und hat nur eine kleine Blessur, die ihn nur noch sympathischer macht. Nein, hier schmerzt jeder Hieb, hier ist die Furcht in den Augen der Opfer echt und die krudesten Ideen der Täter jagen auch mir als Leserin Schauer über den Rücken.Spannend sind übrigens nicht nur die Motivationen der jeweiligen Charaktere, sondern auch, die psychologische Dynamik und die Erkenntnisse Einzelner.Zu den Figuren sei immerhin so viel gesagt, dass sie trotz so mancher unfassbarer Aktion glaubhaft sind - auch wenn das nicht leicht zu akzeptieren ist. Die Autorin hat hier einen richtig guten Job gemacht, denn auch wenn ich lange nicht alle Figuren sympathisch gefunden habe, so sind sie mir dennoch nahe gekommen. Sie und das von ihnen Erlebte, das mir nicht selten unter die Haut gegangen ist.Kein einfaches Buch - wie schon gesagt. Aber eines, mit dem man sich auseinandersetzten sollte und das im eigenen Kopf arbeiten kann.

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  • Actionreich mit hohem Gewaltanteil, leider ohne tiefergreifende Selbstreflexionen der Figuren

    Sturmflimmern

    Skyline-Of-Books

    17. November 2016 um 19:53

    Klappentext „Ein flirrend heißer Sommer in einer amerikanischen Kleinstadt: Die 15-jährige Sofia würde am liebsten einfach nur die großen Ferien genießen, mit ihren Freunden Partys feiern und im Fluss baden gehen. Doch mit ihrer eigensinnigen Art hat sie unbeabsichtigt den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und seinem brutalen älteren Bruder David verschärft. Aus ein bisschen Geplänkel entsteht eine gefährliche Spirale der Gewalt. Dabei fangen mit der Ankunft eines alten Bekannten von Sofias Vater die Probleme gerade erst an ...“   Gestaltung Ich mag das Cover sehr gerne, da mir die Pastellfarben sehr gut gefallen und sie schön aufeinander abgestimmt sind. Zudem ist es schlicht gehalten und passt so gut zur Geschichte, denn das Cover wirkt sehr erwachsen und deutet so schon daraufhin, dass das Buch – obwohl es ein Jugendbuch ist – eigentlich von jedem gelesen werden könnte, auch von Erwachsenen. Auch das Motiv der trockenen Landschaft finde ich sehr passend, da „Sturmflimmern“ in einer starken Hitzeperiode spielt.   Meine Meinung „Sturmflimmern“ ist der Debütroman von der jungen Autorin Moira Frank und nachdem ich bereits ein paar Stimmen gehört hatte, die besagten, dass dieses Buch actionreich sein soll, musste ich mich als großer Action-Fan natürlich selber davon überzeugen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Moira Franks Buch war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle von erschüttertem Staunen über Herzrasen vor lauter Aufregung bis hin zu mitfiebernder Atemlosigkeit.   Zunächst möchte ich jedoch eine kleine Warnung aussprechen, denn dieses Buch befasst sich neben den Hauptthemen der Familie und Freundschaft vor allem mit Gewalt. „Sturmflimmern“ verdeutlicht eine Gewaltspirale, in der die jugendlichen Protagonisten gefangen sind und die sich bis zur letzten Seite hin immer weiter steigert. Leser, die also Probleme mit Gewalt, Brutalität und Verletzungen haben, sollten dieses Buch nur mit dem Bewusstsein in die Hand nehmen, dass die steigende Gewalt genau das ist, was „Sturmflimmern“ behandelt.   Ich persönlich fand die Darstellung der Gewalt einerseits sehr erschütternd, andererseits aber auch realistisch. Mich persönlich hat die sehr bildhafte und detailliert beschriebene Gewalt nicht gestört, da ich die (Ausnahme-)Situation, in der sich die Jugendlichen befunden haben, sowie die Motive und Motivationen verständlich fand. Natürlich war es manchmal auch auf der Gefühlsebene schwer, derart gewalttätige Szenen zu lesen (wenn beispielsweise Jugendliche einander mit Gewehren bedrohen oder Knochen gebrochen werden), aber dennoch war es auch faszinierend der steigenden Gewalt und der so entstehenden Spirale zu folgen. Die Figuren sind immer tiefer im Gewaltsumpf versunken, sodass ich stets ihre Beweggründe herausfinden und ihren eventuellen Ausweg aus der Gewalt verfolgen wollte, weswegen die Geschichte mich stets an die Seiten gefesselt hat.   Zudem habe ich mit der Hoffnung weitergelesen, dass die Figuren am Ende eine Entwicklung durchlaufen und zur Erkenntnis gelangen würden, dass Gewalt nicht immer die einzige Lösung ist. Leider muss ich diesbezüglich aber sagen, dass die Charaktere für meinen Geschmack angesichts der doch sehr gewalttätigen Handlungen zu wenig über diese nachgedacht und reflektiert haben. Die Selbstreflexion der Figuren hat mir einfach gefehlt, da diese für mich einfach zu kurz kam. Die Menschen haben kaum über ihre Handlungen nachgedacht und nur in Ansätzen gezeigt, dass sie ihre Taten hinterfragen oder bereuen. So wird die Gewalt nicht wirklich in Frage gestellt und es werden auch keine (Handlungs-)Alternativen aufgezeigt, wie es für mich wünschenswert gewesen wäre. Stattessen wird einfach nur thematisiert und aufgezeigt, dass man in gewalttätigen Handlungen versinken kann und dass diese sich als Konsequenz immer weiter steigern können.   Durch den intensiven Schreibstil von Moira Frank wurde das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem, denn die Autorin hat es oftmals geschafft, dass ich mich nicht als Beobachterin fühlte, sondern eher so, als würde ich manche Szenen live und vor Ort miterleben. So hat sich in mir oftmals das Gefühl tiefer Erschütterung ausgebreitet und sich auf meinen Armen eine Gänsehaut gebildet. Moira Frank schafft es, den Leser zu schockieren und an ihre Geschichte zu binden. Auch das actionreiche Ende hat bei mir nicht nur aufgrund des fesselnden Schreibstils der Autorin, sondern auch aufgrund der hohen Dramatik ein Gefühl der Atemlosigkeit ausgelöst. Ich habe mit den Figuren gebangt, weil sich gerade auf den letzten Seiten die nervenaufreibenden Ereignisse immer weiter in die Höhe schrauben.   Fazit Für mich war „Sturmflimmern“ ein actiongeladenes und intensives Leseerlebnis, das aufgrund des hohen Gewaltanteils gerade unter den Jugendlichen sicher nicht für jeden etwas ist. Schade fand ich, dass die Figuren ihre Handlungen so wenig reflektiert haben und dass sie am Ende bezüglich des Gebrauchs von Gewalt keine tiefergreifenden Erkenntnisse erlangt haben. Gefallen hat mir an diesem Buch jedoch, wie Moira Frank es schafft, den Leser in die Welt des Buches zu ziehen und die jeweiligen Situationen so real wirken zu lassen. Zudem wurde es beim Lesen nie langweilig, da ein für Atemlosigkeit und Überraschung sorgendes Ereignis das nächste gejagt hat. 4 von 5 Sternen!     Reihen-Infos Einzelband  

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  • Actionreich mit hohem Gewaltanteil, leider ohne tiefergreifende Selbstreflexionen der Figuren

    Sturmflimmern

    Skyline-Of-Books

    17. November 2016 um 19:53

    Klappentext „Ein flirrend heißer Sommer in einer amerikanischen Kleinstadt: Die 15-jährige Sofia würde am liebsten einfach nur die großen Ferien genießen, mit ihren Freunden Partys feiern und im Fluss baden gehen. Doch mit ihrer eigensinnigen Art hat sie unbeabsichtigt den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und seinem brutalen älteren Bruder David verschärft. Aus ein bisschen Geplänkel entsteht eine gefährliche Spirale der Gewalt. Dabei fangen mit der Ankunft eines alten Bekannten von Sofias Vater die Probleme gerade erst an ...“   Gestaltung Ich mag das Cover sehr gerne, da mir die Pastellfarben sehr gut gefallen und sie schön aufeinander abgestimmt sind. Zudem ist es schlicht gehalten und passt so gut zur Geschichte, denn das Cover wirkt sehr erwachsen und deutet so schon daraufhin, dass das Buch – obwohl es ein Jugendbuch ist – eigentlich von jedem gelesen werden könnte, auch von Erwachsenen. Auch das Motiv der trockenen Landschaft finde ich sehr passend, da „Sturmflimmern“ in einer starken Hitzeperiode spielt.   Meine Meinung „Sturmflimmern“ ist der Debütroman von der jungen Autorin Moira Frank und nachdem ich bereits ein paar Stimmen gehört hatte, die besagten, dass dieses Buch actionreich sein soll, musste ich mich als großer Action-Fan natürlich selber davon überzeugen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Moira Franks Buch war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle von erschüttertem Staunen über Herzrasen vor lauter Aufregung bis hin zu mitfiebernder Atemlosigkeit.   Zunächst möchte ich jedoch eine kleine Warnung aussprechen, denn dieses Buch befasst sich neben den Hauptthemen der Familie und Freundschaft vor allem mit Gewalt. „Sturmflimmern“ verdeutlicht eine Gewaltspirale, in der die jugendlichen Protagonisten gefangen sind und die sich bis zur letzten Seite hin immer weiter steigert. Leser, die also Probleme mit Gewalt, Brutalität und Verletzungen haben, sollten dieses Buch nur mit dem Bewusstsein in die Hand nehmen, dass die steigende Gewalt genau das ist, was „Sturmflimmern“ behandelt.   Ich persönlich fand die Darstellung der Gewalt einerseits sehr erschütternd, andererseits aber auch realistisch. Mich persönlich hat die sehr bildhafte und detailliert beschriebene Gewalt nicht gestört, da ich die (Ausnahme-)Situation, in der sich die Jugendlichen befunden haben, sowie die Motive und Motivationen verständlich fand. Natürlich war es manchmal auch auf der Gefühlsebene schwer, derart gewalttätige Szenen zu lesen (wenn beispielsweise Jugendliche einander mit Gewehren bedrohen oder Knochen gebrochen werden), aber dennoch war es auch faszinierend der steigenden Gewalt und der so entstehenden Spirale zu folgen. Die Figuren sind immer tiefer im Gewaltsumpf versunken, sodass ich stets ihre Beweggründe herausfinden und ihren eventuellen Ausweg aus der Gewalt verfolgen wollte, weswegen die Geschichte mich stets an die Seiten gefesselt hat.   Zudem habe ich mit der Hoffnung weitergelesen, dass die Figuren am Ende eine Entwicklung durchlaufen und zur Erkenntnis gelangen würden, dass Gewalt nicht immer die einzige Lösung ist. Leider muss ich diesbezüglich aber sagen, dass die Charaktere für meinen Geschmack angesichts der doch sehr gewalttätigen Handlungen zu wenig über diese nachgedacht und reflektiert haben. Die Selbstreflexion der Figuren hat mir einfach gefehlt, da diese für mich einfach zu kurz kam. Die Menschen haben kaum über ihre Handlungen nachgedacht und nur in Ansätzen gezeigt, dass sie ihre Taten hinterfragen oder bereuen. So wird die Gewalt nicht wirklich in Frage gestellt und es werden auch keine (Handlungs-)Alternativen aufgezeigt, wie es für mich wünschenswert gewesen wäre. Stattessen wird einfach nur thematisiert und aufgezeigt, dass man in gewalttätigen Handlungen versinken kann und dass diese sich als Konsequenz immer weiter steigern können.   Durch den intensiven Schreibstil von Moira Frank wurde das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem, denn die Autorin hat es oftmals geschafft, dass ich mich nicht als Beobachterin fühlte, sondern eher so, als würde ich manche Szenen live und vor Ort miterleben. So hat sich in mir oftmals das Gefühl tiefer Erschütterung ausgebreitet und sich auf meinen Armen eine Gänsehaut gebildet. Moira Frank schafft es, den Leser zu schockieren und an ihre Geschichte zu binden. Auch das actionreiche Ende hat bei mir nicht nur aufgrund des fesselnden Schreibstils der Autorin, sondern auch aufgrund der hohen Dramatik ein Gefühl der Atemlosigkeit ausgelöst. Ich habe mit den Figuren gebangt, weil sich gerade auf den letzten Seiten die nervenaufreibenden Ereignisse immer weiter in die Höhe schrauben.   Fazit Für mich war „Sturmflimmern“ ein actiongeladenes und intensives Leseerlebnis, das aufgrund des hohen Gewaltanteils gerade unter den Jugendlichen sicher nicht für jeden etwas ist. Schade fand ich, dass die Figuren ihre Handlungen so wenig reflektiert haben und dass sie am Ende bezüglich des Gebrauchs von Gewalt keine tiefergreifenden Erkenntnisse erlangt haben. Gefallen hat mir an diesem Buch jedoch, wie Moira Frank es schafft, den Leser in die Welt des Buches zu ziehen und die jeweiligen Situationen so real wirken zu lassen. Zudem wurde es beim Lesen nie langweilig, da ein für Atemlosigkeit und Überraschung sorgendes Ereignis das nächste gejagt hat. 4 von 5 Sternen!     Reihen-Infos Einzelband  

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  • Gewalt erzeugt Gegen Gewalt

    Sturmflimmern

    kessi

    16. November 2016 um 21:57

    Sturmflimmern von Moira Frank ist ein Debüt Roman, der mir schwer zu schaffen gemacht hat. Hinzu kommt das es ein Jugendbuch mit der Altersfreigabe ab 14 Jahre ist.Nach dem Klappentext bin ich auf so eine Geschichte , die fast nur aus Gewalt besteht, nicht gefasst gewesen.Sofia freut sich mit ihren Freunden, ( Oscar , Nicky, Jeremy und später auch Abigail) auf die Sommerferien. Der Sommer scheint heiß zu werden und eigentlich wollen sie allen nur Spaß haben indem sie am Fluss beiden gehen , zu Jeremys Geburtstagsparty gehen oder einfach nur anhängen.Doch kurz vor Beginn der Ferien geraten David, Oscar's Bruder, und Sofia aneinander. Es kommt zu einer unschönen Schlägerei und beide werden für die letzte Woche der Schulzeit von der Schule suspendiert.Von da an beginnt eine unaufhörliche Gewaltspirale . David und sein Freund Nazz schwören Rache und ziehen dabei noch das Päärchen Chloe und Tommy mit ins Boot.Eine große Rolle spielen auch Schill und Harriet ( Mam und Das von Sofia) , selbst das ist nicht so wie es scheint. Dieses Kapitel in Sofia's Leben fand ich sehr interessant und konnte es kaum erwarten bis sich die ganze Geschichte aus der Vergangenheit aufgelöst hat.Die Autorin schildert wie sich aus Gewalt Gegen Gewalt entwickeln kann. Und ich bezweifle nicht das sich dies auch in der heutigen Zeit so abspielen kann. Meine Meinung:Eine Frage habe ich mir immer wieder gestellt ....muss man die Brutalität bis ins Detail schildern?  Auch die Verletzungen die daraus resultierende , müssen die so ausführlich beschrieben werden?Dieses Buch hat mir einiges abverlangt, es ist nicht das übliche Lese vergnügen gewesen was ich sonst beim Lesen verspühre. Auch wenn der Schreibstil flüssig ist und der  Aufbau der Kapitel stimmig.  Darum fällt es mir besonders schwer eine Rezension zu schreiben die dem gerecht wird. 

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  • Sturmflimmern / Moira Frank

    Sturmflimmern

    MosquitoDiao

    29. October 2016 um 09:52

    „Du musst mir sagen, was damals mit meiner Mutter passiert ist, alles, ganz genau. Ich bin fünfzehn, es ist meine Vergangenheit und ich halte das aus…“ Inhalt Ein flirrend heißer Sommer in einer amerikanischen Kleinstadt: Die 15-jährige Sofia würde am liebsten einfach nur die großen Ferien genießen, mit ihren Freunden Partys feiern und im Fluss baden gehen. Doch mit ihrer eigensinnigen Art hat sie unbeabsichtigt den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und seinem brutalen älteren Bruder David verschärft. Aus ein bisschen Geplänkel entsteht eine gefährliche Spirale der Gewalt. Dabei fangen mit der Ankunft eines alten Bekannten von Sofias Vater die Probleme gerade erst an … Meinung Vorweg: Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Diese Rezension ist mir durchaus schwergefallen, nicht weil ich das Buch schlecht fand, sondern weil ich den Inhalt schwierig zu erfassen und schlecht mit etwas anderem zu vergleichen finde. Die Aussage auf dem Klappentext lautet: Ein Roman über das Erwachsenwerden mit einem schweren Erbe, über den Zusammenhalt einer ungewöhnlichen Familie und den Wert von Freundschaft, die bis ans Äußerste geht. Ähm, ja und nein. Auch wenn einige Aspekte davon zutreffen, trifft einen der Inhalt doch sehr unerwartet. Gewalt spielt in dem Buch eine große Rolle, mich selbst hat eine gewisse Beklemmung während des Lesens eingenommen. Ich konnte mich in Sofias Situation reinfühlen, was aber alles andere als ein schönes Gefühl war. Denn die „Konflikte“, die sie zwischen Oscars großen Bruder David und seinen Freunden ausgelöst hat, sind keine kleinen Bagatellen, sondern hier geht es wortwörtlich um Leben und Tod. Dazu kommen ihre privaten Probleme, die sie aus ihrer Vergangenheit mitgebracht zu haben scheint, an die sie sich selbst jedoch nicht erinnern kann. Die Schlinge um Sofias Hals zieht sich zusehends immer mehr zusammen und droht nicht nur ihr Leben zu beenden, sondern auch das ihrer Eltern und all ihrer Freunde zu zerstören. Am Anfang musste ich mich beim Lesen erst einmal an die langen, verschachtelten Sätze gewöhnen, doch dann ist man eigentlich ganz gut im Lesefluss. Auch wenn die Geschichte noch so schwer und niederschmetternd ist, ist sie doch wirklich gut und spannend geschrieben. Jedoch würde ich sie niemandem mit schwachen Nerven empfehlen und es ist auch bestimmt keine Lektüre für zwischendurch! 3,5/5 Herzen ♥♥♥♥♥ LESEPROBE?          KAUFEN!

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  • Ein sehr aufwühlender Sommer...

    Sturmflimmern

    Carlosia

    07. October 2016 um 15:46

    Klappentext: Ein flirrend heißer Sommer in einer amerikanischen Kleinstadt: Die 15-jährige Sofia würde am liebsten einfach nur die großen Ferien genießen, mit ihren Freunden Partys feiern und im Fluss baden gehen. Doch mit ihrer eigensinnigen Art hat sie unbeabsichtigt den Konflikt zwischen ihrem besten Freund Oscar und seinem brutalen älteren Bruder David verschärft. Aus ein bisschen Geplänkel entsteht eine gefährliche Spirale der Gewalt. Dabei fangen mit der Ankunft eines alten Bekannten von Sofias Vater die Probleme gerade erst an ... Über den Autorin: (Amazon) Moira Frank, geboren 1993 bei Hamburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie hat in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und war 2015 Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. »Sturmflimmern« ist ihr Debütroman. Erster Satz: Der Kassierer beobachtete sie seit sie hereingekommen war. Gestaltung: Die Gestaltung gefällt mir richtig gut. Es passt ersten sehr gut zum Inhalt und zweitens ist es ein sehr warmes Cover, dass zwar schlicht ist aber trotzdem sehr aussagekräftig ist. Inhalt: Sofia ist ein Mädchen, dass nicht gerade auf den Mund gefallen ist, sie kämpft für Gerechtigkeit und ihre Freunde. Doch als sie sich mit David, dem Bruder ihres besten Freundes, anlegt, wird alles extrem kompliziert. Meine Meinung: Das Buch ist meiner Meinung nach sehr interessant. Es ist jedoch auch ein wenig anstrengend und daher auf keinen Fall ein Buch für nebenbei. Es ist ein Buch, dass vor allem das Thema Familie und Freundschaft thematisiert. Das Familienleben ist nicht immer leicht und dieses Buch zeigt dieses sehr deutlich. Es zeigt eine Familie die mit dem Problemen, so gut wie möglich umgeht und eine die einfach die Probleme verschweigt. Es sind beides Vorgehensweisen die, so denke ich, oft im Leben vorkommen. Nicht unbedingt so stark, wie sie in dieser Geschichte, ausgeprägt wird, aber doch schon :) Sehr gut finde ich, wie hier mit Gewalt umgegangen wird. Es ist immer ein schwieriges Thema und es kann schnell passieren, dass es wie in der Geschichte ausufert. Zum Glück bin ich keiner der gerne Gewalt sieht und selber anwendet, jedoch kann ich mir sehr gut vorstellen wie aus einer Kleinigkeit, sehr schnell etwas großes wird und das ist hier der Fall. Die Geschichte war sehr realistisch, aber zum Glück wie ich hoffe auch einzigartig. Die Autorin hat eine sehr intensive Schreibweise und man möchte sehr gerne weiterlesen, jedoch fordert sie einen auch unheimlich und man braucht mal eine Pause. Ich persönlich habe mir die Geschichte etwas lockerer vorgestellt. Der Geschichte kann man sehr folgen und es gibt keine Logikfehler. Allem in allen gibt sehr gute: Bewertung: ∞∞∞∞

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  • Außergewöhnliches Jugendbuch!

    Sturmflimmern

    Line1984

    01. October 2016 um 14:40

    Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover sprang mir förmlich in die Augen, es gefällt mir wahnsinnig gut.Doch auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen.Das Buch beginnt mit einem Prolog der unglaublich spannend ist.Ich war sofort mitten im Geschehen drin und war unglaublich gespannt was mich wohl erwarten würde.Wie konnte es soweit kommen das aus Freunden erbitterte Feinde werden? Das Freunde sich gegenseitig verletzten oder gar umbringen wollen?Wie konnte die Situation nur so aus dem Ruder laufen?Es ist ein glühend heißer Sommer. Sofia würde die Ferien am liebsten mit Partys verbringen. Doch durch ihre ziemlich eigene Art hat sie den Streit zwischen ihren besten Freund und seinen gewalttätigen Bruder nur verschlimmert.Bis die Situation eskaliert und nichts mehr ist wie es wahr.Der Schreibstil der Autorin liest sich locker und flüssig.Schon nach kurzer Zeit packte mich die Sogwirkung und ich war mitten in der Story drin.Ich kann euch sagen dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen, es ist spannend und sehr fesselnd aber auch brutal und erschreckend.Einige bemängelten die Gewalt die es in diesem Buch gibt, aber ich kann sagen, ich wusste vorher das Gewalt eine große Rolle in diesem Buch spielt. Allein schon die Leseprobe ließ dies vermuten. Mich störte diese Tatsache nicht, eher das Gegenteil war der Fall, es passte einfach haargenau zur Story.Die Charaktere wirkten auf mich authentisch gezeichnet.Sie berührten mich und ich konnte mich teilweise auch in sie hineinversetzen.Die Handlung an sich war für mich sehr spannend und konnte mich auch fesseln.Hier kommt aber ein kleines ABER. Ich persönlich fand das einige Szenen unnötig in die Länge gezogen wurden. An sich mag ich ja einen detaillierten Schreibstil doch hier in "Sturmflimmern" gab es einige Szenen bei denen man sich das hätte sparen können.Ansonsten fand ich dieses Buch aber überaus lesenswert, ich wurde hier gut unterhalten.Die Story fesselte mich, sie zog mich in ihren Bann, sie war authentisch geschildert und sie berührte mich.Ich empfehle dieses Buch sehr gerne. Wer allerdings mit Gewalt nicht umgehen kann der sollte dieses Buch nicht lesen.Solltet ihr euch nicht sicher sein, so würde ich euch empfehlen vorab die Leseprobe zu lesen.Fazit:Mit "Sturmflimmern" ist der Autorin ein Jugendbuch der besonderen Art gelungen.Teilweise erschreckend und doch unglaublich fesselnd konnte mich dieses Buch überzeugen. Einzig einen Punkt muss ich abziehen, da es vermehrt etwas langatmige Szenen gab, die einfach zu detailliert waren. Von mir bekommt dieses Buch 4 von 5 Punkten.

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  • Ein Buch, welches nicht nötig ist..

    Sturmflimmern

    aufgehuebschtes

    26. September 2016 um 08:25

    "Sturmflimmern" von Moira Frank erschien erstmals am 29. August 2016 im ctb Verlag. Die Hardcoverausgabe kostet 16,99 Euro. Auf 476 Seiten wird die Geschichte von Sofia und ihren Zieheltern Harriet und Schill erzählt. Das Erstwerk der Deutschen zählt zum Genre der Romane.Inhalt:Sofia lebt mit Harriet und Schill in einem kleinen Ort Amerikas. Eine große Dürre bestimmt den Alltag der Familien, die Schulzeit geht den Sommerferien entgegen. Sofia scheint ein gewaltbereites Mädchen zu sein. Um ihre Freunde zu schützen, nimmt sie lieber selbst Schläge und Tritte in Kauf. Kleine Banden feinden sich gegenseitig an. Während Sofia und ihr Clan den anderen körperlich unterlegen sind, scheinen sie in ihrer geistigen Reife, aufgrund von Ungereimtheiten in ihren Familien größer zu sein.Nach der ein oder anderen bösen Auseinandersetzung zwischen Sofia, ihren Freunden und David, Jazz, Tommy und Chloe, liegt eine Freundin der Protagonistin im Krankenhaus. Doch der Spuk ist nicht vorbei. Die Gewalttaten gehen weiter.Als eines Tages Isaac bei Sofia und ihren Zieheltern - wo niemand weiß, dass sie gar nicht ihre leiblichen Eltern sind - zieht, versteht Sofia die Welt nicht mehr. Alle scheinen ihr zu verheimlichen, wer und was Isaac ist.Sofias Vergangeheit wird nach und nach aufgedeckt und erklärt. Sie und ihre leibliche Mutter waren 'Versuchskaninchen' in einem Labor. Ihre Mutter starb, als sie mit ihrer kleinen Tochter aus dem Labor fliehen wollte. Harriet und Schill nahmen sie auf. Flohen mit ihr weiter. Isaac arbeitete in diesem Labor. Ebenso wie Schill. Die beiden Männer waren einst ein Paar. Nun will Isaac Sofia zurück, um seine Testreihe fortsetzen zu können. Nur über Julie - die Ex-Freundin von Harriet - wusste Isaac, wo sich Sofia befand. Während die Cops eine immer größere Rolle im Geschehen bekommen, bekommt Sofia Angst. Angst um sich, Angst um Harriet und Schill, Angst um ihre Freunde.Die Gewaltspirale zieht immer größere Kreise, bis es jedem darum geht, den jeweils anderen auszuschalten.Sofias Vergangenheit wird immer kurioser. Erst soll sie für weitere Labortests (Wo nie klar war, was für Tests denn nun eigentlich) mit Isaac zurück. Dann erfährt sie, dass er ihr Vater ist.Letzten Endes verschwindet Isaac einfach und die Geschichte nimmt ein Ende.Aufbau:Der Roman ist in fortlaufend beziffernde Kapitel untergliedert. Diese passen in drei 'Oberkapitel'. Anfangs wird dem Leser ein Ausschnitt aus Sofias Vergangenheit gezeigt. Diese Flashbacks gibt es immer wieder.. unangekündigt. Die Länge der einzelnen Kapitel schwankt sehr stark.Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung:Ein Großteil des Buches wird gestritten und geschlagen. Es wird sich gegenseitig verletzt. Auf brutalste Art. Doch irgendwie scheint es den Personen nichts auszumachen. Gewalt ist das oberste Thema.Die Sprache ist okay. Es ist Alltagssprache mit dem ein oder anderen Schimpfwort.Von einer Schlüssigkeit der Handlung kann kaum die Rede sein. Ein Steinwurf wird von jedem verurteilt. Ein Schuss scheint im Roman gerechtfertigt. Auch das Ende des Romanes ist unschlüssig und unüberlegt. Isaac verschwindet, all die Aufregung umsonst. Die eigentliche Story (Jugendlichengewalt oder auch Labortests), hätte locker auf 200 Seiten gepasst. So wurden unnötige Storypassagen genutzt um alles in die Länge zu ziehen. Unnötig.Design:Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es gibt den Buchtitel super wider. Auch haptisch ist das Cover schön gestaltet. Dass die Autorin Wert auf recyclebare Materialien setzt wird in jeder Komponente des Buches spürbar.Buchempfehlung?Nein. Ein Jugendbuch, in dem es letztlich nur um Gewalt geht, wie Gewalt so schnell eskalieren kann, kann ich nicht empfehlen. Logikpatzer und undeutliches Schreiben machen das Lesen kaum zu einem Genuss. Ich quälte mich leider durch das Buch und bin nun froh, es fertig zu haben.Auch wenn die eigentliche Idee dahinter - ein Mädchen was ihre Geschichte erfährt, egal was auch für eine Geschichte es sein mag - gut ist, wurde es nicht toll umgesetzt.Die Geschichte hätte knapper, aber dafür spannender und gezielter erzählt werden können. Auch die Hohe Anzahl an Charaktären ist unnötig und verwirrend.Diese Rezension erschien erstmals auf meinem Blogwww.aufgehuebschtes.blogspot.de

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  • Sehr spannend

    Sturmflimmern

    JosBuecherblog

    17. September 2016 um 08:48

    So jetzt kommt auch endlich mal wieder eine Rezension von mir. Es tut mir leid, dass solange nichts mehr kam, aber es war alles sehr stressig.Dieses Buch habe ich vom bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Danke nochmal dafür! Gleich zu Anfang habe ich gemerkt, dass das Buch nicht so ist, wie andere Jugendbüchern. Mir ist sehr früh aufgefallen, dass es etwas gewalttätiger zugeht. Sofia ist sehr tough und selbstbewusst. Das hat mir sehr gefallen. Allerdings wurde sie auch sehr schnell aggressiv und wusste auch manchmal nicht, wann sie mal still sein musste. Trotzdem hat man gemerkt, dass sie sich sehr um ihre Freunde und Familie sorgt und kümmert. Ihre Freunde waren alle sehr einzigartig, interessant und zum Teil auch sehr unterschiedlich. Allerdings waren besonders am Anfang zum Teil große Zeitsprünge, bei denen ich manchmal nicht mitgekommen bin und die mich wirklich durcheinander gebracht haben. Insgesamt wurde es nie langweilig und ich fand es sehr interessant nach und nach zu erfahren, wie Sofias Vergangenheit aussah. Trotzdem war es manchmal etwas zu gewalttätig und etwas abschreckend. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die keine schwachen Nerven haben.

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